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Lüdinghausen nach Trainerwechsel mit Kantersieg

Der 7. Bezirksliga-Spieltag in der Übersicht

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Der am Knie verletzte Kapitän Nico Stork wurde auch gegen Brambauer wieder schmerzlich vermisst.

Die Negativserie von Schlusslicht Westfalia Wethmar hielt auch am siebten Spieltag der Bezirksliga-Saison 201/18 an. Mit der 0:4-Heimklatsche im Derby gegen den BV Brambauer waren die Grün-Weißen letztlich noch gut bedient und bleiben mit nur zwei Pünktchen ganz tief im Abstiegsstrudel.

Wie es anders geht, zeigte der Tabellenzweite SuS Kaiserau, der den TSC Hamm, gegen den sich Wethmar zuletzt zu einem 1:1 gemüht hatte, mal eben mit 7:0 abfertigte. Die Schwarz-Gelben nutzten konsequent ihre Möglichkeiten aus und kamen so durch Stender (3), Schriefer, Steffen, Bittner und Schuster zu sieben Toren, profitierten dabei allerdings sicherlich auch von zwei Ampelkarten gegen die Gäste (29., 55.). „Ein Topspiel. Besser geht das eigentlich nicht. Zu Beginn hat sich der Gegner gewehrt, da war die Mannschaft aber schon im Spiel, hat das richtig toll gemacht. Wir haben gut aufgebaut, es lief bestens, wir haben sieben Tore gemacht und insgesamt kann man zufrieden sein“, sagte Kaiserau-Coach Marc Woller dem Internetportal „Sport im Kreis Unna“.

Noch deutlicher machte es Union Lüdinghausen, das sein Heimspiel gegen Eintracht Dortmund mit 8:0 gewann. In Spiel eins nach dem Trainerwechsel von Kolja Zeugner zu Bülent Kara (vorher Co-Trainer) expoldierten die Münsterländer förmlich und brannten in einem offensiveren 4-2-3-1-Spielsystem ein echtes Fußballfeuerwerk ab. So war die Eintracht mit den acht Gegentreffern durch Coerdt (3), Plöger (3), Kahlkopf und Hüser letztlich noch gut bedient. Er habe nur ein paar Kleinigkeiten verändert, sagte Kara den Westfälischen Nachrichten. Dennoch klappte plötzlich sofort alles. Einzige Ausnahme war der Ex-Westfalia-Angreifer Dennis Wagner, der gleich vier 100-prozentige Chancen ausließ. „Die Tore heb’ ich mir für die wichtigen Spiele auf“, nahm es Wagner gegenüber den Westfälischen Nachrichten mit Humor.

Tabellenführer TuS Hannibal hat nach dem 2:0-Auswärtserfolg im Stadtduell mit dem SC Dorstfeld weiterhin mindestens drei Punkte Vorsprung auf die Konkurrenz. Dabei sah es lange Zeit nach einem Fehltritt der Gäste aus, hielten tapfer verteidigende Dorstfelder doch bis in die Schlussphase hinein ein torloses Remis, ehe einmal mehr der frühere Wethmarer Samir Zulfic den Unterschied ausmachte und sein Team in der 86. Minute in Führung schoss. Als Dorstfeld in der Folge gezwungen war hinten zu öffnen, legte Odum tief in der Nachspielzeit Treffer Nummer zwei nach.

Wethmars nächster Gegner, der FC Overberge, holte mit einem 1:1 beim FC Nordkirchen einen Auswärtspunkt. Trotz vieler Ausfälle schaffte es der FCO die Begegnung im Schatten des Schlosses ausgeglichen zu gestalten und nach einer guten Viertelstunde durch Ayyildiz sogar in Führung zu gehen. Kurz vor der Pause konnte Fricke für die Münsterländer allerdings egalisieren, weil der Angreifer zu viel Platz im Strafraum hatte. Fünf Minuten vor Schluss hatte der ehemalige Wethmarer Volkan Gül sogar den Siegtreffer auf dem Fuß, entschied sich jedoch für ein Abspiel, statt frei vor dem Tor abzuschließen. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Wir sind ersatzgeschwächt angetreten und zudem mussten einige angeschlagene Spieler ran, auf die Zähne beißen und mitspielen. Im Normalfall hätten sie noch nicht spielen dürfen. Von daher bin ich mit dem Punkt zufrieden“, sagte Overberge-Trainer Daniel Frieg „Sport im Kreis Unna“.

Der vor der Saison hoch gehandelte Aufsteiger VfR Sölde kommt weiterhin nicht in die Gänge, verlor beim VfL Kamen glatt mit 0:3. Die von der Namen her sehr hochkarätig besetzte Offensive mit Oliver Adler, Philipp Leonhardt, Marecl Greig und Samet Ghalem ging dabei leer aus. Weil auch der VfL im Jahnstadion in Durchgang eins keinen Treffer erzielte, ging es zunächst torlos zurück in die Kabinen. Ein Umstand, der sich in Durchgang zwei rasch ändern sollte, denn nur fünf Minuten nach Wiederbeginn schlug Mario Lindner zu. In der Folge blieb es lange bei diesem Spielstand, ehe in der Schlussphase Tuna Kayabasi den Sieg mit einem Doppelpack (80., 87.) für seine Farben endgültig sicherte.

Mit RW Unna beendete dagegen ein weiterer Aufsteiger seine zuletzt rasante Talfahrt, gewann das Heimspiel gegen den FC Roj mit 4:3. Der entscheidende Treffer fiel dabei per Strafstoß erst in der Schlussminute. Joker Lukas verwandelte sicher, nachdem zuvor Scharfe gefoult worden war. In den 89 Minuten zuvor entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Für die Rot-Weißen trafen Macchia (2) und Scharfe, Bouzekry, Aktas und Hamou ließen Roj zumindest zeitweilig jubeln. „Ich habe mich geärgert, dass wir eine 3:1-Führung wieder hergeschenkt haben. Da waren wir teilweise zu weit weg von den Gegenspielern. Die Tore hätte man verhindern können, beispielsweise vorher mit taktischen Fouls. Da sind wir noch zu lieb. Bewährt haben sich unsere taktischen Umstellungen im Zentrum. Ich bin erst einmal froh über unseren Sieg“, sagte RWU-Trainer Emre Aktas „Sport im Kreis Unna“.

Die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC kassierte ihre zweite Saisonniederlage, verlor bei Viktoria Kirchderne mit 0:2. Die favorisierten Dortmunder wurden dabei ihrer Rolle gerecht und zeigten sich vor allem im Spiel nach vorne äußerst effektiv. Nach dem Führungstreffer zum 1:0 durch Milde (24.), legte der Ex-Wethmarer Budnjo den entscheidenden Treffer gut 20 Minuten vor dem Ende nach. „Es waren gute Ansätze von uns da, aber in den entscheidenden Phasen waren wir nicht präsent genug“, sagte HSC-Linienchef Olaf Pannewig „Sport im Kreis Unna“.

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