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Mai 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 09.07.2017
2017 >>

Nur noch ein Zähler fehlt zur Meisterschaft

C-Junioren machen den vorletzten Schritt

(28.05.17) C-Jugend, Kreisliga A Unna/Hamm: Westfalia Wethmar – SG Bockum-Hövel 7:0 (3:0). Die C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar leisten sich auf dem Weg zur Meisterschaft im Kreisliga-Oberhaus weiterhin keinen Fehltritt, lösten die Pflichtaufgabe gegen den Tabellensiebten SG Bockum-Hövel auch in der Höhe völlig verdient mit 7:0. Am letzten Spieltag in knapp zwei Wochen reicht nun bereits ein Remis beim VfL Mark, um den Titel und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga perfekt zu machen.

„Wir hatten über die gesamte Spieldauer alles im Griff, haben dem Gegner nur zwei Torschüsse erlaubt. Insgesamt haben wir bei den hohen Temperaturen jedoch nur das Nötigste getan. Besonders in der ersten Halbzeit hat den Jungs teilweise der letzte Zug zum Tor gefehlt. Aber letztlich zählt in dieser Saisonphase nur das Ergebnis – und das ist für uns wieder sehr gut ausgefallen“, sagte Trainer Niklas Rath (Foto).

Wethmar diktierte das Geschehen von Beginn an, Bockum-Hövel versuchte zwar tapfer Gegenwehr zu leisten, schaffte das an einem Hochsommertag Ende Mai allerdings nicht wirklich. „Teilweise haben wir trotzdem zu hektisch agiert, hatten zu viele Fehler in unserem Spiel“, sagte Rath.

Kilian Grohs schoss die Hausherren in der zehnten Minute in Führung, ehe Leon Beile (29.) und Kapitän Linus Hensler (30.) mit einem Doppelschlag das Match schon früh entschieden. „Nach der Pause hat mir unser Auftritt besser gefallen. Wir haben uns zahlreiche richtig gute Möglichkeiten herausgespielt, jedoch leider nur vier davon genutzt“, sagte Rath. Frederic Fischer (37., 69.) und Sebastian Czarnietzki (66., 70.) trafen jeweils im Doppelpack und sorgten so für den 7:0-Endstand.

„Wir werden die Intensität im Training weiter hochhalten, spielen zudem am Pfingstwochenende ein höherklassig besetztes Turnier, so dass wir gut vorbereitet auf das Spiel in Mark sein sollten und hoffentlich mindestens den noch fehlenden einen Punkt holen werden“, sagte Rath.

Sollte dies tatsächlich gelingen, startet für Westfalia Wethmar Mitte Juni die Aufstiegsrunde zur Bezirksliga gegen die A-Liga-Meister der Kreise Hagen, Herne, Iserlohn und Gelsenkirchen. Von diesen fünf Titelträgern schaffen nur zwei den Sprung nach oben.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Hensler, Grimm, Beile, Grohs, Fischer, Schmidt, Holzenthal, Jäger, Knoke; Berka, Richter, Czarnieztki, T. Beling, Wolter.

Tore: 1:0 Grohs (10.), 2:0 Beile (29.), 3:0 Hensler (30.), 4:0 Fischer (37.), 5:0 Czarnietzki (66.), 6:0 Fischer (69.), 7:0 Czarnietzki (70.).

Wethmar geht in Overberge mit 2:6 unter

Zu früh in die Sommerpause verabschiedet

(28.05.17) 20 ordentliche Minuten lieferte Westfalia Wethmar im Saisonfinale beim FC Overberge ab. Anschließend verabschiedeten sich die Grün-Weißen kollektiv bereits 70 Minuten zu früh in die Sommerpause und machten so aus der anfänglichen 2:0-Führung eine deutliche 2:6-Klatsche.

Mit Anpfiff ging es für die Gastgeber zunächst noch um alles, denn der letztjährige Vizemeister brauchte im Duell mit dem aktuellen Tabellenzweiten ein Remis, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu sichern.

Davon war bei Overberge, das mit dem Ex-Wethmarer Volkan Gül auf der Sechserposition auflief, jedoch nur wenig zu erkennen. Wethmar war die aktivere, zweikampfstärkere und damit bessere Elf. Nachdem Keeper Kloß einen Kopfball von Till Kowalski zunächst noch klären konnte, war er bei der folgenden Ecke machtlos. Diese landete genau auf dem Kopf des aufgerückten Innenverteidigers Pascal Harder (Foto), der das Spielgerät zum 0:1 ins Netz verlängerte (15.).

In der Folge schlichen sich bereits erste Nachlässigkeiten in der am Sonntag einmal mehr äußerst anfälligen Westfalia-Defensive ein. Unter anderem vergab Placzek aus kürzester Distanz per Kopf völlig frei den eigentlich sicheren Ausgleich. Manka ließ einen weiteren Hochkaräter aus.

Stattdessen brachte Westfalia-Kapitän Nico Stork sein Team schon sehr früh vermeintlich endgültig auf die Siegerstraße, als er zunächst einen Zweikampf gegen Gül gewann und anschließend das Leder unhaltbar aus 30 Metern zum 0:2 in die Maschen des FCO-Tores drosch (20.). Ein wirklicher Nackenschlag war dieses Gegentor für die Hausherren jedoch nicht, denn zu diesem Zeitpunkt war längst alle Spannung aus der Partie gewichen, weil Overberges Abstiegskonkurrent VfB Lünen bei Meister Werner SC schon mit 0:3 hinten lag, jedoch einen Dreier benötigt hätte, um unten überhaupt noch einmal für Spannung sorgen zu können. So aber gingen die Süder schließlich mit 1:6 unter und müssen zusammen mit dem SC Husen-Kurl und TuS Ascheberg runter in die Kreisliga.

Der Zwischenstand aus der Nachbarstadt schien die Platzherren aber deutlich zu beflügeln, während bei der Westfalia angesichts der hohen Temperaturen einige Spieler deutlich zu zeitig damit begannen in den Schongang zu schalten. Logische Konsequenz war der Anschlusstreffer durch Dumanli, als der FCO-Angreifer im Zweikampf zunächst Pascal Harder düpierte, ehe der unhaltbar für Maik Müller zum 1:2 ins lange Eck vollstreckte (24.).

„Mit diesem Tor haben wir völlig den Faden verloren“, sagte Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling, der am Sonntag letztmals auch als Übergangscoach an der Linie stand, bevor zur neuen Saison bekanntlich Simon Erling übernimmt. Seine Schützlinge sollten nach dem 1:2 den Faden allerdings nicht nur verlieren, sondern in den noch ausstehenden 65 Minuten nie mehr wieder aufnehmen.

So staubte zunächst Göke zum Ausgleich ab (28.), als Müller einen Freistoß nicht festhalten konnte und Morsel brachte den FCO sogar noch deutlich vor der Pause in Führung (30.), als Wethmar bei einer schönen Kombination der Bergkamener Vorstädter nie wirklich Zugriff auf Ball und Gegenspieler bekam.

Mit Wiederbeginn verflachte die Begegnung zusehends, beide Teams schienen das Spielniveau komplett in der Kabine gelassen zu haben. Dennoch hatte Wethmar mehrfach den Ausgleich auf dem Fuß, aber Kowalski und Lukas Nagel scheiterten. Ebenso Tim Heptner, der sich mit 22 Treffern zwar die Torjägerkanone sichern konnte, am Sonntag aber leer ausging, weil er völlig frei vor dem Gehäuse aus acht Metern nur Keeper Kloß anschoss.

Als in der 70. Minute dann ein einfacher, von Placzek initiierter Doppelpass genügte, um die komplette Defensive der Gäste auszuhebeln und Manka den Querpass des Routiniers nur noch über die Torlinie zum 4:2 drücken musste, brach Wethmar endgültig zusammen. Eine Rückwärtsbewegung fand fortan kaum noch statt, so dass Overberge immer wieder zu besten Abschlussgelegenheiten kam. Zwei davon nutzten Placzek (80.) und Schnura (89.), um das Dutzend an FCO-Toren vollzumachen und damit für einen letztlich auch in der Höhe verdienten 6:2-Erfolg der Heimmannschaft zu sorgen.

„Der Abschluss war natürlich alles andere als gelungen. Aber mit der dritten Vizemeisterschaft in den vergangenen vier Spielzeiten können wir als Endplatzierung insgesamt sehr gut leben. Allerdings wissen die Jungs auch genau, dass wir uns in der neuen Saison in vielen Bereichen deutlich verbessern müssen und sicherlich auch werden“, sagte Nehling abschließend.

Wethmar: Müller; Kösling (67. Felsberg), Harder, Nagel, Cillien, Kowalski, Stork (78. Kuruts), Mantei, Holz (46. Oh), Giesebrecht, Heptner.

Tore: 0:1 Harder (15.), 0:2 Stork (20.), 1:2 Dumanli (24.), 2:2 Göke (28.), 3:2 Mosel (30.), 4:2 Manka (70.), 5:2 Placzek (80.), 6:2 Schnura (89.).

Senioren können für einige Wochen die Beine hochlegen

Ab in die Sommerpause

(29.05.17) Seit Sonntagnachmittag haben alle vier Seniorenmannschaften des TuS Westfalia Wethmar die Sommerpause erreicht. Das Saisonfinale für die Bezirksliga-Erste verunglückte dabei. Zwar führten die Grün-Weißen bei Kellerkind FC Overberge, das bis zum letzten Spieltag im Fernduell mit dem VfB Lünen um den Klassenerhalt zittern musste, früh mit 2:0, verloren letztlich aber mit 2:6.

Sportlich hatte dieses Resultat keine Auswirkungen, weil die Lünen-Süder mit 1:6 ähnlich deutlich beim Werner SC verloren. Dabei hätte der VfB eigene drei Punkte und zudem einen Sieg der Grün-Weißen benötigt, um die Klasse doch noch zu halten. Weil die Süder aber bereits nach einer Viertelstunde mit 0:3 im Hintertreffen lagen, war das Ergebnis der Westfalia fortan komplett nebensächlich.

Dennoch war die Partie in der Bergkamener Vorstadt ein Spiegelbild der kompletten Saison. Vorne konnte sich Wethmar zwar immer auf seine individuelle Klasse verlassen, wirklich herausgespielt waren die Tore dabei aber nur selten, weil dem Team automatisierte Spielzüge und Abläufe fehlten. Weil sich auch die Defensive in einigen Partien ähnlich anfällig wie in Overberge präsentierte, musste man dem Werner SC im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga letztlich den Vortritt lassen.

„Wir sind jetzt in den vergangenen vier Spielzeiten zum dritten Mal Vizemeister geworden. Mit diesem Resultat können wir natürlich sehr zufrieden sein. Allerdings weiß die Mannschaft auch, dass noch in einigen Bereichen Entwicklungspotenzial besteht“, sagte Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling, der in Overberge letztmals als Interimstrainer an der Seitenlinie stand, bevor zur neuen Saison bekanntlich der bisherige U23-Coach Simon Erling übernimmt.

Grund zur Freude hatte am Sonntag einzig Tim Heptner (Foto), der in Overberge trotz bester Möglichkeiten zwar nicht einnetzen konnte, sich dafür aber mit 22 Saisontoren überlegen die Torjägerkanone sicherte.

Luft nach oben sieht Nehling vor allem im taktischen Bereich in Angriff und Abwehr, um künftig eine klare Spielphilosophie zu prägen, sowie im konditionellen Bereich. „Hätten wir in dieser Saison immer an unserem Leistungslimit gespielt, wäre der Kampf um die Meisterschaft wohl noch deutlich enger geworden, so steigt Werne letztlich völlig verdient auf. Wir kennen unsere Schwachstellen, werden in der Vorbereitung gezielt daran arbeiten“, sagte Nehling, der sich trotz des ergebnismäßig verkorksten Abschlusses zumindest darüber freuen konnte, dass in Overberge mit René Harder einer der Langzeitverletzten wieder im Kader stand und somit Anfang Juli beschwerdefrei in die Vorbereitung starten kann.

Dann wird allmählich auch die U23 mit der Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Kreisliga A2 Unna/Hamm beginnen. Die alte Serie endete bereits am Mittwoch mit einem 2:0-Auswärtsrefolg bei Nachbar GS Cappenberg. Zu diesem reichte es, obwohl die Gäste sämtliche Positionen auslosten und damit eigentlich kaum konkurrenzfähig waren.

„Anfangs haben die Jungs selbst nicht an ihre Chance geglaubt, haben dann aber mit jeder Minute mehr gefightet. Hätte die Mannschaft immer solch eine Einstellung gezeigt, wäre die Rückrunde in vielen Spielen sicherlich anders verlaufen“, sagte Trainer Simon Erling. So aber bedeuten 13 Punkte in diesem Jahr gerade einmal den vorletzten Platz in der Rückrundentabelle.

„Seit dem Winter war die Luft bei uns leider raus, viele Spiele wurden unnötig und knapp verloren, weil wir nicht mehr das auf den Platz gebracht haben, was uns in den Vorjahren ausgemacht hat“, denkt Erling dabei vor allem an Einsatz, Spielwitz, konditionelle Überlegenheit und einen klaren Matchplan.

Der Sieg im Nachbarschaftsduell mit Cappenberg war zumindest noch einmal ein emotionales Highlight. „Mit zwei Siegen zuletzt haben die Jungs noch einmal gezeigt, was eigentlich in ihnen steckt. So können wir letztlich völlig entspannt in die Sommerpause gehen und werden uns dann in einigen Wochen alle wieder auf die ersten Einheiten freuen“, sagte Erling abschließend.

Der 30. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

WSC: Meisterliche Leistung zum Abschluss

Pascal Harder köpfte Wethmar in Overberge zwar mit 1:0 in Führung, konnte die deutlich 2:6-NIederlage letztlich aber auch nicht verhindern.

(30.05.17) Die Saison 2016/17 in der Bezirksliga 8 ist beendet. Westfalia Wethmar schloss die Spielzeit am 30. und damit letzten Spieltag mit einer deutlichen 2:6-Niederlage nach 2:0-Führung beim FC Overberge ab, der gegen den Vizemeister damit den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffte.

Absteigen muss stattdessen der VfB Lünen, der bei Meister Werner SC mit 1:6 unter die Räder kam. Die Lünen-Süder hätten einen Dreier gebraucht, um überhaupt noch auf den Ligaverbleib hoffen zu dürfen, lagen nach einem schwachen Auftritt beim Landesliga-Aufsteiger aber bereits nach einer Viertelstunde mit 0:3, zur Pause gar mit 0:5 im Hintertreffen. Die Tore für die Gastgeber hatten Hennes (3), Bruland und Thannheiser erzielt. In Abschnitt zwei brachte der WSC die Partie bei brütender Hitze im Energiesparmodus über die Bühne. Hennes erzielte dennoch einen weiteren Treffer, Hilkenbach betrieb für den VfB mit einem verwandelten Handelfmeter zumindest minimale Ergebniskosmetik. „Wenn ich wüsste, woran es gelegen hat... Die Jungs waren vorher guten Mutes, aber die Einstellung hat nicht gepasst. Das waren heute fast zwei Klassen Unterschied. Ich bin froh, dass wir Jörg (Lemke) im Tor hatten, sonst wäre es hier noch höher ausgefallen. In der Halbzeit habe ich das erste Mal rumgeschrien, aber das musste mal raus. Ich habe den Jungs gesagt, dass es eine Frechheit ist. So hab’ ich mir meinen Abschied nach zehn Jahren nicht vorgestellt“, sagte VfB-Trainer Andreas Roch dem Westfälischen Anzeiger. Wernes Kurtulus Öztürk sagte der Zeitung vor dem Start einer rauschenden Meisterfeier: „Ich war schon überrascht, wie die Lüner hier aufgetreten sind, wo es für sie doch um alles ging. Sind wir mal ehrlich: Sie hätten sich auch über eine höhere Niederlage nicht beklagen können. Ich möchte mich bei jedem Einzelnen bedanken, dass er diese Saison so mitgezogen hat. Wir haben was richtig Geiles geschafft.“

Der SuS Kaiserau bleibt auch nach dem Saisonfinale punktemäßig mit 34 die beste Mannschaft der Rückrunde, gewann bei Union Lüdinghausen mit 4:3. Dabei lagen die Schwarz-Gelben im Münsterland durch Tore von Görlich (2) und Kahlkopf nach einer halben Stunde bereits mit 0:3 hinten. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Gäste allerdings immer besser ins Spiel und hatten auch kräftemäßig deutlich mehr zuzusetzen. So sorgten Pfahl, Böcker und Wethmars künftiger U23-Trainer Bremer bis zur 70. Minute zunächst für den Ausgleich, ehe Goalgetter Milcarek auch noch SuS-Treffer Nummer vier gelang (88.). „Die 90 Minuten kennzeichneten unser Spiel der gesamten Saison. In der 1.Halbzeit haben wir wie in der Hinrunde agiert, eher schwächer und lagen durch fehlerhaftes Verhalten 0:3 zurück. Auch über ein 0:4 hätten wir uns nicht beschweren können. Die zweite Halbzeit war dann so, wie wir in der Rückrunde aufgetreten sind, nämlich klasse. Da haben wir das Spiel noch mit vier Toren gedreht. Lüdinghausen hatte offenbar überpaced, fehlte am Ende die Kraft, die wir noch in die Waagschale werfen konnten“, sagte der scheidende SuS-Coach Tom Schulz dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Bei einem hohen Sieg des VfB Lünen und einer eigenen sehr deutlichen Niederlage hätte sehr theoretisch auch der VfL Kamen noch absteigen können. Gerechnet werden musste im Jahnstadion letztlich aber nicht mehr, weil der VfL Absteiger TuS Ascheberg deutlich mit 5:2 bezwang. Als Lindner für die Platzherren nach rund einer Stunde zum 4:1 traf, war die Partie endgültig entschieden und Kamen konnte die Saison anschließend locker ausklingen lassen. „In den ersten 60 Minuten haben wir alles klar gemacht. Dann haben wir die Partie aber nicht mehr so gut zu Ende gebracht. Das Spiel an sich war nicht mehr so bedeutsam. Am Ende ein 5:2. Endlich mal wieder gewonnen. Das war wichtig, denn die Konzentration hatte in den letzten Wochen gefehlt. Wir waren uns zu sicher. Jetzt haben wir einen schönen Abschluss hingelegt“, sagte Marko Barwig, der nach drei Jahren für den VfL an der Seitenlinie vor dem Spiel gemeinsam mit seinem Assistenten Andre Gretenkort verabschiedet wurde, dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“. Barwig zieht es zu A-Ligist TuRa Bergkamen.

Der BV Brambauer beendete einen allenfalls durchwachsene Rückrunde mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Eintracht Dortmund und rutschte damit noch auf Rang fünf ab. Im letzten Spiel von BVB-Spielertrainer Thorsten Nitsche war der Begegnung in den ersten 45 Minuten deutlich anzumerken, dass es sportlich für beide Teams um nichts mehr ging. Mit Wiederbeginn wurde das Geschehen in der Glückauf-Arena dann endlich lebhafter. In der 67. Minute schoss Lüdtke die Eintracht in Führung, bevor eine äußerst hektische Schlussphase begann. Zunächst glückte Youngster Ersoy der ganz späte Ausgleich (90.), bevor erneut Lüdtke in der zweiten Minute der Nachspielzeit einen Patzer der BVB-Abwehr ausnutzte und doch noch zum Sieg traf. Nach diesem Tor lagen die Nerven bei Brambauer blank. Zunächst sah der künftige Coach Keller die rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung, anschließend kassierte Torjäger Bieber wegen Meckerns die Ampelkarte. ,,Es war ein Sommerkick. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, sagte Trainer Thorsten Nitsche den Ruhr Nachrichten.

Im Duell zweier Aufsteiger gewann die Reserve des Holzwickeder SC beim FC Roj mit 4:2. Für den letzten Dreier in dieser Spielzeit benötigten die Gäste allerdings noch einmal einen Kraftakt, denn zunächst bestimmt Roj das Geschehen, führte nach 30 Minuten durch Tore von Boulakhrif und Demir verdient mit 2:0. Erst Djordjevic weckte die HSC-Zweite mit seinem Anschlusstreffer aus ihrer Lethargie auf (39.). Fortan gab Holzwickede den Ton an und schaffte es so durch Treffer von Hoppe, A-Junior Heiß und dem Ex-Wethmarer Naujoks tatsächlich noch zu einem 4:2-Erfolg zu kommen. „Dass es in der 1. Halbzeit nur 0:2 gegen uns stand, haben wir in erster Linie unserem Torhüter Robin Golisch zu verdanken. Er hielt überragend. Dann sind wir stark zurück gekommen, haben unsere Chancen genutzt und am Ende nicht unverdient gewonnen. Riesenrespekt vor der Leistung unserer Mannschaft vor allem nach der Pause. Und das bei den hohen Temperaturen“, sagte HSC-Linienchef Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“.

Das gemeinsam mit Wethmar und Overberge torreichste Spiel zum Saisonkehraus lieferten sich mit ebenfalls acht Treffern der TuS Hannibal und der FC Nordkirchen. Die Dortmunder setzten sich im Hoeschpark schließlich mit 5:3 durch. In einem mehr oder weniger offenen Schlagabtausch, bei dem es zur Halbzeit 2:2 gestanden hatte, trafen für die Platzherren der Ex-Wethmarer Zulfic (2), Ribeiro, Kopuz und Kauf. Für die Münsterländer schnürte Trawinski einen Doppelpack, zudem war Fricke einmal erfolgreich.

Schlusslicht SC Husen-Kurl verabschiedete sich mit einer 0:2-Niederlage beim zweitbesten Rückrundenteam Viktoria Kirchderne in die Kreisliga. Der Aufsteiger aus Kirchderne würfelte seine Startelf zwar ein wenig durcheinander, kam durch Treffer von Wisotzki (51.) und Joker Kingsley Ndubueze (82.) aber letztlich dennoch zu drei weiteren Zählern.

Zuletzt geändert am: 09.07.2017 um 18:24

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