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Meisterschaft wohl endgültig entschieden

Der 23. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Wethmar jubelte am Sonntag über einen 4:0-Heimerfolg gegen den FC Overberge.

Mit einem 4:0-Heimerfolg gegen das letzte Aufgebot des FC Overberge machte Westfalia Wethmar am 23. Spieltag in der Bezirksliga 8 den nächsten Schritt zum Ligaverbleib, hat jetzt sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone.

Mittlerweile 13 Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz hat der SuS Kaiserau, der nicht nur von einem erneuten Patzer des Konkurrenten TuS Hannibal profitierte, sondern auch das Topspiel gegen den Vierten BV Brambauer mit 3:0 gewann, so dass die Meisterschaft nun endgültig entschieden sein dürfte. Die Platzherren konnten sich sogar den Luxus erlauben, den angeschlagenen Torjäger Milcarek auf der Bank zu lassen. In Durchgang eins mussten sich die Schwarz-Gelben den tief stehenden Gegner ohne ihren Knipser zunächst noch zurechtlegen, ehe dann nach dem Seitenwechsel auch die Treffer fielen. Kropp mit einem Doppelschlag binnen drei Minuten (60. und 62.) sowie Stender (72.) sorgten für den auch in der Höhe verdienten Erfolg. „In der 2. Halbzeit haben wir uns ganz stark vorgestellt. Gegen die starke Offensive von Brambauer haben wir kaum etwas zugelassen. Der Sieg für uns war am Ende hochverdient“, sagte SuS-Trainer Marc Woller gegenüber dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Der TuS Hannibal verlor überraschend bei Kellerkind VfL Kamen, das aber weiterhin auf einem Abstiegsplatz bleibt, mit 2:3. Die Gastgeber kamen dabei auf Kunstrasen im Jahnstadion nicht einmal unverdient zum Dreier, denn nachdem Najdi den TuS früh in Front geschossen hatte (14.), drehten Hülsmann (20.), Zurstraßen (45.) und Rothe (47.) mit ihren Treffern die Begegnung. Als der Ex-Wethmarer Zulfic 14 Minuten vor Schluss jedoch auf 2:3 verkürzte, hatte der VfL noch einige bange Momente zu überstehen. Hannibal baute viel Druck auf und schaffte auch den vermeintlichen Ausgleich. Der Referee erkannte den Treffer wegen eines angeblichen Handspiels jedoch nicht an. „Wir leben noch. Am Ende haben wir Glück gehabt, aber insgesamt haben wir souverän gespielt“, sagte Kamens Sportlicher Leiter Sven König, der den weiterhin pausierenden Trainer Hans Bruch an der Seitenlinie vertrat.

Den Hannibal-Patzer nutzte Viktoria Kirchderne aus. Das Team von Volker Bolte, der zur neuen Saison bekanntlich als Co-Trainer zu Wethmar wechselt, gewann sein Heimspiel gegen den FC Roj deutlich mit 4:0 und hat bei einem weniger ausgetragenen Spiel lediglich noch zwei Zähler Rückstand auf Rang zwei, der am Saisonende zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Landesliga berechtigt. Die Hausherren gingen im Derby durch Ndubueze in Führung (30.), quälten sich in der Folge aber lange mit dem Gegner und konnten die drei Punkte erst in der Schlussphase sichern, nachdem Beouyenzer (73.), Jashanica (88.) und Yigit (90.) weitere Tore nachgelegt hatten.

Wethmars nächster Gegner, der VfR Sölde, ließ am Sonntag erstmals im Jahr 2018 Federn. Nach zuvor sieben Siegen in Serie, spielte die beste Rückrundenmannschaft beim FC Nordkirchen 1:1. In einer gutklassigen Partie ging der VfR durch einen Marquardt-Treffer früh in Führung. In einem Spiel mit vielen Möglichkeiten hatte das 0:1 bis kurz vor der Pause Bestand, ehe Mrowiec zum Ausgleich einnetzte (45.). Auch im zweiten Abschnitt spielten beide Teams mutig nach vorne und kamen zu guten Chancen. Für den FCN hätten Trawinski und Lorenz treffen können, auf der Gegenseite scheiterte der VfR unter anderem einmal am Aluminium. „Die Chancenverwertung ist das einzige, was ich bemängeln muss. Die Jungs haben einen guten Job gemacht. Wir hatten so viele Ausfälle, hinzu kam der Wetterumschwung“, sagte Nordkirchen-Coach Issam Jaber den Ruhr Nachrichten. Sein Gegenüber Daniel Schmiers sagte der Zeitung: „Das Unentschieden geht in Ordnung. Hätte aber auch höher ausfallen können – wie beim 4:4 im Hinspiel etwa.“

Der SC Dorstfeld verteidigte seinen Platz über der Abstiegszone durch einen 4:1-Heimerfolg gegen den Vorletzten Eintracht Dortmund, der nun kaum noch Chancen auf den Ligaverbleib hat. Hibbeln traf am Bummelberg bereits in der dritten Minute zum 1:0 für die Platzherren. Zwar konnte die Eintracht durch einen Venhuis-Tor fast mit dem Pausenpfiff noch einmal egalisieren, doch in Durchgang zwei brachten Rütten, der einen Doppelpack schnürte, und erneut Hibbeln den SCD auf die Siegerstraße.

Wohl endgültig abgestiegen ist seit der 2:3-Niederlage bei RW Unna das Schlusslicht TSC Hamm. Denn der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt mittlerweile satte zehn Punkte. Die Gäste versuchten alles, rannten immer wieder an und bestimmten das Geschehen auch über weite Strecken. Trotz bester Einschussgelegenheiten scheiterte Hamm immer wieder am überragend haltenden Keeper Hellebrandt oder am Aluminium. Wie es besser geht, zeigte auf der Gegenseite Björn Scharfe, der nach Kontern alle drei RWU-Treffer erzielte. Der TSC durfte erst in der Schlussphase jubeln, doch die beiden Akyüz-Treffer (76. und 88.) fielen letztlich zu spät. „Wir sind verflucht. Wir treffen vier- oder fünfmal die Latte. Es soll einfach nicht sein“, sagte Gästetrainer Erdal Akyüz dem Westfälischen Anzeiger. Unna-Coach Emre Aktas sagte „Sport im Kreis Unna“: „Ich bin angesichts der personellen Notlage stolz über das 3:2 gegen einen stürmisch angreifenden Gegner. Am Ende ist der knappe Erfolg aufgrund unserer aufopferungsvollen Arbeit nicht unverdient.“

Immer tiefer in de Abstiegssumpf rutscht Union Lüdinghausen nach einer 1:3-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC. Dabei begannen die Münsterländer zunächst stark und gingen nach mehreren guten Möglichkeiten durch einen Schürmann-Treffer (28.) verdient in Führung. Das 1:0 bedeutete zugleich jedoch einen Bruch im Spiel der Unionisten und die Gäste kamen besser ins Rollen. Nach einem Fehlgriff von Keeper Rudolph köpfte Powilleit zum 1:1 ein (42.). In Durchgang zwei drehte die HSC-Reserve, verstärkt mit drei Akteuren aus dem Kader der Westfalenliga-Ersten, nach einem Konter durch ein Heiß-Tor die Begegnung endgültig. In der Folge mühte sich Lüdinghausen zwar weiterhin, verschoss aber sogar einen Elfmeter durch Plöger (89.), nachdem Hoppe eine Minute zuvor auf 1:3 gestellt hatte. Neben den Punkten verlor Lüdinghausen vor dem Kellerduell mit Dorstfeld am kommenden Wochenende auch Kahlkopf mit einer Ampelkarte. Zudem mussten mit Homann, Hüser und Höning gleich drei Kicker verletzt vom Feld. Der HSC dagegen verbesserte sich bis auf Rang fünf in der Tabelle. „Auf dem ungewohnten und holprigen Rasen haben meine Spieler schnell die richtige Einstellung mit dem Kopf und zum Rasen gefunden“, sagte ein zufriedener Gästecoach Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“.

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