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Matchwinner Osterholz setzt den Big Point

1. Mannschaft schlägt Viktoria Kirchderne in der Nachspielzeit mit 1:0

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auf diesen erlösenden Moment hatte die grün-weiße Fußball-Familie lange gewartet: Viele Fans hatten nach vier Minuten Nachspielzeit gegen Viktoria Kirchderne schon mehrfach den Schlusspfiff eingefordert, um das torlose Remis und damit den ersten Punktgewinn der Saison sicher zu wissen. Dann aber schickte Quahib El-Gaouzi seinen Linksaußen Jonas Allefeld mit einem langen Befreiungsschlag auf die Reise.

Der kurz zuvor eingewechselte Youngster behielt die Übersicht, legte nach einem energischen Spurt quer auf den nächsten „Joker“ Alexander Podszuck, der ein noch feineres Auge hatte und Jonas Osterholz bediente. Der Innenverteidiger bewahrte nach seinem 70-Meter-Spurt die Ruhe, tanzte leichtfüßig noch Keeper und einen Abwehrspieler aus, um dann souverän den entscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand zu markieren.

Die Euphorie kannte keine Grenzen: Das gesamte Wethmarer Team inklusive Bank sprintete in Richtung Eckfahne und formte eine riesige Jubeltraube, in der der Torschütze im unkontrollierten Trubel auch noch eine kleine Platzwunde davontrug. „Diego wollte mich ganz besonders herzen“, sagte der Torschütze schmunzelnd in Richtung Teamkamerad Arne Neuhäuser. Osterholz verbrachte die letzten Sekunden dann blutend an der Seitenlinie, während seine Truppe den Vorsprung über die Linie brachte.

„Hut ab!“, frohlockte schließlich Co-Trainer Volker Bolte auf der folgenden Pressekonferenz. „Was wir heute kämpferisch geleistet haben, war absolut spitze!“ Insbesondere seine jungen Kicker wollte er ausdrücklich loben. „Unsere letztjährigen A-Junioren haben überragend gefightet und alles reingehauen.“ Insgesamt standen erneut fünf Wethmarer Eigengewächse auf dem Rasen.

Dass am Ende die ersten drei Punkte heraussprangen, erachtete auch der gegnerische Co-Trainer als vollkommen verdient. „Wir haben keine Lösungen gefunden! Wethmar hat bewiesen, dass manchmal Einstellung und Wille gegen spielerische Qualität die Oberhand behalten“, analysierte Rene Tschirner äußerst fair, zumal seine Truppe knapp sechzig Minuten in Überzahl agiert hatte, nachdem TuS-Mittelfeldakteur Isi Simsek völlig überzogen gelb-rot gesehen hatte. Dennoch ließ der Gastgeber – abgesehen von einer Chance in der ersten Halbzeit, die Keeper Flo Fischer überragend entschärfte – nichts zu. Stattdessen hatte die Westfalia selbst drei riesige Chancen, schon früher in Front zu gehen, doch wieder einmal haperte es an Abschlussqualität und –glück.

Dennoch konnte Bolte am Ende ebenso wie der grün-weiße Vorstand und die Fans glücklich nach Hause gehen. „Die Jungs haben unter der Woche schon angedeutet, dass sie bereit sind, Fußball zu arbeiten. Heute haben sie den Worten auch Taten folgen lassen! Das war einfach nur klasse!“ Somit geht der TuS in eine spannende Trainingswoche, an deren Ende das nächste Heimspiel und das zweite Derby der Saison steht: Am Sonntag um 15.15 Uhr empfängt Wethmar dann die Reserve des Lüner SV am Cappenberger See.

1:0 (90.+5) Osterholz. 

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