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März 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 13.04.2017
2017 >>

Hillmeister kommt von der SG Selm - Holz macht weiter

Verstärkung für das zentrale Mittelfeld

Trainer Simon Erling (Mitte) freut sich über den Wechsel von Fabian Hillmeister (links) und die Zusage von Tim Holz.

(23.03.17) Verstärkung für das zentrale Mittelfeld bekommt Bezirksligist Westfalia Wethmar zur neuen Saison 2017/18. Von der SG Selm wechselt Sechser Fabian Hillmeister an den Cappenberger See.

„Fabian verfügt über viele Qualitäten, hat ein gutes Pass- und Aufbauspiel, kann ein Spiel ordnen und ist besonders gegen den Ball sehr zweikampf- und laufstark“, hat Simon Erling, der ab Sommer das Traineramt bei der ersten Mannschaft in Wethmar übernimmt, nach genau so einem Spieler noch gesucht.

Mit Hillmeister hofft der Coach auch die teilweise vorhandenen Schwächen im Umschaltspiel beheben zu können. „Nach Balleroberung kann Fabian das Spiel extrem schnell machen, ist umgekehrt ebenso zügig wieder in der Ordnung“, sagt Erling.

Vor seiner Station bei A-Ligist SG Selm war Hillmeister höherklassig unter anderem für den BV Brambauer und FC Nordkirchen am Ball. „In diesen Vereinen hat Fabian viel Erfahrung gesammelt, wird mit seiner Routine unserer ansonsten sehr jungen Mannschaft sicher extrem helfen können“, sagt Erling.

Genau aus diesem Grund freut sich der Trainer auch mit noch einem weiteren Routinier planen zu können. Westfalia-Eigengewächs Tim Holz macht noch mindestens eine Spielzeit weiter. „Tim ist einer der absoluten Führungsspieler in dieser Truppe. Für mich ist es sehr wichtig weiterhin auf ihn bauen zu können“, sagt Erling.

Der 29-Jährige ist auf der linken Bahn offensiv wie defensiv variabel einsetzbar. „Zwischendurch hat Tim mal beim Lüner SV höherklassig Erfahrung gesammelt. Diese gibt er jetzt an die jungen Spieler weiter. Dabei ist er immer noch unheimlich ehrgeizig, ist in jedem Training und Spiel vom Einsatz her ein absolutes Vorbild. Für mich als Trainer wird es ein Glücksfall sein, diesen Spieler im Kader zu haben“, sagt Erling.

Nach der Zusage von Tim Holz bleibt der aktuelle Kader, der in der Rückrunde weiter ungeschlagen ist und bei fünf Punkten Rückstand auf die Spitze auf den Aufstieg in die Landesliga hoffen darf, endgültig komplett zusammen.

Hinzu kommen mit Hillmeister sowie Patrick Schöpf und Christian Wantoch von Rekowski (beide Viktoria Kirchderne) bislang drei externe Neuzugänge sowie mehrere talentierte Spieler aus der eigenen U23 und Landesliga-A-Jugend.

„Wir werden mit einem großen Kader in die Vorbereitung starten, jeder kann sich beweisen“, sagt Erling, der die Personalplanungen noch nicht als endgültig abgeschlossen bezeichnen möchte. Viel werde jedoch sicher nicht mehr passieren. „Wir haben lediglich ein oder zwei Kandidaten im Blick, mit denen wir derzeit auch in Gesprächen sind“, sagt der neue Coach abschließend.

Erste empfängt FCN - U23 bestreitet das Vorspiel

Gegen den abgestürzten Titelfavoriten

(24.03.17) Neun Spiele vor Saisonende ist die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar bei nur noch fünf Punkten Rückstand auf Platz eins endgültig voll zurück im Titelrennen. „Je nachdem wie dieser Spieltag läuft, könnte aus dem bisherigen Zwei- ein Dreikampf werden“, sagt auch Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling.

Denn Klassenprimus BV Brambauer trifft an diesem Wochenende auf den Tabellenzweiten Werner SC, auf den Wethmar noch vier Punkte im Hintertreffen ist. „In diesem Topspiel wünschen wir uns natürlich ein Unentschieden“, sagt Nehling, will sich ansonsten aber gar nicht weiter mit den beiden Meisterschaftskonkurrenten befassen, sondern nur auf die eigene Aufgabe konzentrieren.

Denn die wird am Sonntag (15 Uhr) schwierig genug, auch wenn mit dem FC Nordkirchen rein von der Papierform nur der Viertletzte zum Cappenberger See kommt. Aber der FCN wurde vor der Saison von eigentlich allen Trainern in dieser Liga als Meisterschaftsfavorit Nummer eins gehandelt, verfügt von der individuellen Klasse der Spieler vielleicht über den besten Kader, nachdem dieser im Sommer durch den neuen Trainer Peter Wongrowitz mächtig aufgerüstet worden war.

Der Coach aus Herdecke ist seinem Job im Münsterland mittlerweile jedoch seit knapp drei Wochen los. Nach der 1:2-Niederlage beim bis dahin sieglosen Schlusslicht SC Husen-Kurl beendeten Verein und Linienchef die Zusammenarbeit.

Seitdem hat die Mannschaft unter dem neuen Trainerduo Issam Jaber und Emil Schwick nicht mehr verloren, holte aus den zwei Spielen gegen den VfB Lünen (1:0) und Union Lüdinghausen (0:0) vier Punkte, verließ so zumindest die Abstiegsränge wieder.

„Bei Nordkirchen dürfen wir überhaupt nicht auf den Tabellenplatz schauen. Ruft diese Mannschaft ihr Potenzial am Sonntag nur ansatzweise ab, haben wir sicherlich eines unser bisher schwierigsten Spiele vor der Brust“, sagt Nehling. Warnung sollte auch das Hinspiel sein, das Wethmar mit 1:2 verlor.

Garant für den zuletzt kleinen Aufschwung bei den Schlossstädtern waren die im Winter nachverpflichteten Philipp Sandhowe, der Keeper lief auch schon für den Lüner SV auf, und Steve Sam. „Mit diesen beiden und dazu Spielern wie Lorenz, Temmann, Peterson, Gündüz, Mikuljanac oder Fricke haben sie eine brutale individuelle Qualität im Kader. Ich rechne mit einer ganz engen Begegnung“, sagt Nehling.

Wethmar gewann zuletzt zwar vom Ergebnis her deutlich mit 5:1 beim VfB Lünen, wird sich leistungsmäßig aber steigern müssen. „Das Derby war lange eng, wir hätten in der zweiten Halbzeit auch den 2:2-Ausgleich fangen können. Und wer weiß, wie es dann ausgegangen wäre. So viele Chancen, wie der VfB hatte, dürfen wir Nordkirchen ganz sicher nicht zugestehen, dafür sind sie vorne zu gut besetzt“, sagt Nehling.

Bei den Gastgebern kehren der entsperrte Kai Schinck sowie Dennis Anderson in den Kader zurück. Dafür fehlt neben den Langzeitverletzten René Harder, Thomas Glombitza und Robin Jaszmann Kapitän Nico Stork (Foto), der gegen den VfB Lünen seine fünfte gelbe Karte kassierte und nun gesperrt zuschauen muss. „Er ist unser Spielgestalter und Taktgeber im Mittelfeld. Sein Ausfall wiegt schwer“, sagt Nehling.

Im Vorspiel ab 13 Uhr endlich die ersten Punkte in diesem Jahr einfahren möchte die U23 in der Kreisliga A2 Unna/Hamm. Gegner ist der Tabellenvierte BSV Heeren, der mittlerweile sechs Punkte mehr auf der Habenseite hat als der Wethmarer Nachwuchs.

„Deshalb gehen wir nach den Vorleistungen ganz sicher nicht als Favorit ins Spiel“, sagt Erling, dem vor allem das Defensivverhalten seines Teams Sorgen bereitet. „Beim 2:4 zuletzt in Frömern war das kein A-Liga-Niveau, steigert sich die Mannschaft nicht, werden wir in der Rückrunde kaum noch Punkte holen“, spricht Erling Klartext.

Um zunächst etwas mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen zu bekommen, überlegt der junge Coach die Ausrichtung zu ändern. „Vielleicht machen wir das Spiel mal nicht selbst, sondern warten zunächst ab und konzentrieren uns auf eine stabile Abwehr. Einen Schönheitspreis wollen wir gegen Heeren nicht gewinnen, wichtig ist einfach nur, dass wir unsere Negativserie endlich beenden. Ansonsten könnte im letzten Saisondrittel sogar noch eine ganze Menge nach unten passieren. Das gilt es unbedingt zu vermeiden“, sagt Erling.

A-Junioren verlieren gegen Tabellenführer mit 1:2

Neun Minuten fehlen zur Überraschung

(26.03.17) Neun Minuten fehlten den A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntagvormittag im Landesliga-Heimspiel am Cappenberger See gegen den SC Wiedenbrück zur tabellarisch großen, leistungsmäßig aber sehr verdienten Überraschung. Letztlich verloren die Gastgeber gegen den Klassenprimus aus Ostwestfalen aber knapp mit 1:2 (1:0).

„Heute hat nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft gewonnen. Mindestens ein Unentschieden, eigentlich sogar ein Sieg für uns wäre das richtige Ergebnis gewesen. Für die Spieler tut es mir leid, wie es gelaufen ist, auf den Auftritt bin ich zugleich aber auch sehr stolz“, sagte Trainer Andreas Stückmann.

Die Gastgeber machten eines ihrer besten Saisonspiele und waren gegen den Nachwuchs des Regionalligisten in Durchgang eins teilweise sogar besser. „Über weite Strecken haben die Jungs alles richtig gemacht, nur das Resultat passt nicht. Aber so ist das eben, wenn der Gegner ganz oben in der Tabelle und wir ziemlich weit unten stehen“, sagte Stückmann.

Gegen die kompakte und aggressiv verteidigende Defensive der Westfalia gelangte Wiedenbrück kaum mal gefährlich in den Strafraum. Zu Möglichkeiten kamen die Ostwestfalen so fast ausschließlich durch Weitschüsse, trafen bei einer solchen Aktion auch einmal den Querbalken. „In der Box haben wir nichts zugelassen, waren selbst aber über Konter immer gefährlich“, lobte Stückmann.

Einen dieser Schnellangriff nutzte Karim Bali zum 1:0 (12.). Der knappe Vorsprung hielt verdient auch bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Wethmar leistungstechnisch weiterhin auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer, ließ in der 50. Minute zunächst nur eine Möglichkeit zu.

„Anschließend hatte Wiedenbrück seine beste Phase, konnte Druck entwickeln“, analysierte Stückmann. Als seine Schützlinge dann in der Mitte einmal nicht sortiert waren, schlug der SCW zurück und kam durch ein Tor von Gaik zum Ausgleich (52.).

Beeindruckt von diesem Gegentreffer zeigte sich Wethmar nicht – im Gegenteil. „Danach hat jeder noch eine Schippe draufgepackt und wir kamen zu besten Möglichkeiten“, sagte Stückmann. Ibo Tasan und Kenneth Stückmann hatten jeweils gleich zweimal die Chance zu treffen. „Das waren eigentlich Hundertprozentige“, ärgerte sich Stückmann. Zudem blieben gleich mehrere Überzahlangriffe ungenutzt, weil die Grün-Weißen zu egoistisch agierten, statt den Querpass zum dann sicheren Tor zu spielen. „Wir hätten leicht 3:1 führen können, ja müssen“, sagte Stückmann.

Stattdessen wurde sein Team jedoch eiskalt erwischt in Minute 81. Was den zweiten Gegentreffer durch Isleyen noch ärgerlicher macht: Der Passgeber hatte vor seiner Aktion gleich meterweit im Abseits gestanden, Schiedsrichter Thomas Bäger war dies jedoch entgangen. „Das hat bis auf den Schiedsrichter jeder gesehen, selbst die gegnerischen Trainer haben es mir direkt bestätigt“, sagte Stückmann.

Auch diesen Nackenschlag steckte Wethmar weg, löste die Abwehr fast komplett auf und warf in der Schlussphase alles nach vorne. „Wir haben uns dann über Minuten am gegnerischen Strafraum festgesetzt, viele lange Bälle geschlagen. Die Wiedenbrücker Abwehr hat in dieser Phase extrem geschwommen, aber wir haben den Ball einfach nicht mehr über die Linie bekommen“, sagte Stückmann, der nach dem Schlusspfiff über große Enttäuschung und Niedergeschlagenheit bei jedem Spieler berichtete.

„Die Jungs haben alles reingeworfen, da tun so ein Spielausgang und das Zustandekommen natürlich weh“, sagte Stückmann, der aber schnell bemüht war seine Kicker wieder aufzurichten: „Die Mannschaft ist auf dem richtigen weg, voll konkurrenzfähig. Damit ist längst nicht entschieden, wer im Sommer absteigen muss.“

Bei weiter neun Punkten Rückstand zum rettenden Ufer soll nun am kommenden Sonntag im letzten Spiel vor der Osterferienpause beim SC Münster der nächste Sieg her. „Schade, heute haben wir einen Bigpoint verpasst. So viel Pech gibt es aber kein zweites Mal“, sagte Stückmann.

Wethmar: N. Dvorak; Jankort (86. Kress), Simmes, Simsek, Splittgerber, Neutzner (80. Adigüzel, 90. Resch), Osterholz, Sonnen, Tasan, Bali, Stückmann.

Tore: 1:0 Bali (12.), 1:1 Gaik (52.), 1:2 Isleyen (81.).

U23 verliert gegen BSV Heeren mit 4:5

Weiterhin mit der Seuche am Fuß

(26.03.17) Die U23 des TuS Westfalia Wethmar bekommt weiterhin kein Bein an die Erde: Trotz einer deutlich verbesserten Form kassierten die Grün-Weißen gegen den BSV Heeren eine 4:5-Pleite – und dies nach einer scheinbar komfortablen 4:2-Führung bis tief in die zweite Hälfte.

Dementsprechend fast sprachlos gab sich auch Trainer Simon Erling, der nicht wirklich wusste, wie ihm in den 90 Minuten zuvor geschehen war. „Das kann man nicht erklären“, meinte der Coach und erinnerte sich zähneknirschend an die Schlussminute, die symptomatisch für die momentane Wethmarer Seuche zu stehen schien: Lukas Nagel hatte vom Elfmeterpunkt die Chance zum 5:5. Seinen ersten gescheiterten Versuch pfiff der sehr schwache Schiedsrichter zurück, doch auch im zweiten Anlauf brachte der Verteidiger den Ball nicht unter. Nach der anschließenden Ecke setzte Hane einen Kopfball auch noch an die Latte. Kurz darauf folgte der Schlusspfiff zu einem überaus kuriosen Spiel, aus dem die Westfalia wieder mit leeren Händen hervorging, die Punkteausbeute des Jahres steht damit weiterhin bei „Null“.

„Das ist natürlich frustrierend“, sagte Erling etwas konsterniert, ohne seinen Mannen einen Vorwurf machen zu wollen. „Heeren hat aus sechs Chancen fünf Tore gemacht. Wir müssen einfach besser verteidigen, ansonsten haben wir es gar nicht schlecht gemacht.“

So hatte der TuS in den ersten zwanzig Minuten der Partie eigentlich alles im Griff, lediglich in der Rückwärtsbewegung leistete er sich unerklärliche Fehler, sodass der Tabellenvierte per Doppelschlag eiskalt in Front ging. Dann allerdings sollte sich der Gastgeber endlich belohnen: Ebenfalls durch zwei Tore binnen kürzester Zeit egalisierten die Grün-Weußen durch Evermann und Klein den Spielstand, ehe Hartmann mit dem Pausenpfiff nach einer Ecke sogar auf 3:2 stellen konnte.

Drei Minuten nach Wiederanpfiff gelang Basti Hane sogar der vierte Wethmarer Treffer, der der Begegnung ein wenig den Wind aus den Segeln nahm. „Bis zur 65. Minute plätscherte alles ziemlich vor sich hin“, meinte Erling, doch nach dem 3:4-Anschluss verlor die Westfalia dann komplett den Faden, kassierte per Elfmeter das 4:4 und schließlich zwölf Minuten vor dem Ende auch noch den entscheidenden Gegentreffer per Distanzschuss. „Wir haben mindestens einen Punkt verschenkt“, konstatierte Erling abschließend. „Aber wir haben zur Zeit einfach die Seuche!“

TWW: Wagner, Nagel, Langenkämper, M. Hane, Podszuck, Klink (82. Pella), Evermann, A. Lohölter, Hartmann (78. Selbstaedt), Witte (70. S. Hane), Thomala.

Tore: 0:1 (11.), 0:2 (16.), 1:2 (24.) Evermann, 2:2 (26.) Klink, 3:2 (45.) Hartmann, 4:2 (47.) S. Hane, 4:3 (65.), 4:4 (75./Foulelfmeter), 4:5 (78.).

Gelb-rot: Podszuck (87., angebliche Schwalbe).

Wethmar verliert nach 14 Spielen ohne Niederlage mit 1:2

Nordkirchen mutiert zum Angstgegner

(26.03.17) Der FC Nordkirchen mutiert in dieser Saison zum Angstgegner: Nach dem 1:2 im Hinspiel verlor die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar auch das Rückspiel auf heimischem Kunstrasen mit dem gleichen Ergebnis.

Damit ging auch eine bärenstarke Serie von 14 ungeschlagenen Partien zu Ende. Trainer Rolf Nehling hatte den ausschlaggebenden Grund für sich schnell nach Abpfiff ausgemacht. „Wir müssen zur Halbzeit einfach führen! Dann läuft naturgemäß vieles einfacher und sicherlich besser für uns“, meinte der Coach, der zwar vor dem Wechsel keine gute Leistung seines Teams, wohl aber drei Riesenchancen auf grün-weißer Seite verbuchte.

Allerdings landeten die Versuche von Tim Holz und auch von Kai Schinck nur am Aluminium, sodass sich Nordkirchen torlos in die Pause rettete. Die Münsterländer hatten sich im ersten Abschnitt eigentlich nur auf defensive Stabilität und Kompaktheit beschränkt, um den Wethmarer Angriffsbemühungen mit traditionellen Tugenden entgegenzuwirken. Dies gelang fast ausnahmslos, die Hausherren fanden gegen die tief stehenden und hoch gewachsenen Gegner kein Mittel. „Wir haben es dann immer wieder mit langen Bällen versucht. Das war natürlich dankbar für den Gegner“, ärgerte sich Nehling über wenig kreative Aktionen im Angriffsbereich.

So ging es also mit einem 0:0 in die Pause, das jedoch nach Wiederanpfiff nicht lange Bestand haben sollte. Nach einer übereifrigen Grätsche von Felsberg nutzte FC-Stürmer Peterson die Gunst der Stunde und kam zu Fall – Elfmeter. TuS-Keeper Müller ahnte die Ecke und hatte bei Frickes Schuss sogar die Fingerspitzen am Ball, dennoch konnte er den Rückstand nicht verhindern (50.).

Somit musste die Westfalia einem unangenehmen Rückstand hinterher laufen. Zwar wurden die Angriffsbemühungen nun endlich zahlreicher und spielerisch strukturierter, doch wirklich gute Ausgleichschancen ergaben sich lange Zeit nicht. In der Schlussphase traf der TuS ein weiteres Mal das Lattenkreuz und durfte erst in der Nachspielzeit zum ersten Mal jubeln, als Heptner zum 1:2 abstauben konnte. Die Freude währte allerdings nur rund zwanzig Sekunden, denn dann beendete der starke Schiedsrichter eine über weite Strecken nicht gutklassige Partie, die für den TuS wohl auch das Ende aller zaghaften Meisterträume bedeutet.

Denn im parallel angesetzten Top-Spiel zwischen dem BV Brambauer und dem Werner SC hat der WSC nach kurzer Durststrecke in die Erfolgsspur zurückgefunden und einen 2:1-Auswärtserfolg gefeiert. Somit rangiert Wethmar nach 22 von 30 Partien nun mit sieben Punkten Rückstand auf Werne auf dem dritten Tabellenplatz.

TWW: Müller, Mantei (90. Kuruts), Anderson (72. Löhrke), Schinck (62. Giesebrecht), Holz, Quiering, Oh, Harder, Heptner, Kowalski, Felsberg.

Tore: 0:1 (50./Foulelfmeter), 0:2 (83.), 1:2 (90.) Heptner.

Erste und U23 verlieren ihre Heimspiele

Ein gebrauchter Sonntag

(27.03.17) Der gestrige Sonntag war für den TuS Westfalia Wethmar ein Tag zum Vergessen: Sowohl die noch immer mit zaghaften Meisterträumen gestartete erste Mannschaft als auch die im Jahr 2017 weiterhin punktlose U23 gingen auf dem heimischen Kunstrasen als Verlierer in die Kabinen.

Gegen den FC Nordkirchen ging für die Erste eine Serie von 14 Spielen ohne Niederlage zu Ende: Nach der 1:2-Pleite im Hinspiel war unter dem Strich gegen einen kompakten und clever verteidigenden Gegner auch in der Rückrunde nichts zu holen für Elf von Trainer Rolf Nehling, der mangelnde Kreativität im Offensivspiel für die gerechte Niederlage verantwortlich machte. „Wir haben uns zu wenig bewegt, um den Gegner durcheinander zu bringen und somit vor Probleme im Defensivverbund zu stellen“, meinte der Coach. „Außerdem fehlte uns wie so oft der konsequente und erfolgreiche Abschluss.“

Vor der Pause traf der TuS zwei Mal das Aluminium und verpasste somit die wichtige Führung. „Das hätte Nordkirchen gezwungen, seine defensive Taktik aufzugeben“, glaubte Nehling. Auch in der Schlussphase stellte sich Fortuna nicht an Wethmars Seite, als zum dritten Mal die Latte für den Gegner rettete. Nordkirchen blieb cool und kam durch Goalgetter Peterson zur Entscheidung.

Somit blieb nur die Ernüchterung, erst recht als das Resultat aus Brambauer Cappenberger See eintraf: Der neue Tabellenführer Werner SC gewann beim Wethmarer Lokalrivalen mit 2:1 und baute den Vorsprung auf Grün-Weiß auf sieben Punkte aus.

Zuvor hatte die U23 eine Berg- und Talfahrt durchlebt und gegen den BSV Heeren mit 4:5 verloren. „Das war ein unerklärliches Spiel“, ärgerte sich Trainer Simon Erling, der nach einer Viertelstunde schon alle Felle schwimmen sah, als der Gast mit zwei Torschüssen auf 2:0 davonzog. Seine Mannen allerdings bewiesen trotz der desaströsen letzten Wochen Moral und drehten den Spieß bis zur Pause komplett um. Als dann Basti Hane auch noch auf 4:2 erhöhte, schienen endlich die ersten drei Punkte der Rückserie unter Dach und Fach zu kommen.

Allerdings sollte es nicht reichen. „Wir haben total schlecht verteidigt. Heeren hat nach vorne enorme Qualität, die es konsequent und eiskalt ausgespielt hat“, analysierte Erling. Drei Gegentreffer binnen dreizehn Minuten bedeuteten schließlich die siebte Pleite in Serie.

Noch schwächer als die Grün-Weißen in der Schlussphase war allerdings der Schiedsrichter, der konsequent auf beiden Seiten unnachvollziehbare Entscheidungen traf und kurz vor dem Ende seiner Fehlleistung die Krone aufsetzte. Nach einem rüden und unüberhörbaren Tritt gegen Podszuck lag der TuS-Stürmer mit Schmerzen am Boden. Als er sich gerade hochgerappelt hatte, zeigte der Referee ihm die Ampelkarte wegen einer Schwalbe. „Unfassbar, was es alles gibt!“, meinte der TWW-Coach verdattert.

D1 kassiert empfindliche 0:9-Pleite in Hamm

Tabellenführer eine Nummer zu groß

(27.03.17) Am Samstag reisten die D1-Junioren zum Tabellenführer der Bezirksliga – Staffel 3, der Hammer SpVg. Dort setzte es nach schwacher zweiter Halbzeit eine 0:9-Niederlage.

In der ersten Halbzeit zeigte der Nachwuchs der Westfalia noch eine ordentliche Leistung. Man zeigte selber Aktionen nach vorne, ließ hinten aber auch immer wieder etwas anbrennen. So war Wethmar bei den Gegentoren Nummer eins und zwei nicht präsent genug.

Man ließ den Gegner über die Außenbahn kommen und zeigte keinen Druck auf den ballführenden Spieler. So setzte sich Hamm nach einer Flanke von der rechten Seite im Strafraum durch und erzielte das 0:1 (10.). Das zweite Gegentor fiel nach einem Angriff über die linke Seite. Der Flügelspieler tankte sich zur Grundlinie durch, legte den Ball in den Rückraum ab, von wo aus der Stürmer den Ball im Tor unterbrachte (27.). Gegentor Nummer drei fiel nach einer zu kurz geratenen Rückgabe. Der Gegner erlief den Ball und brachte den Ball ins Zentrum, von wo aus ein Verteidiger der Westfalia den Ball im eigenen Tor unterbrachte (29.).

„Die erste Halbzeit war grundsätzlich ganz gut, da haben sich die Jungs voll reingehauen. Wir sind aber bei den ersten beiden Gegentoren nicht in die Zweikämpfe gekommen, so hatte der Gegner leichtes Spiel“, sagte Trainer Daniel Nowak. In der zweiten Halbzeit war Wethmar kaum noch präsent und erlaubte sich zu viele Fehler, die dann mit Gegentoren im 5-Minuten-Takt (35./40./45.) bestraft wurden. Wethmar versuchte zwischenzeitlich zwar noch Aktionen nach vorne zu setzen, fand aber gegen die Abwehr keine passenden Mittel.

Zudem verweigerte der Schiedsrichter, der trotz des einseitigen Spielverlaufs Schwierigkeiten mit der Spielleitung hatte und deutliche Schwächen in der Zweikampfbeurteilung zeigte, einen klaren Foulelfmeter nach einem Stoßen gegen Konstantin Henneböhl.

Zum Ende der Partie zeigte der D1-Nachwuchs der Westfalia aber ein Gesicht, das Daniel Nowak von seiner Mannschaft bisher noch nicht kannte. Man ließ die Köpfe hängen und ergab sich seinem Schicksal. So schraubte Hamm das Ergebnis innerhalb von 3 Minuten (53./54./55.) auf 0:9 in die Höhe. „Diese Phase war völlig indiskutabel von uns. So darf man sich nicht verhalten“, schimpfte Nowak und fügte abschließend hinzu: „Zum ersten Mal war ich von einer Halbzeit meiner Mannschaft enttäuscht.“

Wethmar: Lou-Ann Wuth – Jonas Stephan, Dustin Schnelle, Fabian Beckmann, Mika Hensler, Konstantin Henneböhl, Fabian Fischer, Nico Beile, Leon Hallscheidt, Jordan Kaiser, Julien Hagen, Justin Maruszczyk, Muris Boljetini.

Tore: 0:1 (10.), 0:2 (27.), 0:3 (29.), 0:4 (35.), 0:5 (40.), 0:6 (45.), 0:7 (53.), 0:8 (54.), 0:9 (55.).

Deutlicher 6:0-Erfolg bei TuRa Bergkamen

C-Junioren erobern Platz eins zurück

(27.03.17) C-Jugend-Kreisliga A: FC TuRa Bergkamen – Westfalia Wethmar 0:6 (0:3). Mit einem deutlichen Auswärtssieg im Nordbergstadion übernahm Wethmar wieder die Tabellenspitze in der Kreisliga A, weil Konkurrent Westfalia Rhynern II gegen SVE Heessen nur unentschieden spielte.

„Das war eine sehr gute und konzentrierte Leistung von uns, wir haben Bergkamen ganz früh gestört und kamen so zu etlichen Balleroberungen“, sagte Trainer Niklas Rath (Foto) zufrieden. Verdienter Lohn war die schnelle Führung durch Leon Beile. Auch in der Folge diktierte die Westfalia weiterhin klar das Geschehen, gab den Rhyhmus vor.

„Wie schon in der Vorwoche standen wir aber auch in der Defensive wieder sicher, waren wach, haben so praktisch keine Torchance zugelassen“, sagte Rath. Bis zur Pause erhöhte Kapitän Linus Hensler mit einem Doppelpack auf 0:3.

In den zweiten 30 Minuten machten dann Pascal Schmidt, Sebastian Czarnietzki und erneut Beile das halbe Dutzend voll. „Natürlich waren noch einige Situationen dabei, die die Jungs besser hätten lösen können. Aber insgesamt haben sich meine Spieler häufig geschickt in die freien Räume bewegt und den Ball so gut laufenlassen“, sagte Rath. Genau daran hatte der Coach in der Trainingswoche gearbeitet und will dies auch weiterhin tun.

Denn am kommenden Samstag trifft nun Wethmar im letzten Spiel vor der Osterferienpause auf Heessen. „Ein Gegner, der sehr unangenehm zu bespielen ist. Deshalb werden wir im Training weiter Vollgas geben, wir müssen optimal vorbereitet sein, um Platz eins verteidigen zu können“, sagte Rath abschließend.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Hensler, Beile, Fischer, Schmidt, Richter, Holzenthal, Jäger, Kühlkamp, Bohle; Czarnietzki, Wolter, Knoke.

Tore: Beile (2), Hensler (2), Schmidt, Czarnietzki.

Nachwuchs zuletzt mit drei Siegen

F1-Jugend mit gutem Rückrundenstart

(27.03.17) Einen guten Rückrundenstart legten die die F1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar hin. Nach der "eingeplanten" Auftaktniederlage beim Favoriten auf den Sieg in der Gruppe 1 , SVE Heessen, wurde zuerst im Derby der SuS Oberaden, im ersten Freundschaftsspiel die SG Selm und in einem hochklassigen Freundschaftsspiel der SuS Kaiserau klar bezwungen.

Das Trainer-/Betreuerteam war insbesondere am vergangenen Samstag in Kamen-Methler voll des Lobes über die Leistung der jungen TuS-Spieler. Am kommenden Samstag steht mit der Hammer SpVg der nächste Favorit in Wethmar auf dem Spielplan.

Der 22. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Werner SC wieder ganz oben

Till Kowalski und Westfalia Wethmar kassierten gegen Nordkirchen die erste Heimniederlage der Saison.

(28.03.17) Nach 14 ungeschlagenen Spielen am Stück erwischte es Westfalia Wethmar am 22. Spieltag der Bezirksliga 8 wieder, gegen den FC Nordkirchen verloren die Grün-Weißen am Cappenberger See mit 1:2.

Besser machte es der Werner SC und eroberte nach nur einer Woche die Tabellenspitze vom BV Brambauer zurück. Im direkten Duell gewann der WSC auswärts in der Glückauf-Arena mit 2:1. Nach zuletzt zwei Niederlagen ging Werne in Durchgang eins vor rund 350 Zuschauern aber nur wenig Risiko. Weil auch der kleine BVB eher abwartend agierte, ergaben sich kaum Torszenen. Mit Wiederbeginn agierten die Gäste dann jedoch druckvoller und kamen so zu Möglichkeiten. Zwei davon nutzte Rohlmann per Doppelpack binnen drei Minuten für eine Zwei-Tore-Führung der Werner. Brambauer brauchte einige Minuten, um sich von diesem Schlag zu erholen, beorderte dann Köse und Keller nach vorne und sorgte so fortan mit vielen langen Bällen für jede Menge Gefahr. In dieser Phase war es immer wieder WSC-Schlussmann Treppe, der ein Gegentor verhinderte. Geschlagen war der Keeper einzig in der 84. Minute, als Youngster Ersoy im Nachsetzen traf. In der gleich sechsminütigen Nachspielzeit hatte Brambauer zwar noch die große Möglichkeit auszugleichen, doch Keller bekam den Ball gegen die vielbeinige Defensive des Gegners nicht über die Linie. „Dass zum Schluss Hektik aufkommt bei den vielen langen Bällen.... Das ist nun mal das Spiel von Brambauer. In der Halbzeit haben wir gesagt: Legen wir eine Schüppe drauf, dann geht was für uns. In der Schlussphase hätten wir die Konter besser ausspielen müssen und hatten viele unnötige Ballverluste“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk dem Westfälischen Anzeiger. BVB-Spielertrainer Thorsten Nitsche, der bereits in der fünften Minute verletzt vom Feld musste, sagte der Zeitung: „Das Spiel hätte zweizwei ausgehen müssen. Das war ein unverdienter Sieg für Werne. Wir hatten das Glück nicht, wobei wir die besseren Chancen hatten. Die Jungs haben nie aufgegeben und hätten den Ausgleich verdient gehabt. Man sieht, dass wir zurecht mit oben stehen. Wir müssen uns vor diesen Mannschaften nicht verstecken.“

Wethmars nächster Gegner, der Tabellenfünfte Union Lüdinghausen, holte im eigenen Stadion gegen den FC Overberge ein 1:1. Die Gastgeber dominierten dabei die erste Halbzeit, kamen zu einigen richtig guten Möglichkeiten, von denen Odum eine zur verdienten 1:0-Pausenführung nutzte (39.). Mit Wiederbeginn waren die Rollen genau umgekehrt verteilt, nun drängte der FCO, kam durch Dumanli per Foulelfmeter schnell zum Ausgleich (54.) und hatte besonders in der letzten Viertelstunde mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber immer wieder am überragend haltenden Höning im Union-Tor. „Wir waren in der ersten Halbzeit klar besser, Overberge hat in der zweiten Halbzeit den Druck erhöht“, sagte Lüdinghausen-Linienchef Mahmoud Abdul-Latif den Westfälischen Nachrichten.

Nach dem 1:0-Ausrufezeichen in der Vorwoche gegen Tabellenführer Werne verlor der VfL Kamen am Sonntag im Jahnstadion überraschend mit 0:3 gegen Abstiegskandidat Viktoria Kirchderne. Der VfL ließ den Kampfgeist, der in sieben Tage zuvor noch ausgezeichnet hatte, diesmal fast komplett vermissen, kam so kaum zu guten Torchancen und leistete sich zudem Patzer in der Defensive, durch die Kirchderne förmlich zum Toreschießen eingeladen wurde. Diese Gastgeschenke nutzte der Aufsteiger gerne und fuhr durch zwei Tore von Kramer (11., 60.) und ein Tor von Olech (16.) einen deutlichen Auswärtsdreier ein. „Die Einstellung hat mal wieder nicht gestimmt. Wenn ein paar Prozent fehlen, dann kommt halt solch eine Niederlage zustande“, sagte VfL-Coach Marko Barwig dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Pflichtaufgabe gelöst: Eintracht Dortmund gewann gegen das abgeschlagene Schlusslicht SC Husen-Kurl mit 3:1. Allerdings wehrten sich die Gäste lange Zeit tapfer. Zwar sorgte Brezing bis zur Pause für ein 2:0-Polster für seine Eintracht, nach dem Seitenwechsel konnte Husen-Kurl durch Buchbinder jedoch verkürzen (65.). Dann allerdings kassierte der Tabellenletzte zunächst eine Ampelkarte und musste in Unterzahl schließlich auch Gegentreffer Nummer drei durch Zwanzig hinnehmen (78.). Mit jetzt acht Punkten Vorsprung auf Platz 14 sollte die Eintracht die Klasse endgültig gesichert haben. Der Abstieg von Husen-Kurl dagegen könnte bei einer weiteren Niederlage bereits am kommenden Wochenende auch rechnerisch früh besiegelt sein.

Immer wahrscheinlicher wird der bittere Gang zurück in die Kreisliga A auch für den TuS Ascheberg. Die Münsterländer verloren am Sonntag ihr Heimspiel mit 0:2 gegen SuS Kaiserau, haben acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. Kaiserau dagegen ist mit 31 Zählern praktisch durch. Die Schwarz-Gelben mussten sich in der Anfangsphase zunächst an die Asche als Spieluntergrund gewöhnen, hatten anschließend jedoch alles im Griff und kamen zu zahlreichen Möglichkeiten. Zwei davon nutzte Doppelpacker Stender zum verdienten Sieg, traf in Minute 26 aus dem Spiel heraus und 14 Minuten vor Schluss vom Strafstoßpunkt. „Ein hochverdienter Sieg, der auch noch viel zu niedrig ausgefallen ist. Nur in den ersten 20 Minuten waren wir nicht im Spiel, dann gewannen wir an Souveränität, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Gästecoach Tom Schulz „Sport im Kreis Unna“. TuS-Trainer Andrea Balderi sagte den Westfälischen Nachrichten: „Das war heute keine gute Leistung von uns.“

Mit einem 4:2-Heimerfolg schoss die Reserve des Holzwickeder SC den Drittletzten VfB Lünen ein Stück weiter Richtung Kreisliga. Die Gastgeber waren über weite Strecken tonangebend, hätten aber einen deutlichen Vorsprung in der Schlussphase fast noch verspielt. Nachdem Bauer, Djordjevic und Hoppe bis zur 60. Minute für ein deutliches 3:0 gesorgt hatten, schaltete Holzwickede ein paar Gänge zurück, während die Süder zum wiederholten Mal in dieser Spielzeit große Moral bewiesen und durch Tore von Botta (62.) und Mantei (82.) den Anschluss herstellten. Mehr gelang in einer spannenden Schlussphase allerdings nicht mehr. Stattdessen traf Routinier Hense für den HSC in der Schlussminute zum 4:2-Endstand, nachdem der VfB längst alles nach vorne geworfen hatte.

Nach gleich sieben Gegentreffern in der Vorwoche und einem 7:7 gegen den FC Overberge machte es Aufsteiger FC Roj am 22. Spieltag deutlich besser und gewann sein Heimspiel gegen den TuS Hannibal mit 2:1. Boulakhrif brachte die Gastgeber früh in Führung (11.). Der knapp Vorsprung hatte anschließend lange Bestand, ehe der Ex-Wethmarer Samir Zulfic den Ausgleich besorgte (72.). Hannibal durfte jedoch lediglich sechs Minuten auf Zählbares hoffen, bevor mit Issaka ein weiterer früherer Westfalia-Spieler traf – diesmal allerdings für Roj zum Heimsieg. Der einst als Mitfavorit auf die Meisterschaft gestartete TuS Hannibal hat damit als Zehnter weiter nur sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone und muss bei acht ausstehenden Spielen zumindest mit einem Auge nach unten schauen.

Otto übernimmt Fachschaftsposten von Felber

Alte-Herren wählen neuen Vorstand

(28.03.17) In einer harmonisch verlaufenden Sitzung der Altherren-Fachschaft des TuS Westfalia Wethmar, die Ansgar Felber zum letzten Mal als Vorsitzender eröffnete, wurde der komplette Vorstand neu besetzt.

Da Felber und Kassierer Sascha Appel Aufgaben im Hauptvorstand der Fachschaft übernehmen, standen sie für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung, auch Jens-Uwe Franke schied aus.

Mit lobenden, aber auch mahnenden Worten, die Felber in seinem Jahresbericht an die Anwesenden richtete, bedankte er sich bei allen Mitgliedern und seinen Vorstandskollegen. Als jüngsten Erfolg hob er den zweiten Platz bei der Hallenstadtmeisterschaft in diesem Jahr hervor. Auch am traditionellen Doppelkopfturnier soll festgehalten werden.

Auf Vorschlag des scheidenden Vorsitzenden wurde Michael Otto (Foto) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auch sein Stellvertreter Uli Hauschopp sowie der neue Kassierer Matthias Schmitz erhielten das volle Vertrauen der Mitglieder. Kassenprüfer sind Felber, Appel, Franke und Jan Loschek.

Die sportliche Leitung liegt nun in den Händen von Alex Weissbrodt und Loschek. Diese wollen sich verstärkt um mehr Spiele kümmern. Für die festlichen Aktivitäten zeichnen sich Christian Linde und Imo Gatz verantwortlich. Die gute Arbeit seiner Vorgänger Achim Lask sowie zuletzt Felber möchte Michael Otto mit seinem neuen Vorstandsteam fortsetzen.

A-Junioren spielen beim SC Münster

Letzte Chance zu punkten vor der Osterferienpause

(30.03.17) Vor der langen Spielpause rund um die Osterferien treten die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in der Landesliga 1 am Sonntag (11 Uhr, Sportanlage Mauritz-Lindenweg) noch beim Tabellenvierten SC Münster an. „Wir müssen vor der Pause unbedingt nochmals punkten, um den Abstand von derzeit neun Punkten zu den Nichtabstiegsplätzen zu verringern. Deshalb wollen und werden wir etwas Zählbares aus Münster mitbringen“, sagt Trainer Andreas Stückmann.

Positiv stimmt den Coach der vergangene Sonntag, als seine Schützlinge gegen Tabellenführer SC Wiedenbrück erst durch einen späten Gegentreffer sehr unglücklich und unverdient mit 1:2 verloren, aber eine starke Leistung zeigten. „Das Spiel war von unserer Seite fast über die gesamten 90 Minuten richtig gut. Nutzen wir unsere großen Chancen Mitte der zweiten Halbzeit, sind wir der deutliche Sieger. Bestätigen wir diese Leistung in Münster, werden sich die Jungs am Sonntag belohnen“, sagt Stückmann.

Die Gastgeber stehen mit 26 Punkten auf Rang vier, gewannen zuletzt knapp mit 3:2 bei der SpVg Brakel. Im Hinspiel setzte sich Münster am Cappenberger See mit 1:0 durch. „Ich weiß über den Gegner sehr genau Bescheid, kenne die Schwächen. Darauf werde ich meine Mannschaft gezielt einstellen“, sagt Stückmann, will sich ansonsten aber nicht weiter in die Karten schauen lassen.

Duncan Borchardt kehrt nach überstandener Knöchelverletzung in den Kader zurück, konnte in dieser Woche voll trainieren. Semih Celik ist erstmals spielberechtigt. „Damit haben wir zwei weitere richtig gute Alternativen, stellen wieder eine gute Mannschaft“, verspricht Stückmann.

Dass das bislang letzte Auswärtsspiel bei Fichte Bielefeld nach verschlafener Anfangsphase schnell verloren war, ist für den Coach kein Thema mehr. „Die Jungs wissen selbst sehr genau, was sie da für einen Mist gemacht haben, lernen daraus und werden sich in Münster anders präsentieren.“

D-Junioren empfangen Schlusslicht GW Paderborn

Richtungsweisendes Spiel im Kampf um Klassenerhalt

(30.03.17) Am kommenden Samstag um 13.30 Uhr empfängt die D1-Jugend das Bezirksliga-Schlusslicht Grün-Weiß Paderborn am Cappenberger See. Dieses Spiel ist ein richtungsweisendes für die Mannschaft von Trainer Daniel Nowak, denn mit einem Sieg kann die Mannschaft bis auf drei Punkte an den ersten Nichtabstiegsplatz, den momentan SF DJK Mastbruch belegt, heranrücken.

„Das ist das wichtigste Spiel für uns vor den Osterferien. Wir müssen gegen Paderborn gewinnen“, gibt Nowak die Marschrichtung für Samstag vor und fügt ergänzend hinzu: „Mir ist bewusst, dass es düster für uns ausschaut, was den Klassenerhalt angeht, wenn wir gegen Paderborn nicht gewinnen. Mit einem Sieg wollen wir diese Chance am Leben erhalten.“

Das schwache Auftreten in der zweiten Halbzeit bei der deutlichen 0:9-Niederlage gegen die Hammer SpVg sprach Nowak vor dem Training am Dienstag noch einmal deutlich an und machte seiner Mannschaft klar, dass sich so ein Auftreten am Samstag nicht wiederholen dürfe. „Mit dieser Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Hamm hätten wir gegen jeden Gegner verloren. Das haben die Jungs auch eingesehen. Von daher erwarte ich gegen Paderborn eine deutliche Reaktion und ich bin sicher, dass diese auch folgen wird, denn die Mannschaft weiß um die Bedeutung des Spiels am Samstag“, so Nowak.

Im Training arbeitete die Mannschaft in vielen Spielformen unter anderem an der Auffassungsgabe und dem Verhalten bei sich ändernden Spielsituationen. „Das haben die Jungs gut angenommen und sehr gut mitgezogen“, ist Nowak mir der bisherigen Trainingswoche zufrieden. Personell steht Nowak am Samstag der Großteil des Kaders zur Verfügung. Lediglich Robin Kowalczyk, der sich in dieser Woche auf Klassenfahrt befindet, ist keine Option für den Kader. Julian Papior kehrt nach Verletzung früher als ursprünglich geplant am Donnerstag ins Training zurück. „Schade, dass uns Robin am Samstag fehlen wird. Er hätte uns mit seinem Tempo sicherlich geholfen“, sagt Nowak, der sich aber freut, dass Julian Papior wieder ins Training einsteigt: „Das ist eine gute Neuigkeit. Wir werden da aber auf keinen Fall etwas überstürzen, da wir auch noch andere wichtige Spiele vor uns haben."

Erste in Lüdinghausen - U23 in Mühlhausen

Acht Spiele bleiben für die Aufholjagd

(31.03.17) Acht Spiele bleiben Westfalia Wethmar in der Bezirksliga, um einen Sieben-Punkte-Rückstand auf Tabellenführer Werner SC aufzuholen. Das erste davon findet am kommenden Sonntag (15 Uhr) beim starken Aufsteiger Union Lüdinghausen im Westfalenring-Stadion statt.

„Wenn das wirklich klappen soll, müssen wir aber sofort eine neue Siegesserie starten, dürfen uns jetzt keinen Fehltritt mehr erlauben“, sagt Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling nach dem 1:2 gegen Kellerkind FC Nordkirchen.

Mit dieser Niederlage ging eine Serie von zuvor 14 ungeschlagenen Spielen zu Ende. „Das hatte sich im Vorfeld leider etwas angedeutet. Die Partien gegen SC Husen-Kurl und VfB Lünen konnten wir zwar siegreich gestalten, haben aber vor allem spielerisch auch nicht überzeugt. Dies hat sich dann gegen Nordkirchen fortgesetzt. Die Mannschaft muss jetzt schnell wieder zu einem strukturierteren Spiel finden“, sagt Nehling.

Dafür sorgen soll Nico Stork (Foto), als zentraler Mittelfeldmann Kopf des Westfalia-Spiels. „Dass er gegen Nordkirchen gelbgesperrt zuschauen musste, hat uns extrem weh getan. Mit ihm werden wir wieder mehr spielerische Qualität auf den Platz bringen“, ist sich Nehling sicher.

Diese wird auch ganz sicher notwendig sein, um im Münsterland dreifach punkten zu können, denn mit den Unionisten geht es erstmals in der zweiten Serie gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte. Mit 33 hat Lüdinghausen nur fünf Punkte weniger als die Lüner Vorstädter.

„Union ist ein sehr junges Team mit drei bis vier richtig guten Jungs, kommt ansonsten extrem über die Geschlossenheit, Zweikampfstärke und den Willen. Deshalb erwartet und eine extrem schwierige Aufgabe. Am Sonntag wird es nur über den Einsatz gehen“, sagt Nehling.

Gefährlichster Mann im Team der Gastgeber ist Robin Coerdt mit bislang acht Saisontoren. „Lüdinghausen hat nicht den einen Torjäger, sondern in der Offensive viele quirlige und bewegliche Spieler, die alle immer in der Lage sind zu treffen. Das macht sie so gefährlich“, sagt Nehling.

Zumindest kein Vorteil für die Gäste dürfte der Untergrund sein. Angesetzt ist die Begegnung für Naturrasen. „Unser letztes Spiel auf Rasen ist Monate her, wir werden uns in der Anfangsphase sicherlich zunächst an das Geläuf gewöhnen müssen“, befürchtet Nehling.

Dass Lüdinghausen trotzdem keine Übermannschaft ist, bewies Wethmar sehr eindrucksvoll im Hinspiel, setzte sich deutlich und auch in der Höhe verdient mit 4:0 durch. „Damals hatten wir zuvor auch mit 1:2 gegen Nordkirchen verloren und direkt die passende Antwort gegeben. Hoffentlich gelingt das den Jungs am Sonntag wieder“, so Nehling.

Einen weiteren Anlauf die Niederlagen-Serie in der bislang punktlosen Rückrunde zu beenden, unternimmt am Sonntag (13 Uhr) die U23 des TuS Westfalia Wethmar in der Kreisliga A2 Unna/Hamm mit dem Gastspiel bei der zweiten Mannschaft des SSV Mühlhausen.

„Zuletzt waren wir schon ganz nah dran, aber dann war leider auch zu sehen, warum es derzeit bei uns einfach nicht läuft“, sagt Trainer Simon Erling.

Mit 4:2 führte sein Team Mitte der zweiten Halbzeit nach einem anfänglichen 0:2-Rückstand gegen den BSV Heeren, um sich dann noch drei Gegentreffer einzufangen, einen Elfmeter in der Schlussminute zu verschießen und so die Partie tatsächlich aus der Hand zu geben.

„Die Jungs konnten es selber kaum glauben. Aber es gilt jetzt einfach weiterzumachen. Der Zeitraum, in dem uns vier Treffer geglückt sind, war richtig gut. Schaffen wir es diese Leistung am Sonntag über eine noch längere Phase abzurufen und endlich die vielen einfachen Fehler in der Defensive zu reduzieren, platzt der Knoten vielleicht“, sagt Erling.

Als Tabellen-13. scheint Mühlhausen auf dem Papier eine machbare Aufgabe zu sein, holte die Mehrzahl der Punkte aber im heimischen Stadion am Mühlbach. „Da bekommen sie teilweise Verstärkung aus der Landesliga-Ersten. Wir werden also erst kurz vor dem Anpfiff wirklich wissen, wie viel Qualität auf uns zukommt“, sagt Erling, der gegenüber der Vorwoche unter anderem auf den gesperrten Flügelmann Alexander Podszuck verzichten muss.

Zuletzt geändert am: 13.04.2017 um 20:36

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