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Mit einer Hand am Pott

B1-Junioren feiern bärenstarkes 2:0 gegen Spitzenreiter VfL Mark

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar sind ihrem Traum vom Titel in der Kreisliga A einen Schritt näher gekommen, denn im Spitzenspiel gegen den VfL Mark gelang ein bärenstarker 2:0-Erfolg. Damit grüßen die Grün-Weißen nach dem zwanzigsten von 22 Spieltagen erneut von der virtuellen Tabellenspitze – der Direktvergleich gegen Kaiserau wird erst nach dem letzten Spieltag eingerechnet – und haben damit zumindest eine Hand am Pott.

„Ich bin unglaublich stolz auf meine Jungs, sie haben das heute überragend gelöst. Wir sind hochverdient als Sieger vom Feld gegangen“, sagte TuS-Coach Daniel Nowak, warnt aber zugleich: „Es bringt uns nichts, dass wir jetzt vielleicht eine Hand am Titel haben. Es sind noch zwei Spiele, da kann unglaublich viel passieren. Und letztlich zählt, wer am Ende beide Hände am Titel hat.“

In der ersten Halbzeit erlebten die Zuschauer auf der gut besuchten Anlage am Cappenberger See ein taktisch geprägtes Spiel mit sehr wenigen Tormöglichkeiten. Keine Mannschaft wollte schon zu Beginn ins Risiko gehen. Wethmar spielte in einem anderen System als gewohnt, um sich aus dem Druck des kompakten Zentrums der Marker zu entziehen. Dies gelang ganz gut, es fehlte aber häufig die Genauigkeit im Passspiel. Trotzdem waren die Grün-Weißen in der ersten Halbzeit das feldüberlegene Team, Mark versuchte häufig mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Diese verteidigte der TuS aber sehr souverän, sodass keine Gefahr für das von Paul Sikora gehütete Gehäuse aufkommen sollte.

„Ich freue mich, dass unser Plan mit dem System aufgegangen ist. Gerade in der zweiten Halbzeit haben wir unsere Stärken ausgespielt“, freute sich der Linienchef. Der beste Spielzug der ersten Halbzeit sollte dann auch mit dem Führungstreffer für die Westfalia belohnt werden. Dabei sollte Jason Jäger zum Tor-Jäger avancieren. Nach einem Spielzug über die linke Seite gelangte der Ball über Steffen Beling zu Jäger. Dieser spielte den Ball auf den sich gut lösenden Niklas Tittelbach, der den Ball dann mit der Hacke auf den durchstartenden Jäger weiterspielte. Jäger nahm den Ball stark mit und ließ dann aus leichter halblinker Position einen fulminanten Schuss aus 20 Metern ab. Er ließ den Ball dabei leicht über den Spann rutschen, sodass dieser unhaltbar für den VfL-Keeper im rechten Winkel einschlug (39.). „Das war ein absolutes Sahnetor als Abschluss eines überragenden Spielzugs“, lobte Nowak.

Mit diesem Knaller ging es dann auch in die Halbzeitpause, die genutzt wurde, um ein paar wichtige Dinge anzusprechen. So wurde auch deutlich gemacht, dass Mark nun gerade in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit mächtig Druck machen würde. Das sollte sich dann auch bewahrheiten, aber auch davon ließen sich die Jungs vom Cappenberger See nicht beeindrucken. Ganz im Gegenteil, denn kurz nach Wiederbeginn sollte den Plänen des VfL ein Strich durch die Rechnung gemacht werden. Nach einem guten Spielzug wurde Frederic Fischer an der linken Seitenauslinie auf Höhe des Strafraums gefoult. Den fälligen Freistoß schnappte sich Leon Beile. Er brachte den Ball scharf in die Box, der von Mark nur unzureichend in den Rückraum geklärt werden konnte. Dort stand Tittelbach goldrichtig und schloss unhaltbar ins lange Eck ab (44.).

Damit war den Gästen aus Hamm erst einmal der Stecker gezogen und Wethmar hatte das Heft des Handelns wieder in der Hand. Es begann nun die beste Phase der Westfalia in der sie drei hundertprozentige Möglichkeiten – und damit die Chance zur Vorentscheidung – liegenließen. Zweimal war es Jäger dem nach einer Flanke das Quäntchen Glück fehlte und knapp neben das Gehäuse zielte. Ein weiteres Mal war es Fischer, der nach einem guten Spielzug ebenfalls knapp verfehlte.

Somit hieß es für den TuS-Nachwuchs weiterhin konzentriert gegen den Ball zu agieren und den Gegner möglichst zu keinen Torgelegenheiten kommen zu lassen. Dies sollte auch gut gelingen, denn lediglich einmal konnte sich Mark gefährlich in die grün-weiße Box kombinieren. Den Abschluss verzog der VfL-Angreifer allerdings, sodass der Ball weit über das Tor ging. Ansonsten verteidigte Wethmar es sehr geschickt, stellte die Räume gut zu und war überaus präsent in den Zweikämpfen. So hatte Mark dann lediglich wenige Halbchancen.

Aber auch der Gastgeber blieb nicht ungefährlich und setzte immer wieder gute Aktionen nach vorne, die aber nichts mehr einbringen sollte. So blieb es am Ende beim hochverdienten 2:0 für die Jungs vom Cappenberger See. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gegen einen starken Gegner gezeigt. Wir hätten aber den dritten Treffer bei unseren guten Gelegenheiten nachlegen müssen, um das Spiel so eher zu entscheiden. Nun haben wir noch zwei Spiele vor der Brust, in denen wir unseren Traum wahrmachen können“, sagte Nowak abschließend.

TWW: Sikora – S. Beling, T. Beling, Grimm, Beile (71. Schmidt), Fischer, Tittelbach, Jäger (80. Rudwill), Lehn (75. Bohle), Kühlkamp (55. Grohs), Czarnietzki.

Tore: 1:0 (39.) Jäger, 2:0 (44.) Tittelbach.

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