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"Leidenschaft und Willen pur"

1. Mannschaft siegt beim TuS Eichlinghofen mit 3:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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„So macht das Spaß!“, jubtelte nach neunzig spannenden Minuten ein äußerst zufriedener TuS-Coach Andreas Przybilla, nachdem seine Truppe mit einem 3:1 (1:0) beim TuS Eichlinghofen triumphiert hatte. Als dann noch die anderen Bezirksliga-Ergebnisse über den Ticker wanderten, war alles perfekt. „Das war ein Sonntag wie für uns gemacht!“

Denn durch die Punktverluste einiger Kellerkinder wuchs der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang auf 10 Punkte an. „Das erleichtert uns natürlich die Arbeit“, so Przybilla. „Wenn der tabellarische Druck weg ist, geht vieles wie von selbst“, meinte der Coach. Abgesehen von der vor der Partie noch nicht komplett entspannten Lage rundum die bedrohlichen Plätze spielte der TuS allerdings sowieso nicht wie eine Mannschaft, die um den Liga-Verbleib bangen müsste. „Wir haben sehr stabil verteidigt und den Gegner kaum zu Möglichkeiten kommen lassen. Vor allem in der Schlussphase haben wir uns sehr reif präsentiert und auch in Unterzahl die Partie nach Hause gebracht.“

Nach etwas mehr als einer Stunde hatte El-Gaouzi wegen Handspiels die gelb-rote Karte gesehen. „Ein Unding!“, schimpfte Przybilla, da sein Mittelfeld-Stratege angeschossenerweise nun wirklich nichts dafür konnte und verdutzt vom Feld trottete. Alle Proteste waren umsonst, stattdessen rückte das Team in der Folge aber noch näher zusammen. „Es hat mich gefreut, wie einige Spieler Verantwortung übernommen haben und vorweg marschiert sind“, sagte Przybilla, der kurz darauf über das 2:0 jubeln durfte: Nach einem fulminanten Freistoß von Stork stand Dvorak goldrichtig und schob den Abpraller über die Linie (69.).

Fünfzehn Minuten vor dem Ende wurde es dann doch leicht brenzlig: Nach einer verunglückten Rückgabe kam Keeper Dvorak einen Schritt zu spät und legte einen Eichlinghofener Stürmer. Im Anschluss machte er seinen Faux-Pas aber wieder wett und hielt den fälligen Strafstoß grandios. Besser hatte es im Übrigen zuvor Nezugang Kahlkopf auf der anderen Seite gemacht, als er einen Handelfmeter zum 1:0 ins Netz befördert hatte (40.).

In der Schlussphase warf der Gastgeber dann noch einmal alles nach vorne, schaffte durch einen schönen Angriff über die rechte Seite den Anschluss (84.) und setzte nach – ohne Erfolg. Stattdessen befreite sich die Westfalia immer wieder aus der Umklammerung und setze exakt mit dem Schlusspfiff den finalen Akzent zum 3:1 durch Jashanica. „Das war heute Leidenschaft und Wille pur!“, jubilierte Przybilla und freute sich nach dem leicht misslungenen Auftakt gegen Scharnhorst über den ersten Dreier. Weiter geht’s für die 1. Mannschaft nach dem spielfreien Karnevalswochenende nun am 10. März gegen den FC Roj.

TWW: N. Dvorak, Stork, Cillien, Quiering, Kahlkopf (90. Jankort), Kaufmann, El-Gaouzi, Jashanica, Dupke, Heptner (64. Schöpf), S. Dvorak (86. Osterholz).

Tore: 0:1 (40./Handelfmeter) Kahlkopf, 0:2 (69.) S. Dvorak, 1:2 (84.), 1:3 (90.+3) Jashanica.

Gelb-rot: El-Gaouzi (64., Handspiel).

Bes. Vorkommnis: N. Dvorak hält Foulelfmeter (75.).

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