| zum Kontakt | Seite empfehlen | Seitenfehler melden | Sitemap | zum Impressum | zum Disclaimer |
Verein A - Z > Es war im Jahre ... > 2017

März 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 05.04.2017
2017 >>

Wethmar verpflichtet Schöpf und Wantoch von Rekowski

Zwei Neuzugänge aus Kirchderne

Patrick Schöpf (links) und Christian Wantoch von Rekowski (rechts) mit Wethmars Sportlichem Leiter Rolf Nehling.

(02.03.17) Der TuS Westfalia Wethmar verstärkt sich für die kommende Saison mit zwei Spielern vom Bezirksliga-Konkurrenten Viktoria Kirchderne. Christian Wantoch von Rekowski und Patrick Schöpf werden ab Juli für die Grün-Weißen auflaufen. „Beides sind ursprünglich Lüner Jungs, deshalb freue ich mich umso mehr, sie ab Sommer für uns gewonnen zu haben“, sagt Rolf Nehling, Sportlicher Leiter in Wethmar.

Über Nehling, der mit Schöpf und Wantoch von Rekowski vor einigen Jahren als Trainer zu tun hatte, kam auch der Kontakt zustande.

Wantoch von Rekowski, der in dieser Spielzeit bislang sechs Treffer erzielt hat, ist für die Offensivabteilung der Wethmarer vorgesehen. „Ein sehr schneller und körperlich robuster Spieler mit gutem Abschluss. Ihn zeichnet sein großes Tordrang aus“, lobt Simon Erling, der ab Sommer bekanntlich das Traineramt beim Bezirksliga-Team der Westfalia übernimmt, den 26-Jährigen, den der Trainer als optimale Ergänzung zum vorhandenen Spielermaterial sieht: „Diesen Typ Spieler haben wir im Angriff nicht. Er wird unser Spiel variabler machen.“

Schöpf, der aktuell wegen einer Fußverletzung nicht für Kirchderne auflaufen kann, ist für eine Position im Mittelfeld vorgesehen und soll von dort aus mit das Spiel der Westfalia lenken. „Patrick ist ein technisch unheimlich versierter Spieler, verfügt über eine hohe Spielintelligenz“, sagt Erling. Von den Qualitäten des 29-Jährigen konnte sich der Coach zuletzt im vergangenen Jahr in einem Testspiel seiner U23 gegen Kirchderne überzeugen: „Da hat Patrick extrem gewirbelt, wir haben ihn nie in den Griff bekommen.“

Neben zwei Zugängen hat mit Paul Giesebrecht ein weiterer Spieler des aktuellen Kaders seine Zusage für die Spielzeit 2017/18 gegeben. Sehr zur Freude seines künftigen Trainers. „Paul hat gute Anlagen, ist technisch stark. In meinen Augen verfügt er über ein hohes Entwicklungspotenzial. Paul kann in den nächsten Jahren ein ganz wichtiger Spieler für uns werden“, sagt Erling.

Abgeschlossen sind die Personalplanungen in Wethmar mit den drei Personalien nicht. „Extern schauen wir aber nur noch ganz gezielt nach Verstärkungen, hoffen auf die Zusagen von zwei, maximal drei Spielern. Ansonsten kommen einige Jungs aus der U23 und Landesliga-A-Jugend hinzu, so dass wir ab Sommer einen großen Konkurrenzkampf haben werden. Auf diese Situation freue ich mich als Trainer natürlich“, sagt Erling abschließend.

A- und D-Junioren starten in die zweite Serie

Mit neuen Trainern in die Rückrunde

(02.03.17) Die A-Junioren reisen am Sonntag in der Landesliga mit Andreas Stückmann zu Spitzenmannschaft Hammer SpVg (Anstoß 11 Uhr, Nebenplatz Evora-Arena). Der B-Lizenz-Inhaber, der selbst bis zur Oberliga am Ball war, tritt die Nachfolge von Sascha Dupke an. Der 33-Jährige hatte die Grün-Weißen im vergangenen Spieljahr zum Aufstieg in die Landesliga geführt und war zu Beginn der Wintervorbereitung von seinem Amt zurückgetreten, um der Mannschaft noch einmal einen neuen Impuls zu geben, nachdem Spiel- und vor allem Trainingsleistungen bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben waren.

"Wir werden alles daran setzen den Klassenerhalt noch zu schaffen. Das Potenzial dazu steckt sicherlich im Kader. Wenn alle an einem Strang ziehen, bin ich zuversichtlich", sagt Stückmann nach einer Vorbereitung, "die sicherlich nicht ganz rund verlaufen" ist.

Mit neun Punkten Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz startet Wethmar in das Pflichtspieljahr 2017. Mit dem Tabellenzweiten Hamm, der sich in der Winterpause nochmals verstärkte, unbedingt aufsteigen will, wartet direkt eine echte Herausforderung.

"Dennoch ist Hamm keine Übermannschaft. Vor der Winterpause haben sie vier Spiele nicht gewonnen. Deshalb rechnen auch wir uns etwas aus, zumal ich einen genauen Plan habe, wie wir gegen die HSV spielen müssen, um dem Gegner weh zu tun", sagt Stückmann, der seit Montag das Sagen bei den A-Junioren vom Cappenberger See hat. Mit den personellen Voraussetzungen ist der Coach zufrieden: "Wir haben alle Jungs dabei."

Daniel Nowak coacht die D1-Junioren von Wethmar schon einige Wochen, saß bei der Hallenstadtmeisterschaft auf der Bank sowie bei zahlreichen Testpartien. Sein Pflichtspieldebüt gibt der Trainer am Samstag ab 13.30 Uhr am Cappenberger See, wo die Grün-Weißen Namenscousine Westfalia Rhynern empfangen.

Im Hinspiel setzte es in der ersten Bezirksliga-Begegnung nach dem Aufstieg eine 0:8-Klatsche. Am Samstag rechnet Jugendleiter Bernd Völkering (Foto) mit einem engeren Spielverlauf: "Unsere junge Mannschaft hat sich weiterentwickelt, ist mittlerweile in der Bezirksliga angekommen. Und unter Daniel Nowak ist auch die Stimmung wieder richtig gut im Team, alle freuen sich auf den Rückrundenstart."

Zudem gehören einige neue Spieler zum Kader. "Es war wichtig, einige Jungs zu bekommen, die uns auch körperlich nach vorne bringen. Wir sind voll konkurrenzfähig", sagt Völkering. Bei sechs Punkten Rückstand zum rettenden Ufer wird es dennoch ein weiter Weg den Ligaverbleib zu schaffen. "Aber es gab in der Hinrunde viele knappe Spiele, in denen der Gegner nicht wirklich besser und wir auf Augenhöhe waren. Schaffen wir es künftig diese engen Duelle für uns zu entscheiden, ist immer noch alles möglich", sagt Völkering abschließend.

Erste spielt in Kaiserau - U23 gastiert bei RW Unna

Wethmar will weiter Druck machen

(03.03.17) Nach dem spielfreien Karnevalswochenende steht für die Bezirksliga-Erste des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag (15 Uhr) das wichtige Auswärtsspiel bei SuS Kaiserau an. Nach dem erfolgreichen Start in die zweite Serie gegen Viktoria Kirchderne möchte Wethmar weiter Druck machen auf den Tabellenzweiten BV Brambauer. Bis zu dem möglichen Relegationsplatz sind es nur noch drei Punkte. "Wir wollen dran bleiben am BVB, auch in den nächsten Spielen konstant punkten", sagt Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling (Foto).

Kaiserau, das in dieser Woche Marc Woller als neuen Trainer ab Sommer und damit Nachfolger vom Tom Schulz präsentierte, startete mit einem 3:3 beim FC Nordkirchen in die Rückrunde, liegt damit weiterhin drei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz.

"Vor der Saison hatte ich Kaiserau für eine wesentlich bessere Platzierung auf dem Zettel, denn in deren Kader steckt großes Potenzial", sagt Nehling. Wichtigster Spieler ist Kapitän Timo Milcarek. "Aber nach vorne haben sie mit Marc Stender, Lukas Goetz, Ali Aktas und Lukas Schuster noch mehr richtig gute Jungs", sagt Nehling.

Der Interimstrainer rechnet mit einer spielerisch gutklassigen Bezirksliga-Begegnung. "Kaiserau ist eigentlich auch eine Mannschaft, die viel Wert auf das spielerische Element legt", sagt Nehling, der hofft mit seiner Mannschaft die zweite Hälfte des Kirchderne-Spiels bestätigen zu können. "Offensiv waren wir da schon wieder richtig stark, haben super Tore erzielt. In der Abwehr müssen wir noch stabiler werden. Gelingt uns das, sollte auch in Kaiserau ein Sieg durchaus möglich sein", sagt Nehling, der weiterhin auf die Langzeitverletzten Robin Jaszmann, René Harder und Thomas Glombitza verzichten muss. Die zuletzt angeschlagenen Dennis Löhrke und Kai Schinck konnten in dieser Woche wieder voll mittrainieren. Im Tor stehen wird René Woydschiske, da Maik Müller verhindert ist.

"Rund um Karneval haben wir mal ein paar Tage Pause gemacht. Jetzt sind alle wieder frisch und hungrig auf den nächsten Sieg", sagt Nehling.

Eine ganz schwierige Auswärtsaufgabe hat am Sonntag (15 Uhr) die U23 der Westfalia in der Kreisliga A2 Unna/Hamm mit RW Unna vor der Brust. "Rein von der individuellen Klasse hat Unna für mich mit den stärksten Kader", sagt Trainer Simon Erling.

Die Rot-Weißen sind derzeit Vierte mit 34 Punkten. Auf diese Anzahl kommt auch Wethmar, das mittlerweile auf den fünften Rang abgerutscht ist, nachdem der Rückrundenauftakt mit einem 1:4 bei Kellerkind SuS Oberaden komplett misslungen und das Team anschließend spielfrei war.

"Das letzte Meisterschaftsspiel ist mittlerweile drei Wochen her. Wir müssen schauen, wie schnell die Mannschaft am Sonntag wieder in den Rhythmus kommt. Denn eine lange Anlaufphase werden wir uns sicherlich nicht erlauben können. Dafür ist der Gegner zu stark", sagt Erling.

Allerdings lief es auch bei Unna im Jahr 2017 noch nicht wirklich rund. Das erste Spiel gegen die Reserve des SSV Mühlhausen ging deutlich mit 2:5 verloren, anschließend reichte es vor der Karnevalspause nur zu einem 1:1 beim SV Bausenhagen. "Beide Teams sind also bislang einiges schuldig geblieben. Jetzt gilt es abzuwarten, wer zuerst zu seinem Spiel findet. Sollte uns das gelingen, sind wir sicherlich nicht chancenlos", sagt Erling, der wieder auf einige Spieler verzichten muss.

A-Junioren gehen nach starker erster Hälfte in Hamm unter

0:4-Fehlstart in die Rückrunde

(05.03.17) Die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar legten einen Fehlstart in die Rückrunde hin, verloren am Sonntag in der Landesliga 1 bei Titelkandidat Hammer SpVg mit 0:4 (0:0). Auf dem Nebenplatz der Evora-Arena zeigten die Grün-Weißen dabei einmal mehr zwei völlig unterschiedliche Gesichter, präsentierten sich in Abschnitt eins bärenstark und nach dem Seitenwechsel komplett von der Rolle.

„Die erste Halbzeit war hervorragend, das haben die Jungs unsere Vorgaben super umgesetzt“, sagte der neue Trainer Andreas Stückmann. Die Gäste standen kompakt in der eigenen Hälfte, verschoben immer wieder geschickt und gestatteten den Gastgebern so kaum Raum für ihr Kombinationsspiel.

„Bis auf einen Kopfball hatte Hamm deshalb keine großen Chancen. Die HSV hatte zwar viel Ballbesitz, die wirklich gefährlichen Möglichkeiten hatten nach Kontern aber wir. Vom Gegner hätte sich niemand beschweren können, wenn wir zur Pause mit zwei Toren vorne gewesen wären“, sagte Stückmann.

So traf Ibo Tasan frei aus sieben Metern den Ball nicht richtig. Wenig später feuerte er einen Ball aus knapp 30 Metern richtig Tor und traf die Unterkante der Latte. Statt ins Netz, sprang das Spielgerät aber ins Feld zurück. Zudem verzog Nico Sonnen einen Schuss aus gut 16 Metern nur ganz knapp.

„In der Halbzeitpause haben wir noch einige Korrekturen vorgenommen, besonders vor den ersten Minuten gewarnt. Aber das ist bei den Spielern wohl überhaupt nicht angekommen“, ärgerte sich Stückmann.

Mit Wiederbeginn war Wethmar gefühlt gar nicht mehr anwesend. So waren kaum wieder 30 Sekunden gespielt, als Hamm praktisch ungehindert zum 1:0 einschoss. Keine zwei Minuten später legten die Gastgeber den zweiten Treffer nach.

„Nach diesem Doppelpack ist unser Spielsystem komplett zusammengebrochen. Wir haben uns nicht mehr gewehrt. Das war katastrophal. Einsatz, Körpersprache und Zweikampfstärke waren völlig weg, einfach ein kollektives Ergeben“, fand Stückmann klare Worte.

In der verbleibenden Spielzeit bekam Wethmar überhaupt keinen Zugriff mehr auf Ball und Gegenspieler, Hamm dominierte das Geschehen nach Belieben, während die Gäste praktisch nicht mehr in der gegnerischen Hälfte auftauchten. So hatte die HSV auch keine Schwierigkeiten zwei weitere Treffer nachzulegen, wobei noch einige Hochkaräter ungenutzt blieben.

„Diese Niederlage werden wir in der Trainingswoche aufarbeiten. Dann geht es am nächsten Wochenende gegen Theesen weiter. In diesem Spiel wollen und werden wir es besser machen“, sagte Stückmann abschließend.

Wethmar: N. Dvorak; Simsek, Arslan (53. Jankort), Simmes, Splittgerber (22. Kress), Sonnen, Neutzner, Gün, Stückmann (74. Resch), Tasan, Bali (81. Borchardt).

Tore: 1:0 (46.), 2:0 (48.), 3:0 (67.), 4:0 (81.).

U23 verliert nach Pausenführung bei RW Unna noch

Starke erste Halbzeit reicht nicht aus

(05.03.17) Für die U23 des TuS Westfalia Wethmar setzte es an diesem Spieltag eine ganz bittere Niederlage: Beim bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn RW Unna zeigte sich die Mannschaft zwar deutlich formverbessert, stand aber am Ende durch ein 1:3 (1:0) mit leeren Händen da.

"Das ist einfach schade!", klagte Trainer Simon Erling nach dem Abpfiff. "Wir haben in der ersten Halbzeit eine ganz starke Partie gemacht und lagen völlig verdient in Front." Alex Podszuck hatte nach einer knappen halben Stunde einen langen Ball erlaufen und mit einem gekonnten Lupfer über den herausstürzenden Keeper zum 1:0 abgeschlossen.

In dieser Phase hatte die Westfalia deutlich das Kommando übernommen, stand defensiv äußerst kompakt und ließ den stark eingeschätzten Gegner überhaupt nicht ins Spiel kommen. "Lediglich in der Anfangsphase verlief das Spiel ausgeglichen, danach waren wir bis zum Seitenwechsel deutlich besser als Unna", lobte Erling.

Doch bereits wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff kam es zur vorentscheidenden Szene: Die Hausherren kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und glichen früh zum 1:1 aus. "Das war ein Nackenschlag. Wir haben uns davon nicht mehr erholt", so der Wethmarer Coach, der nun ein komplett anderes Spiel sah. Nach einer Stunde drehte Unna die Partie komplett und nutzte die sich nun bietenden Chancen eiskalt aus. Spätestens nach dem 3:1 war die Begegnung endgültig entschieden.

"Am Ende war es eine verdiente Niederlage", resümierte Erling. "Dies ist umso bitterer, da wir uns im Vergleich zur Vorbereitung und zu den ersten Spielen im neuen Jahr enorm gesteigert haben." Durch die Punktlos-Ausbeute rutschte die Grün-Weißen in der Tabelle nun auf den sechsten Platz ab.

TWW: Wagner, Strecker, M. Hane (50. Hartmann), Podszuck (70. Thomala), Klink, Evermann, Witte, A. Lohölter, N. Lohölter, Selbstaedt, Ciernioch.

Tore: 0:1 (30.) Podszuck, 1:1 (46.), 2:1 (60.), 3:1 (72.).

Westfalia-Erste spielt nach schwacher Leistung 1:1

Glückliches Unentschieden in Kaiserau

(05.03.17) Im Kampf um Tabellenplatz zwei in der Bezirksliga 8 musste die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am Sonntag einen Rückschlag hinnehmen. Beim abstiegsgefährdeten SuS Kaiserau kamen die Lüner Vorstädter nicht über ein glückliches 1:1 hinaus und haben nun wieder fünf Punkte Rückstand auf den BV Brambauer, der ein turbulentes Spiel beim FC Roj mit 4:3 gewann.

„In den vergangenen Spielen hat die Mannschaft viele begeisternde Auftritte hingelegt, so dass es Spaß gemacht hat zuzuschauen. In Kaiserau war beides nicht der Fall“, sagt Wethmars Fußball-Fachschaftsleiter Heinz-Werner Krause.

In einer niveauarmen Partie vor sehr ordentlicher Zuschauerkulisse war Kaiserau über 75 Minuten die deutlich tonangebende Mannschaft und hätte eigentlich die drei Punkte verdient gehabt, scheiterte aber an der eigenen Abschlussschwäche und dem ebenfalls schwachen Schiedsrichter, der den Gastgebern gleich mehrere hochkarätige Möglichkeiten frei vor dem Tor wegen vermeintlicher Abseitsstellungen wegpfiff.

In einer über die gesamte Spieldauer sehr zerfahrenen und hektischen Partie, waren auf beide Seiten kaum gelungene Kombinationen zu sehen. Ein Spielrhythmus konnte nie wirklich aufkommen, da die Begegnung aufgrund vieler intensiver Zweikämpfe ständig unterbrochen war.

Wenn es einmal gefährlich wurde, dann fast ausschließlich durch die Gastgeber, die nach einer Viertelstunde auch verdient in Führung hätten gehen müssen, als gleich zwei SuS-Angreifer alleine auf das Westfalia-Tor zuliefen. Den kläglichen Abschluss entschärfte Keeper René Woydschiske aber per Fußabwehr.

Stattdessen stand es plötzlich 0:1, als Wethmar in Minute 18 erstmals vor dem Tor der Schwarz-Gelben auftauchte. Nach einem langen Einwurf von Nico Stork von der linken Angriffsseite segelte der Ball an allen vorbei, bis am zweiten Pfosten Youngster Till Kowalski (Foto) völlig frei stand und keine Mühe hatte das Spielgerät aus der Nahdistanz über die Linie zu bugsieren.

Mit Ausnahme eines gelungenen Angriffs, als Tim Holz nach einer Flanke von der rechten Seite aus zehn Metern knapp verzog, spielte aber auch in der Folge fast ausschließlich Kaiserau. Nachdem ein Treffer der Hausherren wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannt worden war, gelang dem starken Timo Milcarek nach einem Schnellangriff der hochverdiente Ausgleich (28.).

Bis zur Pause passierte anschließend nicht mehr viel, beide Teams leisteten sich deutlich zu viele Ballverluste, neutralisierten sich so zwischen den Strafräumen. Mit Wiederbeginn hatte Wethmar windunterstützt seine beste Phase, bestimmte rund eine Viertelstunde das Geschehen. Zwingende Abschlüsse waren allerdings nicht zu verzeichnen.

Nach dieser Anlaufphase kämpfte sich Kaiserau jedoch zurück ins Geschehen, übernahm schnell wieder das Kommando. Erneut Milcarek und Ali Aktas kamen zu besten Gelegenheiten, schafften es jedoch nicht den Ball über die Linie zu bekommen.

Wethmar dagegen wirkte überraschend kraft- und ideenlos, hatte mit jeder Minute weniger zuzusetzen, weil bei einigen Aktiven die Beine schwer wurden. Dennoch hätte es fast zum Sieg gereicht, als der sehr unsicher wirkende SuS-Schnapper Beßmann einen Ball nicht festhalten konnte, der eingewechselte Dennis Anderson in seinem ersten Pflichtspiel nach der Rückkehr vom VfB Lünen flankte und in der Mitte den Kopf des ebenfalls eingewechselten Dennis Löhrke fand. Statt ins leere Tor, ging der Kopfball jedoch knapp am rechten Winkel vorbei.

Aber auch auf der Gegenseite wäre noch ein Tor möglich gewesen, als ein SuS-Stürmer auf und davon war, bevor er von Stork kurz vor dem Strafraum rüde gestoppt wurde. Der Mittelfeldmann der Westfalia hatte in dieser Szene sehr viel Glück, nur die gelbe Karte zu sehen. Der folgende Freistoß aus 17 Metern brachte nichts ein, so dass der Referee wenig später ein Einsehen mit allen 22 Akteuren sowie Zuschauern hatte und alle mit seinem Schlusspfiff erlöste.

Wethmar: Woydschiske; Kösling, Quiering, P. Harder, Felsberg (50. Schinck), Oh, Stork, Cillien, Holz, Kowalski (75. Anderson), Heptner (75. Löhrke).

Tore: 0:1 Kowalski (18.), 1:1 Milcarek (28.).

Erste und U23 bleiben an diesem Spieltag ohne Sieg

Ein gebrauchter Sonntag

(06.03.17) Die Aufholjagd Richtung des möglichen Relegationsplatzes zwei von Bezirksligist Westfalia Wethmar wurde im zweiten Pflichtspiel des Jahres 2017 vorerst gestoppt. Bei Kellerkind SuS Kaiserau kamen die Grün-Weißen nicht über ein glückliches 1:1 hinaus und haben nun wieder fünf Punkte Rückstand auf den BV Brambauer.

„Mit dem einen Punkt müssen wir nach dem Spiel mehr als zufrieden sein, denn das war sicherlich kein guter Auftritt von uns“, sagte Wethmars Sportlicher Leiter und Interimstrainer Rolf Nehling. Nach vorne fehlte den Gästen die sonst gewohnte Durchschlagskraft und in der Defensive zeigte Wethmar ohne den verletzt fehlenden Paul Mantei (Foto) zahlreiche Unsicherheiten.

„Kaiserau war über weite Strecken die bessere Mannschaft, war dem Sieg sicherlich näher als wir“, sagte Nehling ehrlich. Aus dem Spiel heraus lief bei der Westfalia kaum etwas zusammen. So fiel die zeitweilige Führung fast folgerichtig nach einem langen Einwurf von Nico Stork. Ansonsten reichte es nur noch zu einem Schuss von Tim Holz und einem Kopfball von Joker Dennis Löhrke, die beide knapp am SuS-Gehäuse vorbeigingen.

Ansonsten bauten die Lüner Vorstädter Richtung Spielende immer stärker ab und zitterten sich schließlich dem Ende entgegen, nachdem auch die Trainingswoche nicht wirklich zufriedenstellend verlaufen war.

„Natürlich sind wir jetzt seit Ende September und damit zwölf Pflichtspielen ungeschlagen. Das ist natürlich eine richtig starke Serie, durch die wir uns aus dem grauen Mittelfeld in die Spitzengruppe nach oben gearbeitet haben. Mit dem Spiel in Kaiserau kann ich dennoch nicht zufrieden sein, denn im Kader steckt so viel mehr Potenzial“, sagte Nehling.

So war neben dem einem Punkt der einzige positive Aspekt des Sonntags, dass Dennis Anderson nach überstandener Verletzung zu seinem ersten Kurzeinsatz nach der Rückkehr vom VfB Lünen kam. „Er wird uns in den nächsten Wochen und Monaten sicher noch helfen. Einen Spieler mit seiner Schnelligkeit und Zug zum Tor hatten wir bisher nicht“, sagte Nehling, der die Partie versuchte schnell abzuhaken und nach vorne zu blicken.

Am kommenden Sonntag wartet die Pflichtaufgabe gegen das abgeschlagene Schlusslicht SC Husen-Kurl, das am 19. Spieltag völlig überraschend mit einem Heim-2:1 gegen den FC Nordkirchen den ersten Saisonsieg feiern konnte. „Das zeigt eine gewisse Qualität im Kader und dass die Truppe bis zum letzten Spiel alles geben wird. Dennoch sind wir der haushohe Favorit. Alles andere als ein Sieg wäre eine ganz große Enttäuschung“, sagte Nehling.

Die U23 des TuS Westfalia Wethmar verlor auch das zweite Pflichtspiel in diesem Jahr 2017 in der Kreisliga A2 Unna/Hamm. Nach einem ganz schwachen 1:4 bei Kellerkind SuS Oberaden setzte es nach dreiwöchiger Spielpause diesmal ein 1:3 bei Spitzenteam RW Unna.

„Beide Spiele lassen aber nicht vergleichen. In Oberaden waren wir wirklich schlecht, gegen Unna haben sich die Jungs deutlich formverbessert präsentiert, sind dafür aber leider nicht belohnt worden“, sagte Wethmars Trainer Simon Erling.

So führte der Westfalia-Nachwuchs durch einen Treffer von Alexander Podszuck zur Pause völlig verdient mit 1:0. „Da waren wir auf einem richtig guten Weg“, sagte Erling. Das sollte sich in Abschnitt zwei allerdings schnell ändern, als Unna schon in der 46. Minute egalisieren konnte. „Dieses Tor hat uns leider völlig den Zahn gezogen. In der Folge war Unna das bessere Team, hat letztlich völlig verdient gewonnen“, sagte Erling, der nach dem Schlusspfff dennoch bemüht war das Positive aus der Partie zu ziehen.

„Auf den guten Sachen gilt es aufzubauen und auch in dieser Woche möglichst wieder gut zu trainieren. Dann haben wir vielleicht eine Möglichkeit den Hinspiel-Coup zu wiederholen und den souveränen Tabellenführer PSV Bork am kommenden Wochenende erneut zu bezwingen“, sagte Erling.

D-Junioren unterliegen Spitzenreiter Rhynern klar mit 0:8

Fehlstart in die Rückrunde

(06.03.17) Mit einer deutlichen 0:8-Niederlage gegen den Tabellenführer Westfalia Rhynern starteten die D1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in die Rückserie.

"Uns war von vornherein klar, dass Rhynern als klarer Favorit in dieses Spiel geht. Dies hat sich dann auch früh bestätigt. Man muss einfach anerkennen, dass Rhynern gerade in der Offensive eine brutale Qualität mitbringt und wir kaum ein Mittel gefunden haben diese einzugrenzen", sagte Trainer Daniel Nowak, der seine Mannschaft trotz der hohen Niederlage in Schutz nahm: "Wir haben ein bockschweres Auftaktproramm und es wäre vermessen zu denken, dass wir jetzt schon auf Augenhöhe mit den Top-Teams der Liga wären. Wir müssen einfach einen Schritt nach dem anderen gehen und uns kontinuierlich weiterentwickeln. Dann können wir vielleicht auch gegen diese Mannschaften etwas mitnehmen. Aber es bewegen sich doch eher die Teams der unteren Tabellenhälfte mit uns auf Augenhöhe. In diesen Spielen müssen wir unsere Punkte holen, alles andere sind Bonuspunkte für uns."

Der Spielplan unterstreicht die Aussage des Trainers, spielt der Nachwuchs der Westfalia doch an den ersten vier Spieltagen der Rückrunde gegen Westfalia Rhynern (1.), den Delbrücker SC (5.), SC Wiedenbrück (6.) und die Hammer SpVg (3.), bevor es am letzten Spieltag vor den Osterferien zum Duell mit dem Tabellenletzten SC Grün-Weiß Paderborn kommt.

Der Gast aus Rhynern legte das Spiel sehr breit an, spielte einen technisch sehr starken Fußball und brachte die Wethmarer Defensive mit guten Diagonalbällen in Bedrängnis. Nach einem ersten Doppelschlag (3./7.) mit fast identischen Toren über die linke Seite des Wethmarer Nachwuchses, lag dieser schnell mit 0:2 hinten.

Den Start in sein Pflichtspieldebüt hatte sich Daniel Nowak gewiss anders vorgestellt. "Wir haben heute in der ersten Halbzeit keinen Zugriff auf den ballführenden Spieler im Mittelfeld bekommen, dadurch immer wieder Diagonalbälle ermöglicht. So sind wir dann fast nur hinterhergelaufen. Zudem haben wir die Flügelspieler des Gegners einfach nicht unter Kontrolle bekommen", so die Analyse des Trainers. So fielen dann fast folgerichtig die Gegentreffer Nummer drei, nach einem individuellen Fehler der Wethmarer im Mittelfeld, und vier ebenfalls per Doppelschlag (17./19.). "So ein Fehler wie vor dem 0:3 wird in der Bezirksliga halt gnadenlos bestraft", sagte Nowak.

Anschließend bekam das Team vom Cappenberger See etwas mehr Stabilität ins Spiel gegen den Ball und konnte auch dank eines gut aufgelegten Jonas Stephan, der die verletzte Lou-Ann Wuth im Tor vertrat, weitere Gegentreffer bis zur Pause verhindern. "In der Pause wurden dann die Dinge angesprochen, die nicht so gut funktioniert haben. So wurde klargemacht, dass wir den ballführenden Spieler im Mittelfeld mehr unter Druck setzen müssen. Auch wurden Möglichkeiten aufgezeigt, was wir in unserem Spielaufbau besser machen können", so Nowak.

Tatsächlich wurde es dann in der zweiten Halbzeit besser, was der Nachwuchs des TuS Westfalia auf den Platz brachte. Man konnte die Räume des Gegners etwas eingrenzen und war aggressiver im Spiel gegen den Ball. So kam die Mannschaft dann auch zu zwei guten Möglichkeiten. Eine scharfe Hereingabe von Konstantin Henneböhl, nach einem guten Solo über die linke Seite bis zur Grundlinie, konnte Rhynern letztlich aus der Gefahrenzone klären. Zudem ging ein Schuss aus 25 Metern von Kapitän Mika Hensler nur knapp über das gegnerische Gehäuse.

Rhynern blieb aber auch weiterhin gefährlich und schraubte das Ergebnis mit einem Dreifachschlag (47./50./52.) auf 0:7 in die Höhe, ehe kurz vor Schluss (57.) noch das 0:8 folgte. "Die knapp 30 Minuten zwischen dem vierten und dem fünften Gegentor waren wirklich in Ordnung von uns. Da haben die Jungs die richtige Reaktion gezeigt", sieht Nowak auch positives an diesem Spiel und ergänzt abschließend: "Wir werden die kommende Woche weiter hart an uns arbeiten und einen weiteren Schritt nach vorne machen."

Wethmar: Jonas Stephan – Fabian Beckmann (41. David Stalev), Mika Hensler, Konstantin Henneböhl, Julian Papior, Julian Beckmann (41. Dustin Schnelle), Nico Beile (31. Fabian Fischer), Julien Hagen, Justin Maruszczyk (31. Leon Hallscheidt).

C-Junioren kassieren erste Saisonniederlage

Rückschlag im Meisterschafts-Dreikampf

(06.03.17) C-Jugend-Kreisliga A Unna/Hamm: Westfalia Wethmar – Holzwickeder SC 0:1 (0:1). Einen bitteren Rückschlag im Dreikampf um die Meisterschaft mussten am Samstag die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar hinnehmen. Die Grün-Weißen kassierten gegen den Tabellendritten aus Holzwickede aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit verdient die erste Saisonniederlage. Zwar beträgt der Vorsprung auf den HSC weiter zwei Punkte, Platz eins übernahm mit einem Zähler Vorsprung nun aber wieder die Reserve von Westfalia Rhynern, die locker mit 5:0 in Overberge gewann.

In den ersten 35 Minuten fand Wethmar, das auf einige Leistungsträger verzichten musste, nie wirklich ins Spiel, kam bis auf einen Holzenthal-Freistoß überhaupt nicht in den Abschlussbereich. Holzwickede war das klar bessere Team, agierte lauf- sowie zweikampfstark und sorgte immer wieder für Probleme in der Westfalia-Defensive. Die sah auch in der 25. Minute einmal mehr schlecht aus, als Teofilo allen Gegenspielern einfach davonlief und alleine vor dem Tor keine Mühe hatte zum 0:1 zu treffen.

Nach dem Seitenwechsel schaffte es Wethmar zumindest für ein Duell auf Augenhöhe zu sorgen. Wohl auch, weil Holzwickede durch seinen couragierten Auftritt vor der Pause viel Kraft gelassen hatte. Die Grün-Weißen versuchten endlich Druck aufzubauen, Chancen gab es aber weiterhin nicht – bis zur vorletzten Minute, als ein abgefälschter Freistoß gegen die Latte tickte und der Abpraller knapp neben das schon leere Tor gesetzt wurde.

„Eine ärgerliche Niederlage“, sagte Westfalia-Coach Niklas Rath (Foto), der von einem kraftlosen Auftritt seiner Schützlinge sprach. Holzwickede habe es immer wieder geschafft den Spielfluss seines Teams zu unterbrechen. „Davon haben wir uns beeindrucken lassen, hatten besonders in der ersten Hälfte keine gute Grundordnung und haben nicht mutig nach vorne gespielt. Nach dem Rückstand haben die Jungs zumindest bis zum Ende alles versucht das Ergebnis zu korrigieren. Am Ende fehlten uns leider die Kraft und besonders das Glück. Sonst wäre ein Ball nach den vielen Freistößen aus gefährlicher Entfernung vielleicht reingefallen“, sagte der enttäuschte Trainer, der nach dem Schlusspfiff bemüht war schnell nach vorne zu schauen: „Wir werden in dieser Woche im Training weiter hart arbeiten, um es am Samstag in Heeren wieder besser zu machen.“

Wethmar: Sikora; Grimm, Hensler, Fischer, Schmidt, Czarnietzki, Holzenthal, Gabel, Kühlkamp, Jäger, Knoke; S. Beling, Richter, T. Beling, Wolter.

Tor: 0:1 Teofilo (25.).

Der 19. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Schlusslicht Husen-Kurl gelingt der erste Saisonsieg

Pascal Harder und Westfalia Wethmar holten in Kaiserau nur einen Punkt.

(07.03.17) Während Westfalia Wethmar am 19. Spieltag der Bezirksliga 8 nicht über ein glückliches 1:1 bei Kellerkind SuS Kaiserau hinauskam, konnte das abgeschlagene Schlusslicht endlich über den ersten Sieg jubeln.

Dem SC Husen-Kurl gelang auf eigenem Platz im Eichwaldstadion ein 2:1 gegen den FC Nordkirchen. Der einstige Meisterschafts-Topfavorit aus dem Münsterland steckt damit tiefer denn je im Abstiegsschlamassel, hat nun schon vier Punkte Rückstand auf den VfB Lünen auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Dabei ging der FCN in der 34. Minute durch Peterson zunächst sogar noch in Führung, bevor Albert fast mit dem Pausenpfiff das 1:1 glückte. In der zweiten Hälfte passierte dann lange nichts Zählbares und alle hatten sich wohl schon auf ein Remis eingestellt, als erneut Albert in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 2:1 für die Dortmunder Vorstädter traf und damit großen Jubel in Husen-Kurl auslöste.

Punktlos wie Nordkirchen blieb am Sonntag im Kampf um den Klassenerhalt auch der VfB Lünen, der mit 1:3 bei Aufsteiger Union Lüdinghausen verlor. Die Süder hätten gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber früh in Führung gehen können, Torjäger Gehrmann vergab jedoch aus aussichtsreicher Position. In der Folge kamen die Unionisten besser ins Rollen. Nachdem Kevin Coerdt und Odum noch Pech mit Abschluss gehabt hatten, zielte Robin Coerdt besser und traf in Minute 24 zum 1:0. Hüser legte bis zum Pausenpfiff den zweiten Treffer nach (36.). Zwar gelang Gehrmann für die Lüner nach knapp einer Stunde der Anschlusstreffer, fortan spielte weiter aber fast nur Lüdinghausen, kam zu guten Möglichkeiten. Das Auslassen der Hochkaräter hätte sich beinahe gerächt, als Kwiatkowski für die Süder frei vor dem Tor stand (71.). Der Routinier verzog den Ball jedoch knapp. Nur drei Minuten später verlor der VfB zunächst Christal, der die Ampelkarte sah, und wenig später auch endgültig das Match, als Görlich in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand besorgte. „Wir sind super geschlossen aufgetreten“, nannte Union-Trainer Mahmoud Abdul-Latif den Westfälischen Nachrichten sein Erfolgsrezept.

Tabellenführer Werner SC kam zu einem 3:1-Heimerfolg gegen TSC Eintracht Dortmund. Bereits in der zweiten Minute ging der WSC in Front, als Thannheiser gar nicht aners konnte als zum 1:0 zu treffen, als er vom Keeper der Gäste angeschossen wurde und der Ball anschließend direkt im Netz landete. Mit der frühen Führung im Rücken dominierte Werne das Geschehen bis zur Pause, erhöhte durch Saado (26.) jedoch nur auf 2:0. Weitere beste Einschussgelegenheiten, unter anderem ein Strafstoß durch Thannheiser, wurden vergeben. Nach dem Seitenwechsel war die Souveränität des Tabellenführers plötzlich dahin, die Eintracht spielte nun munter mit. Dennoch gelang zunächst aber Rohlmann nach gut einer Stunde der dritte WSC-Treffer. Als dann aber Cetinkaya nach einem Freistoßtrick verkürzte und wenig später Zwanzig nur die Latte traf, wäre es beinahe nach einmal richtig spannend geworden. „Wir sind in der zweiten Halbzeit viel zu passiv gewesen. Es war keiner da, der das Heft in die Hand genommen hat. Wenn wir das 3:2 kriegen, dann sind schnell vielleicht auch zwei Punkte weg. Ich erwarte weiter Dominanz. Es stinkt mir, dass wir dann das Tempo herausnehmen. Irgendwann wird das bitter bestraft. Heute war es fast soweit“, sagte WSC-Trainer Kurtulus Öztürk dem Westfälischen Anzeiger. Eintracht Coak Mark Elbracht sagte der Zeitung: „Ich hätte gerne gesehen, wie eng es geworden wäre, hätten wir das 3:2 gemacht.“

Tabellenzweiter mit fünf Punkten Rückstand bleibt der BV Brambauer, der sich in einem turbulenten Spiel beim FC Roj mit 4:3 durchsetzte. Auf Asche im Alemania-Stadion im Dortmunder Norden legte der kleine BVB einen Blitzstart hin und führte vor 70 Zuschauern nach nur elf Minuten durch Treffer von Szewczyk, Hyseni und Kumac bereits deutlich mit 3:0. Der Aufsteiger bewies jedoch Moral und kämpfte sich zurück. Der Ex-Wethmarer Aruna (24.) und Demir (30.) brachten ihre Farben bereits bis zur Pause auf 2:3 heran. In einem leidenschaftlichen Kampfspiel sorgte dann zehn Minuten vor dem Ende Torjäger Bieber mit seinem Tor zum 2:4 für die Entscheidung, denn der dritte FC-Treffer durch Isik (87.) fiel zu spät.

Einen 3:1-Heimsieg feierte der FC Overberge im Nachbarschaftsduell mit dem VfL Kamen. Beide Teams versuchten es auf dem Kunstgrün an der Hansastraße in einer nicht gerade hochklassigen Begegnung fast ausschließlich mit langen Bällen. Der FCO hatte damit zunächst deutlich mehr Erfolg, schaffte sich durch Tore von Haase (11.) und Manka (60.) ein Zwei-Tore-Polster. Als Rumpf nach einem Lindner-Freistoß 20 Minuten vor dem Ende allerdings per Kopf der Anschlusstreffer gelang, wurde es noch einmal richtig spannend. Kamen drängt in der Schlussphase mit Macht auf den Ausgleich, Overberge igelte sich in der eigenen Hälfte ein, wartete auf den einen entscheidenden Konter – und durfte in Minute 76 jubeln, als Göke zum 3:1-Endstand traf.

Einen knappen, aber verdienten 2:1-Heimerfolg gegen Kellerkind TuS Ascheberg schaffte der TuS Hannibal. Denn die Dortmunder hatten in Abschnitt eins deutlich mehr vom Spiel und einige sehr gute Möglichkeiten. Der zunächst einzige Treffer fiel durch einen Kopfball von Tüns jedoch auf der Gegenseite zur schmeichelhaften Gästeführung. Nach dem Seitenwechsel drehte Hannibal das Geschehen durch Treffer von Berro (48.) und Paltian (71.). Fast mit dem Schlusspfiff hätte der TuS doch noch einen Punkt gerettet, aber ein Kopfball von Heinrich klatschte nur an die Querlatte. „Im Großen und Ganzen passt das Ergebnis, die Gastgeber waren sehr offensivstark“, sagte Aschebergs Linienchef Andrea Balderi den Westfälischen Nachrichten. Die Begegnung im Hoeschpark hatte nach Angaben der Zeitung übrigens mit einiger zeitlicher Verzögerung begonnen, weil im abgebrochenen C-Liga-Vorspiel ein Polizeieinsatz notwendig wurde, um Spieler beider Teams nach einer Auseinandersetzung wieder zu trennen.

Durch die bislang höchste Saisonniederlage, einem 1:7 bei Viktoria Kirchderne, fiel die Reserve des Holzwickeder SC von Rang vier auf sieben zurück. Nach der frühen Führung durch Pfaff lief bei den Gästen wenig bis gar nicht mehr zusammen, während sich Kirchderne mit zunehmender Spieldauer immer mehr in einen Rausch spielte. Bester Torjäger bei den Hausherren war Routinier El Yahyaoui, der gleich drei Mal traf. Die übrigen Tore erzielten Kramer und Ndubueze, die jeweils einen Doppelpack schnürten.

17-Jähriger bester Jungschiedsrichter des Kreises

Auszeichnung für Wethmars Robert Peick

Robert Peick (Zweiter von links) mit Gruppenobmann Heiko Rahn (von links), Stephan Polplatz (stellvertretender Gruppenobmann) und Martin Siegel (Jungschiedsrichterbetreuer).

(08.03.17) In Rahmen des letzten Schulungsabends der Schiedsrichterkameradschaft Kamen/Bergkamen wurde der beste Jungschiedsrichter des vergangenen Jahres gekürt. Die Entscheidung fiel zugunsten von Robert Peick von Westfalia Wethmar.

Der 17-Jährige ist seit vier Jahren als Schiedsrichter aktiv und hat es mittlerweile als Assistent in die Landesligen der Senioren und im Juniorenbereich zu Einsätzen bei den Nachwuchsteams von Borussia Dortmund, FC Schalke 04 oder dem VfL Bochum gebracht.

Bis zum Ende der Spielzeit werden die ersten Einsätze als Schiedsrichter im Seniorenbereich absolviert sein, sodass in der neuen Saison durchaus die Kreisliga A bei den Senioren auf dem Programm steht.

Lehrstab beschließt Kompaktlehrgang an einem Wochenende

Anwärterlehrgang für Schiedsrichter startet

(09.03.17) Der erste Anwärterlehrgang für Fußballschiedsrichter im Kreis Unna/Hamm in diesem Jahr startet in einer abgeänderten Form und soll innerhalb einer Woche abgearbeitet sein.

Die Änderungen gegenüber den vorherigen Lehrgängen ergeben sich aus Anfragen der Vereine, die sich einen kompakteren Lehrgang gewünscht haben, da insbesondere aktive Spieler bei einem vierwöchigen Lehrgang auf diverse Trainingseinheiten verzichten müssen. Daraus ist dann durch den Lehrstab des Kreisschiedsrichterausschusses ein Wochenendlehrgang ausgearbeitet worden, der am Samstag, 25. März/Sonntag, 26. März 2017, startet und die wesentlichen Bestandteile der Schiedsrichterausbildung enthalten werden.

Durchführungsort ist die Verbandssportschule in Kaiserau. Bis zum Prüfungstag am 31. März werden dann nur noch Nachschulungen und Vertiefungen der Thematik behandelt. Anmeldungen können bei jedem Fußballverein im Kreis Unna/Hamm oder über die Homepage der Schiedsrichter www.srunnahamm.de erfolgen. Nähere Infos geben auch die Gruppenobleute aus Hamm (Michael Allery), Unna (Hans-Günter Heinrichsen) und Kamen/Bergkamen (Heiko Rahn), sowie der Lehrwart des heimischen Fußballkreises (Patric Quos).

Zuletzt geändert am: 05.04.2017 um 20:00

zurück