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November 2013

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 04.11.2013
2013 >>

Erste will endlich Platz eins übernehmen

Erneut winkt die Tabellenspitze

(01.11.13) Noch vor zwei Wochen hatte Westfalia Wethmar das Glück nicht auf der grün-weißen Seite, verlor das Spitzenspiel beim SC Husen-Kurl trotz eines couragierten Auftritts und einiger guter Möglichkeiten unverdient mit 0:1. Damals verpasste die Lüggert-Elf die historische Chance erstmals nach über 20 Jahren in der Bezirksliga Platz eins zu übernehmen.

Nur zwei Wochen später bietet sich die Möglichkeit allerdings erneut, denn die Elf vom Cappenberger See liegt nur einen Punkt hinter Klassenprimus SC Husen-Kurl, der aber schon eine Partie mehr absolviert hat und deshalb am Sonntag spielfrei ist. "Im zweiten Versuch wollen wir es unbedingt packen. Sind heiß auf den Sprung nach ganz oben", sagt der Sportliche Leiter Rolf Nehling (Foto 1).

Allerdings wird die Aufgabe ähnlich schwierig wie noch vor zwei Wochen, denn es geht am Sonntag (14:30 Uhr) zum "Angstgegner" FC Nordkirchen. "Das ist eine richtig starke Mannschaft, die mittlerweile seit sechs Spielen nicht mehr verloren hat. Wenn wir aber noch etwas entschlossener zur Sache gehen als zuletzt, haben wir aber auch in Nordkirchen gute Chancen zu bestehen", sagt Nehling optimistisch.

Zuletzt machte die Westfalia aber keine guten Erfahrungen mit den Münsterländern, verlor in der Vorsaison im Schatten des Schlosses deutlich mit 0:4 und kam auch auf eigenem Platz nicht über ein Remis hinaus. Zudem ging auch in der Aufstiegssaison das Pokalfinale gegen den FCN glatt verloren. "In der Vorbereitung haben wir auf einem Turnier aber bewiesen, dass wir Nordkirchen schlagen können. Beim 1:0 damals waren wir klar die bessere Mannschaft, daran gilt es jetzt anzuknüpfen", sagt Nehling.

Gespielt wird allerdings nicht auf dem nagelneuen Kunstrasen in Nordkirchen, sondern nebenan auf dem Naturrasen. "Das sollte uns aber trotzdem deutlich besser liegen als die Asche im bisher letzten Auswärtsspiel in Husen-Kurl. Ich erwarte absolut ein Spiel auf Augenhöhe", so Nehling.

Personell kann Wethmar nahezu aus dem Vollen schöpfen, deshalb wird sich auch erst kurzfristig entscheiden, wie die Startelf aussehen wird. "Wir haben viele Möglichkeiten, wollen auch für den Gegner unberechenbar bleiben", sagt Nehling, der auf viele Westfalia-Fans in Nordkirchen hofft: "Es wäre doch eine super Sache vielleicht gemeinsam den Sprung auf Platz eins zu schaffen."

Ganz andere Ziele steckt sich nach gerade einmal zwei Punkten aus den letzten vier Spielen die U23 vor dem A-Liga-Spiel beim Tabellenvierten SG Massen. "Wir müssen erstmal wieder in die Spur finden, unser letzter Auftritt war schließlich extrem schwach", sagt Trainer Simon Erling und denkt nur noch ungern an das 3:3 gegen Kellerkind Kaiserau II zurück. "Wenn wir so auch in Massen auftreten, werden wir absolut chancenlos sein", spricht Erling Klartext.

Anders als noch gegen Kaiserau geht der Aufsteiger diesmal aber wieder als krasser Außenseiter auf den Platz. "Nach den Vorleistungen haben wir überhaupt nichts zu verlieren, können völlig befreit aufspielen. Vielleicht liegt diese Rolle meiner jungen Mannschaft ja etwas besser", hofft Erling.

Die Unnaer Vorstädter stellen mit schon 37 Treffern den zweitbesten Angriff der gesamten Liga und haben mit Lars Moneke (15 Treffer) auch die Nummer zwei der Torjägerliste hinter Bayram Eser (Foto 2) in ihrem Team. "Wir hoffen natürlich, dass Bayram auch am Sonntag etwas besser trifft und wir so vielleicht zumindest einen Punkt aus Massen entführen können", ist auch Erling auf das Duell der Torjäger gespannt.

U23 unterliegt SG Massen mit 1:5

Chancenlos in doppelter Unterzahl

(03.11.13) Die U23 des TuS Westfalia Wethmar konnte die Ergebniskrise der vergangenen Wochen auch bei der SG Massen nicht stoppen und verlor am Ende deutlich mit 1:5. Allerdings spielten die Gäste zum Zeitpunkt des Abpfiffs nur noch mit acht Feldspielern: Bereits nach 22 Minuten leistete sich Kapitän Lennard Langenkämper ein völlig unnötiges Revanchefoul und sah zurecht „rot“. Als Mittelstürmer Bayram Eser nach 70 Minuten beim Stand von 1:3 im Strafraum zu Fall kam, schickte ihn der Unparteiische wegen einer vermeintlichen Schwalbe vorzeitig zum Duschen.

„Die Ampelkarte war meiner Meinung nach völlig überzogen, es roch eigentlich sogar mehr nach Elfmeter“, haderte Co-Trainer Stephan Polplatz mit der Entscheidung des Schwarzkittels. „Wer weiß, ob wir nach einem 2:3 vielleicht noch einmal zurückgekommen wären.“ So ging die junge Truppe in der Schlussphase doch noch unter und kassierte weitere Treffer zum 1:5, obwohl sich die Westfalia in der zweiten Hälfte eigentlich gut aus der Affäre gezogen hatte. Im ersten Abschnitt egalisierte Eser nach einer Viertelstunde die frühe Führung der ambitionierten Gastgeber, die noch vor der Pause gegen bereits dezimierte Gäste wieder in Front gingen.

Am kommenden Sonntag gegen Hemmerde soll nun endgültig die Wende herbeigeführt werden. „Das ist sicherlich eines der berühmten Sechs-Punkte-Spiele, um nicht in die gefährlichen Regionen abzurutschen“, meint Polplatz im Hinblick auf die Tabelle, die die U23 mittlerweile auf Platz acht führt. Verzichten müssen die Grün-Weißen dann nicht nur auf die beiden Rotsünder des heutigen Spiels, sondern auch möglicherweise auf Lukas Erling, der verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.

Tore: 1:0 (8.), 1:1 (15.) Eser, 2:1 (38.), 3:1 (58.), 4:1 (83.), 5:1 (90.).

Rote Karte: Langenkämper (22., Nachtreten).

Gelb-rote Karte: Eser (70., unsportliches Verhalten).

In unterschiedlichen Gefühlswelten

Freude und Krisenstimmung

(04.11.13) Nun ist der TuS Westfalia Wethmar für seine harte Arbeit in den vergangenen Wochen endlich einmal belohnt worden. Durch den zweiten Auswärtssieg der Saison schoben sich die Grün-Weißen an die Tabellenspitze der Bezirksliga. "Ein tolles Gefühl, das gab es lange nicht mehr", freute sich Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling, der am Sonntag für den urlaubenden Coach Alex Lüggert an der Linie stand.

Gegen starke Münsterländer, die zuvor sechs Spiele nicht mehr verloren hatten, zeigte die Westfalia vor allem in der Offensive ihr ganzes Potenzial. "Was das Angriffsspiel betrifft, war das sicherlich einer unserer besten Auftritte in dieser Saison", sagte Nehling erfreut. Zudem bewies das Team vom Cappenberger See große Moral. Nachdem Nordkirchen in einer Drangphase in Abschnitt zwei der Ausgleich gelungen war, gab sich Wethmar keinesfalls auf oder mit einem Punkt zufrieden, sondern setzte durch Cody de Grood kurz vor dem Schlusspfiff den Lucky Punch. "Dieses Glück hat uns beispielsweise in Husen-Kurl noch gefehlt, jetzt waren wir einfach mal dran", freute sich Nehling.

Getrübt wurde der Erfolg einzig durch den Platzverweis gegen Angreifer Dennis Wagner (Foto 1)in der Schlussminute. "Mal schauen, wie lang die Sperre ausfällt. Als Wiederholungstäter könnte er aber eventuell einige Partien von draußen verfolgen müssen", befürchtet Nehling.

Mit viel Rückenwind und als Tabellenführer gehen die Grün-Weißen nun in den Heimspieldreierpack gegen die Kellerkinder Lüdinghausen, Senden und Titelanwärter Alemannia Scharnhorst. "Vielleicht können wir die Spitze mit unserer Heimstärke noch ein wenig verteidigen", hofft Nehling. Leicht wird dies allerdings nicht, denn Lüdinghausen gelang am Sonntag der dritte Sieg in Folge, versehen mit einem ganz dicken Ausrufezeichen. Denn mit dem VfL Kamen wurde mal eben der absolute Topfavorit auf die Meisterschaft mit 6:1 vom Platz gefegt. "Wir werden auch in diesem Spiel wieder alles geben müssen. In dieser Liga bekommt man nichts geschenkt", weiß Nehling.

Dies gilt auch für die U23, die am Sonntag bei Titelanwärter SG Massen eine böse 1:5-Klatsche fing. Neben den drei Punkten verlor die junge Mannschaft mit Kapitän Lennard Langenkämper (Foto 2) und Torjäger Bayram Eser durch Platzverweise auch noch zwei absolute Leistungsträger. "Das war wieder kein guter Auftritt von uns. Wir müssen nun ganz schnell herausfinden aus diesem Leistungstief", will Trainer Simon Erling keinesfalls noch tiefer als auf Platz acht abrutschen.

Das Ergebnis in Massen will der Coach aber auch nicht überbewerten. "Richtig deutlich wurde es erst, als wir nur noch zu neunt auf dem Platz standen. Aber dennoch erwarte ich jetzt am nächsten Sonntag im Heimspiel gegen Hemmerde die richtige Reaktion", so Erling. Hemmerde hat nur zwei Zähler weniger als die Westfalia, steht damit aber auf dem fünftletzten Platz. "Die Partie ist absolut richtungsweisend. Mit einer weiteren Niederlage müssten wir plötzlich voll nach unten schauen", will Erling nach fünf sieglosen Spielen den Bock nun unbedingt umstoßen.

13. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Lüdinghausen sorgt für den Paukenschlag

Durch einen Last-Minute-Treffer schaffte Wethmar den Sprung an die Tabellenspitze und hatte daher allen Grund zur Freude. Foto: Ruhr Nachrichten

(05.11.13) Erstmals seit über 20 Jahren wieder übernahm Westfalia Wethmar durch einen 3:2-Erfolg beim FC Nordkirchen die Tabellenführung in der Bezirksliga 8. Für einen ähnlich großen Paukenschlag sorgte am Sonntag aber Kellerkind Union Lüdinghausen, nächster Heimgegner der Grün-Weißen. Dem Landesliga-Absteiger gelang der dritte Sieg in Folge nicht irgendwie, sondern in extrem beeindruckender Weise. Der VfL Kamen, Topfavorit auf die Meisterschaft, wurde gleich mit 6:1 demontiert. „Ich bin begeistert“, freute sich Trainer Fabian Leifken gegenüber den Westfälischen Nachrichten dann auch. „Unsere taktische Vorgabe mit einer kompakten Abwehr und zwei schnellen Spitzen ist voll aufgegangen.“ Schon bis zur Pause ging Union durch Tore von Coerdt, Voll und Mainka mit 3:0 in Führung. Kurz nach Wiederbeginn schien das Match zunächst zu kippen, als Samir Zulfic per Elfmeter der Anschluss gelang. Danach ließ Lüdinghausen aber nicht mehr viel zu und legte durch Leifken, Grewe und Coerdt noch drei weitere Treffer nach.

Torhungrig zeigte sich auch der FC TuRa Bergkamen, der beim starken Aufsteiger Eintracht Dortmund mit 4:2 die Oberhand behielt. Nach zuvor drei Niederlagen zeigten die TuRaner diesmal eine überzeugende Leistung. „Das war wirklich verdient. Man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie es besser machen will. Die Jungs haben sich geholfen, sind gerannt, haben gekämpft“, sagte Co-Trainer Tobias Jahncke dem Westfälischen Anzeiger. Nach einem eher schwachen Beginn sorgte Ayyildiz fast aus dem Nichts für die TuRa-Führung (16.). Nach dem 0:2 durch Freyermuth (43.) verkürzte Dortmund durch Haziri zwar noch vor der Pause (45.), konnte damit Bergkamen aber nicht wirklich schocken. Denn die Gäste vom Nordberg waren in Abschnitt zwei durch Penkalla und Krucinski noch zweimal erfolgreich, ehe Köse noch etwas Ergebniskosmetik betrieb (85.).

Überhaupt keine Tore fielen dagegen in der Ruhrkampfbahn, wo sich der SV Langschede und Aufsteiger SuS Oberaden 0:0 trennten. Die Remiskönige vom Römerberg teilten damit in dieser Saison schon zum achten Mal die Punkte. In Abschnitt eins konzentrierte sich Langschede fast ausschließlich auf Konter, während Oberaden mit dem Plus an Ballbesitz nicht fiel anzufangen wusste. Auch nach dem Seitenwechsel blieben Chancen eher Mangelware. Ab der 55. Minute agierten die Platzherren in Unterzahl, nachdem Nabil Afrass wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte gesehen hatte. Beinahe wäre Langschede aber trotzdem noch als Sieger vom Platz gegangen, aber Joker Michael Weigelt traf aus dem Gewühl heraus nur Aluminium. „Der Punkt hilft uns nicht weiter, also wäre es auch nicht schlimm gewesen, wenn wir hier am Ende noch verlieren. Wir brauchen einfach Siege, um uns ein wenig von den Abstiegsrängen lösen zu können“, sagte SuS-Trainer Frank Lewandowski dem Westfälischen Anzeiger. Sein Gegenüber Holger Stemann analysierte beim Internetportal "Sport im Kreis Unna": „Zwei gute Teams haben auf relativ hohem Niveau um den Sieg gekämpft. In der 1. Halbzeit haben sich beide Teams weitgehend neutralisiert, wobei ich leichte Vorteile bei uns gesehen habe. In Unterzahl  hatte Oberaden zwar mehr Ballbesitz, außer durch Fernschüsse ist ihnen aber nichts mehr gelungen. Das Unentschieden geht in Ordnung."

Zu einem verdienten 2:0-Auswärtssieg kam der Werner SC beim FC Overberge. Bei heftigem Wind an der Hansastraße gelang beiden Teams in Abschnitt eins nicht viel. Die beste Chance hatte Manka, als sein Ball gegen die Latte geweht wurde. In Hälfte zwei wurde dann der WSC immer besser und ging in der 60. Minute durch Janis Leenders in Führung. 14 Minuten vor dem Ende legte wieder Leenders nach einer sehenswerten Kombination den zweiten Treffer nach. Während Overberge über 90 Minuten in der Offensive eigentlich völlig ideen- und harmlos auftrat, hatte Werne im Anschluss sogar noch mehrfach die Chance auf den dritten Treffer. "Das war unser schlechtestes Spiel seit Jahren", sagte FCO-Linienchef Daniel Frieg dem Westfälischen Anzeiger dann auch bedient. Sein Pendant Kurtulus Öztürk war da deutlich entspannter: „Daran, dass der Kollege so enttäuscht ist, haben auch wir einen großen Anteil“.

Dreifach punkten konnte auch der TuS Ascheberg, der sich mit 3:2 bei Aufsteiger ÖSG Viktoria in Dortmund durchsetzte. Fast genau einen Monat nach dem letzten Sieg war es einmal mehr Torjäger Hendrik Füchtling, der mit seinen Saisontreffern 13 und 14 den Weg zum Erfolg in Hälfte zwei ebnete. Zuvor hatte Bultmann den TuS früh in Führung gebracht und Abraham egalisiert (42.). Nach dem Füchtling-Doppelpack holte Schiedemann die Dortmunder mit seinem Treffer zwar noch einmal zurück ins Spiel (65.), mehr wollte den Platzherren aber nicht mehr gelingen. So lagen angesichts der prekären Tabellenlage, die ÖSG hat nun schon sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer, die Nerven bei Viktoria blank. Strehlau mit glatt Rott und Keeper Spantig wegen einer Ampelkarte mussten jeweils in der 90. Minute noch vorzeitig vom Feld.

Auf Rang zwei arbeitete sich Alemannia Scharnhorst vor, die Dortmunder kamen zu einem 2:1-Arbeitssieg gegen Kellerkind Königsborner SV. Dabei war der KSV aber ein starker Gegner und ging durch Ruzok in der 26. Minute sogar in Führung. Der Zeiger an der Spieluhr hatte aber noch keine weitere Runde vollendet, als Chattibi schon den Ausgleich besorgte (27.). Fortan verlief die Partie recht ausgeglichen, bis es in der 61. Minute plötzlich Elfmeter für die Alemannen gab. Torjäger Öztekin ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte sicher. Im Anschluss mühte sich Königsborn zwar nach Kräften, den Ausgleich zu erzielen, Scharnhorst brachte mit einer starken Abwehr aber den knappen Vorsprung relativ souverän über die Zeit, verpasste bei einigen vielversprechenden Kontern sogar häufiger weitere Treffer.

Zu einer Punkteteilung kam es zwischen Aufsteiger VfL Senden und dem SuS Kaiserau, die sich im Steversportpark 1:1 trennten. Für die Platzherren waren es aber gefühlt zwei verlorene Punkte, war der VfL über weite Strecken doch das aktivere Team mit den besseren Chancen. Nach einer recht ereignislosen ersten halben Stunden brachte Broek mit einem kompromisslosen Abschluss Senden in Front. Kaiserau wurde erst nach dem Wechsel bissiger und dafür dann auch schnell belohnt. Nach einem schlimmen VfL-Fehler im Spielaufbau konnte Reckmann den SuS-Angriff nur noch per Foul stoppen und Rakoczy verwandelte den fälligen Strafstoß sicher. In den letzten 20 Minuten machte Senden zwar noch einmal Druck, brachte den Ball aber nicht mehr über die Linie. „Das war ein gerechtes Unentschieden nach einem schlechten Spiel“, ging VfL-Trainer Claus Fischer bei den Westfälischen Nachrichten mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. „Wichtig ist, dass wir Kaiserau auf Distanz gehalten haben.“

A-Junioren verlieren gegen Mühlhausen

Aus im Viertelfinale

(06.11.13) In der Runde der letzten Acht war für die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar verdientermaßen Endstation: Gegen den Bezirksligisten SSV Mühlhausen/Uelzen verlor die Mannschaft um Trainer Amel Mesic am Ende mit 1:4. "In den entscheidenden Momenten hat der Gegner gezeigt, dass er eine Klasse höher spielt", gab Betreuer Heinz-Werner Krause nach Spielschluss unumwunden zu. Allerdings konnte er seiner Truppe keinerlei Vorwurf machen. "Die Jungs haben alles gegeben, waren in den entscheidenden Situationen jedoch nicht clever genug."

Tatsächlich gingen insbesondere den Gegentoren eigene Unzulänglichkeiten voraus, sodass der Gegner die Chancen eiskalt ausnutzte. Demzufolge stand es bereits zur Pause 0:2. Nach dem Wechsel steckte der TuS jedoch weiterhin nicht auf und hielt vor allem kämpferisch voll dagegen. Dennoch schafften es die Hausherren nur selten, das gegnerische Gehäuse in Gefahr zu bringen. Mühlhausen/Uelzen tat in der Offensive nur das Nötigste, stand in der Abwehr jedoch felsenfest und nutzte zwei Konterattacken zum vorentscheidenden 0:4. Dominik Dupke betrieb mit dem Ehrentreffer (83.) nur noch Ergebniskosmetik.

Damit verpassen die A-Junioren ein mögliches Wiedersehen mit ihrem ehemaligen TWW-Kameraden Paul Mantei, der seit Sommer beim Westfalenligisten Hammer SpVg im Abwehrzentrum steht. Bei einem Sieg im Halbfinale hätte im Endspiel ein Aufeinandertreffen mit dem HSV gewunken.

Heimspiel am Sonntag als Tabellenführer

Großer Respekt vor Lüdinghausen

(08.11.13) Bezirksligist TuS Westfalia Wethmar will seinen positiven Lauf am Sonntag weiter fortsetzen und die Tabellenführung verteidigen. Dieses Mal muss die Truppe um Spielertrainer Alex Lüggert gegen Kellerkind Lüdinghausen antreten.

Bezirksliga 8 Westfalia Wethmar - Union Lüdinghausen Sonntag, 14.30 Uhr, Sportanlage am Cappenberger See. Laut Papier sind die Grün-Weißen am Sonntag der klare Favorit. Doch der Schein trügt. Lüdinghausen startete zwar schwach in die Saison, fing sich aber nach dem Trainerwechsel wieder und erzielte beachtliche Ergebnisse.

„Die Union hat extrem die Kurve bekommen. Das wird für uns kein Spaziergang“, warnt Lüggert, der nach seinem Urlaub wieder an der Seitenlinie steht. Wethmar hat großen Respekt, will die Punkte aber gleichzeitig zu Hause lassen.

„Das ist ein Spiel, dass wir gewinnen müssen und wo wir die drei Punkte auf jeden Fall behalten müssen“, fordert Lüggert. Mit Blick auf das personelle Aufgebot fällt Keeper Philipp Grenigloh aus. Erfreulich ist, dass Rene Harder, der an einer schweren Gesichtsverletzung laboriert (wir berichteten) und aus Rücksicht zu seinem Beruf sein Karriere-Ende bekannt gab, nun bald doch wieder das Trikot der Westfalia tragen wird.

Nach erneuten Gesprächen mit seinem Chef, die positiv verliefen, darf er nun wieder kicken. Die Freude darüber war bei ihm und Wethmar groß. Harder wird aber noch ein paar Wochen aufgrund seiner Gesichtsverletzung ausfallen und dann in Ruhe den Trainingsrückstand nachholen müssen.

Zwei Stunden zuvor tritt bereits die U23 in der A-Kreisliga zu einem ganz wichtigen Spiel gegen Tabellennachbar TuS Hemmerde an. Nach nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen ist die Partie absolut richtungsweisend. "Verlieren ist für uns am Sonntag verboten. Sonst wären wir nämlich plötzlich im Abstiegskampf dabei", will dies Trainer Simon Erling unter allen Umständen verhindern.

Deshalb fordert der Coach vollen Einsatz von seinem Talentschuppen: "Wir müssen uns jetzt selbst aus dieser misslichen Lage befreien. Das wird zunächst über den Kampf gehen. Das spielerisch Element kommt dann von alleine."

Zuversichtlich macht Erling, dass auf dem heimischen Kunstrasen am Cappenberger See gekickt wird. "Bis auf das letztem Heimspiel mit dem 3:3 gegen Kaiserau haben wir sonst immer stark gespielt. Daran sollten sich die Jungs erinnern und diese Leistung abrufen", sagt der Linienchef.

Verzichten müssen die Gastgeber mit den gesperrten Lennard Langenkämper und Torjäger Bayram Eser (Foto) auf zwei absolute Leistungsträger. "Ihre Ausfälle tun natürlich weh, aber unser Kader ist quantitativ und qualitativ gut genug aufgestellt, um dies kompensieren zu können", glaubt Erling.

U23 schlägt TuS Hemmerde

Minikrise beendet

(10.11.13) Die U23 hat die Ergebnis- und Minikrise gestoppt: Durch ein hart erkämpftes 4:2 gegen den TuS Hemmerde befreite sich die Truppe um Simon Erling und Stephan Polplatz und verschaffte sich wieder ein komfortables Polster auf die gefährlichen Regionen der Tabelle. „Das war heute ein ganz wichtiger Sieg für uns“, jubelte „Co“ Stephan Polplatz erleichtert nach der Partie. „Dass uns dieser Big Point vor heimischer Kulisse gelungen ist, ist dabei sogar noch umso schöner.“

Die Grün-Weißen erwischten einen Blitzstart und lagen bereits nach 120 Sekunden durch Evermanns Abstauber mit 1:0 in Front. Lang währte die Freude aber nicht, denn Hemmerde glich nur fünf Minuten später schon wieder aus, nachdem die TuS-Abwehr nicht auf der Höhe war. „Wir haben im Verlauf der Partie das ein oder andere Mal ein paar Schwächen in der Defensive gezeigt, in der Vorwärtsbewegung hingegen konnten wir den Gegner häufig in Bedrängnis bringen. Vor allem auf den ,Oldie' war Verlass“, analysierte Polplatz mit einem Augenzwinkern.

Gemeint war Mittelstürmer Robin Möller, der nicht nur kurz vor der Pause das 2:1 erzielte, sondern auch nach dem erneuten Ausgleich der Gäste wiederum zur Stelle war und die Zeichen auf Sieg stellte (60.). Den Schlusspunkt in einer gutklassigen  Begegnung setzte schließlich Max Hane zum 4:2. Damit können die Grün-Weißen etwas entspannter auf die nächste Partie in Bausenhagen blicken. „Das wird kein einfacher Gang auf dem dortigen tiefen Rasen“, glaubt Polplatz und ergänzt: „Dennoch ist das nächste Erfolgserlebnis durchaus machbar.“

TWW: Wagner, Pella, Evermann, Grundmann, Sajonz, Hane, Podszuck, Büscher, Rath, Möller, Erling.

Tore: 1:0 (3.) Evermann, 1:1 (8.), 2:1 (40.) Möller, 2:2 (49.), 3:2 (60.) Möller, 4:2 (71.) Hane.

Hallenstadtmeisterschaften ausgelost

Sechs Duelle gegen BW Alstedde

(11.11.13) Die Hallenstadtmeisterschaften der Jugendfußballer werfen ihre Schatten voraus: Auf der Versammlung der Jugendvertreter des Stadtsportverbands wurden am Montagabend nun die Gruppen für die Vorrunden ausgelost. Im Vereinsheim des gastgebenden VfB Lünen wurden die Wethmarer Teams sechs Mal mit dem Ortsrivalen BW Alstedde in eine Gruppe eingeteilt, lediglich bei den A-Junioren findet das ehemalige Kreisderby höchstens in der Endrunde statt.

Die Titelkämpfe beginnen am Freitag, den 20. Dezember, und werden vom TuS Westfalia Wethmar ausgerichtet. Der Turnierreigen wird am 21., 22. und 23. Dezember sowie am 29. und 30. Dezember fortgesetzt. Der große Endrundentag findet am Sonntag, den 5. Januar, ebenso in der Rundsporthalle statt. Der Rahmenplan wird von SSV-Koordinator Detlev Eppmann in Kürze bekannt gegeben.

Die Senioren suchen im Übrigen am Freitag, den 27.12., und Samstag, den 28.12., sowie am Samstag, den 4. Januar ihren Titelträger.

Minis
Gruppe A: BW Alstedde, TWW, VfB Lünen, Niederaden.
Gruppe B: BV Brambauer, Lüner SV, SV Preußen, BV Lünen.
F-Jugend
Gruppe A: TWW, BW Alstedde, VfB Lünen, BV Lünen, Niederaden.
Gruppe B: Lüner SV, SV Preußen, BV Brambauer, SG Gahmen.
E-Jugend
Gruppe A: BV Brambauer, BW Alstedde, SG Gahmen, BV Lünen, TWW.
Gruppe B: VfB Lünen, Niederaden, Lüner SV, SV Preußen.
D-Jugend
Gruppe A: SG Gahmen, Lüner SV, VfB Lünen, SV Preußen.
Gruppe B: TWW, BW Alstedde, BV Lünen, BV Brambauer.
C-Jugend
Gruppe A: BW Alstedde, Niederaden, SV Preußen, TWW, Lüner SV.
Gruppe B: SG Gahmen, BV Brambauer, VfB Lünen, BV Lünen.
B-Jugend
Gruppe A: BW Alstede, VfB Lünen, Lüner SV, TWW.
Gruppe B: BV Lünen, SV Preußen, BV Brambauer.
A-Jugend
Gruppe A: SG Gahmen, Lüner SV, TWW, SV Preußen.
Gruppe B: BV Brambauer, BW Alstedde, BV Lünen, VfB Lünen, SC Lünen

U23 mit Befreiungsschlag

Wethmar grüßt weiter von der Spitze

Wethmars erste Mannschaft feierte nach dem Schlusspfiff den Sieg in der Kabine.

(11.11.13) Ausgelassene Stimmung herrschte am Sonntag nach dem Schlusspfiff des 14. Spieltages in der Kabine von Westfalia Wethmar. Denn beim 5:1-Erfolg gegen Union Lüdinghausen hatten die Grün-Weißen ihre wohl bisher beste zweite Halbzeit der Saison gespielt und verdient aus einem 0:1-Pausenrückstand noch ein deutliches 5:1 gemacht.

"Nach dem Wechsel haben die Jungs offensiv ihr ganzes Potenzial gezeigt", freute sich der Sportliche Leiter Rolf Nehling. Besonders die beiden Stürmer Simon Naujoks (drei Treffer/Foto 1) und Florian Juka (2) waren nie zu stoppen.

"Schon zur Halbzeit hätten wir bei den Chancen nie zurückliegen dürfen. Aber dann haben die Jungs noch einmal richtig Gas gegeben und große Moral bewiesen", so Nehling. der zwischenspurt kurz nach Wiederbeginn, von der 52. bis 56. Minute machten die Platzherren aus einem 0:1 ein 3:1, sollte sich lohnen, denn Wethmar verteidigte nach dem Wochenende die Tabellenspitze nicht nur, sondern baute den Vorsprung sogar noch ein wenig aus.

Da der zuvor ärgste Verfolger Alemannia Scharnhorst ein wenig überraschend gegen Kaiserau nur 2:2 spielte, fielen die Dortmunder Vorstädter auf Rang drei zurück und haben jetzt drei Zähler Rückstand. neuer Zweiter ist der SC Husen-Kurl nach einem klaren 4:0 gegen ÖSG Viktoria mit zwei Zählern weniger.

Die Westfalia hat nun aber Blut geleckt und will bereits am nächsten Samstag mit einem weiteren Heimsieg die 30-Punkte-Marke knacken, wenn es um 16.30 Uhr gegen Aufsteiger VfL Senden geht. Rolf Nehling hofft dann auf eine richtig tolle Kulisse, findet doch an diesem Tag ab 15 Uhr das Lichterfest der Grün-Weißen auf der Sportanlage statt. "Schon gegen Lüdinghausen waren richtig viele Leute am Platz. Das hat wirklich Spaß gemacht vor dieser Kulisse zu spielen. Dank an alle Wethmar-Fans, die bei diesem nicht gerade super Wetter gekommen sind. Aber am nächsten Samstag sollten wir das rund um den Lichtermarkt noch einmal toppen können", so Nehling.

Nach zuvor nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen landete die U23 in der A-Kreisliga Unna/Hamm ebenfalls einen ganz wichtigen Dreier mit dem 4:2 gegen TuS Hemmerde, denn nun ist auch ein möglicher dritter Abstiegsplatz wieder satte elf Zähler entfernt.

"Natürlich hat spielerisch noch nicht alles wieder so funktioniert, wie es die Jungs eigentlich können, aber das war nach den Vorspielen auch nicht zu erwarten. Wichtig war am Sonntag nur, dass die Jungs Reaktion gezeigt und die drei Punkte eingefahren haben", analysierte Trainer Simon Erling zufrieden.

Der für ein Spiel gesperrte Torjäger Bayram Eser wurde dabei hervorragend durch Robin Möller (Foto 2) ersetzt, der gleich einen Doppelpack schnürte. "Ich hoffe, wir bekommen jetzt die Kurve wieder und sammeln bis zur Winterpause nun noch ein paar weitere Zähler ein", so Erling.

Denn tabellarisch sieht es für den grün-weißen Talentschuppen nun wieder ordentlich aus. Zwar steht das Team weiter nur auf Rang acht, aber mit jetzt 22 Punkten ist auch der Vierte VfK Weddinghofen nur zwei Zähler entfernt. "Dorthin schaue ich aber eigentlich gar. Wir wollen nur möglichst frühzeitig den Klassenerhalt schaffen und auf diesem Weg ist uns am Sonntag mal wieder ein wichtiger Schritt gelungen", sagte Erling.

14. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Scharnhorst patzt in Kaiserau

Spielertrainer Alex Lüggert und Wethmar stehen weiter auf Platz eins.

(12.11.13) Alemannia Scharnhorst büßte seine Rolle als ärgster Verfolger von Klassenprimus Westfalia Wethmar nach dem 14. Spieltag zunächst ein. Die Dortmunder Vorstädter spielten bei Kellerkind SuS Kaiserau nur 2:2 und fielen auf Rang drei zurück. Kaiserau ging früh durch Arnold in Führung, ehe Torjäger Öztekin das Spiel für die Gäste in Hälfte zwei binnen weniger Minuten mit einem Doppelpack drehte (66., 72.). Doch Kaiserau gab sich weiter nicht auf, kämpfte und wurde in der 82. Minute mit dem Ausgleich durch Rakoczy belohnt. „Das war ein sehr intensives Spiel mit richtig hoher Einsatzbereitschaft auf beiden Seiten. Wir haben gut dagegen gehalten und uns den Punkt mehr als verdient. Mit etwas mehr Glück bei den beiden Kopfball-Chancen von Plattfaut wäre sogar mehr für uns drin gewesen. Aber in unserer Situation war dieses Spiel ganz eindeutig ein Schritt nach vorne", sagte SuS-Trainer Alex Berger dem Internetportal "Sport im Kreis Unna" zufrieden.

Neu auf Rang zwei ist der SC Husen-Kurl, der auf heimischer Asche vom Ergebnis her zwar klar mit 4:0 gegen Aufsteiger ÖSG Viktoria gewann, aber lange um die drei Punkte zittern musste. Zwar brachte Müller die Hausherren früh in Front (22.), dann verpasste es Husen lange Zeit im Dortmunder Stadtderby aber nachzulegen. Erst in der 83. Minute besorgte Holtmann mit dem zweiten Tor die Entscheidung und brach damit die Moral der ÖSG. Nun hatte die Lange-Elf leichtes Spiel und legte durch erneut Müller und Buchbinder noch zwei späte Treffer nach.

Wieder in der Spur nach der zuletzt extrem überraschenden 1:6-Klatsche gegen Union Lüdinghausen ist Meisterschafts-Topfavorit VfL Kamen. Im Jahnstadion setzte sich der VfL gegen Aufsteiger VfL Senden, am Samstag nächster Gegner der Westfalia am Cappenberger See (16.30 Uhr), mit 3:1 durch. Der Dreier war dabei hochverdient, denn Kamen war gegen desktruktive Sendener über 90 Minuten tonangebend und ging durch Recep Bilgic früh in Führung (13.). In der Folge ließen die Platzherren zwar einige gute Möglichkeiten aus, in Gefahr geriet der Erfolg aber nicht mehr, weil Senden sich einfach viel zu harmlos präsentierte. Endgültig alles klar machten dann Dumanli und Zulfic mit den Treffern zum 2:0 und 3:0, so dass der Sendener Treffer durch Broek nur noch Ergebniskosmetik war (86.). "Wir haben heute vieles wieder richtig gemacht, was wir letzte Woche falsch gemacht haben. Die Einstellung hat wieder gestimmt. Die Mannschaft hat die richtige Antwort gegeben und da wollen wir nächste Woche in Scharnhorst gleich weitermachen. Unser Ziel sind die ersten fünf Plätze und momentan sind es nur fünf Zähler nach ganz oben. Es sieht nicht so schlecht aus und wir wollen einfach oben dran bleiben“, sagte Trainer Ahmet Kahya "Sport im Kreis Unna".

Ebenfalls wieder voll im Meisterrennen ist der Werner SC nach einem Heim-1:0 gegen TSC Eintracht Dortmund. Das Goldene Tor erzielte Janis Leenders erst in der 89. Minute. „Für mich war klar: Dies ist ein Spiel, das durch einen einzigen Fehler entschieden wird – oder aber durch eine entschlossene Aktion“, sagt WSC-Co-Trainer Aki Scheunemann, der für den erkrankten Spielertrainer Kurtulus Öztürk die Verantwortung hatte, dem Westfälischen Anzeiger. In einem Spiel zweier lauffstarker und taktisch sehr disziplinierter Teams waren Chancen in Hälfte eins absolute Mangelware. Mit Wiederbeginn wurden die Gastgeber stärker und kamen zu guten Gelegenheiten. Dann aber wechselte Dortmund und kämpfte sich zurück ins Spiel und hatte plötzlich den Sieg auf dem Fuß. Marc Neul hatte in der 78. Minute den Ball schon an Torwart Gebhardt vorbeigeschossen, als Dennis Seifert für seinen Keeper auf der Linie rettete (78.). So blieb es beim 0:0 und Leenders schlug in der vorletzten Minute zu.

Zwei Minuten reichten dem FC Nordkirchen, um aus dem 0:1 auf eigenem Platz im Kreisderby Lüdinghausen gegen den TuS Ascheberg einen 2:1-Sieg zu machen. Die Ascheberger waren in Hälfte eins nach einer Standardsituation durch sebastian Drees in Führung gegangen. Direkt nach Wiederbeginn nutzte der FCN dann eine Schwächephase der Gäste aus und schoss sich durch Tore von Tim Mersch (49.), der einen Freistoß in bester Reus-Manier direkt versenkte, und Dennis Närdemann (51.) zum Dreier. Denn in einer spielerisch schwachen Partie hatte Ascheberg keine passende Antwort mehr parat und bleibt damit weiter im Tabellenkeller stecken.

Einen späten Sieg fuhr der FC TuRa Bergkamen beim Heim-3:2 gegen den SV Langschede ein. „Ich habe schon lange nicht mehr einen Last-Minute-Sieg erlebt. Herrlich“, jubelte Trainer Andreas Bolst nach dem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit gegenüber dem Westfälischen Anzeiger. Der Schiedsrichter pfiff nach dem Treffer von Gider erst gar nicht wieder an. In einer insgesamt mäßigen Partie erwischten die Platzherren zunächst auch den besseren Start, gingen durch Penkalla in Führung (75.). Dann aber wurde der SVL immer aktiver und schaffte nach einigen vergebenen Hochkarätern den verdienten Ausgleich durch Richter (75.). Nun wurde es ein offener Schlagabtausch. Ayyildiz brachte TuRa erneut in Führung, ehe Langschede in Person von Krawczyk noch einmal zurückschlug (84.). Als alle am Nordberg schon mit einem Remis rechneten, kam Gider noch einmal an den Ball.

Der FC Overberge erwischte am Sonntag einen gebrauchten Tag. Der so kometenhaft in die Saison gestartete Aufsteiger kassierte mit 1:3 bei Kellerkind Königsborner SV nicht nur die mittlerweile schon sechste Saisonniederlage, sondern gleich auch noch drei Platzverweise. „Wir haben heute einfach Pech gehabt, das ist unglaublich. Wir hätten besser zu Hause bleiben sollen“, sagte Trainer Daniel Frieg dem Westfälischen Anzeiger. Dabei hatte Lukas Manka den FCO sogar noch in Führung gebracht. Aber bereits im direkten Gegenzug egalisierten die Platzherren durch Goalgetter Tim Heptner. Overberge produzierte nun einige individuelle Fehler und kassierte zwei weitere Gegentreffer durch Cafaro (26.) und Böcker (32.), während Manka und Morch für die Gäste nur Aluminium trafen. Nach dem Wechsel kam dann Farbe ins Spiel. Tobio Lemos (60.) und Wulf (65.) sahen Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung, hinzu kam noch eine Ampelkarte gegen Berndt (64./64.). "Wir haben heute gegen zwölf gespielt", sagte Frieg dem Westfälischen Anzeiger. Der KSV dagegen freute sich über drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Ligaverbleib. So hatte Trainer Klaus Ruhoff bei "Sport im Kreis Unna" dann auch eine etwas andere Sicht auf die Dinge: "Endlich haben wir auch mal unsere Chancen fast konsequent genutzt. Aus vier haben wir drei Tore gemacht. Einigen Spielern habe ich eine Denkpause gegeben. Ich habe den Schiedsrichtr gut gesehen. So dumm wie sich einzelne Overberger Spieler gegenüber dem Schiri gegeben haben, das geht so nicht."

Während der FCO nun nur noch sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone hat, steht mittlerweile Westfalia Wethmar ganz oben und durfte sich nach dem 5:1 gegen Union Lüdinghausen auch noch über ein dickes Kompliment von Gäste-Spielertrainer Fabian Leifken freuen. Der sagte den Westfälischen Nachrichten: „Das war die stärkste Mannschaft, die ich bisher in dieser Liga gesehen habe. Es war ein völlig verdienter Sieg. Wethmar hatte das ganze Spiel über die besseren Spielanteile.“

Auf zum Cappenberger See

5. Wethmarer Lichtermarkt

(12.11.13) Schon zum fünften Mal lädt der TuS Westfalia Wethmar am Samstag ab 15 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Förderverein und dem Trägerverein TWW-Arena zum beliebten Lichtermarkt auf die Platzanlage am Cappenberger See.

„Wir wollen wieder mit allen Mitgliedern, Freunden und Interessierten eine großes Westfalia-Familienfest feiern“, sagt Martin Hane, Vorsitzender des Förder- und Trägervereins. Der Innenhof zwischen Kabinen und Funktionsgebäuden wird auch für Samstag wieder in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt.

An den geschmückten Buden wird wird es neben den altbewährten weihnachtlichen und vorweihnachtlichen Accessoires wieder die selbstgemachten Reibeplätzchen, Kuchen, Glühwein und natürlich Leckereien vom Grill geben. „Dazu haben wir für die Kleinen wieder unseren Luftballonwettbewerb und einen Sportartikelstand haben wir in diesem Jahr auch vor Ort“, so Hane.

Glaubt man der Prognose, dürfte auch in diesem Jahr das Wetter wieder mitspielen. „Pünktlich ab Samstagmittag soll die Sonne scheinen, es könnte also ein perfekter Tag werden“, sagt Hane. Als besonderes Highlight wird um 16.30 Uhr das Bezirksliga-Spiel der ersten Mannschaft gegen Aufsteiger VfL Senden angepfiffen.

„Die Jungs gehen als Tabellenführer in die Partie und wollen Platz eins unbedingt verteidigen. Deshalb hoffen wir natürlich auch hier auf viele Zuschauer, zumal der Eintritt den ganzen Tag über frei ist“, sagt Hane, der ganz fest mit den nächsten drei Punkten für die Grün-Weißen rechnet: „Die Truppe wurde zuletzt von Woche zu Woche immer besser. Halten die Jungs die Form aus der bärenstarken zweiten Halbzeit gegen Lüdinghausen, dürfte es auch am Samstag wieder klappen. Dann stünde einer ganz tollen fünften Auflage unseres Lichtermarktes endgültig nichts mehr im Wege“, so Hane.

C-Jugend macht aus 0:3 ein 5:3

Sensationelle Aufholjagd nach der Pause

(13.11.13) Aufgrund einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit gewann die C1 des TuS Westfalia Wethmar gegen den bis dahin Tabellenersten SG Bockum-Hövel völlig verdient mit 5:3.

Dabei sah es in der ersten Halbzeit nicht nach Zählbarem für die Grün-Weißen aus. Bereits nach 21 Minuten führte die SG Bockum-Hövel mit 3:0 und sah zu diesem Zeitpunkt schon wie der sichere Sieger aus, da die TWW-Auswahl überhaupt nicht ins Spiel fand.

Das überraschende 1:3 durch Ismael Simsek kurz vor Pause ließ aber ein wenig Hoffnung aufkommen. Mit Wiederbeginn kam die Mannschaft wie verwandelt aus der Kabine. Auswechselungen und eine taktische Änderung von Trainer Dieter Frank zeigten Erfolg.

Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit erzielte der TWW innerhalb von zwei Minuten durch Fabian Alves und Maximillian Hubrach den Ausgleich. Nun spielte nur noch die Westfalia, die SG Bockum-Hövel hatte dem kämpferisch und jetzt auch spielerisch überlegenen TWW nichts mehr entgegenzusetzen.

Wieder Fabian Alves und Maximillian Hubrach erzielten nach starken Kombinationen die umjubelten Siegtreffer zum 5:3.

Auch in der Betreuung spitze

Zemichael neuer Physiotherapeut

Wethmars Physiotherapeut Tesfaldet Zemichael behandelt beim Training am Dienstag Geburtstagskind Joo Seung Oh.

(13.11.13) Die Fußballer von Westfalia Wethmar sind in der Bezirksliga an der Spitze. Spitze soll auch die medizinische Abteilung werden. Deshalb unterstützt jetzt Physiotherapeut Tesfaldet Zemichael mit seinem Kollegen Björn Lammers die Kicker der Westfalia.

Der 26-jährige Physiotherapeut hat sich in der Sportszene schon einen Namen gemacht. Seit vier Jahren betreut er die Enduro-Fahrer beim Super-Motorcross in der Westfalenhalle. Zudem hatte er die Leitung der Physiotherapie in Dortmunds Fitness-Tempel Nummer eins „Turnhalle“ inne.

Bevor er zu den Fußballern von Westfalia Wethmar kam, betreute er die Kicker des Landesligisten Kirchhörder SC. Der Kontakt zur Westfalia kam über Spielertrainer Alexander Lüggert zustande. „Ich kenne Alex aus der Fußballschule von Dortmunds Ex-Profi Marcel Raducanu“, sagt Zemichael, der selbst glühender Borussia-Anhänger ist.

Während seiner Ausbildung zum Masseur war er in der Fußballschule des Rumänen als Torwart- und Koordinationstrainer tätig. „Wir haben uns zuletzt häufiger getroffen und überlegt, dass wir mal zusammenarbeiten sollten“, so Zemichael weiter.

Gesagt, getan. Seine ersten Einsätze hatte Zemichael schon beim Spiel gegen Union Lüdinghausen am Sonntag (5:1). Zemichael ist vom sportlichen Erfolg der Elf vom Cappenberger See überzeugt. Dreimal wöchentlich und an den Spieltagen will er seinen Beitrag dazu leisten. Er ist für die Rehabilitation der Spieler, Muskelaufbau, Kraft und Schnelligkeit der Spieler zuständig.

Zuletzt geändert am: 27.11.2013 um 17:25

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