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März 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 09.04.2017
2017 >>

A-Junioren empfangen Theesen - D-Jugend in Delbrück

Nachwuchs vor den nächsten Herausforderungen

(09.03.17) Nach dem totalen Fehlstart in die Rückrunde am vergangenen Wochenende wollen es die überkreislichen Jugendmannschaften des TuS Westfalia Wethmar am zweiten Spieltag in diesem Jahr deutlich besser machen – allerdings warten erneut starke Gegner.

So empfangen die A-Junioren am Sonntag (11 Uhr, Cappenberger See) zum Heimspiel in der Landesliga 1 den früheren Bundesliga-Nachwuchs des VfL Theesen. Die Ostwestfalen zeigten sich im Hinspiel als extrem spielfreudig und setzten sich völlig verdient mit 3:1 gegen die Westfalia durch. Zuletzt allerdings schwächelte der VfL, verlor auch am vergangenen Wochenende ziemlich überraschend sein Heimspiel gegen die SpVg Brakel und findet sich mit 16 Punkten plötzlich nur noch auf Rang acht wieder.

„Das Ergebnis aus dem Brakel-Spiel zeigt, dass Theesen sicherlich keine unlösbare Aufgabe ist. Schaffen wir es unsere starke Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Hamm diesmal über 90 Minuten abzurufen, sollten Punkte herausspringen“, sagt Wethmars neuer Coach Andreas Stückmann zuversichtlich.

Bei der Spielvereinigung ließ sein Team bis zur Pause kaum etwas zu, war dafür über Konter aber selbst immer wieder gefährlich und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. „Nach dem Seitenwechsel waren wir leider einige Minuten nicht voll da, sind dafür brutal bestraft worden. Aber das wird den Jungs sicher kein zweites Mal passieren“, sagt Stückmann rückblickend zum 0:4 gegen den Titelanwärter.

Wer gegen Theesen auflaufen kann und wird, wollte der Coach mit einigen Tagen Vorlauf noch nicht beantworten: „Einige Spieler waren die Woche über krank, andere angeschlagen. Wir warten bis zum Wochenende ab, werden erst dann wissen, wie unser Kader aussieht.“

Bei mittlerweile elf Punkten Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nimmt Stückmann aber ohnehin jeden Spieler voll in die Pflicht: „Die Jungs haben das Potenzial die Liga zu halten, müssen dafür aber langsam anfangen zu liefern.“

Eine 0:8-Klatsche zu verdauen hatte unter der Woche die D-Jugend der Westfalia. Gegen Namenscousine Westfalia Rhynern waren die Grün-Weißen komplett chancenlos.

Nach dem Klassenprimus geht es nun am Samstag (13.30 Uhr, Stadion Laumeskamp) gegen den Tabellenfünften Delbrücker SC. „Die Mannschaft hat ein wirkliches knüppelhartes Auftaktprogramm. Auch gegen Delbrück sind wir sicherlich nicht unbedingt der Favorit. Wenn es den Jungs aber diesmal hinten länger gelingen sollte die Null zu halten, ist vielleicht eine Überraschung möglich“, sagt Jugendleiter Bernd Völkering (Foto).

Das Hinspiel verlor die Truppe von Daniel Nowak mit 0:3. „Da konnten wir phasenweise ordentlich mithalten“, hofft Völkering zumindest auf eine Bestätigung dieser Leistung. Punkte plant der Jugendleiter aber erst in den kommenden Wochen gegen die direkten Konkurrenten aus dem Tabellenkeller ein. Dann wird es allerdings auch Zeit, denn bei bereits sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer muss Wethmar die Aufholjagd bald starten, wenn der Klassenverbleib gelingen soll.

Erste gegen Schlusslicht, U23 gegen Tabellenführer

Klarer Favorit und krasser Außenseiter

(10.03.17) Wenn die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag (15 Uhr, Cappenberger See) zum nächsten Heimspiel in der Bezirksliga 8 gegen den SC Husen-Kurl antritt, sind die Rollen ganz klar verteilt: Die Gastgeber stehen auf Rang drei, wollen bei fünf Punkten Rückstand auf den BV Brambauer noch alles versuchen den möglichen Relegationsplatz zwei zu erreichen, die Dortmunder Vorstädter sind abgeschlagen Tabellenletzte und planen längst für die Kreisliga.

"Natürlich sind wird in dieser Partie der ganz eindeutige Favorit und nehmen diese Rolle auch an. Am Sonntag zählen für uns nur drei Punkte. Alles andere wäre eine heftige Enttäuschung", sagt Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling.

Allerdings warnt Nehling entschieden davor das Spiel als vermeintlichen Selbstläufer schon im Vorfeld als gewonnen abzuhaken: "Husen-Kurl schenkt die Saison nicht ab, das sollte spätestens seit dem vergangenen Wochenende jedem klar sein." Da schaffte der SCH im 19. Anlauf mit 2:1 gegen den FC Nordkirchen den ersten Saisonsieg, stockte sein Punktekonto auf sieben auf und schoss die Münsterländer immer tiefer in die Krise, die ihren vorläufigen Höhepunkt in der Entlassung von Trainer Peter Wongrowitz fand.

"Der Erfolg kam keineswegs zufällig zustande. Im Husener Kader hat sich in der Winterpause einiges getan. Sie haben Spieler hinzubekommen, die große Qualität haben", sagt Nehling. Bekanntester Zugang ist sicherlich Torwart Andreas Hollmann. Der Routinier spielte lange für den BV Brambauer und zuletzt auch für den Lüner SV.

Nehling rechnet mit einem Gegner, der sich zunächst fast ausschließlich auf die Defensive und eventuelle Kontermöglichkeiten konzentrieren wird. "Wir müssen Geduld haben, dürfen keineswegs zu viel wollen und Husen so Räume öffnen. Es gilt wieder die richtige Balance zu finden", sagt Nehling, der von Beginn an vollen Einsatz fordert: "Wir müssen den Gegner permanent beschäftigen, dann werden sich ganz sicher Tormöglichkeiten ergeben."

Diese hatte Wethmar in hochkarätigster Form nahezu im Dutzend auch im Hinspiel, kam im Eichwaldstadion aber nicht über ein enttäuschendes 1:1 hinaus. "Da haben wir die erste Halbzeit ein wenig verschlafen, sind dann immer hektischer geworden und haben so selbst größte Chancen ausgelassen", erinnert sich Nehling nur noch ungerne zurück.

Seitdem hat sich bei den Grün-Weißen jedoch viel getan, die Mannschaft leistete sich lediglich noch eine Pflichtspielniederlage. "Dafür müssen wir aber jeden Sonntag hart arbeiten. Zuletzt in Kaiserau war der Auftritt schwach. Da war der absolute Siegeswille nicht unbedingt immer zu erkennen. Gegen Husen-Kurl erwarte ich wieder eine deutliche Steigerung", sagt Nehling.

Neben den Langzeitverletzten Thomas Glombitza, René Harder und Robin Jaszmann müssen die Hausherren auch weiterhin ohne ihre Nummer eins Maik Müller (Foto) auskommen. Der Keeper wird diesmal von Bendix Wagner aus der U23 ersetzt. Abwehrmann Paul Mantei konnte nach seinem verletzungsbedingten Ausfall in Kaiserau in dieser Woche zumindest reduziert trainieren.

Einen klaren Favoriten gibt es auch im Vorspiel, wenn die U23 der Westfalia ab 13 Uhr im Heimspiel in der Kreisliga A2 Unna/Hamm auf den souveränen Tabellenführer und designierten Meister PSV Bork trifft. Die Selmer Vorstädter haben 16 Zähler Vorsprung auf den TSC Kamen auf Rang zwei. "Egal wie unser Spiel ausgeht, dem PSV ist Rang eins nicht mehr zu nehmen", sagt U23-Trainer Simon Erling.

Im Hinspiel gewann sein Team in Bork zwar mit 2:0 und fügte dem Klassenprimus so eine von bislang nur zwei Saisonniederlagen zu, in der Rückrunde ist die U23 aber noch punktlos. Zum Auftakt setzte es eine 1:4-Klatsche bei Schlusslicht SuS Oberaden, ehe nach dreiwöchiger Spielpause ein 1:3 bei Spitzenteam RW Unna folgte.

"Das Spiel in Unna war aber schon ein großer Schritt nach vorne. Die erste Hälfte war richtig gut und wir haben verdient geführt. Der frühe Ausgleich nach der Pause hat die Mannschaft dann leider komplett zusammenbrechen lassen. Das wollen wir gegen Bork unbedingt besser machen und über die volle Spieldauer eine überzeugende Leistung abliefern", sagt Erling, der weiterhin auf zahlreiche Spieler verzichten muss. Unter anderem kassierte Max Hane in Unna die fünfte gelbe Karte und muss damit am Sonntag gesperrt zuschauen.

Schwächen hat der Tabellenführer mit schon 37 Gegentoren in der Abwehr, verfügt dafür über eine Offensive, die auf Kreisliganiveau ihresgleichen sucht. So schießt das Youngster-Sturmduo Marvin Schuster und Joel Grodowski in seinem ersten Seniorenjahr die gesamte Liga auseinander. Schuster hat bereits 22 Tore erzielt, Trainersohn Grodowski sogar schon unfassbare 36. "Diese beiden Spieler gilt es aus der Partie zu nehmen, auch wenn das eigentlich fast nicht möglich ist. Aber wir werden im Kollektiv alles versuchen. Gelingt es uns dann auch noch die Borker Defensive zu beschäftigen, besteht vielleicht eine Chance, die Überraschung aus dem Hinspiel zu wiederholen", sagt Erling abschließend.

A-Junioren schlagen Theesen mit 2:1

Lebenszeichen im Abstiegskampf

(12.03.17) "Wir leben noch!", jubelte Trainer Andreas Stückmann nach dem Schlusspfiff. Denn im zweiten Spiel unter seiner Regie hatten die Landesliga-A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar soeben den VfL Theesen am Cappenberger See verdient mit 2:1 (1:0) bezwungen.

"Großes Kompliment an die Jungs, die kämpferisch und läuferisch alles reingeworfen haben. Wir haben nahtlos an die erste Halbzeit aus dem Hamm-Spiel angeknüpft, konnten dieses Niveau jetzt aber über 90 Minuten halten", sagte Stückmann zufrieden.

Die Hausherren setzten zunächst wieder auf eine vielbeinige Defensive, liefen geschickt an und versuchten nach Balleroberungen über Konter zum Erfolg kommen. "Die Mannschaft hat es diszipliniert gemacht, Theesen ist gegen unsere Abwehr nicht viel eingefallen. Ein wenig zittern musste ich eigentlich nur bei Standardsituationen", sagte Stückmann.

Wethmar dagegen war nach Schnellangriffen immer gefährlich, hatte in Minute 20 gleich eine Dreifachchance, als Ibo Tasan, Laurenz Resch und Duncan Borchardt frei vor dem Tor jeweils am stark reagierenden Keeper scheiterten. Beim vierten Schussversuch wurde ein Westfalia-Angreifer regelwidrig gestoppt, so dass es zurecht Strafstoß gab. Doch auch diesen brachte Tasan nicht im Tor unter.

Nachdem Resch und Riaan Neutzner weitere gute Gelegenheiten vergaben hatten, durften die Gastgeber in Minute 45 endlich jubeln. Tasan setzte sich gegen mehrere Gegenspieler durch und schloss unhaltbar zum 1:0 ins lange Eck ab.

War vor einer Woche in Hamm nach einem torlosen ersten Durchgang noch ein Vier-Tore-Einbruch nach dem Seitenwechsel gefolgt, verteidigte Wethmar jetzt diszipliniert weiter. "Zwar wurde der Druck von Theesen etwas größer, aber wir haben weiter sicher gestanden, eigentlich nicht viel zugelassen", sagte Stückmann.

Dennoch stand es nach gut einer Stunde plötzlich 1:1. Nach einem abgefälschten Ball war die TuS-Defensive nicht gut postiert, so dass Angreifer Omar vor Kapitän Luca Splittgerber am Ball war und das Spielgerät zum 1:1 über die Linie drückte.

Anders als in vielen anderen Partien in dieser Spielzeit brach die Westfalia jetzt jedoch nicht zusammen, bewies Moral und kämpfte weiter. Dies wurde prompt belohnt, als Tasan mit einer 25-Meter-Fackel in der 72. Minute erneut die Führung besorgte.

"In den Schlussminuten wurden bei einigen Jungs die Beine schwer, deshalb haben wir es seltener geschafft für Entlastung zu sorgen und teilweise in Ballbesitz auch zu hektisch agiert. Aber hinten sind wir zumindest stabil geblieben", sagte Stückmann.

Einmal musste Keeper Niklas Dvorak noch alles riskieren, um knapp vor einem VfL-Angreifer zu klären, ansonsten geriet der zweite Saisonsieg der Grün-Weißen aber nicht mehr in Gefahr. "Der Anfang ist mit diesem Resultat gemacht. Mehr aber auch nicht. Die Jungs müssen weiter hart arbeiten. Dann kann es am Ende zum Klassenerhalt reichen", sagte Stückmann.

Wethmar: N. Dvorak; Simsek, Tikici, Simmes, Splittgerber, Neutzner, Sonnen, Borchardt, Tasan, Resch (68. Adigüzel), Bali (90. Kress).

Tore: 1:0 Tasan (45.), 1:1 Omar (63.), 2:1 Tasan (72.).

U23 unterliegt dem PSV Bork mit 1:4

Verdiente Niederlage gegen den Spitzenreiter

(12.03.17) Ein Spieler machte am Sonntag in der Kreisliga A2 Unna/Hamm beim 1:4 (0:0) zwischen der U23 des TuS Westfalia Wethmar und dem souveränen Tabellenführer und designierten Meister PSV Bork einmal mehr den Unterschied aus: PSV-"Tormaschine" Joel Grodowski stockte seine Torekonto mit einem Doppelpack von 36 auf 38 auf, bereitete zudem die anderen beiden Treffer der Selmer Vorstädter vor.

"Das ist für diese Liga ein absoluter Ausnahmespieler, das war auch heute wieder zu sehen. Allerdings haben wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr gut verteidigt, es Bork so relativ einfach gemacht", sagte Trainer Simon Erling.

In den ersten 45 Minuten hatte der Coach noch eine ordentliche Leistung seines Teams gesehen: "Da haben wir es geschafft das Geschehen relativ ausgeglichen zu gestalten, damit war ich zufrieden." Beide Teams kamen zu einigen Möglichkeiten. Für Wethmar hielt Dominik Heinrich den Kasten sauber, auf der Gegenseite vergab Kevin Klink die größte Chance bereits nach fünf Minuten. "Das war ein richtig dickes Ding. Gehen wir da 1:0 in Führung, läuft so ein Spiel vielleicht anders", sagte Erling.

So aber klingelte es kurz nach Wiederbeginn im Kasten des Wethmarer Nachwuchses, als nach einem eigentlich völlig harmlosen langen Ball die Westfalia-Deckung völlig falsch postiert war und Grodowski so frei vor dem Tor keine Mühe mehr hatte zu vollstrecken. Nur wenig später stand es bereits 0:2, als die Hausherren die Situation im eigenen Strafraum eigentlich schon geklärt hatten, Grodowski jedoch beherzt nachsetzte, den Ball zurückeroberte und mit einem gefühlvollen Lupfer seinen kongenialen Angreiferkollegen Marvin Schuster bediente, der frei vor dem Tor einnickte.

"Zwei Tore innerhalb von fünf Minuten zu kassieren darf natürlich nicht passieren. Aber danach hat die Mannschaft wenigstens Moral bewiesen", sagte Erling. Die Grün-Weißen spielten weiter nach vorne, kamen durch Jan Hellmich und Niklas Lohölter zu guten Möglichkeiten. Im dritten Anlauf fiel dann durch Kevin Klink (Foto) der Anschlusstreffer (56.), so dass das Match wieder völlig offen war.

Als Wethmar versuchte auf den Ausgleich zu spielen, fiel per Konter der dritte Gegentreffer. Grodowski eilte über die rechte PSV-Seite allen davon, spielte im Strafraum uneigennützig quer und so hieß es nach 70 Minuten 1:3. "Damit war das Spiel eigentlich durch", sagte Erling.

Beide Teams hatten in der Offensive zwar fortan noch gute Szenen, den Schlusspunkt setzte aber erneut Grodowski. Mit einem gefühlvoll über die Mauer gehobenen Freistoß traf der Youngster zum 1:4-Endstand (81.).

"Wir haben jetzt alle drei Spiele in der Rückrunde verloren. Am kommenden Sonntag in Frömern wird es Zeit den Bock endlich umzustoßen, wenn wir in der Tabelle nicht völlig abrutschen wollen", sagte Erling.

Wethmar: Heinrich; Nagel, Klink, A. Lohölter (58. Langenkämper, Hellmich, N. Lohölter (77. Thomala), Evermann, Strecker, Ciernioch, Cillien (42. Helmus), Selbstaedt.

Tore: 0:1 Grodowski (47.), 0:2 Schuster (53.), 1:2 Klink (56.), 1:3 Schuster (70.), 1:4 Grodowski (81.).

3:0-Sieg gegen Schlusslicht SC Husen-Kurl

Lauer Sommerkick im März

(12.03.17) Der Höhepunkt im Bezirksligaspiel zwischen Westfalia Wethmar und dem abgeschlagenen Schlusslicht SC Husen-Kurl am Sonntag am Cappenberger See war für viele Zuschauer der Eiswagen, der vor der Platzanlage über 90 Minuten gut belagert war, denn die niveauarme Partie lud nicht unbedingt zum Zuschauen ein.

Trotz des schwachen Auftritts erfüllten die Hausherren in Form von drei Punkten ihre Pflicht, gewannen verdient mit 3:0 (2:0). „Das Ergebnis geht in Ordnung“, fand Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling ansonsten aber keine lobende Worte, sondern sprach Klartext: „Wir haben viel zu lange gebraucht um ins Spiel zu kommen. Insgesamt war das kein guter Auftritt. Ohne Ball bewegen sich viele Spieler sehr schlecht, auch das Passspiel gefällt mir nicht. Wir haben eigentlich die Spieler, um solch eine Partie viel dominanter zu gestalten. Das war einfach zu wenig heute!“

Mit der Marschroute auch gegen Husen-Kurl, das am Wochenende zuvor gegen den FC Nordkirchen den ersten Saisonsieg geschafft hatte, zunächst sicher in der Abwehr zu stehen, auf den Platz gegangen, agierte Wethmar ungewohnt passiv und ohne die erforderliche Laufbereitschaft. So hatten die Dortmunder Vorstädter bereits in der Anfangsphase eine sehr gute Möglichkeit zu treffen, Keeper Bendix Wagner verhinderte jedoch einen frühen Rückstand.

„Wir sind nur ganz schwer in die Gänge gekommen, hatten erst nach rund 25 Minuten die erste Möglichkeit. Das hatte ich mir ganz anders vorgestellt“, sagte Nehling verärgert. Bis zum ersten Tor dauerte es sogar 38 Minuten, ehe Goalgetter Tim Heptner nach schöner Vorarbeit von Till Kowalski (Foto) das 1:0 besorgte. Nur zwei Minuten später war der Youngster dann selbst erfolgreich, legten den zweiten Westfalia-Treffer nach.

„Dieser Doppelschlag hat Wirkung beim Gegner gezeigt, damit war eigentlich alles entschieden“, sagte Nehling. Diese Tatsache hatte keinen positiven Einfluss auf das Spiel. Husen-Kurl tauchte nach dem Seitenwechsel zwar weiter sporadisch vor dem gegnerischen Tor auf, wirklich gefährlich wurde es für Torwart Wagner aber kaum, Wethmar scheiterte auf der Gegenseite an eigenen Unzulänglichkeiten, so dass die Begegnung über weite Strecken einem lauen Sommerkick glich.

„Wir sind unzählige Male ins Abseits gelaufen, haben frei vor dem Tor verstolpert, häufig viel zu spät abgespielt und waren im Strafraum zu egoistisch. Mit mehr Konsequenz wäre ein ganz anderes Resultat möglich gewesen“, sagte Nehling.

So aber fiel nur noch ein Treffer. Der wiederum sehr agile Kowalski durfte sich in Minute 75 über sein zweites Tor an diesem Tag freuen, als er nach einem Abpraller wuchtig aus elf Metern abzog und Routinier Andreas Hollmann im SCH-Tor chancenlos war.

Boden gut auf den möglichen Relegationsplatz zwei konnte Wethmar mit diesem Dreier nicht machen. Der BV Brambauer, der gegen den FC Overberge mit 3:1 gewann, ist weiter fünf Punkte voraus. Dafür kommen die Grün-Weißen drei Zähler näher an Klassenprimus Werner SC heran, der völlig überraschend mit 1:2 bei Kellerkind TuS Ascheberg verlor. Sieben Punkte beträgt der Abstand nun noch.

Wethmar: Wagner, Mantei, Schinck (29. Anderson), Holz, Heptner (76. Löhrke), Quiering (72. Oh), P. Harder, Kuruts, Kösling, Kowalski, Stork.

Tore: 1:0 Heptner (38.), 2:0 Kowalski (40.), 3:0 Kowalski (75.).

Die Spitze rückt wieder in den Blick

Gute Ergebnisse für Westfalia Wethmar

(13.03.17) 3:0 gegen den Letzten SC Husen-Kurl gewonnen, zugleich patzte Tabellenführer Werner SC völlig überraschend mit 1:2 beim Vorletzten TuS Ascheberg: die Ergebnisse in der Bezirksliga 8 waren für Westfalia Wethmar am 20. Spieltag erfreulich. Zehn Spieltage vor dem Saisonende ist Platz eins plötzlich nur noch sieben Punkte entfernt.

„Dass Werne in Ascheberg verliert, hat mich wirklich überrascht. Schauen wir mal, was in den nächsten Wochen passiert“, sagte Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling am Sonntagnachmittag nach dem Schlusspfiff am Cappenberger See.

Allerdings weiß der erfahrene Funktionär auch, dass mit der Leistung aus dem Husen-Spiel eine Aufholjagd schwierig werden könnte. "Von dem Potenzial, das in diesem Kader steckt, müssen wir ein Spiel gegen einen Gegner wie Husen-Kurl anders gestalten“, hätte sich Nehling Dominanz, Spielfreude und viele zwingende Aktionen Richtung gegnerisches Tor erwartet. Davon war jedoch nur phasenweise etwas zu sehen. „Die Mannschaft war teilweise etwas passiv, dadurch haben wir uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Ohne Ball fehlten einige Laufwege. Hinzu kommt, dass mit dem Abspiel manchmal zu lange gezögert wurde. So erklären sich einige Abseitsstellungen“, hat Nehling Ansatzpunkte für die Trainingswoche erkannt.

„Am Sonntag wartet ein Gegner von ganz anderem Kaliber auf uns“, sagte Nehling. Dann tritt Wethmar ab 15 Uhr an der Dammwiese zum Derby gegen den VfB Lünen an. „Die haben in der Offensive deutlich mehr Qualität, werden auf das Spiel brennen, weil sie im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt brauchen. Wollen wir weiter Druck auf Werne machen, wird in Lünen-Süd ein besserer Auftritt notwendig sein“, sagt Nehling und gibt sich zuversichtlich: "Dazu ist die Mannschaft aber jederzeit in der Lage."

Innenverteidiger Paul Mantei (Foto) konnte gegen Husen-Kurl nach einer verletzungsbedingten Zwangspause in der Vorwoche in Kaiserau wieder über die volle Spielzeit gehen, zum Derby wird zudem Keeper Maik Müller in den Kader zurückkehren.

Ebenfalls auswärts antreten muss am kommenden Wochenende die U23 des TuS Westfalia Wethmar in der Kreisliga A2 Unna/Hamm. Gegner ist dann SV SW Frömern. In dem dann vierten Spiel der Rückrunde sollen endlich die ersten Punkte in diesem Jahr her.

Als Tabellenzweiter ins Jahr 2017 gestartet, rutschte das Team von Trainer Simon Erling nach dem 1:4 gegen den souveränen Klassenprimus PSV Bork bis auf Rang sieben ab. Wie schon in der Vorwoche bei der 1:3-Niederlage bei RW Unna spielte der Wethmarer Nachwuchs wieder eine ordentliche erste Halbzeit, nahm die bärenstarke Offensive der Selmer Vorstädter gut aus dem Spiel, ehe sich die Mannschaft in Abschnitt zwei selbst um einen möglichen Lohn in Form von Punkten brachte.

„Mit Schnitzern in der Abwehr haben wir es dem Gegner dann leider sehr leicht gemacht. Diese Einladungen hat Bork dankend angenommen, dafür haben sie vorne einfach zu viel Qualität“, sagte Erling. So traf das Sturmduo Joel Grodowski (jetzt 38 Saisontore) und Marvin Schuster (24) jeweils im Doppelpack. Drei der vier Treffer leitete Wethmar durch schlechtes Abwehrverhalten allerdings selbst mit ein. „Dann reicht es gegen eine Mannschaft wie Bork eben nicht“, sagte Erling.

Zwar kamen die Hausherren nach knapp einer Stunde durch einen Treffer von Kevin Klink zwischenzeitlich noch einmal auf 1:2 heran und deckten in dieser Phase auch einige Abwehrschwächen beim PSV auf, mit dem dritten Tor der Gäste 20 Minuten vor Schluss war am Cappenberger See aber alles klar.

„Derzeit läuft es leider nicht rund. Jetzt gilt es im Training weiter konzentriert zu arbeiten, um gut vorbereitet auf Frömern zu sein. Da wollen wir unseren Negativlauf endlich beenden“, so Erling.

D- und B-Junioren bleiben ohne Punkte

C-Jugend weiter im Meisterrennen

(13.03.17) C-Jugend-Kreisliga A Unna/Hamm: BSV Heeren – Westfalia Wethmar 1:6 (1:2). Nach der unglücklichen Niederlage im Spitzenspiel gegen Holzwickede zeigte der Nachwuchs vom Cappenberger See eine Woche später eine starke Reaktion, gewann beim zuvor nur drei Punkte schlechteren BSV auch in der Höhe verdient und hat im Kampf um die Meisterschaft sowie den Aufstieg in die Bezirksliga weiterhin alle Möglichkeiten.

Zunächst mussten die Gäste jedoch einen weiteren Rückschlag hinnehmen, kassierten nach einem Ballverlust im Aufbau früh den Gegentreffer (9.). „Das hat den Jungs natürlich nicht unbedingt Sicherheit gegeben. So fehlte zunächst ein wenig die Ruhe im Spielaufbau gegen einen tief stehenden und gut verteidigenden Gegner“, sagte Trainer Niklas Rath (Foto).

Der Brustlöser für die Grün-Weißen war der 1:1-Ausgleich durch Jason Jäger (27.). „Das war einer der ersten gut vorgetragenen Angriffe von uns, wirklich ein super herausgespieltes Tor“, lobte Rath, der sein Team fortan viel ballsicherer und deutlich überlegen sah. „Nach dem Erfolgserlebnis haben sich die Jungs gut bewegt, viele Chancen kreiert“, sagte Rath.

Kapitän Linus Hensler sorgte mit Toren kurz vor und acht Minuten nach dem Wechsel für einen Zwei-Tore-Vorsprung. Anschließend schnürte auch Frederic Fischer einen Doppelpack, ehe Michel Holzenthal den Treffer zum 1:6-Endstand beisteuerte.

„Trotz der sechs Tore war unser Manko letztlich wieder die Chancenverwertung, wir hätten eigentlich noch höher gewinnen müssen. Aber bei einem 6:1-Erfolg ist das letztlich nicht entscheidend“, sagte Rath.

Am kommenden Wochenende geht es für die Westfalia gegen die Zweitvertretung des SuS Kaiserau. „Da wollen wir den nächsten Sieg folgen lassen, müssen dafür aber hart in dieser Trainingswoche arbeiten, um gut vorbereitet zu sein“, sagte Rath abschließend.

Wethmar: Sikora; S. Beling, Hensler, Beile, Grohs, Fischer, Schmidt, T. Beling, Holzenthal, Kühlkamp, Jäger; Berka, Grimm, Richter, Czarnietzki, Knoke, Bohle.

Tore: 1:0 Helvaci (9.), 1:1 Jäger (27.), 1:2, 1:3 beide Hensler (33., 43.), 1:4, 1:5 beide Fischer (61., 66.), 1:6 Holzenthal (69.).

B-Jugend-Kreisliga A: SuS Kaiserau – Westfalia Wethmar 1:0 (0:0). Wethmar startete mit einer unglücklichen Niederlage beim Tabellenzweiten in die Rückrunde. „Einen Punkt hätte die Mannschaft vor allem aufgrund ihrer kämpferischen Leistung verdient gehabt. Insgesamt war das trotz der Niederlager nämlich sicher eines unserer besseren Spiele“, sagte Wethmar-Coach Patrick Jesberg.

Die Gäste fanden sofort gut ins Spiel, waren präsent in den Zweikämpfen und ließen auch hinten nur wenig zu. „Selbst konnten wir uns allerdings auch nur selten Torchancen erarbeiten“, sagte Jesberg.

Mit Wiederbeginn war der Westfalia-Nachwuchs einmal nicht voll bei der Sache, kassierte prompt den einzigen Treffer des Tages (42.). „Bis zum Schlusspfiff hat die Mannschaft anschließend zwar wieder alles versucht wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen, aber es sollte diesmal einfach nicht sein“, sagte Jesberg.

Wethmar: Franz; Schumann, Adam, Böllhoff, Topolnjak, Wilberg, Kastner, Ohdamis, Allefeld, Busche, Holzenthal; Kroll, Jansen, Neuhäuser, Weiß, Bartsch.

Tor: 1:0 Brech (42.).

D-Jugend-Bezirksliga 3: Delbrücker SC - Westfalia Wethmar 8:1 (4:0). Nach der deutlichen 0:8-Niederlage der D1-Junioren gegen den Spitzenreiter Westfalia Rhynern reiste die Mannschaft am Samstag zum Tabellenfünften Delbrücker SC. Dort setzte es die nächste hohe Pleite, denn der Nachwuchs der Westfalia verlor mit 1:8.

„Delbrück stellt eine sehr ausgewogene Mannschaft, bringt sowohl offensiv als auch defensiv eine gute Qualität mit“, sagte Trainer Daniel Nowak (Foto) vor dem Spiel zum kommenden Gegner und schob diesem die Favoritenrolle zu: „Auch in dieses Spiel gehen wir als Außenseiter. Das ist aber kein Problem für uns, diese Rolle kennen wir ja schon und wollen es besser machen als in der letzten Woche.“

Zu Beginn und auch in einigen Phasen des Spiels wurde der Trainer bestätigt, zeigte seine Mannschaft doch eine ordentliche Leistung. Aber dann gab es auch immer wieder die entscheidenden Momente, in denen das Spiel der Westfalia von Unsicherheit geprägt war. Deutliche Schwierigkeiten hatte die Mannschaft im Spielaufbau, denn Delbrück presste sehr gut und Wethmar zeigte zu wenig Bewegung im Spiel ohne Ball.

In der Anfangsphase war die Westfalia sogar das etwas bessere Team und konnte selber einige Aktionen nach vorne setzen. Eine wirklich zwingende Chance konnte sich die Mannschaft nicht erspielen, denn entweder kam der letzte Pass nicht durch oder es gab Schwierigkeiten bei der Ballan- und –mitnahme, sodass noch ein Verteidiger dazwischen kommen konnte.

So passte es dann aber ins Bild, dass der Wethmarer Nachwuchs in seiner ersten Phase der Unsicherheit durch einen Dreifachschlag (8./10./14.) mit 0:3 in Rückstand geriet. Das 0:1 fiel nach einem zu kurz geratenen Klärungsversuch, den der Delbrücker Spieler dann von der rechten Seite mit einem Traumschuss ins lange Eck beförderte (8.). Nach einem Eckball konnte der Innenverteidiger der Delbrücker unbedrängt zum 0:2 einköpfen (10.). Der dritte Gegentreffer fiel nach einem Schnittstellenpass, den der Stürmer dann eiskalt verwertete (14.).

„Die Anfangsphase hat den Eindruck gemacht, dass die Jungs die deutliche Niederlage gegen Rhynern gut überwunden haben. Leider ist es so, dass wir nach einem Gegentreffer häufig so instabil sind, dass wir noch einen zweiten oder gar dritten kassieren“, sagte Nowak und fügte noch hinzu: „Es ist scheinbar doch so, dass die Niederlagen aus der Hinrunde den Jungs mehr nachhängen als gedacht.“

Im Anschluss an den dritten Gegentreffer hielt die Westfalia wieder ordentlich mit, musste mit dem 0:4 in der 28. Minute aber noch einen weiteren Nackenschlag kurz vor der Pause hinnehmen. Die zweite Halbzeit begann dann wie die erste Halbzeit aufgehört hatte – mit einem weiteren Gegentreffer (33.). Dieses Mal sollte es allerdings keinen Doppelschlag geben, und so konnte Wethmar auch selbst wieder einige Möglichkeiten erspielen. So waren es Boljetini und Kowalczyk die mit ihren Gelegenheiten am gegnerischen Torwart scheiterten.

Es war aber der Gastgeber, der den nächsten Treffer erzielen sollte. Nach einem Ballverlust der Westfalia in der Vorwärtsbewegung überspielte Delbrück mit einem Pass die ersten beiden Reihen Wethmars. Der Delbrücker Stürmer nahm sich ein Herz und schweißte den Ball ins rechte Dreieck ein (44.). Aber auch der Nachwuchs der Westfalia sollte noch zu einem Torerfolg kommen. Nach einem gut gespielten Angriff konnte Delbrück den Ball nur unzureichend klären. Julian Papior nahm den Ball auf und schloss aus knapp 20 Metern platziert ins linke untere Eck zum 1:6 ab (48.).

Delbrück konnte aber noch einmal nachsetzen und erhöhte per Doppelschlag auf 1:8 (51./53.), welches gleichzeitig den Endstand darstellte. Beim Trainer schwang natürlich Enttäuschung über die erneut hohe Niederlage mit: „Wir müssen einfach mal unsere Leistung konsequent abrufen. Es darf nicht diese Woche der eine Teil schlecht und dafür der andere Teil gut sein und nächste Woche wieder andersherum. Heute fehlte uns bei den Gegentoren häufig die Handlungsschnelligkeit und auch das taktische Verhalten bei diesen war nicht immer gut.“

TWW: Jonas Stephan; Dustin Schnelle (31. Fabian Beckmann), Mika Hensler, Konstantin Henneböhl (31. Jordan Kaiser), Julian Papior, Nico Beile (37. Muris Boljetini), Julien Hagen (17. Julian Beckmann), Robin Kowalczyk, Leon Hallscheidt.

Tore: 0:1 (8.), 0:2 (10.), 0:3 (14.), 0:4 (28.), 0:5 (33.), 0:6 (44.), 1:6 Julian Papior (48.), 1:7 (51.), 1:8 (53.).

Der 20. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

FCN siegt mit neuem Trainer im Abstiegsduell

Till Kowalski (rechts) erzielte beim 3:0 der Westfalia gegen Husen-Kurl zwei Tore.

(14.03.17) Während Westfalia Wethmar am 20. Spieltag in der Bezirksliga-Staffel 8 ungefährdet mit 3:0 gegen Schlusslicht SC Husen-Kurl gewann und die Dortmunder Vorstädter damit wohl endgültig Richtung Kreisliga schoss, darf ein anderes Kellerkind wieder auf den Ligaverbleib hoffen.

Der FC Nordkirchen gewann nach der Trennung von Peter Wongrowitz unter der Woche unter dem neuen Trainerduo Issam Jaber und Emil Schwick sein Abstiegsendspiel gegen den VfB Lünen knapp mit 1:0. Die Münsterländer stehen zwar weiterhin unter dem Strich, haben aber nur noch einen Punkt Rückstand auf die Süder, die derzeit den rettenden 13. Platz innehaben. Für den FC-Befreiungsschlag sorgte in einer engen und umkämpften Partie Fricke, der in der 66. Minute einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte Weis Peterson im Strafraum gelegt.

Einen herben Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft musste der Werner SC hinnehmen. Der Tabellenführer verlor beim Vorletzten TuS Ascheberg völlig überraschend und ebenso unnötig mit 1:2 (1:0). 11:2 für den WSC stand es nach Torgelegenheiten nach 90 Minuten, kaufen konnte sich die Öztürk-Elf dafür letztlich aber nichts. Denn nach einem perfekten Beginn, Hennes traf bereits in der 9. Minute zur Führung, verpassten es die Gäste nachzulegen. Dabei dominierten sie das Geschehen auf der holprigen Asche im Münsterland, stellten ihr Spiel geschickt auf viele lange Bälle hinter die TuS-Abwehrkette um und kamen so zu einem Hochkaräter nach dem anderen. Weil aber auch eine Chance nach der anderen zum Teil kläglich ausgelassen wurde, lebte Ascheberg weiter und bestrafte die Werner Fahrlässigkeit vor dem Tor brutal mit einem Doppelschlag. Zunächst lenkte Heinrich mit der ersten TuS-Chance den Ball ins Netz (72.), dann traf de Sousa frei vor dem Tor zum 2:1. Von diesen beiden Gegentreffern erholte sich der Klassenprimus bis zum Abpfiff nicht mehr. „Ich kann nach unseren Spielen sowieso immer schlecht schlafen, aber heute wird das eine sehr lange Nacht. Einige haben nicht 100 Prozent gegeben. Da hat der Weg nach hinten gefehlt. Wir haben gezeigt, wie man einen mausetoten Gegner wieder stark machen kann. Bei den Gegentreffern grenzte das an Naivität. Die darf man nicht kriegen“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk dem Westfälischen Anzeiger. TuS-Coach Andrea Balderi sagte der Zeitung: „Wir hatten in der ersten Halbzeit und auch danach viel Glück, dann kamen die Minuten, die vielleicht eine ganze Saison verändern können. Es ist wichtig, dass wir jetzt mal einen solchen Erfolg haben. Gegen eine gute Mannschaft hatten wir den Fußballgott auf unserer Seite.“

Der Tabellenzweite BV Brambauer nutzte den Werner Ausrutscher und verkürzte den Rückstand zur Spitze durch ein Heim-3:1 gegen den FC Overberge auf nur noch zwei Pünktchen. Dabei hatte der kleine BVB auch das notwendige Quäntchen Glück auf seiner, waren doch die Gäste aus Bergkamen über weite Strecken das bessere Team. Schon in der Anfangsphase vergab der FCO einige gute Möglichkeiten, ehe Brambauer eine kurze Tiefschlafphase des Gegners ausnutzte und durch Lieder zum 1:0 traf (25.). „Dem Tor ging wohl ein Handspiel voraus, aber dennoch dürfen wir nicht einfach aufhören zu verteidigen“, sagte Overberge-Spielertrainer Sebastian Placzek dem Westfälischen Anzeiger. Nach der Pause entwickelte der letztjährige Vizemeister viel Druck, erzielte durch Dumanli den Ausgleich und hätte bei zwei guten Chancen durch Manka und erneut Dumanli eigentlich in Führung gehen müssen. Stattdessen schlug Brambauer in der Schlussphase in der heimischen Glückauf-Arena noch zweimal zu. Zunächst war es wieder einmal Torjäger Bieber, der zum 2:1 traf (78.), ehe Overberge in der Schlussphase alles nach vorne werfen musste und so durch Ersoy auch noch Gegentor Nummer drei kassierte (89.).

Durch ein 3:0 im Duell zweier Aufsteiger beim FC Roj verbesserte sich Union Lüdinghausen bis auf Platz vier. „Wir haben das Spiel von der ersten Minute an gut angenommen“, lobte Union-Trainer Mahmoud Abdul-Latif im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten. „Die Mannschaft hat sich auch von der hitzigen Stimmung auf und neben dem Platz nicht anstecken lassen.“ Tore fielen auf dem bekannt schwierig zu bespielenden Ascheplatz im Dortmunder Norden aber noch keine. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel, als die Münsterländer ihr Spiel umstellten und nun versuchten geradliniger und schneller in die Tiefe zu kommen. Damit hatten sie Erfolg. Odum (52.) und Hüser (72.) brachten die Gäste auf die Siegerstraße, ehe Coerdt elf Minuten vor dem Abpfiff mit seinem Treffer auch die letzten Zweifel am Auswärtssieg beseitigte.

Mit einem 1:1-Unentschieden trennten sich TSC Eintracht Dortmund und Viktoria Kirchderne. In einem umkämpften Spiel war es für den Aufsteiger aus Kirchderne einmal mehr Kramer, der in Minute 25 erfolgreich war. Den knappen Vorsprung hielten die Gäste bis weit in die zweite Hälfte hinein, ehe Brezing mit seinem Tor 19 Minuten vor dem Abpfiff für eine Punkteteilung sorgte.

Ebenfalls 1:1 endete der Vergleich zwischen dem VfL Kamen und TuS Hannibal. Dabei hatte das Endergebnis auf Kunstrasen im Jahnstadion schon zur Halbzeit Bestand. Zunächst waren die Hausherren in Führung gegangen, als Sudhaus einen Elfmeter sicher verwandeln konnte (25.). Vier Minute vor dem Halbzeitpfiff schlug dann Zulfic gegen seinen Ex-Verein zu. Der Torjäger, früher auch für Westfalia Wethmar am Ball, traf zum 1:1. Mit Wiederbeginn mühten sich beide Teams zwar weiterhin, konnten auf ihrer Habenseite aber jeweils nichts Zählbares mehr verbuchen.

Die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC hatte einen Heimsieg am Sonntag gegen den SuS Kaiserau bereits dicht vor Augen, musste sich am Ende aber doch mit einem 2:2 begnügen. Denn im Kampf um den Klassenerhalt rettete der erst kurz zuvor eingewechselte Goetz den Gästen mit seinem Strafstoßtor (86.) zumindest einen Punkt. Neben dem besseren Ende gehörte auch der Start den Schwarz-Gelben aus der Kamener Vorstadt. Böcker stellte das Resultat bereits nach sieben Minuten 0:1. In der Folge traf lange Zeit allerdings nur die HSC-Reserve. Zunächst glückte Djordjevic der Ausgleich (21.), ehe Pfaff die Partie mit dem zweiten Holzwickeder Tor (79.) zumindest kurzzeitig komplett drehte.

Mikrokicker starten am 20. März wieder

Kleinster Nachwuchs bald wieder am Ball

(14.03.17) Die Meisterschaftsbetrieb bei Senioren und Junioren läuft seit dem Wochenende wieder auf Hochtouren, da wird es Zeit, dass auch der kleinste Nachwuchs des TuS Westfalia Wethmar wieder mit den Übungen unter freiem Himmel beginnt.

Daher lädt das Trainer-Trio Werner Mantei, Markus Jankort und Bernd Völkering die Kinder des Geburtsjahrgangs 2012 und jünger ab Montag, den 20. März, wieder zum bunten Treiben auf dem vorderen Halbkreissegment am Sportplatz am Cappenberger See ein. Start ist wie immer um 16.15 Uhr.

A-Jugend in Bielefeld, D-Junioren empfangen Wiedenbrück

Trend fortsetzen und Serie stoppen

(16.03.17) Mit viel Rückenwind treten die Landesliga-A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag die Fahrt zum Auswärtsspiel nach Bielefeld an, wo der Gegner in der Outfit Arena Rußheide ab 11 Uhr VfB Fichte heißt. "Am vergangenen Sonntag haben wir gegen Theesen eine ganz starke Partie abgeliefert, völlig verdient gewonnen. Die Jungs sollten jetzt gemerkt haben, was mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung in dieser Saison noch alles möglich sein kann", sagt Trainer Andreas Stückmann.

Den deutlichen Aufwärtstrend will Stückmann mit seinen Schützlingen auch beim Tabellendritten in Ostwestfalen fortsetzen. "Wir glauben weiterhin an den Klassenerhalt, werden dafür alles geben. Treten wir genauso diszipliniert, lauf- und zweikampfstark wie zuletzt gegen Theesen auf, ist für uns auch gegen Fichte alles drin", glaubt Stückmann. Schon im Hinspiel konnte die Westfalia gut mithalten, erkämpfte sich am Cappenberger See ein torloses Remis.

"Bielefeld ist eine technisch sehr starke Mannschaft, die speziell in der Offensive richtig gute Spieler hat. Aber auch darauf werden wir die passende Antwort haben", sagt Stückmann, der personell wieder über mehr Alternativen verfügen sollte, nachdem am vergangenen Wochenende viele Spieler auch noch kurzfristig ausgefallen waren. Lukas Jankort ist nach überstandener Grippe wieder fit, Kenneth Stückmann hatte zuletzt Oberschenkel-Probleme, dürfte aber ebenfalls zur Verfügung stehen. Vor seiner Pflichtspielpremiere für die Grün-Weißen steht Winterneuzugang Semih Celik, der vom SuS Kaiserau zum Cappenberger See wechselte. "Wir werden also wieder eine richtig starke Truppe auf den Platz schicken, die auch Bielefeld alles abverlangen wird", verspricht Stückmann.

Am Samstag um 13.30 Uhr empfängt die D1-Jugend den Nachwuchs des Regionalligisten SC Wiedenbrück zum dritten Spiel der Rückrunde in der Bezirksliga-Staffel 3. Im Hinspiel setzte es eine 0:6-Niederlage für den Nachwuchs der Westfalia.

„Wiedenbrück ist nicht optimal in die Rückrunde gestartet, sodass ich sie am Samstag besonders motiviert erwarte. Sie wollen sich mit Sicherheit noch einmal Selbstvertrauen für die nächsten Spiele holen“, sagt Trainer Daniel Nowak (Foto) mit Blick auf den kommenden Gegner und den eigenen Tabellenstand und fügt hinzu: „Wir werden ihnen das Leben so schwer wie möglich machen. Dafür müssen wir unsere Leistung aber über 60 Minuten auf den Platz bringen.“

Nach den zuletzt deutlichen Niederlagen gegen Westfalia Rhynern sowie den Delbrücker SC geht es für die Mannschaft um das Trainerteam Daniel Nowak, Jonas Rath und Peter Maruszczyk aber erst einmal darum an Stabilität und Sicherheit zu gewinnen. „16 Gegentore in zwei Spielen - das geht natürlich nicht spurlos an der Mannschaft vorbei. Wir müssen es am Samstag einfach mal hinbekommen, dass wir die Anfangsphase ohne Gegentor überstehen. Wir haben es in den letzten Spielen auch gezeigt – leider erst dann, als wir bereits hoch zurücklagen - dass wir einen längeren Zeitraum ohne Gegentor bleiben können“, sagt Nowak und ergänzt mit einem Fingerzeig auf das letzte Wochenende: „Dafür müssen sich aber alle an die taktische Grundordnung halten. Aber darüber haben wir während der Trainingswoche gesprochen und ich denke, dass es bei allen angekommen ist.“

Personell steht dem Trainer, nach der Genesung von Lou-Ann Wuth und der nun vorhandenen Spielberechtigung für den Winterneuzugang Mikail Arman, fast der komplette Kader zur Verfügung. Fabian Fischer steigt am Donnerstag, nach einem kleinen Rückschlag zuletzt, wieder ins Training ein. Ob es bei ihm für einen Einsatz am Samstag reicht ist noch ungewiss. Einzig Julian Papior wird am Samstag sicher fehlen.

„Dieses Mal habe ich endlich deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten. In den letzten Spielen hat sich der Kader fast von alleine zusammengestellt“, so Nowak, der abschließend hinzufügt: „Wie der Kader am Samstag letztlich aussehen wird, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining.“

Erste will auch beim VfB Lünen siegen - U23 in Frömern

Derby an der Dammwiese

(17.03.17) Derbyzeit für die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar in der Bezirksliga 8: Am Sonntag (15 Uhr) steht die Auswärtspartie beim VfB Lünen an der Dammwiese an. "Wir freuen uns auf das Spiel, werden sicherlich viele Zuschauer haben, weil es für beide Mannschaften noch um einiges geht", sagt Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling.

Wethmar ist nach dem deutlichen 3:0-Sieg zuletzt gegen Schlusslicht SC Husen-Kurl bis auf sieben Punkte an Platz eins und Tabellenführer Werner SC herangerückt, denn Werne verlor völlig überraschend mit 1:2 bei Kellerkind TuS Ascheberg. "Noch sind es zehn Spiele bis zum Saisonende. Vielleicht ist ganz nach oben ja doch noch etwas möglich. Dann bringen uns aber natürlich nur Siege weiter", sagt Nehling.

Sollte Wethmar seine Serie fortsetzen, die Grün-Weißen sind mittlerweile seit Mitte September ungeschlagen, könnte es tatsächlich nochmals spannend werden, denn bis zu den Osterferien warten auf den Klassenprimus noch einige richtig schwierige Aufagben. Als "Knallerspiele" bezeichnete WSC-Coach Kurtulus Öztürk gegenüber dem Westfälischen Anzeiger die Partien gegen VfL Kamen, FC Roj und FC Overberge sowie dazwischen dem Spitzenspiel beim Tabellenzweiten BV Brambauer-Lünen.

"Zu sehr auf Werne zu schauen bringt uns aber nichts, wir müssen erst unsere Hausaufgaben in Form von drei Punkten am Sonntag im Derby erledigen - und das wird sicherlich eine richtig schwierige Aufgabe", sagt Nehling. Zum einen, weil Wethmar in den letzten beiden Spielen gegen SuS Kaiserau und Husen-Kurl nicht die beste Leistung abrufen konnte, zum anderen, weil die Süder bis in die Haarspitzen motiviert sein dürften.

Denn nach der 0:1-Niederlage im Kellerduell gegen den FC Nordkirchen am vergangenen Wochenende hat der VfB gerade noch einen Punkt Vorsprung auf die Münsterländer und damit auf den ersten Abstiegsplatz. "Der VfB steht gegen uns stark unter Druck, muss praktisch punkten. Denn Nordkirchen wird nach dem Trainerwechsel sicher schnell die Abstiegsränge verlassen", glaubt Nehling, der mit einem sehr lauf- und zweikampfstarken Gegner rechnet, der neben dem überragenden Torwart Jörg Lemke seine Qualitäten vor allem in der Offensive hat. "Im Winter haben sie Tim Gehrmann aus der Westfalenliga zurückgeholt, dazu mit Dennis Wagner, Marius Mantei oder Enrico Christal weitere Hochkaräter. Da müssen wir in der Abwehr zu jeder Sekunde extrem konzentriert sein", sagt Nehling.

Fehlen wird neben den Langzeitverletzten René Harder, Thomas Glombitza und Robin Jaszmann unter anderem auch Kai Schnick (Foto), der gegen Husen-Kurl bereits seine zehnte gelbe Karte in dieser Spielzeit sah und damit im Derby gesperrt ist. Keeper Maik Müller kehrt in den Kader zurück.

Noch ohne Punkt in diesem Jahr ist die U23 des TuS Westfalia Wethmar in der Kreisliga A2 Unna/Hamm. "Diese schwarze Serie wollen wir am Sonntag durchbrechen", sagt Trainer Simon Erling mit Blick auf das Auswärtsspiel bei SV SW Frömern. Allerdings weiß Erling auch, dass "wir uns in Frömern ohnehin immer sehr schwer getan haben. Diese Mannschaft zählt sicherlich nicht zu uneren Lieblingsgegnern".

Mit 34 hat Wethmar zwar noch acht Punkte mehr auf der Habenseite als der Gegner, allerdings holte der SV SW aus den vergangenen beiden zwei Partien vier Zähler. "Frömern ist eine extrem kampf- und laufstarke Mannschaft, die sich immer in jeden Ball wirft. Da werden auch wir kämpferisch alles abrufen müssen", sagt Erling.

Zuletzt setzte es gegen die beiden Spitzenmannschaften RW Unna und PSV Bork zwar ebenfalls Niederlagen, die Leistungen machen Erling aber zumindest Hoffnung: "Teilweise haben wir es schon wieder richtig gut gemacht, sind auch an der individuellen Klasse der Gegner gescheitert. Frömern kommt eher über die mannschaftliche Geschlossenheit, vielleicht kommt uns das in der aktuellen Situation eher entgegen."

Zuletzt geändert am: 09.04.2017 um 13:26

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