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Keine Chance und keine Punkte

Wethmar geht bei Spitzenreiter Kaiserau mit 0:4 unter

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Für die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar begann am Sonntag die Rückrunde in der Bezirksliga 8, wie zuvor die erste Serie aufgehört hatte: mit einer ganz schwachen Leistung. So verloren die Grün-Weißen chancenlos bei Tabellenführer SuS Kaiserau mit 0:4 (0:3) und war mit diesem Resultat letztlich noch richtig gut bedient.

So brennt bei Wethmar nach dieser Leistung am ersten Advent nicht nur die erste Kerze, sondern bereits der ganze Adventskranz lichterloh. Denn weil mit Eintracht Dortmund ein Mitkonkurrent im Kampf um den Klassenerhalt dreifach punktete, ist der Vorsprung auf die Abstiegszone auf nur noch zwei Zähler zusammengeschrumpft.

Kaiserau zeigte von Beginn an, dass man unbedingt die nächsten drei Punkte auf den Weg in die Landesliga einfahren wollte, während Wethmar einmal mehr einen recht leblosen Auftritt ohne die letzte Lauf-, Zweikampf- und Einsatzbereitschaft zeigte.

Zwar versuchten die Gäste den spielstarken Tabellenführer früh unter Druck zu setzen, im Kollektiv gelang das aber nur selten, weshalb Kaiserau häufig wenig Mühe hatte, sich aus den Pressingsituationen zu befreien.

Ihre spielerische, läuferische und auch taktische klare Überlegenheit münzten die Platzherren bereits in der sechsten Minute in das erste Tor um. Nach einem Foul von René Harder im Strafraum gab es berechtigterweise Elfmeter, den Timo Milcarek sicher verwandelte.

Nach einer Viertelstunde legte Kaiserau Treffer Nummer zwei nach, als die Wethmarer Defensive den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone bekam und Marc Simon Stender zur Stelle war.

„Milcarek macht bei Kaiserau in der Offensive den Unterschied aus“, hatte Westfalia-Coach Simon Erling (Foto) vor dem Spiel gesagt und sein Team aufgefordert, auf den Angreifer besonderes Augenmerk zu legen. Dies gelang leider nicht. Denn in Minute 35 war es erneut Milcarek, der das Resultat auf 3:0 stellte.

Wethmar war im Angriff bis auf einen Kopfball praktisch nicht existent, hatte seine auffälligste Szene, als sich die Spieler bei einer Verletzungsunterbrechung verbal in die Haare bekamen. „Wir haben uns leider einmal mehr nicht als Team präsentiert“, sagte Trainer Simon Erling – und setzte zur Pause mit gleich drei Wechseln ein deutliches Zeichen. Pascal und René Harder sowie Tim Heptner blieben in der Kabine, Kevin Klink, Tim Holz und A-Junior Ismail Simsek kamen neu ins Spiel.

Besser wurde der Auftritt zunächst allerdings nicht. Nur vier Minuten nach Wiederbeginn wurden die Gäste nach einem Ballverlust einmal mehr eiskalt ausgekontert, Milcarek stand völlig frei und schloss gekonnt zum 4:0 ins lange Eck ab.

In den nächsten Minuten hätte Kaiserau leicht Treffer Nummer fünf, sechs oder gar sieben nachlegen können, vergab aber einige Hochkaräter und traf einmal nur Aluminium. Nach rund einer Stunde hatte der Klassenprimus aber endlich genug, nahm merklich den Fuß vom Gaspedal, so dass auch Wethmar mal ein bisschen mitspielen durfte.

So tauchte Rafael Felsberg frei vor dem Tor auf und verzog aus spitzem Winkel nur knapp. Auch Jonas Osterholz, Dennis Anderson und Till Kowalski kamen zum Abschluss, wirklich zwingend waren die Aktionen aber weiterhin nicht.

„Die Mannschaft hat nicht abgerufen, was sie eigentlich kann. Es ist jetzt endlich an der Zeit, dass sich mal etwas ändert“, sagte ein verärgerter Trainer Simon Erling abschließend.

Wethmar: Müller; Felsberg; P. Harder (46. Holz), Mantei, R. Harder (46. Simsek), Hillmeister, Stork, Anderson, Osterholz, Kowalski, Heptner (46. Klink).

Tore: 1:0 Milcarek (6./Foulelfmeter), 2:0 Stender (15.), 3:0 Milcarek (35.), 4:0 Milcarek (49.).

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