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Kantersieg nach kurzer Zitterphase

Westfalia Wethmar gewinnt gegen den Aufsteiger RW Unna mit 7:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auch das zweite Heimspiel seit der Amtsübernahme von Coach Rolf Nehling brachte der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar einen Kantersieg: Gegen RW Unna feierten die Grün-Weißen ein am Ende deutliches 7:1 (2:0), allerdings agierten die Hausherren – ähnlich wie beim 5:1 gegen den TSC Hamm vor zwei Wochen – nicht über die komplette Distanz souverän.

Am Ende einer unter dem Strich ordentlichen ersten Halbzeit lag Wethmar nach zwei Elfmetertreffern von Kevin Coerdt und Tim Heptner mit 2:0 in Front und verbuchte nach einer Unnaer Notbremse und der folgenden roten Karte sogar eine nummerische Überzahl. Als die Gäste in der 55. Minute wegen Foulspiels sogar den zweiten Platzverweis schlucken mussten, schien die Partie entschieden.

Doch weit gefehlt: Die Westfalia verlor für knapp zehn Minuten komplett Ordnung und Orientierung und lud den Gegner noch einmal zum Tanz. Nachdem Unna einen Elfmeter verschossen und einen Freistoß an die Latte geknallt hatte, schoss Scharfe plötzlich zum 1:2 ein. Nur zwei Minuten danach hatte der Stürmer die Möglichkeit, in einer unfassbar hektischen Phase den Ausgleich herzustellen, doch sein Schuss aus Mittelstürmer-Position strich knapp am langen Pfosten vorbei.

Nur gut, dass Heptner quasi im Gegenzug endlich ein Machtwort sprach und mit seinem zweiten Treffer sowohl seine Mitspieler als auch einige Zuschauer, die zwischenzeitlich schon leicht die Nerven zu verlieren schienen, beruhigen konnte (68.). Damit war der rot-weiße Zahn gezogen und der TWW nutzte seine offensichtlichen Vorteile endlich effizient aus: Heptner (72.), Coerdt (76.) und Schöpf (77.) machten den Deckel in kürzester Zeit auf eine Partie, die letztlich – erst recht nach Heptners viertem Tor – ein gutes Ende nahm.

„Wir haben uns das Leben unnötigerweise selbst sehr schwer gemacht!“, analysierte Trainer Nehling nach dem Schlusspfiff. „Nach dem doppelten Platzverweis haben wir die Linie verloren und etwas Glück gehabt.“ Auf die Frage, warum seine Elf plötzlich Stabilität und Disziplin vermissen ließ, antwortete der erfahrene Coach ganz lapidar. „Manche Dinge kann man im Fußball nicht plausibel erklären. Ich bin aber stolz auf unsere Jungs, dass wir diese Phase letztlich unbeschadet überstanden und eine passende Antwort gegeben haben.“ So ein Sieg sei vor allem richtungsweisend für die kommenden Wochen. "Wir haben uns kämpferisch voll reingehauen und uns am eigenen Schopf aus dem drohenden Sumpf gezogen. Das wird uns ganz bestimmt Selbstvertrauen für die nächsten Partien geben!"

TWW: Müller, Pöhlker (76. Felsberg), Quiering, Kösling, Holz, Schöpf, Stork (73. Hillmeister), K. Coerdt, R. Coerdt, Kowalski (76. Wantoch von Rekowski), Heptner.

Rote Karte: für Unna (47., Notbremse).

Gelb-rote Karte: für Unna (55., Foulspiel).

Tore: 1:0 K. Coerdt (30./Elfmeter), 2:0 Heptner (35.), 2:1 (63.), 3:1 (68.) Heptner, 4:1 (72.) Heptner, 5:1 Coerdt (76.), 6:1 (77.) Schöpf, 7:1 (88.) Heptner.

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