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Juli 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 14.08.2017
2017 >>

1:1 gegen den Landesligisten im Turnierspiel in Werne

Unentschieden gegen SSV Mühlhausen

(23.07.17) Nach der unglücklichen 3:4-Niederlage gegen den SV Hilbeck zum Start in das Turnier des Werner SC, holte Westfalia Wethmar am Sonntagabend gegen den zweiten Landesligisten in der Vorrundengruppe, den SSV Mühlhausen, ein 1:1.

"Das Ergebnis geht in Ordnung", sagte Trainer Simon Erling, der im Spiel seiner Truppe einige gute Ansätze, aber auch weiterhin einige Schwächen erkannte. Gegen den SSV, der am Nachmittag bereits im Kreispokal im Einsatz gewesen war, konnte die klassentiefere Westfalia die Begegnung über 90 Minuten ausgeglichen gestalten.

Die Grün-Weißen ließen hinten in Durchgang eins nur wenig zu, kamen selbst aber ebenfalls nicht zu vielen Möglichkeiten. "Wir versuchen es nach vorne immer noch zu häufig mit langen Bällen, daran müssen und werden wir weiterhin arbeiten", sagte Erling.

Das Tor durch Tim Heptner (Foto) fiel, als sich eine Flanke des Goalgetters fast von der rechten Eckfahne plötzlich ins lange Eck senkte. Kurz vor der Pause hätte Wethmar sogar auf 2:0 stellen können, doch nach einem Foul an Christian Wantoch von Rekowski schoss Patrick Schöpf den Strafstoß nur an die Querlatte. "Geht der Ball rein, gewinnen wir wahrscheinlich. Aber die Ergebnisse sind in der Vorbereitung letztlich auch gar nicht so entscheidend", sagte Erling.

In Durchgang zwei wurde die Begegnung zunehmend zerfahrener, was sicherlich auch daran lag, dass bei beiden Teams die Beine allmählich schwer wurden. Der SSV kam nach einer perfekt geschlagenen Flanke von der rechten Angriffsseite aber immerhin noch zum Ausgleich, als die Zuordnung bei der Westfalia im Abwehrzentrum einmal nicht stimmte und der Angreifer des Gegners ungehindert einköpfen konnte.

Ansonsten musste Keeper Maik Müller bei einem Schuss von der Strafraumgrenze einmal sein ganzes Können aufbeiten, während für Wethmar Joker Kevin Klink nach einer schönen Kombination den Siegtreffer auf dem Fuß hatte, aus der Nahdistanz jedoch am SSV-Keeper scheiterte.

"In der zweiten Halbzeit war uns anzumerken, dass einige etwas kaputt waren. Aber insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg, auch wenn wir in den drei Wochen bis zum Meisterschaftsbeginn immer noch einiges an Arbeit vor uns haben", sagte Erling.

Die Vorrunde beim WSC-Turnier endet für Wethmar am Dienstag, wenn ab 18 Uhr das Spiel gegen Kreisligist Eintracht Werne ansteht.

Wethmar: Müller; Lange, Mantei, P. Harder, R. Harder, Schöpf, Hillmeister, Zimmermann, Podszuck, Heptner, Wantoch von Rekowski; Anderson, Nagel, Schinck, Felsberg, Hane, Kösling, Klink.

Einwöchige Fahrt der Junioren nach Holland

Abschluss an der Nordseeküste

(24.07.17) Einige E-, D- und C-Junioren des TuS Westfalia Wethmar schlossen die Saison 2016/17 jetzt an der holländischen Nordseeküste ab. Die Nachwuchsspieler verbrachten mit ihren Trainern und Betreuern die erste Woche der Sommerferien in einem Ferienpark in Hoek van Holland.

"Das war sieben tolle Tage. Wir hatten super Wetter und mindestens ebenso viel Spaß", sagt Fahrtleiter Markus Wilczek. Dieser musste beim Volleyballturnier am Strand mit seinem Team zwar eine Niederlage einstecken, hatte über die Zeit in Holland ansonsten aber nichts zu meckern: "Die Tage sind eigentlich wieder viel zu schnell vorbei gegangen. Die Fahrt war einmal mehr ein klasse Einstieg in die Ferien."

Bei Sonnenschein und hohen Temperaturen verbrachte die Gruppe einige Tage am Strand mit verschiedenen sportlichen Aktivitäten, einer Strandolympiade und immer wieder Abkühlung in der Nordsee. Zudem standen zwei Tagesausflüge mit dem Rad nach Scheveningen und den Haag auf dem Programm.

Abends wurde gegrillt, Stockbrot über der Feuerschale gemacht und gemeinsam gespielt. "Auch für uns als Trainer und Betreuer ist es immer eine schöne Sache, mit den Jungs abseits des Fußballs mal eine ganze Woche am Stück zusammen zu sein. Viele freuen sich deshalb schon jetzt auf das nächste Jahr", sagt Wilczek, der dann seinen Holland-Koffer erneut packen wird: "Denn natürlich bieten wir die Fahrt in den Sommerferien 2018 wieder an, werden dann schon zum zehnten Mal fahren."

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Sieg zum Vorrundenabschluss beim WSC-Turnier

Erste schlägt Eintracht Werne mit 3:0

(25.07.17) Nach einem unglücklichen 3:4 gegen den SV Hilbeck und einem 1:1 gegen den SSV Mühlhausen (beide Landesliga), schloss die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar die Vorrunde beim Turnier des Werner SC siegreich ab. Gegen A-Ligist Eintracht Werne glückte am Dienstagabend ein 3:0. Ob dieses Resultat zum Weiterkommen ins Halbfinale reicht, hängt nun auch von der Konkurrenz an.

Die Grün-Weißen gingen durch einen Treffer von Youngster Jonas Osterholz schnell in Führung (3.), anschließend war das Match über weite Strecken aber ebenso wenig erwärmend wie die kühlen Temperaturen im Sportzentrum Lindert.

Defensiv ließ Wethmar gegen den wenig durchschlagskräftigen Kreisligisten, der in Durchgang eins für ein ausgeglichenes Geschehen sorgte, zwar praktisch nichts zu, das Angriffsspiel hakt aber weiterhin. "Deshalb sind wir jetzt froh, nach den vielen Spielen in den vergangenen Tagen ab Mittwoch im Training mal wieder gezielt an unseren Schwachstellen arbeiten zu können", meinte Trainer Simon Erling (Foto) vor allem die Spieleröffnung, die weiterhin viel zu häufig mit langen Bällen erfolgt. "Uns fehlen noch die Laufwege und Automatismen, um häufiger in den Fuß spielen zu können", so der Coach, der auch mit dem Anlaufen des Gegners nicht immer zufrieden war: "Auch da passt die Abstimmung teilweise nicht, aber bis zur Meisterschaft bleiben uns ja noch mehr als zweieinhalb Wochen."

Trotz der nur durchschnittlichen Leistung erhöhte Torjäger Tim Heptner in Minute 35 nach einer schönen Vorarbeit von Kai Schinck auf 2:0 und scheiterte nur wenig später mit einem gefühlvollen Heber an der Querlatte.

In Abschnitt zwei plätscherte die Begegnung über weite Strecken ohne großes Tempo vor sich hin. Nach dem 3:0 durch Kai Schinck, der per Solo die komplette Eintracht-Defensive austanzte, hätte die Westfalia dennoch leicht weitere Treffer nachlegen können, aber Heptner, Paul Mantei und Pascal Harder scheiterten jeweils in aussichtsreichen Positionen.

Das nächste Spiel für die Bezirksliga-Erste der Westfalia steht am Sonntag mit der zweiten Kreispokal-Runde bei A-Ligist FC TuRa Bergkamen (15 Uhr, Nordbergstadion) an. Das eigentlich für diesen Tag geplante Testheimspiel gegen Kreisligist Westfalia Huckarde wurde zunächst abgesetzt, soll aber möglichst noch nachgeholt werden.

Wethmar: Wagner; Felsberg, Mantei, P. Harder, Cillien, Hillmeister, Schöpf, Schinck, Zimmermann, Osterholz, Heptner; Hane, Anderson, Nagel, A. Lohölter, Lange.

Tore: 1:0 Osterholz (3.), 2:0 Heptner (35.), 3:0 Schinck (68.).

Beim Turnier in Werne jetzt gegen Rhynern II

Wethmar steht im Halbfinale

(25.07.17) Das Turnier des Werner SC um den Volksbank-Cup geht für den TuS Westfalia Wethmar auch nach der Vorrunde weiter. Als Zweite ihrer Vorrundengruppe schafften die Grün-Weißen mit vier Punkten nach einem 3:4 gegen den SV Hilbeck, einem 1:1 gegen den SSV Mühlhausen und einem abschließenden 3:0 gegen Eintracht Werne den Sprung ins Halbfinale.

In diesem geht es am Donnerstag (18 Uhr) im Sportzentrum Lindert gegen die zweite Mannschaft von Westfalia Rhynern (Bezirksliga 7). Das zweite Semifinale bestreiten im Anschluss ab 20.30 Uhr Wethmars Ligarivale Holzwickeder SC II und der SSV Mühlhausen.

Dass Wethmar in der K.o.-Runde steht, erfuhren Verantwortliche und Team am Dienstag erst weit nach dem Schlusspfiff ihrer Partie gegen Eintracht Werne. Denn im folgenden Gruppenspiel setzte sich im Duell zweier Landesligisten der SSV Mühlhausen knapp mit 4:3 gegen den SV Hilbeck durch und leistete damit Schützenhilfe.

"Jetzt haben wir einen weiteren Test gegen einen guten Gegner. Diesen wollen wir nutzen, um viele Dinge besser zu machen als im Spiel gegen Eintracht Werne. Wir müssen uns in kleinen Schritten immer weiter verbessern", sagt Wethmars Trainer Simon Erling.

Sollte es gegen die Namenscousine aus der Hammer Vorstadt zu einem Sieg reichen, schafft Wethmar den Einzug ins Finale um den Volksbank-Cup, das für Samstag terminiert ist. Verlieren die Grün-Weißen ihr Semifinale, ist der Wettbewerb in der Nachbarstadt für sie beendet.

6:5-Sieg im Elfmeterschießen gegen Rhynern II

Mit schweren Beinen ins Finale

(27.07.17) Westfalia Wethmar steht am Samstag um 17 Uhr im Finale um den Volksbank-Cup des Werner SC, nachdem sich die Grün-Weißen am Donnerstagabend in der Vorschlussrunde mit 6:5 (2:2, 2:1) nach Elfmeterschießen gegen den Bezirksligisten Westfalia Rhynern II durchsetzten.

Dabei war das Erling-Team nahezu schon ausgeschieden, nachdem die ersten drei Elfmeterschützen René und Pascal Harder sowie Lukas Nagel allesamt vom Punkt aus gescheitert waren. In der Folge konnte sich Wethmar aber auf Keeper Maik Müller verlassen, der seine Farben im Spiel hielt. Weil zudem Christian Wantoch von Rekowski, Lucas Zimmermann, Youngster Jonas Osterholz und Ayhan Karabel allesamt sicher verwandelten, durfte Wethmar doch noch über den Finaleinzug jubeln.

"Natürlich freuen wir uns darüber, zumal die Jungs jetzt um eine richtig schöne Prämie für die Mannschaftskasse spielen dürfen, aber jetzt wird das Wochenende noch einmal ein richtiger Kraftakt und die Mannschaft geht jetzt schon auf dem Zahnfleisch", sagt Trainer Simon Erling. So steht neben dem Finale des WSC-Turniers am Sonntag (15 Uhr) auch die zweite Runde im Kreispokal-Wettbewerb bei TuRa Bergkamen an und am Freitag wird trainiert.

Dass die Beine im dezeitigen Stadium der Vorbereitung schwer sind, war gegen die junge und sehr spielstarke Reserve der Hammer Vorstädter immer wieder zu sehen, auch wenn Wethmar in Durchgang eins hinten noch sehr stabil stand und nach vorne immer wieder gute Ansätze zeigte. "So langsam verinnerlichen die Jungs die neue Spielidee, wir sind auf dem richtigen Weg", so Erling.

Verdienter Lohn waren zwei Treffer durch Christian Wantoch von Rekowski (20.) und Kai Schinck (30./Foto). Zwischendurch hatte Nika Amoev kurzzeitig für die Namenscousine aus Hamm egalisieren können (27.). In Abschnitt zwei hatte die Zweitvertretung des Neu-Regionalligisten dann deutlich mehr vom Spiel, während sich Wethmar aus der Umklammerung nun kaum noch befreien konnte.

Rhynern kam zu einigen guten Möglichkeiten, scheiterte mit einer Ausnahme, als erneut Amoev zum 2:2 traf (62.), immer wieder an Schlussmann Müller oder der eigenen Abschlussschwäche, so dass es letztlich ins Elfmeterschießen direkt nach Ablauf der 90 Minuten ging. Und in diesem fand Wethmar gerade noch rechtzeitig seine Zielsicherheit, nachdem das Turnier eigentlich schon beendet war.

"Um die Jungs zu schonen, werden wir am Freitag nur dosiert trainieren. Und dann schauen wir mal, was am Wochenende möglich ist. Gegen Bergkamen sind wir natürlich der Favorit, sind in der Pflicht die nächste Runde zu erreichen. Aber wenn wir jetzt zusätzlich im Finale stehen, werden die Jungs natürlich auch alles versuchen das Turnier zu gewinnen", so Erling.

Den Endspielgegner ermitteln im zweiten Halbfinale Landesligist SSV Mühlhausen und die zweite Mannschaft des Holzwickeder SC II.

Wethmar: Müller; Mantei (56. Karabel), Hillmeister, Schinck, Nagel, Heptner (46. Anderson), Cillien (46. R. Harder), P. Harder, Wantoch von Rekowski, A. Lohölter, Osterholz.

Tore: 1:0 Wantoch von Rekowski (20.), 1:1 Amoev (27.), 2:1 Schinck (30.), 2:2 Amoev (62.).

Erste Mannschaft doppelt gefordert

Endspiel- und Pokalwochenende

(28.07.17) Nach vielen kraftraubenden und intensiven Spielen und Trainingseinheiten ist Westfalia Wethmar am Wochenende noch einmal doppelt gefordert - und das mit stark dezimiertem Kader. Am Samstag steht ab 17 Uhr das Finale beim Turnier des Werner SC um den Volksbank-Cup im Sportzentrum Lindert gegen Ligarivale Holzwickeder SC II an, am Sonntag (15 Uhr) treten die Grün-Weißen in der zweiten Kreispokalrunde bei A-Ligist TuRa Bergkamen auf Naturrasen im Nordbergstadion an.

"Wir müssen mal schauen wie wir es am Wochenende machen, denn einige Spieler stehen nicht zur Verfügung", sagt Coach Simon Erling. So werden neben den ohnehin verletzten und angeschlagenen Spielern wie Kapitän Nico Stork, Till Kowalski und Bastian Quiering auch die Urlauber Tim Holz (Foto), Max Hane  und Lukas Nagel sowie die privat verhinderten Mats Lange, Jonas Osterholz und Fabian Hillmeister fehlen. Spielmacher Patrick Schöpf fehlte am Donnerstag im Halbfinale beim WSC-Turnier gegen Westfalia Rhynern II (6:5) krankheitsbedingt. Ob er am Wochenende wieder mitwirken kann, ist derzeit offen.

"Jetzt zahlt sich einmal mehr unser großer Kader aus, wir stellen die Mannschaft etwas um und schauen dann einfach mal, wofür es im Endspiel reicht", sagt der Westfalia-Linienchef. Gleiches gilt auch für den Sonntag, wenn es im Kreispokal gegen TuRa Bergkamen geht. "Natürlich spielen wir eine Liga höher und sind damit automatisch der Favorit, aber Bergkamen ist ein starker Gegner und wir müssen erst einmal abwarten, wie viel Sprit dann noch im Tank ist. Alles versuchen, die nächste Runde zu erreichen, werden wir in jedem Fall, einen fußballerischen Leckerbissen sollte allerdings niemand erwarten", so der Coach.

Zumal am Sonntag auch Torjäger Tim Heptner und Tim Cillien fehlen werden und sich der Einsatz von Christian Wantoch von Rekowski erst kurzfristig entscheidet. "Aber mit Osterholz, Lange und Hillmeister kommen auch drei Spieler zurück, so dass wir zumindest ein paar frische Kräfte bekommen. Die werden aber sicherlich auch dringend erforderlich sein", glaubt Erling.

Verkauf startet in Kürze

Wethmar bietet wieder eine Dauerkarte an

(28.07.17) Nach der großen Nachfrage im Vorjahr wird der TuS Westfalia Wethmar auch für diese Saison wieder eine Heim-Dauerkarte für seine Fans anbieten. Zum Preis von 48 Euro, angelehnt an das Gründungsjahr des Vereins (1948), können sich Dauerkartenbesitzer alle 15 Heimspiele der ersten Mannschaft in der Bezirksliga und ebenfalls alle 15 Heimspiele der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A2 Unna/Hamm anschauen.

„Gegenüber dem Normalpreis für alle Spiele sparen Dauerkarteninhaber fast 30 Euro. Das sollte für alle Fans also wieder eine richtig interessante Sache sein. Ich werde mir in jedem Fall erneut eine solche Karte zulegen“, sagt Fachschaftsleiter Heinz-Werner Krause (Foto), der so auch in der Spielzeit 2017/18 wieder regelmäßig auf ein volles Haus am Cappenberger See hofft: „In den vergangenen Jahren waren wir mit den Zuschauerzahlen und der Unterstützung unserer Mannschaft bei den Heimspielen sehr zufrieden. Ich hoffe unsere vielen Fans halten uns auch weiterhin die Treue.“

Erhältlich ist die Dauerkarte erstmals am Sonntag, 30. Juli, im Rahmen des Test-Heimspiels der zweiten Mannschaft gegen SuS Kaiserau II (13 Uhr) im Verkaufscontainer. Anschließend immer zu den Trainingszeiten der Jugend- und Seniorenmannschaften sowie bei allen weiteren Test-Heimspielen der Ersten und Zweiten. „Natürlich verkaufen wir die Karte auch am ersten Spieltag der Saison und den weiteren Heimspielen noch an der Tageskasse. Jeder, der sich dieses Angebot sichern möchte, wird also die Möglichkeit dazu bekommen“, sagt Krause.

Wethmar startet am Sonntag, 13. August, gegen Meisterschaftsfavorit SuS Kaiserau am Cappenberger See in die neue Bezirksliga-Saison (15 Uhr), zuvor empfängt die zweite Mannschaft Vorjahresmeister PSV Bork. „Schon der Auftakt bei uns auf der Anlage hat es richtig in sich. Ich rechne mit zwei super Spielen. Diesen Doppelspieltag sollte sich möglichst schon kein Wethmar-Fan entgehen lassen“, sagt Krause abschließend.

2:2 gegen Westfalia Vinnum II

Dritte steigert sich von Spiel zu Spiel

(29.07.17) 2:2 trennte sich die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am Freitagabend im dritten Testspiel der Vorbereitung auswärts von Westfalia Vinnum II. Mit dem Auftritt konnte Coach Flemming Dvorak gut leben. "Wir werden von Spiel zu Spiel besser. In Vinnum haben wir es nur verpasst uns für eine gute Leistung mit einem Sieg zu belohnen", sagt der neue Spielertrainer.

Die Grün-Weißen fingen stark an, waren präsent in den Zweikämpfen und gingen schnell in Führung. In der achten Minute nahm Marius Milcarek (Foto) den Ball nach einer abgewehrten Ecke direkt und ließ mit seinem Schuss, der links oben im Gehäuse einschlug, den Vinnumer Keeper nicht gut aussehen.

Danach hatten die Gäste vor allem nach Standards weitere Möglichkeiten, einen Treffer nachzulegen, ließen diese aber ungenutzt und kassierten stattdessen den Ausgleich. Nach einem Ballverlust war Wethmar in der Viererkette ungeordnet und der Vinnumer Angreifer hatte leichtes Spiel einzunetzen (21.).

"Nach dem Gegentor hatten wir eine kurze, etwa zehnminütige Phase, in der wir ungeordnet und zu hektisch waren", monierte Dvorak. Nach rund einer halben Stunde fanden sich die Mannen vom Cappenberger See wieder und durften die neuerliche Führung bejubeln. Nach einem Laufweg hinter die gegnerische Abwehrkette erhielt Maik Pohl den Ball und vollstreckte sicher ins untere linke Eck zum 1:2 Halbzeitstand (32.).

Auch mit Wiederbeginn knüpfte Wethmar an die ordentliche Vorstellung der ersten 45 Minuten an, konnte aber dennoch nicht verhindern, dass die Namenscousine aus der Olfener Vorstadt erneut egalisierte. Eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld klärte die Westfalia-Defensive nur unzureichend. Als sich dann auch noch ein Gegenspieler im Rücken aller Verteidiger absetzen und zum Volleyschuss aus sechs Metern ansetzen konnte, war Keeper André Jansen chancenlos und es hieß 2:2 (52.).

"Nach dem Tor haben die Jungs eine gute Reaktion gezeigt und versucht weiter nach vorne zu spielen", sagte Dvorak. Dabei heraus kamen gute Chancen durch Philipp Altebäumer, Sven Franiel, Luca Splittgerber und Andreas Krause. Ein weiterer Treffer fiel allerdings nicht mehr, so dass es letztlich beim Unentschieden blieb.

Das nächste Testspiel ist für Dienstag, 1. August, terminiert. Dann tritt die Drittvertretung vom Cappenberger See ab 19 Uhr bei A-Ligist BV Brambauer II an.

Wethmar III: Jansen, Heinrich; Splittgerber, Mowinkel, Westrup, Pohl, L. Erling, Segieth, Puziak, Franiel, Krause, Milcarek, Altebäumer, Bock, Dvorak.

Tore: 0:1 Milcarek (8.), 1.1 (21.), 1:2 Pohl (32.), 2:2 (52.).

Wethmar unterliegt Holzwickede II mit 1:5

Deutliche Finalniederlage in Werne

(29.07.17) Das Turnier beim Werner SC um den Volksbank-Cup schloss Westfalia Wethmar am Samstagabend mit Platz zwei ab. Im Finale verloren die Grün-Weißen gegen Ligarivale Holzwickeder SC II am Ende deutlich mit 1:5 (0:0).

Dabei konnte Wethmar die Begegnung über weite Strecken ausgeglichen gestalten, hatte nach den Gegentreffen eins und zwei durch Ex-Westfalia-Angreifer Simon Naujoks (65., 74.) aber nicht mehr viel entgegenzusetzen. "Spätestens nach dem zweiten Gegentor sind wir eingebrochen, haben uns ab dann nicht mehr gegen die Niederlage gestemmt. Das war läuferisch zu wenig, da hat der Gegner deutlich mehr getan und deshalb auch verdient gewonnen", sagte Trainer Simon Erling (Foto).

Beide Mannschaften mussten auf zahlreiche Spieler aus ihrem Kader verzichten, so dass bei Wethmar mit Philipp Bremer und Dominik Ciernioch zwei Aktive aus der Reserve dabei waren. Weil beide Teams in den vergangenen Tagen zudem jeweils zahlreiche Partien absolvieren mussten, waren die Beine schwer und das spielerische Niveau blieb eher überschaubar.

Um Kraft zu sparen, stand Wethmar im Spiel gegen den Ball deutlich tiefer als in den meisten der bisherigen Vorbereitungsspiele, teilweise kamen die Grün-Weißen in den Zweikämpfen dennoch einen Schritt zu spät und auch die Pressingversuche liefen meist ins Leere.

So hatte Holzwickede mehr Ballbesitz und kam in Durchgang eins zu zwei besten Möglichkeiten. Kapitän und Keeper Maik Müller verhinderte mit starken Paraden jedoch einen frühen Gegentreffer. Für die Lüner Vorstädter hatte Dennis Anderson die beste Chance, verzog nach schönem Zusammenspiel mit Alexander Podszuck mit seinem schwächeren linken Fuß allerdings knapp.

Auch in Abschnitt zwei blieb die Begegnung zerfahren, die Angriffsaktionen wurden zu häufig mit langen Bällen eingeleitet, so dass der Spielfluss auf der Strecke blieb. Nachdem die Westfalia-Defensive in der 65. Minute keinen Zugriff auf Ball und Gegner bekam, kam Naujoks aus elf Metern frei zum Abschluss und ließ mit seinem Schuss in die lange Ecke Müller keine Chance.

Anschließend hatten Kai Schinck, Dennis Anderson und Alexander Podszuck gute Gelegenheiten ihr Team noch einmal ins Spiel zurückzuholen, zielten aber jeweils zu ungenau. Als stattdessen 16 Minuten vor Schluss erneut Naujoks auf und davon war und auf 0:2 stellte, war der Wethmarer Widerstand gebrochen. "So ist es dann leider noch ziemlich deutlich geworden", sagte Erling. Nils Hoppe (2) und Andreas Heiß legten die Treffer drei bis fünf für die HSC-Zweite nach. Für die Westfalia gelang Podszuck mit dem Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:4 (82.) zumindest etwas Ergebniskosmetik.

"An unserem Anlaufverhalten und auch am Spielaufbau müssen wir weiter intensiv arbeiten. Da ist viel Luft nach oben. Deshalb bin ich jetzt wirklich froh, wenn wir nach den vielen Spielen in der kommenden Woche auch mal wieder die Möglichkeit haben intensiver zu trainieren", sagte Erling.

Zuvor steht am Sonntag (15 Uhr, Nordbergstadion) bei A-Ligist TuRa Bergkamen aber noch die zweite Kreispokal-Runde an. "Da müssen sich alle noch einmal quälen und in den roten Bereich gehen, damit wir im Wettbewerb bleiben", so Erling.

Wethmar: Müller; A. Lohölter, P. Harder, Bremer (70. Karabel), Felsberg, Mantei, Cillien, Schinck, Podszuck, Anderson (78. Ciernioch), Giesebrecht (62. Zimmermann).

Tore: 0:1, 0:2 beide Naujoks (65., 74.), 0:3 Hoppe (76.), 0:4 Heiß (81.), 1:4 Podszuck (82.), 1:4 Hoppe (86.).

U23 gewinnt gegen SuS Kaiserau mit 3:1

Traumtor aus 35 Metern bei Testspiel-Sieg

(30.07.17) Die U23 des TuS Westfalia Wethmar feilt weiter an ihrer Frühform und gewann am Sonntagmittag ein weiteres Testspiel mit 3:1 (1:0) gegen die Zweitvertretung von SuS Kaiserau.

Trotz des Ergebnisses wirkte Spielertrainer Philipp Bremer nicht restlos zufrieden. „Die Mannschaft hat heute Licht und Schatten gezeigt. Das Beste am heutigen Tag war eigentlich das Ergebnis.“ Der Coach bemängelte insbesondere die Präzision und die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne, denn in der Offensive ließen die Hausherren einfach zu viel liegen. „Wenn man in mehreren Situationen es nicht schafft, eine 3-gegen-1-Überzahl effizient umzusetzen, ist das beinahe schon kläglich“, kritisierte Bremer.

Allerdings fand er auch lobende Worte. „In der Spieleröffnung machen wir gute Fortschritte! Wir konnten die erste Reihe des Gegners immer wieder überspielen, lediglich der letzte Pass hat uns dann zu häufig gefehlt.“ Dennoch reichte es gegen den B-Ligisten zu einem souveränen 3:1, das Paul Giesebrecht nacheiner knappen halben Stunde auf den Weg brachte.

Nach dem Wechel blieb die Westfalia das bessere und agilere Team und blieb auch in der Defensive stabil, sodass Kaiserau keine nennenswerten Gelegenheiten verzeichnete. Der Anschlusstreffer zum 1:2, als ein verlängerter Ball in die verwaiste Schnittstelle der grün-weißen Abwehr verlängert und vom davon eilenden Stürmer verwertet wurde, war dabei die Ausnahme.

Zuvor hatte allerdings Niklas Rogge seinen großen Auftritt und schoss aus 35 Metern einen Ball trocken über den verdutzten SuS-Keeper hinweg ins Netz. „Ein echtes Traumtor!“, sagte Coach Bremer begeistert. Rogge setzte schließlich auch den Schlusspunkt zum 3:1, nachdem der TuS endlich einmal einen Konter blitzschnell und sicher zu Ende gespielt hatte.

4:3-Sieg nach Verlängerung bei TuRa Bergkamen

Wethmar schleppt sich in die dritte Kreispokal-Runde

(30.07.17) Auf der allerletzten Rille schleppte sich Westfalia Wethmar am Sonntag in die dritte Runde des Kreispokal-Wettbewerbs. Nach zuletzt vielen Spielen in nur wenigen Tagen reichte es bei A-Ligist TuRa Bergkamen im Nordbergstadion nur mit großer Mühe und erst nach Verlängerung für einen 4:3 (2:1, 3:3)-Sieg.

Dabei hatte zunächst nichts auf eine 30-minütige Extraschicht hingedeutet. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit an den holprigen Naturrasen zeigten die Gäste nämlich erste Fortschritte in der Spieleröffnung. „Wir haben häufiger einen Ball kurz in den Fuß gespielt, weil auch die Laufwege besser und die Räume so gut besetzt waren. Damit bin ich zufrieden“, sagte Trainer Simon Erling.

Verdienter Lohn war eine Zwei-Tore-Führung nach schönen Kombinationen durch Treffer von Kai Schinck (29./Foto) und Fabian Hillmeister (35.). Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konnte Wethmar einen schnellen Gegenangriff der TuRaner dann allerdings nur noch per Foul stoppen und Deniz Akyol fand bei seinem Freistoß aus 18 Metern einen Weg durch die vielbeinige Mauer zum Anschlusstreffer (41.).

Noch vor der Pause hätte der alte Zwei-Tore-Abstand wieder hergestellt sein müssen, doch als Christian Wantoch von Rekowski in einer Szene gleich zwei Mal im gegnerischen Strafraum gefoult wurde, blieb die Pfeife des schwachen Schiedsrichters Tim Schmidt in beiden Fällen stumm. Kurz nach Wiederbeginn war es erneut Wantoch von Rekowski, der die große Chance zum dritten Treffer hatte, statt frei vor dem Tor kompromisslos abzuschließen, ging sein Heber allerdings weit neben das Gehäuse.

In der Folge wurde das Spiel der Grün-Weißen immer zerfahrener, die schweren Beine waren jetzt deutlich zu merken. So lief im Spielaufbau weniger zusammen, häufiger wurden falsche Entscheidungen getroffen und auch in der Arbeit gegen den Ball passten Laufwege und -geschwindigkeit teilweise nicht mehr.

Weil die Hausherren tapfer weiter kämpften, kamen sie so gar nicht einmal unverdient zurück ins Spiel. Nach einem Ballverlust des Bezirksligisten in der Nähe des eigenen Tores stellte Jörg Plattfaut auf 2:2 (69.). Nur drei Minuten später kam es für die Gäste noch schlimmer. Nach einem normalen Zweikampf im Wethmarer Strafraum zeigte Referee Schmidt plötzlich auf den Punkt. Das große Elfmetergeschenk nahm Niklas Arnold dankend an und schoss sicher zum 3:2 ein.

In der Folge blieb das spielerische Niveau zwar weiter überschaubar, der Favorit stemmte sich aber zumindest gegen das frühe Pokalaus. So gelang Wantoch von Rekowski nach einer Schöpf-Ecke mit einem wuchtigen Kopfball das 3:3 (74.).

Weil in der Schlussviertelstunde nichts Zählbares passierte, ging es in die Verlängerung, in der beide Teams konditionell endgültig auf dem Zahnfleisch gingen. Wethmar hatte aber etwas mehr zuzusetzen, kam durch Alex Lohölter zu einer guten Kopfballmöglichkeit. Unmittelbar nach dem letzten Seitenwechsel nutzte Joker Dennis Anderson einen Schnitzer seines Gegenspielers und schoss frei vor dem Tor unhaltbar ein – 3:4 (106.).

Anschließend spielte es Wethmar trotz der Führung in einigen Situationen zu hektisch und ließ durch Wantoch von Rekowski auch völlig frei eine XXL-Möglichkeit aus. Bergkamen fehlte allerdings die Kraft, um noch einmal zurückzuschlagen, so dass der Favorit letztlich mit einem blauen Auge davonkam.

„Ich bin wirklich froh, jetzt mal ein paar Trainingseinheiten ohne Spiel dazwischen zu haben, um bestimmte Punkte gezielt trainieren und an die guten Ansätze in der ersten Halbzeit anknüpfen zu können“, sagte Erling.

Die dritte Runde findet übrigens bereits am kommenden Sonntag (15 Uhr) statt. Zeitlich fast parallel (16.45 Uhr) ist das Turnierspiel beim SV Preußen gegen BW Alstedde angesetzt. Eine Situation, über die Erling alles andere als erfreut ist: „In der Vorbereitung völlig ohne Not gleich drei Pokalrunden anzusetzen, halte ich für sehr unglücklich von den Kreisverantwortichen. Jetzt müssen wir wieder schauen, wie wir es am Sonntag machen.“

Wethmar: Müller; Felsberg, P. Harder, Mantei, R. Harder, Schöpf, Hillmeister, Osterholz, Podszuck (57. Anderson), Schinck (67. A. Lohölter), Wantoch von Rekowski (120. Giesebrecht).

Tore: 0:1 Schinck (29.), 0:2 Hillmeister (365.), 1:2 Akyol (41.), 2:2 Plattfaut (69.), 3:2 Arnold (72.), 3:3 Wantoch von Rekowski (74.), 3:4 Anderson (106.).

Zuletzt geändert am: 14.08.2017 um 19:06

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