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Juli 2017

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V. (admin) am 14.08.2017
2017 >>

Erste verliert im Trainingslager gegen Waltrop mit 1:3

Defensive bleibt der Schwachpunkt

(15.07.17) Das erste Spiel im Rahmen des dreitägigen Kurztrainingslagers am Cappenberger See ging am Samstag für die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar verloren. Gegen Bezirksligist Teutonia SuS Waltrop unterlagen die Gastgeber mit 1:3, zeigten dabei allerdings in Durchgang eins schon einige gute Ansätze, offenbarten allerdings einmal mehr auch viele Schwachstellen.

„Vor dem Spiel haben wir am Freitag und Samstag jeweils intensiv trainiert. Der Fokus lag auf der Spieleröffnung und dem Spiel ohne Ball. Wir haben viel in Spielformen, aber auch an weiteren Aspekten wie der Positionstreue gearbeitet“, sagte Trainer Simon Erling.

Einige Aspekte davon setzten die Grün-Weißen gegen Waltrop zunächst ganz ordentlich, auch wenn am Nachmittag viele Spieler nicht dabei waren und mit Niklas Rogge und Philipp Bremer zwei Akteure aus der U23 aushelfen mussten. „Dennoch haben wir eine ordentliche erste Hälfte gespielt. Vor allem in der Spieleröffnung haben es die Jungs teilweise sehr gut gelöst. Wir sind gut in die Halbräume gekommen und konnten so immer wieder auf die Abwehrketten der Waltroper zudribbeln“, sagte Erling.

Verdienter Lohn war die 1:0-Pausenführung durch einen Treffer von Tim Heptner (Foto). Weitere Tore wären möglich gewesen, aber die Angriffe wurden häufig zu ungeduldig vorgetragen.

Während offensiv also schon erste positive Ansätze zu erkennen waren, bleibt das Spiel gegen den Ball derzeit das große Problem. „In der Abwehr haben wir echt nicht gut gestanden, haben häufig viel zu hoch und offen verteidigt, es Waltrop so immer wieder extrem einfach gemacht, zu Möglichkeiten zu kommen“, sagte Erling.

Alle drei Gegentreffer fing sich die Westfalia in der Anfangsviertelstunde von Durchgang zwei ein. Beim Ausgleich leistete sich zunächst Mats Lange ein Fehlabspiel, um dann auch noch auszurutschen und verletzt liegen zu bleiben, so dass die Gäste keine Mühe mehr hatten zum 1:1 zu vollstrecken. „In dieser Situation haben wir komplett geschlafen“, ärgerte sich Erling.

Gegentor Nummer zwei fiel nach einem unnötigen Foul von Kuruts im eigenen Strafraum und einem sicher verwandelten Strafstoß der Teutonen. „Das 1:3 hat Waltrop dann richtig gut herausgespielt. In dieser Phase hatte mein Team jedoch auch völlig den Faden verloren“, so Erling.

Insgesamt machte der junge Linienchef nach dem Seitenwechsel fehlende Kommunikation in seinem Team aus und vermisste zudem einmal mehr den letzten Einsatz. „Natürlich waren die Jungs kaputt, dennoch war das zu wenig. Wir müssen uns halt auch mal richtig quälen auf dem Platz. Das tun derzeit leider zu wenige“, so der Coach.

Am Sonntag wird das Trainingslager mit weiteren Einheiten fortgesetzt und findet dann um 15 Uhr mit einem weiteren Heimspiel gegen Westfalenligist TuS Sinsen seinen Abschluss.

Wethmar: Müller, Dvorak; A. Lohölter, Quiering, Bremer, Kuruts, Hillmeister, Schöpf, Kowalski, Karabel, Holz, Heptner; Osterholz, Klink, Rogge, Lange.

2:1-Sieg gegen Westfalenligist TuS Sinsen

Achtungserfolg zum Trainingslager-Abschluss

(16.07.17) Ein intensives Wochenende schloss die erste Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am Sonntagnachmittag mit einem 2:1-Testspielerfolg am Cappenberger See gegen Westfalenligist TuS Sinsen ab.

"Wir haben es richtig gut gemacht. Allerdings war das heute auch ein Spiel, wie wir es in der Meisterschaft nicht häufig haben werden. Wir konnten uns hinten reinstellen und auf die Defensive konzentrieren, um dann nach Ballgewinnen schnell umzuschalten, weil Sinsen das ganze Spiel gemacht macht", schätzte Trainer Simon Erling (Foto) den Achtungserfolg realistisch ein.

Zudem konnten beide Mannschaften längst nicht in Bestbesetzung antreten und hatten jeweils ein hartes Trainingslager-Wochenende in den Beinen. Mit der viel defensiveren Grundausrichtung als noch einen Tag zuvor beim 1:3 gegen Bezirksligist Teutonia SuS Waltrop, war die Abwehr der Hausherren deutlich stabiler und weniger anfällig, ließ aus dem Spiel heraus kaum eine Möglichkeit von Sinsen zu.

"Bei vielen Spielern hat endlich mal die Einstellung gestimmt. Obwohl die Beine schwer waren, haben sich die meisten Jungs gequält, immer wieder versucht Löcher zu stopfen, den Gegner zu stören und so einen konstruktiven Spielaufbau zu unterbinden", analysierte Erling.

Das funktionierte in Durchgang eins glänzend. Sinsen kam aus dem Spiel heraus lediglich zu einem gefährlichen Distanzschuss. Auf der Gegenseite konnte Wethmar in Minute 27. die Führung bejubeln, als Goalgetter Tim Heptner nach einem gelungenen Konter frei vor dem Tor keine Mühe mehr hatte zu vollstrecken. Bis zur Pause tauchte Heptner noch zweimal frei vor dem Gehäuse auf, schaffte es jedoch nicht mehr TuS-Schlussmann Sven Jürgens zu überwinden.

Direkt mit Wiederbeginn hatten die Gäste ihre größte Möglichkeit, verpassten den Ausgleich nur knapp, als der Ball an den Außenpfosten klatschte. Anschließend hatte die Westfalia-Defensive, die von der Rückkehr von René und Pascal Harder deutlich profitierte, allerdings die Ordnung wiedergefunden, hatte nur noch nach ruhenden Bällen Probleme.

Nach einem solchen glückte Sinsen auch der einzige Treffer, den Goecke erzielte (81.). Zuvor hatte Wethmar jedoch schon auf 2:0 gestellt, als der starke Dennis Anderson einen perfekt vorgetragenen Konter gewinnbringend abschloss (63.). "Nach diesem Tor hatten wir eine richtig gute Phase, hätten durchaus noch einen oder zwei Treffer nach legen können", sagte Erling zufrieden.

Nach dem Abschluss des Trainingslagers hofft der Coach nun, dass einige der vielen verletzten und angeschlagenen Spieler schnell auf den Platz zurückkehren. "Gestartet sind wir vor zwei Wochen mit 28 Mann, derzeit ist vielleicht gerade die Hälfte beschwerdefrei oder ohne Trainingsrückstand, es bleibt bis zum Saisonstart also weiterhin extrem viel Arbeit", so Erling.

Erstmals ernst wird es für die Grün-Weißen allerdings nicht erst Mitte August, sondern bereits am kommenden Mittwoch, wenn ab 19.30 Uhr die erste Runde im Kreispokal bei Ligarivale FC Overberge ansteht. Gegen den FCO hatte Wethmar auch die letzte Saison abgeschlossen - und war dabei auf dem Kunstrasen an der Hansastraße nach einer schnellen 2:0-Führung noch mit 2:6 unter die Räder geraten. "Overberge hat auch eine völlig neu formierte Mannschaft, die ich noch nicht richtig einschätzen kann. Ich rechne aber in jedem Fall mit einem engen Match", so Erling abschließend.

Wethmar: Müller; Osterholz, Heptner, Holz, Hane, Anderson, Quiering, Cillien, R. Harder, P. Harder, Podszuck; Karabel, Kuruts, Lohölter, Lange.

Tore: 1:0 Heptner (27.), 2:0 Anderson (63.), 2:1 Goecke (81.).

Erling-Team tritt am Mittwoch im Kreispokal an

Pflichtspielauftakt in Overberge

(18.07.17) Bis zum Start in die Meisterschaft sind es fast noch vier Wochen, das erste Pflichtspiel der Saison 2017/18 steht für den neu formierten Kader der ersten Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar aber bereits am Mittwoch, 19. Juli, ab 19.30 Uhr an.

Dann treten die Grün-Weißen im Kreispokal-Wettbewerb beim Ligarivalen FC Overberge an. "Mitten in der Vorbereitung ist dieser Termin sehr unglücklich. Sonst ist der Pokal kurz vor Meisterschaftsbeginn meist ein guter letzter Härtetest. Jetzt können wir nach den 90 Minuten aufgrund der Stärke von Overberge aber zumindest erkennen, woran wir noch arbeiten müssen", sagt Trainer Simon Erling.

Nach einer bislang schwierigen Vorbereitung, in der der neue Coach immer wieder mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen hatte, ist Wethmar auch am Mittwoch weit von einer möglichen Bestbesetzung entfernt. Tim Holz (Beruf/Foto) und Kapitän Nico Stork (verletzt) fallen definitiv aus, die Einsätze von Till Kowalski und Kevin Klink sind fraglich. Ob die Neuzugänge Patrick Schöpf, Fabian Hillmeister und Christian Wantoch von Rekowski mitwirken können, wird sich ebenfalls erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden.

"Overberge ist ein guter Gegner, um dort bestehen zu können, muss jeder richtig Gas geben", sagt Erling. Das war zuletzt beim 2:1-Testspielsieg gegen Westfalenligist TuS Sinsen der Fall, zuvor hatte der Coach in einigen Partien den letzten Einsatz allerdings vermisst. Anders als gegen Sinsen dürften die Grün-Weißen am Mittwoch auch wieder gefordert sein das Spiel selbst zu machen. "Es wird darauf ankommen die richtige Balance zwischen Angriff und Abwehr zu finden. Das hat in den Tests bisher häufig nicht geklappt. Wir dürfen in Overberge keinesfalls ins offene Messer laufen, müssen diszipliniert gegen den Ball arbeiten und unsere Positionen halten", so Erling.

Andernfalls könnte es an der Hansastraße wieder ein böses Erwachen geben. Zum Abschluss der vergangenen Saison kam Wethmar dort nach einer schnellen 2:0-Führung noch mit 2:6 unter die Räder. "Spätestens nach diesem Ergebnis sollte jeder wissen, was am Mittwoch auf uns zukommt. Uns wird ganz sicher alles abverlangt", glaubt Erling.

Allerdings hatte sich nicht nur der Kader der Westfalia, sondern auch der des FCO über die Sommerpause stark verändert. Einige Leistungsträger haben den Club verlassen. Lukas Manka wechselte zum Werner SC, Moritz Manka beendete seine Karriere. Steven Schnurra läuft jetzt für den TSC Kamen auf, Jörg Plattfaut für TuRa Bergkamen und Matthias Göke für den Lüner SV. Neu kamen Ahmet Aktas (TSC Kamen), Apo Ergün (TSC Kamen), Philip Pötter (VfL Kamen), Dustin Berndt (VfL Kamen), Jan Bednarek (SVE Heessen), Malik Celiktas (zuletzt vereinslos), Necati Bacak (zuletzt vereinslos), Moritz Prengel, Lukas Knuth, Florian Kloß (alle eigene A-Jugend) und Sedat Eren (eigene 2. Mannschaft).

"Wie weit Overberge aktuell schon ist, kann ich nur schwierig einschätzen. Aber trotz unserer bisher schwierigen Vorbereitung wollen wir natürlich alles versuchen die nächste Runde zu erreichen", so Erling abschließend.

Zweite zunächst mit Heimspiel gegen PSV Bork

Saisonstart gegen den Meister

(18.07.2017) Die zweite Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar startet mit einem Heimspiel gegen den letztjährigen Meister PSV Bork in die A-Liga-Spielzeit 2017/18. Die Saison beginnt am 13. August um 13 Uhr am Cappenberger See.

"Unser Wunsch nach einem gemeinsamen Heimspieltag von erster und zweiter Mannschaft ist erfüllt worden. Das hat schon in den Vorjahren häufig für ein volles Haus bei uns gesorgt. Darauf hoffen wir an dem einen oder anderen Sonntag auch in dieser Saison wieder", sagt Wethmars stellvertretender Vorsitzender Stephan Polplatz (Foto). Denn im Anschluss trifft die Bezirksliga-Erste der Grün-Weißen auf den SuS Kaiserau.

Der Auftakt gegen die Selmer Vorstädter dürfte ein spannender werden, denn nachdem der PSV den Sprung in die Bezirksliga in gleich zwei Relegationsrunden verpasste, verließen praktisch alle Leistungsträger den Verein. Wie stark und vor allem eingespielt der völlig neu formierte Kader Mitte August bereits sein kann, bleibt abzuwarten. "Gleiches gilt allerdings auch für unsere Truppe, die nach dem Trainerwechsel von Simon Erling zu Philipp Bremer auch ein völlig anderes Gesicht bekommen hat und sich in dieser starken Kreisliga erst wieder zurecht finden muss", sagt Polplatz.

Wohl noch eine ganze Ecke schwieriger als der Heimauftakt gegen den PSV dürfte der zweite Spieltag werden, wenn der Gegner mit der SG Massen einer der großen Meisterschaftsfavoriten ist. Bis zum ersten Derby muss sich Wethmars Zweitvertretung bis zum 7. Spieltag (24. September) gedulden. Dann ist GS Cappenberg ab 13 Uhr im Lüner Norden zu Gast.

Die Hinrunde wird am 19. November mit einem weiteren Nachbarschaftsduell auf eigenem Platz abgeschlossen, wenn es gegen den TuS Niederaden geht. Bis einschließlich 10. Dezember sind anschließend noch zwei weitere Spieltage terminiert, bevor es in die Winterpause geht. Diese endet am 25. Februar mit dem Gastspiel beim SV Bausenhagen. Der letzte Spieltag wird am 27. Mai angepfiffen.

Neben dem Plan für die Kreisliga-Beletage wurden am Dienstag auch die Spielpläne für die B-Ligen Unna/Hamm veröffentlicht. Die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar trifft unter ihrem neuen Spielertrainer Flemming Dvorak in der Staffel zwei zum Auftakt am 13. August auswärts direkt auf Absteiger und Meisterschafts-Topfavorit SuS Oberaden. Das erste Heimspiel findet sieben Tage später statt, wenn es mit dem SuS Kaiserau II erneut gegen einen Absteiger geht.

Wethmar schlägt im Kreispokal Overberge mit 2:1

Mit einer ordentlichen Leistung in Runde zwei

(19.07.17) Mit einer über weite Strecken ordentlichen Leistung gewann der TuS Westfalia Wethmar am Mittwochabend in der ersten Kreispokal-Runde beim Ligarivalen FC Overberge verdient mit 2:1 (0:1) und bleibt damit im Wettbewerb.

"Bis etwa zur 65. Minute war der Auftritt absolut okay von uns. Mit der Spielweise bin ich zufrieden. Wir haben es einzig nicht geschafft unsere Überlegenheit in noch weitere Tore umzumünzen", sagte Trainer Simon Erling (Foto).

Seine Schützlinge gingen von Beginn an konzentriert und aggressiv zu Werke, störten den Gegner früh und hatten das Geschehen an der Hansastraße so gut im Griff. "Spielerisch war noch Luft nach oben, aber durch unser Pressing und die Laufbereitschaft haben wir in der Defensive schon deutlich besser gestanden und sind immer wieder zu Balleroberungen gekommen", sagte Erling.

So hätte das Spiel eigentlich schon zur Pause entschieden sein müssen, denn die Gäste erarbeiteten sich auf dem Kunstrasen fünf bis sechs 100-prozentige Möglichkeiten. Tim Heptner hatte den FCO-Schlussmann umkurvt, legte sich den Ball dann aber etwas zu weit vor, ein Schuss von Patrick Schöpf wurde auf der Linie geklärt und ein Versuch von Christian Wantoch von Rekowski klatschte auf die Latte. Nach einer schönen Kombination kam auch der aufgerückte Innenverteidiger Paul Mantei aus dem Rückraum völlig frei zum Abschluss, schaffte es aber ebenfalls nicht, den Ball im Tor unterzubringen.

"Wie so oft im Fußball wurde unsere schwache Chancenauswertung dann bestraft, als Overberge mit dem ersten Torschuss plötzlich vorne lag", sagte Erling. So leisteten sich die Grün-Weißen einen Fehlpass im Spielaufbau, Overberges Eren zog aus der Distanz einfach mal ab und nach knapp einer halben Stunde stand es 1:0.

Anschließend hatte Wethmar noch zwei beste Cancen, musste aber bis zur zweiten Halbzeit warten, ehe der erste Treffer gelingen sollte. "In der Pause haben wir besprochen, genauso aggressiv, laufbereit und zielstrebig weitermachen zu wollen", sagte Erling. Dies sollte sich schnell auszahlen, denn bereits 68 Sekunden nach Wiederbeginn schloss Neuzugang Christian Wantoch von Rekowski einen Angriff über die rechte Seite zum Ausgleich ab.

Nur sechs Minuten später kam Wantoch von Rekowski im Strafraum erneut an den Ball und konnte nur regelwidrig gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte mit Patrick Schöpf der zweite Zugang von Viktoria Kirchderne sicher.

Anschließend verpassten es die Gäste weitere Treffer nachzulegen und gerieten stattdessen ab der 65. Minute etwas unter Druck. "Wir haben ab diesem Zeitpunkt begonnen konditionell abzubauen. Wir sind gut dreineinhalb Wochen vor dem Start in die Meisterschaft noch nicht in der Lage, dieses Tempo über 90 Minuten zu gehen", so Erling.

Overberge übernahm deshalb die Spielhoheit, wirklich zwingend waren die Aktionen der Bergkamener Vorstädter aber nur selten. Lediglich ruhende Bälle brachten etwas Gefahr. Doch letztlich schaukelte Wethmar den knappen Vorsprung sicher über die Zeit. "Betrachtet man das gesamte Spiel, ist unser Weiterkommen absolut verdient", analysierte Erling.

In Runde zwei trifft Wethmar auf A-Ligist BV Hamm, gegen den im Vorjahr nach einem ganz schwachen Auftritt das Pokalaus stand. "Das wollen wir in diesem Jahr natürlich besser machen und versuchen möglichst weit zu kommen", so Erling. Angesetzt ist das Spiel derzeit für den 30. Juli. Weil Wethmar an diesem Tag allerdings bereits einen Test gegen Westfalia Huckarde absolviert, werden die Grün-Weißen versuchen die Pokalpartie zu verlegen.

Zuvor steigt der nächste Härtetest bereits am Freitag ab 18 Uhr, wenn die Westfalia mit einem Spiel gegen Landesligist SV Hilbeck in das Turnier des Werner SC startet. "Alle Spieler, die fit sind, kommen mit nach Werne. Für uns wird das ein richtig guter Test", glaubt Erling.

Einige Spieler seines Kaders werden zudem am Samstag die zweite Mannschaft vesrtärken, die beim Rewe-Hübner-Cup von GS Cappenberg am Kohuesholz antritt, bevor am Sonntag (18.45 Uhr) mit dem SSV Mühlhausen beim WSC-Turnier der nächste Landesligist wartet.

Wethmar: Müller; Osterholz, Mantei, Hillmeister, Heptner, Schöpf (71. A. Lohölter), Cillien, R. Harder, P. Harder, Wantoch von Rekowski (75. M. Hane), Podszuck (62. Schinck).

Tore: 1:0 Eren (28.), 1:1 Wantoch von Rekowski (47.), 1:2 Schöpf (52./Foulelfmeter).

Wethmar verliert gegen Landesligist Hilbeck mit 3:4

Achtbarer Turnierauftakt trotz Niederlage

(22.07.17) Mit einer unglücklichen und letztlich auch etwas unverdienten 3:4-Niederlage gegen den Landesligisten SV Hilbeck startete Westfalia Wethmar am Freitagabend in das Turnier des Werner SC um den Volksbank-Cup. Trotz des letztlich negativen Ergebnisses war der Auftritt aber ein kleiner weiterer Schritt Richtung Wettkampfreife für die Mitte August beginnende Meisterschaft.

„Insgesamt war das ein ordentlicher Auftritt von uns. Vor allem mit der Leistung in der zweiten Halbzeit kann ich gut leben“, sagte Trainer Simon Erling (Foto). Aber auch schon in den ersten 45 Minuten schaffte es die klassentiefere Westfalia den Werler Vorstädtern mindestens Paroli zu bieten. Dabei war die Mannschaft erneut bemüht die Handschrift des neuen Coaches umzusetzen und den Gegner mit einem frühen Pressing zeitig im Spielaufbau unter Druck zu setzen.

Resultat waren zahlreiche Balleroberungen und beste Kontermöglichkeiten, nachdem die Grün-Weißen nach den Ballgewinnen schnell und zielstrebig Richtung SVH-Gehäuse kombinierten. Neuzugang Christian Wantoch von Rekowski hatte mehrfach die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber jeweils an Schlussmann Sergej Voloshin. Zudem agierte der Angreifer gleich in mehreren Situationen zu eigensinnig und verpasste es den besser postierten Mitspieler im Zentrum zu bedienen.

Hilbeck war zwar auch bemüht stets nach vorne zu spielen und wirkte dabei auch nie ungefährlich, die ersten beiden Treffer für die Schwarz-Gelben (14., 24.) durch den Ex-LSVer Vahit Yilmaz fielen allerdings nach kapitalen Abspielfehlern des Bezirksligisten im Spielaufbau.

Aber auch nach dem Zwei-Tore-Rückstand war Wethmar keineswegs schlechter und kam weiterhin zu besten Möglichkeiten und durch Fabian Hillmeister in Minute 37 auch endlich zum überfälligen Anschlusstreffer.

Kurz vor der Halbzeit galt es jedoch einen weiteren Rückschlag zu verkraften, als Bünyamin Tas völlig ungedeckt aus der Nahdistanz keine Mühe hatte den alten Abstand wieder herzustellen. „Offensiv war eine weitere Leistungssteigerung zu erkennen. Im Spiel gegen den Ball sind wir allerdings weiterhin deutlich zu anfällig, weil noch nicht alle Spieler das System verinnerlicht haben. Daran gilt es bis zum Saisonstart weiter intensiv zu arbeiten“, sagte Erling.

Trotz des Spielstandes von 1:3 hielt Wethmar auch in der zweiten Halbzeit bestens mit. Joker Lucas Zimmermann, der viel Wirbel über die linke Angriffsseite machte, besorgte in Minute 49 den neuerlichen Anschluss.

In der Folge lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit besten Möglichkeiten. Bei Wethmar verhinderte Keeper Niklas Dvorak mehrfach weitere Gegentreffer, auf der anderen Seite benötigten die Grün-Weißen – wie schon am Mittwoch im Kreispokal gegen Overberge – deutlich zu viele Möglichkeiten, um einen Treffer zu erzielen und sich so für den insgesamt guten und äußerst couragierten Auftritt zu belohnen.

16 Minuten vor Schluss glückte dennoch ein Teilerfolg, als Goalgetter Tim Heptner eine gelungene Kombination mit dem Tor zum 3:3-Ausgleich krönte. In der Folge hatte Wethmar gegen immer müder werdende Hilbecker sogar die Chance auf den Dreier, verpasste es jedoch einen weiteren Nadelstich zu setzen.

Stattdessen schlug der Landesligist in Minute 85 noch einmal zu, als Philipp Schnettker zum 4:3 einnetzte. In den Schlussminuten warf Wethmar zwar letztmals alles nach vorne, beschwor so auch einige brenzlige Situationen herauf, der eigentlich verdiente Ausgleichstreffer gelang jedoch nicht mehr. „Es ist eine Entwicklung zu erkennen, wir können derzeit von Spiel zu Spiel zulegen. Daran gilt es jetzt in den nächsten Wochen bis zum Saisonstart kontinuierlich anzuknüpfen“, sagte Erling.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am Sonntag, 24. Juli, wenn auf der Sportanlage im Lindert das zwei Turnierspiel ansteht. Mit dem SSV Mühlhausen wartet ab 18.45 Uhr dann ein weiterer Landesligist als echte Standortbestimmung.

Zuvor werden einige Akteure die zweite Mannschaft am Samstag beim Rewe-Hübner-Cup von GS Cappenberg am Kohuesholz unterstützen. Die Veranstaltung beginnt um 12 hr, Wethmar greift allerdings erst ab 16 Uhr ins Turniergeschehen ein.

Wethmar: Dvorak; Kösling, P. Harder, Mantei, Osterholz, Schöpf, Hillmeister, Schinck, Anderson, Karabel, Wantoch von Rekowski; Heptner, M. Hane, Zimmermann, Klink, Podszuck, Lange.

Tore: 1:0, 2:0 beide Yilmaz (14., 24.), 2:1 Hillmeister (37.), 3:1 Tas (45.), 3:2 Zimmermann (49.), 3:3 Heptner (74.), 4:3 Schnettker (85.).

Zweite Mannschaft scheitert auf Cappenberg

Turnieraus nach der Vorrunde

(23.07.17) Für die zweite Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar ist der Rewe-Hübner-Cup von GS Cappenberg bereits nach der Vorrunde beendet. Mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage verpassten die Grün-Weißen knapp den Sprung ins Halbfinale.

"Insgesamt haben wir uns dennoch ordentlich verkauft, hatten auch etwas Pech, dass es nicht gereicht hat", sagte Wethmars Sportlicher Leiter Rolf Nehling.

Zum Start ins Turnier trennte sich Wethmar in einem ausgeglichenen Spiel torlos von Bezirksliga-Absteiger VfB Lünen. Dabei war anfangs noch etwas Sand im Getriebe, hinten heraus ließ das Team von Neucoach Philipp Bremer aber einige gute Möglichkeiten aus.

Anschließend glückte ein verdienter 2:0-Erfolg gegen Gastgeber GS Cappenberg, für den das Turnier ebenfalls nach Tag eins beendet ist. Im dritten und letzten Gruppenspiel gegen die SG Selm hätte bereits ein Remis zum Weiterkommen genügt. Trotz eines besonders in der Anfangsphase guten Auftritts stand letztlich aber ein 0:2, weil die SG durch einen Weitschuss und nach einem Abwehrfehler der Wethmarer zwei ihrer wenigen Möglichkeiten zu zwei Treffern nutzte. Beste Chancen hatten auch die Grün-Weißen, konnten aber selbst einen Elfmeter nicht verwandeln, so dass letztlich doch noch das Ausscheiden nach der Vorrunde stand.

"Bis zum Start in die Meisterschaft bleiben drei Wochen Zeit, die die Mannschaft nutzen wird, um sich im Training weiter zu verbessern, damit wir Meister Bork im ersten Spiel direkt einen heißen Kampf liefern können", so Nehling.

Dvorak-Team spielt 1:1 bei DJK Adler Buldern II

Guter Test für dritte Mannschaft

(23.07.17) Obwohl die dritte Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar wieder nur mit einem kleinen Kader antreten konnte, reichte es am Sonntag zu einem 1:1 im Testspiel bei B-Kreisligist DJK Adler Buldern II. Den einzigen Treffer für die Grün-Weißen erzielte Maik Pohl (Foto) in der 88. Minute und rettete damit ein Unentschieden.

"Auf tiefen Naturrasen war das ein guter Test und zudem eine richtig gute Konditionseinheit. Am Ende hatten wir sogar mehr zuzusetzen als der Gegner", sagte Spielertrainer Flemming Dvorak. Anfangs hatten seine Schützlinge allerdings ein paar Probleme, kamen nur selten in Pressingsituationen. Nach einer Viertelstunde fanden die Gäste jedoch immer besser ins Spiel und schafften es fortan das Geschehen ausgeglichen zu gestalten.

"Wir haben dann besser verschoben und kamen so zu einigen Balleroberungen", analysierte Dvorak. Anschließend spielte Wethmar jedoch meist entweder zu hektisch oder hielt den Ball zu lange, so dass es nur zu einer großen Möglichkeit durch Lukas Erling reichte. Sein Lupfer ging knapp über das DJK-Gehäuse.

Kurz vor der Pause machte es Buldern besser und traf zum 1:0. Nach einem Diagonalball von der linken Seite stand Pohl im Zentrum gegen zwei Gegenspieler und konnte so den Schuss von Alessandro Fuchs nicht verhindern. Mit dem linken Fuß drückte der Angreifer Richtung langes Eck ab. Auf holprigem Rasen rutschte der Ball Keeper Dominik Heinrich durch die Finger und trudelte ins Netz. "Den kann er auch halten. Das weiß Dominik aber selbst. Daher kein Vorwurf von meiner Seite", so Dvorak.

Der Coach stellte sein Team in der Halbzeitpause neu ein und mit Wiederbeginn waren die Grün-Weißen präsenter in den Zweikämpfen. "So sind wir eigentlich von Minute zu Minute besser geworden. Weil die Jungs am Ende auch noch mehr Luft hatten als der Gegner, war der späte Ausgleich letztlich verdient", sagte Dvorak.

Diesen leitete der Spielertrainer selbst ein, als er nach einem Schnittstellenball eher am Spielgerät war als der DJK-Schlussmann und das Leder an diesem vorbei Richtung zweiten Pfosten spitzelte. Dort hatte Pohl keine Mühe mehr ins verwaiste Tor einzuschieben.

"Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf des Spiels. Die Jungs haben viele Pressingsituationen erkannt und gut zu Ende gebracht. Wir haben nie aufgegeben und sind deshalb letztlich verdient zum Ausgleich gekommen", sagte Dvorak abschließend.

Wethmar III: Heinrich; Splittgerber, Puziak, Pohl, Kress, Brox, L. Erling, Ronneburger, Hageneier, Krause, Mowinkel; Segieth, Dvorak.

Tore: 1:0 Fuchs (41.), 1:1 Pohl (88.).

Zuletzt geändert am: 14.08.2017 um 19:03

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