Januar 2012 |
| Veröffentlicht von Tus Westfalia Wehmar e.V. (admin) am 09.01.2012 |
Wethmars C-Junioren nur im kleinen Finale
Große Chance verpasst
(02.01.12) Der BV Brambauer ist der erste Finalist bei den C-Jugendlichen. Das Nachwuchsteam des Westfalenligisten lieferte sich am Montag einen packenden Zweikampf mit dem TuS Westfalia Wethmar.
Schon im zweiten Spiel der Vorrunde in der gut besuchten Lüner Rundsporthalle trafen die beiden mit Abstand spielstärksten Mannschaften aufeinander und lieferten dabei das beste Spiel des Abends ab. Nach einem offenen Schlagabtausch in Halbzeit eins hatte Brambauer nach dem Wechsel deutlich mehr vom Spiel und ging durch einen Treffer von Tobias Sommer verdient in Führung.
Aber Wethmar kämpfte sich zurück ins Spiel, schaffte kurz vor dem Ende das 1:1 durch Florian Podsuck. Eng wurde es für die Grün-Weißen, als Nagel eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt bekam und Wethmar in Unterzahl zittern musste.
Durch eine unbedachte Aktion beförderte sich allerdings auch der Brambauer Bayrakli auf die Sünderbank und so blieb es bei diesem insgesamt verdienten 1:1. Klar war nun, was auch die Jugendfunktionäre Charly Hesener (BVB) und Stephan Polplatz (TWW) längst geahnt hatten: „Das Ding wird heute über das Torverhältnis entschieden.“
Zu schwach hatten sich im ersten Spiel die Kontrahenten aus Preußen und vom BV Lünen gezeigt. In den restlichen Spielen hatten die Brambauer ihre Aufgaben dann einfach besser erledigt. Dem 8:1 über den völlig überforderten SV Preußen folgte noch ein 7:1 im letzten Spiel gegen den BV Lünen.Lautstark feierte Brambauer den Einzug ins Finale.
Wethmar hatte sich zuvor gegen Preußen die Füße wund geschossen, aber nur vier Treffer zustande gebracht. Die Horstmarer ließen ihre beste Formation durchspielen, die das heimische Gehäuse mit allen Mitteln verteidigte. Und was dann doch aufs Tor kam, war eine Beute von Preußen-Torwart Christopher Goeke, der die Gunst der Stunde nutzte und zum Spieler des Abends wurde. Am Ende musste Wethmar sich eingestehen, gegen das Preußen-Bollwerk nicht die richtigen Mittel gefunden zu haben.
Vorrundenkrimi bei den F-Junioren
Wethmar zieht ins Finale ein

Siegerjubel: Wethmars F-Junioren freuen sich über den Finaleinzug.
(03.01.12) F-Jugend-Fußball auf hohem Niveau sahen die Zuschauer bei den Vorrundenspielen der Gruppe zwei - und auch über extreme Spannung durften sich die Schlachtenbummler freuen.
Denn mit dem BV Brambauer, BW Alstedde, Lüner SV und Westfalia Wethmar begegneten sich gleich alle vier Teams leistungsmäßig nahezu auf Augenhöhe. Das nötige Quäntchen Glück hatten die beiden Nordlichter Westfalia Wethmar und BW Alstedde auf ihrer Seite und durften sich als Erster und Zweiter über die Endspieltickets freuen.
Wie knapp es auf dem Parket zuging, zeigt schon ein Blick auf die Ergebnisse. So wurde keine Partie mit mehr als einem Tor Unterschied gewonnen. Gleich zum Auftakt bezwang Alstedde den LSV nur hauchdünn mit 1:0. Hier hätte das Ergebnis leicht auch anders herum lauten können. Gleiches gilt auch für den 3:2-Erfolg der Westfalia, als die Grün-Weißen einen 1:2-Pausenrückstand nach starkem zweiten Durchgang gegen den BVB noch drehen konnten.
Als dann auch noch Kapitän Kilian Grohs Wethmar mit einem Doppelpack zum 2:1 im Nordderby gegen Alstedde schoss, war die Westfalia bereits eine Runde weiter. Es herrschte jedoch weiter knisternde Spannung im weiten Rund, denn der BWA schlug wenig später mit einem 2:1 gegen Brambauer zurück.
So durfte sich Wethmar im letzten Spiel des Tages lediglich eine äußerst knappe Niederlage für Platz eins leisten. Doch so weit kam es gar nicht. Trotz dreier Treffer des starken LSVers Almar Skrijelj hieß es nämlich mit der Schlusssirene 3:3.
E-Junioren in der Vorrunde nicht zu schlagen
Die dritte Finalteilnahme

Der Wendepunkt: Nick Gonsior trifft im entscheidenden Spiel gegen den Lüner SV zum 2:2.
(04.01.12) Der TuS Westfalia Wethmar begleitet den VfB Lünen am Sonntag ins Endspiel um die Stadtmeisterschaft bei der E-Jugend. In einem packenden Gruppenfinale durfte sich der Lüner SV immerhin knapp zwei Minuten als Finalist fühlen, spielt aber nun um Platz drei.
Mit einem überraschend deutlichen 4:0 über den BV Brambauer-Lünen hatte Wethmar das Turnier eröffnet. So waren die Kicker um Coach Klaus Prediger früh ins Hintertreffer geraten und fanden nicht mehr ins Turnier, sie verloren später mit 3:4 gegen den LSV. „Schade. Das können sie eigentlich besser“, meinte Prediger ein wenig enttäuscht.
Weil Wethmar nach dem 4:0 über den BVB auch Gahmen mit 7:1 geschlagen hatte, reichte den Grün-Weißen Jungs von Coach Sascha Dupke im Gruppenendspiel gegen den LSV ein Unentschieden (so war die Konstellation auch am Vorabend mit VfB und Alstedde gewesen).
Freilich hatte auch der LSV seine Chance, er musste Wethmar halt nur schlagen. Ein schneller Treffer von Lutz Weiland brachte Wethmar in Führung, lange brauchten die Rot-Weißen, um nach diesem Schock wieder ins Spiel zu finden. Sie kamen mit Macht zurück, erkämpften sich durch die Treffer von Furkan Aksakal und Berkan Nacar sogar die Wende in diesem Spiel.
Es war das hochklassigste der gesamten E-Jugend-Vorrunde und bot den Zuschauern eine prickelnde Schlussphase, in der Wethmar die Nerven behielt. Nick Gonsior staubte zum 2:2 ab, kurz danach hämmerte Linus Hensler den Ball zum 3:2 für TWW in den linken Winkel.
90 Sekunden vor Schluss glich Mühacid Yildizkan nochmals aus, aber die Grün-Weißen retteten ihr Unentschieden auch dank des starken Torwarts Sezcan Gürman.
„Wir haben soeben die beiden besten Mannschaften gesehen. Uns hat Gürman den Punkt gerettet“, sagte Sascha Dupke. LSV-Coach Haris Masic gratulierte fair: „Mein Lob geht an beide Mannschaften.“
Es hätte so ein schöner Abend bei den A-Jugendlichen sein können. Es gab ansprechenden Fußball und spannende Partien.
Doch das vorletzte Gruppenspiel endete mit einer Rudelbildung. Der Lüner SV hatte seine ersten beide Partien gegen Wethmar II und den BV Lünen souverän gewonnen. Der Sieg gegen die Geister fiel mit 5:2 sogar so deutlich aus, dass dem LSV das Finale quasi nicht mehr zu nehmen war. Brambauer II hingegen war nach einer 0:2-Auftaktniederlage gegen den BV Lünen und einem knappen 3:2-Erfolg über Wethmar II unter Zugzwang.
So entstand eine spannende vorletzte Gruppenpaarung zwischen dem LSV und dem BVB II, in der sich Brambauer stark präsentierte und durch Treffer von Fazliu und Sarac mit 2:0 in Führung ging. Cakir besorgte kurz vor dem Ende noch einmal den Anschlusstreffer für den LSV.
Eigentlich konnten mit diesem Ergebnis beide Teams leben, denn der LSV war dank des besseren Torverhältnisses vorne und Brambauer wahrte die Chancen für Platz zwei. Trotzdem kam es zu Reibereien zwischen den Spielern und zu Meckereien gegen den jungen Schiedsrichter, der viel laufen ließ, aber dem neutralen Zuschauer keineswegs den Eindruck erweckte, parteiisch zu sein.
Den größten Aussetzer leistete sich ausgerechnet der Coach des LSV Hüseyin Ekici. Noch während des Spiels sprintete er die Seitenlinie hinab, um den Schiri zu beschimpfen. Mit den Worten „Kleine Kinder lassen sie hier pfeifen“, stapfte er zurück Richtung Bank. Seinen Spielern war er mit dieser Aktion kein besonders gutes Vorbild.
Nach Spielschluss kam es dann auch zur nun unvermeidlichen Rudelbildung, an der sich auch einige Zuschauer beteiligten. Die Ordner hatten es schwer, die Situation in den Griff zu bekommen. Hüseyin Ekici wurde in der Folge von der Turnierleitung aus der Halle verwiesen.
Alle Aufregung war am Ende völlig umsonst. Die beiden Streithähne LSV und Brambauer laufen sich am Finaltag wieder über den Weg. Während das Team aus Schwansbell um den Sieg bei den A-Junioren kämpft, spielt der BVB um Platz drei.
Wethmars zweite A-Jugend sicherte sich noch den dritten Platz in der Gruppe durch einen 3:1-Sieg über den BV Lünen.

Fabian Nitsch (r.) und Wethmars A2-Jugend verpassten die Finalrunde nur knapp.
Ein schwarzer Westfalia-Freitag
A-Junioren verzocken Finalticket - D-Jugend schwach

Zu leichtfertig im letzten Spiel: Lucas Zimmermann (r.) und Wethmars A-Junioren verspielten ihre Endspielteilnahme.
(06.01.12) Eine äußerst unruhige Nacht dürften die A-Jugend-Kicker des TuS Westfalia Wethmar hinter sich haben.
Grund dafür waren gerade einmal gut 30 Sekunden im letzten Auftritt gegen Niederaden. Denn in dieser Zeit schafften es die Grün-Weißen äußerst leichtfertig ihr zuvor schon sicher geglaubtes Endspielticket zu verzocken. Dies hatten die Wethmarer vermeintlich schon im zweiten Spiel der Konkurrenz gelöst, als man in einem sehr von Taktik und Sicherheit geprägten Duell der Favoriten den BV Brambauer durch einen Treffer von Winterneuzugang Mayerhofer mit 1:0 bezwang.
„Für mich war diese Partie schon das vorweg genommene Endspiel, stehen doch beide Teams in ihren Ligen an der Spitze. Deshalb hatte ich die Finalteilnahme eigentlich längst abgehakt“, ist Brambauers Coach Udo Hoffmeister ehrlich. Doch während sich der BVB anschließend seinen ganz Frust mit einem 9:0 gegen Niederaden von der Seele schoss, tat sich die Westfalia bereits gegen Preußen unerwartet schwer.
Hier war die Wethmarer Welt noch in Ordnung. Die Grün-Weißen bezwangen den BV Brambauer mit 1:0.
Kapitän Lukas Nagel brach erst Sekunden vor der Pause mit einem wuchtigen Schuss den Bann und schließlich fuhr Wethmar doch noch einen recht ungefährdeten 3:0-Erfolg ein. So hätte den Grün-Weißen gegen Niederaden bereits ein Remis gereicht, um um die Stadtmeisterkrone kämpfen zu dürfen.
Als Hane nach wenigen Sekunden zum 1:0 traf, schien alles auch seinen erwarteten Gang zu nehmen, doch während Niederaden weiter leidenschaftlich fightete, wurde Wethmar immer leichtsinniger und dafür kurz vor der Pause verdientermaßen mit zwei Gegentreffern bestraft.
Nach dem Wechsel versuchte die Westfalia zwar alles, die Bemühungen wurden jedoch zunehmend hektischer und planloser und so konnte der TuS trotz eines Westfalia-Powerplays den knappen Vorsprung über die Zeit retten. So richtig freuen konnte sich Trainer Christian Strauß über diesen Coup aber nicht, schied sein Team doch wegen des schlechteren Torverhältnisses trotz zweier Siege dennoch aus: „Alles andere haben sich die Jungs mit dem 0:9 gegen Brambauer selbst kaputt gemacht.“
Die D-Jugend von Blau-Weiß Alstedde hat ihrem Verein bei der letzten Gelegenheit doch noch eine Finalteilnahme bei der Jugendfußball-Stadtmeisterschaft geschenkt.
Am Freitag Abend setzte sich die vom Vorsitzenden Joachim Greger betreute Mannschaft souverän in ihrem Viererfeld durch und schlug im letzten Gruppenspiel den BV Brambauer-Lünen mit 5:3.
Mit einem Sieg hätte sich Brambauer selbst eine weitere Finalteilnahme sichern können, aber die Mannschaft erwischte einen ganz schwachen Start in dieses entscheidende Spiel. Zunächst überrollte ein nicht besonders scharf geschossener Ball von Meikel Rebiger den BVB-Torwart Demiral Batukan, nur wenige Minuten später eroberten sich die Alstedder den Ball nach einem ganz schlecht ausgeführten Einwurf und kamen durch Karaarslan zum 2:0.
Brambauer kam nach diesem Fehlstart nicht mehr richtig ins Spiel, kassierte sogar noch die Tore zum 3:0 und 4:0. Die beste Phase hatte der BVB-Nachwuchs kurz vor der Pause, als Bilekci und Herzing bis auf 2:4 verkürzen konnten. Dann aber beendete Altuntas alle Hoffnungen auf der schwarz-weißen Gegenseite.
Westfalia Wethmar nutzten auch die schönsten Paraden von Torwart Lukas Maschinski nichts, das Team war nach dem frühen 3:5 gegen Alstedde ins Hintertreffen geraten und musste beim 1:4 auch noch die Überlegenheit von Brambauer anerkennen.
Die Horstmarer vom SV Preußen kamen über die Rolle eines Statisten leider nicht hinaus. Das Torverhältnis von 2:19 war der Beweis.

Lennart Cirkel (l.) und Wethmars D-Junioren gewannen nur ein Spiel.
F-, E- und B-Junioren nicht zu schlagen
Titel-Hattrick für Wethmars Jugend
So sehen Sieger aus: die B-Junioren Niklas Lohhölter (v.l.), Paul Mantei und Fekix Mowinkel freuen sich über den Titel.
(08.01.11) Am Tag nachdem die Erwachsenen ihren Stadtmeister bereits gefunden hatten, gehörte die Bühne den Jugendlichen. Und wie bei den Erwachsenen gingen auch die Titel in den Klassen Minis, F, E und D an die Favoriten.
Der Finaltag begann bereits um 11.30 Uhr mit den Endspielen der Mini-Kicker. Im Spiel um Platz drei geizten die Mannschaften von Alstedde und dem VfB Lünen noch mit Toren. Am Spielende stand es 0:0 und es ging direkt ins Sieben-Meter-Schießen. Dort wurde VfB-Torwart Pascal Czub zum Held. Er verwandelte einen Elfmeter selbst und hielt den entscheidenden Schuss fest. Für den VfB traf noch Nico Unger, für Alstedde nur Luis Atorf.
Im Endspiel fiel dann das erste Tor aus dem Spiel heraus. Nach einer schönen Einzelaktion von LSV-Spieler Anes Masic, der gleich drei Gegner wie Fahnenstangen umkurvte, schoss Macit Özdemir das einzige Tor des Finales, welches die Minis des Lüner SV zum Stadtmeister machte.
Bei der F-Jugend durfte sich Fabian Nitsche nicht nur über zwei Tore im Spiel um Platz drei gegen Blau-Weiß Alstedde freuen, sondern auch über ein Freigetränk der Turnierleitung. Es war die Belohnung dafür, dass es ihm gelang, ein Tor per Kopf zu erzielen. Am Ende durfte Preußen dann auch den Preis für den dritten Platz entgegen nehmen. Das Spiel endete 3:1. Neben Nitsche traf noch Lukas Gerbig für Preußen, den einzigen Treffen der Alstedder erzielte Devren Sensoy.
Im Endspiel der F-Jugend traf Niederaden auf Wethmar. Die Grün-Weißen gingen als klarer Favorit in die Partie und machten von Beginn an Druck. Allerdings trafen sie zunächst nur den Pfosten und schossen aus bester Position über das Tor. Die Niederadener Jungs nutzten diese Patzer und gingen mit der ersten Chance der Partie gleich in Führung. Benedikt Lüning blieb eiskalt vor dem Tor. Als Dave Schlierenkämper kurz darauf auch noch einen Abwehrfehler von Wethmar mit dem 2:0 bestrafte, schien die Sensation ganz nah zu sein.
Doch in Hälfte zwei schlug die große Stunde von Wethmars Kilian Grohs. Gleich vier mal traf die Nummer acht von Wethmar ins Schwarze und machte Wethmar fast im Alleingang zum Stadtmeister. Niederadens Coach Thorsten Springer ärgerte sich nur kurz darüber, dass der Anschlusstreffer von Wethmar ein direkt verwandelter Freistoß war, der nicht hätte zählen dürfen. „Am Ende freuen wir uns aber über unsere gute Leistung. Wenn die Jungs eine Nacht drüber schlafen, werden auch sie sich freuen“, so Springer.
Den dritten Platz bei den E-Jugendlichen sicherte sich der Lüner SV. Das Spiel gegen Blau-Weiß Alstedde dominierten die Rot-Weißen und gewannen verdient mit 5:2. Ilkay Kir stach aus der Mannschaft des LSV mit gleich drei Toren heraus. Berkan Acar und Noah Schmidt steuerten die weiter Treffer des Lüner SV bei. Für Alstedde trafen Niklas Bohle und Lukas Krahl.
Das Finale war deutlich ausgeglichener und äußerst spannend. Der VfB Lünen spielte gegen Westfalia Wethmar und konnte gegen den Favoriten früh durch Philipp Schwarz in Führung gehen. Der VfB hatte das Pech, dass sich mit Baris Kirik einer der großen Leistungsträger noch in Halbzeit eins verletzte und nicht weiter machen konnte.
Wethmar gelang durch Lutz Weiland in Hälfte zwei der Ausgleich. Bis zum Schluss verpassten es beide Teams, den Sack zuzumachen und so kam es zum Neun-Meter-Schießen, in dem Wethmar die Oberhand behielt, weil der VfB nicht einen seiner Strafstöße im Tor unterbringen konnte. Für Wethmar trafen Weiland und der Keeper Gürman, der zudem drei Strafstöße des VfB parierte.
Im Spiel um den dritten Platz der D-Jugend hatte Brambauer keine Mühe mit dem BV Lünen und setzte sich durch Tore von Azar, Plechaty und Hesener mit 3:1 durch. Für den BVL traf Emre Bayraktar.
Im Finale der D-Jugendlichen sah es erst nach einer klaren Geschichte für den VfB aus, der früh durch Marcel Salmen und Yuri Gesecus mit 2:0 in Führung ging. Doch innerhalb von zwei Minuten glichen Cezmi Karaarslan und Gökcan Kaya die Partie aus. In der zweiten Halbzeit sorgte Marcel Salmen mit seinen Treffer zwei und drei dann für die Entscheidung zugunsten des VfB Lünen. Der Anschlusstreffer von Rebiger half Alstedde nicht mehr.
Das große Finale in der Königsklasse der A-Jugend hielt lange Zeit nicht das, was es versprach. Nach einem 0:0 in der regulären Spielzeit wurde es aber im 9-Neunmeterschießen höchst dramatisch und turbulent – und zwar auch noch nach dem 6:5-Sieg des BV Brambauer, denn der Lüner SV legte Protest ein.
Die Rot-Weißen fühlten sich benachteiligt, weil das Schirigespann Kraeling/Minnerup zwei Neunmeter des BVB hatte wiederholen lassen. Der LSV-Keeper soll sich zu früh nach vorne bewegt haben.
Die jeweils zuerst verschossenen Neunmeter verwandelten dann Hoffmeister und Hanke beim zweiten Versuch – zum großen Unmut der LSV-Fans, -Trainer und -Spieler. Der LSV-Protest wurde letztlich abgelehnt, weil das Ergebnis durch Tatsachenentscheidungen zustande kam, begründete Hallensprecher Werner Krause knapp und verständlich. Letztlich hatte trotz der Turbulenzen aber das Team die Hallenkrone auf, das im Spiel klar dominiert hatte. Der LSV war höchst ungefährlich und kam nur zu einem Torschuss, während der BVB sich zahlreiche Chancen erarbeitete.
„Wir haben aber den Abschluss nicht gefunden und der LSV-Keeper hat gut gehalten. Letztlich ist so ein Neunmeterschießen für alle unangenehm und man braucht das Quäntchen Glück“, so Udo Hoffmeister, der mit Dirk Sauerbier die BVB-Jungs coacht. So war der Titelgewinn verdient, auch wenn am Ende ordentlich beim BVB gezittert werden musste.
Im Spiel um Platz drei siegten die A-Jugendlichen von Westfalia Wethmar gegen Brambauer mit 2:0. Sehenswert war der „Winkelhammer“ von Westfalias Keeper Büscher, der hinter der Mittellinie Maß genommen hatte.
Auch in den beiden anderen Finals der Jugendklassen gewannen letztlich die Mannschaften, die die bessere Leistung gezeigt hatten. In der B-Jugend-Konkurrenz bezwang Westfalia Wethmar die Reserve des BV Brambauer am Ende souverän und verdient mit 5:2.
Dabei zeigten die Jungs von Coach Andreas Hermes einige feine Buden – Hallenfußball zum Zungeschnalzen war das 2:1 von Wethmar: Kösling hatte einen 20-Meterpass Volley mit der Innenseite ins lange Eck befördert. Der BVB kam vor allem durch kleine Nachlässigkeiten der Grün-Weißen zu Toren.
„Am Anfang haben wir uns ein bisschen schwer getan. Mit der Leistung danach und den Auftritten aus der Vorrunde muss man sagen, dass wir verdient Meister geworden sind“, so ein zufriedener Coach Hermes.
Und mit dem dritten Hallenstadtmeistertitel holte Wethmar eine besondere Auszeichnung noch dazu: der Westfalia-Nachwuchs ist der erfolgreichste der Endrunde (BVB 2, LSV und VfB jeweils ein Titelgewinn). Da könnte sich das Wethmarer Herrenteam ruhig ein Scheibchen abschneiden...
Den dritten Platz in der B-Jugend konnte sich der Lüner SV gegen den VfB sichern. Beim 1:0-Sieg erzielte Kralani den goldenen Treffer. Im Endspiel der C-Jugend schlug der BVB dem LSV mit 3:1 ein Schnippchen. Das 1:0 durch Sarac hatte der LSV mit Uzuns Treffer noch postwenden beantwortet. In Durchgang zwei sorgten aber Kohnert und Bayrakli für den Titelgewinn des BVB.
Im Spiel um Platz drei fiel die Entscheidung erst vom 9-Meterpunkt, da es nach Treffern von VfB-Kicker Kiric und Wethmars Koczy 1:1 gestanden hatte. Vom Neunmeterpunkt war der VfB dann nervenstärker und gewann 4:3.
Sicherten sich Platz eins: Wethmars B-Junioren.
Wethmar unterliegt VfL Bochum nur mit 0:3
Eine Hälfte Paroli geboten

Im Kampf um den Ball: Niklas Rogge (r.) und sein Bochumer Gegenspieler.
(10.01.12) Zumindest eine Hälfte Paroli bieten konnten die C1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar im Testspiel am Dienstagabend der U14 des VfL Bochum, die als Tabellenvierter der C-Jugend-Regionalliga sonst auf Gegner wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen oder FC Schalke trifft.
So wurden die Grün-Weißen für ihren engagierten und lauffreudigen Auftritt mit einer torlosen ersten Spielhälfte belohnt. Erst nach Wiederbeginn und zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten kam der Nachwuchs des Zweitligisten doch noch zu drei sehenswerten Treffern und damit zu einem 3:0-Erfolg.
„In der ersten Hälfte haben wir in der Abwehr wirklich ordentlich gestanden. Das sah schon ganz gut aus“, lobte Wethmars Coach Simon Erling seine Schützlinge, „da haben wir nicht viele Chancen zugelassen“.
Nach dem „Kaltstart“ in die zweite Hälfte der Freiluftsaison gleich mit dem Knaller gegen Bochum, geht es für die Wethmarer C-Junioren in dieser Woche nun aber so richtig los. Bereits Donnerstag (18 Uhr) steht ein Testspiel bei Landesligist SuS Kaiserau an, Samstag treffen die Grün-Weißen am Cappenberger See auf den ASC Dortmund, denn im dritten Anlauf soll nun endlich der Sprung in die Bezirksliga gelingen.
„In den letzten beiden Spieljahren sind wir in der A-Liga jeweils nur Zweiter geworden. Jetzt soll es mit der Meisterschaft klappen und dann wollen wir uns auch in der Aufstiegsrunde durchsetzen“, hofft Erling. Aktuell sieht es für die Wethmarer wirklich gut aus, führen sie die Tabelle doch an.„Das Bochum-Spiel war ein wirklich schönes Highlight, aber jetzt konzentrieren wir uns wieder ganz auf die Meisterschaft“, so Erling.
Für die Grün-Weißen waren Dienstag Tristan Schlossarek, Jörn Gumpricht, Björn Hartmann, Florian Talke, Luca Albrink, Mats Lange, Niklas Rogge, Tim Nagel, Till Kowalski, Florian Podszuck, Steven Koczy, Jonas Osterholz, Nico Grüning, Niklas Pella, Marco Kowol und Jacques Hann am Ball.
Lüggert-Elf auf Rang vier
Kreismeisterschaft in der Rundsporthalle

Tobias Fröhling (l.) und Westfalia Wethmar schlugen in der Vorrunde auch BW Alstedde. Am Ende reichte es zum vierten Rang.
(13.01.12) Die Sensation ist perfekt. Nach Rang zwei im letzten Jahr setzte die SG Beckinghausen 2012 noch einen drauf und sicherte sich den Titel bei der 20. Hallenmeisterschaft des Kreises Lüdinghausen.
„Das ist eine geile Sache. Damit hätte doch vorher keiner gerechnet. Aber Hut ab vor den Jungs, die sich von Spiel zu Spiel gesteigert haben“, jubelte Trainer Semistan Tikici.
Im Endspiel, das leider nur noch ganz wenige Zuschauer in der Rundsporthalle verfolgten, setzte sich die SGB gegen Landesligist Davaria Davensberg durch. Der überragende Nagdet Magid, der sich mit elf Treffern auch die Torjägerkanone sichern konnte, brachte die Blau-Gelben auch in dieser Partie auf die Siegerstraße. Zwar kam die Davaria in Unterzahl vier Minuten vor dem Ende noch einmal auf 1:2 heran und rannte nun wütend an. Doch mit etwas Glück und viel Geschick hielt das Beckinghauser Abwehrbollwerk jedoch und der Titel wurde eingefahren.
Die einzige Niederlage am Endrundentag hatte die SGB in den Gruppenspielen mit 1:2 gegen die Last-Minute-Mannen aus Wethmar kassiert. Denn sowohl gegen den späteren Sieger als auch in der Begegnung mit Ottmarsbocholt sicherte Dennis Wagner den Grün-Weißen durch späte Treffer den Sieg und als Gruppenzweiter damit ebenfalls den Sprung ins Halbfinale.
Hier war für die Westfalia Endstation. 0:3 lautete das Ergebnis gegen Davensberg. „In diesem Spiel haben wir nicht diszipliniert genug gespielt. Das war einfach zu wenig“, sagte der Sportliche Leiter Rolf Nehling, der am Finaltag den verhinderten Spielertrainer Alexander Lüggert vertrat.
Für Beckinghausen sollte das Semifinale jedoch nicht zum Stolperstein werden. Mit einem deutlichen 4:0 gegen einen chancenlosen Bezirksligisten Werner SC räumte das Team von der Kreisstraße einfach den nächsten Favoriten aus dem Weg, nachdem die Blau-Gelben in der Endrundengruppe bereits Landesliga-Spitzenreiter SV Herbern durch ein 2:1 aus dem Turnier geworfen hatten. Besonderen Grund zur Freude hatte auch Schlussmann Dominik Elbracht. Er wurde vor Wethmars Philipp Grenigloh als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet.
Sich selbst aus dem Turnier schoss schon in der Vorrunde BW Alstedde. Gegen den FC Nordkirchen führten die Blau-Weißen gut zwei Minuten vor dem Ende scheinbar komfortabel mit 2:0, ehe die Konzentration etwas nachließ und der Bezirksligist deshalb noch drei Treffer erzielen konnte. Und auch bei der 1:2-Pleite gegen Wethmar waren die Alstedder eigentlich das bessere Team.
Doch gegen seinen Ex-Club wurde Kai Schinck zur tragischen Figur. Erst traf Schinck aus einem Meter nur den Innenpfosten und verpasste damit das sichere 2:0, ehe er wenig später nach einem Beinschuss Wethmars spielenden Übungsleiter Alexander Lüggert von den Beinen holte und für zwei Minuten in die „Kühlbox“ musste. In Überzahl traf Fröhling für die Westfalia zum Sieg und sicherte den Grün-Weißen damit den Gruppensieg in der Vorrunde.
Erwartungsgemäß Schluss war nach dem ersten Tag auch für B-Ligist GS Cappenberg. In einer schweren Gruppe mit durchweg höherklassigen Gegnern wehrte sich der GSC aber tapfer und konnte gegen Stockum zumindest einen Punkt aus der Rundsporthalle entführen.
Ganz großen Wurf nur knapp verpasst
E1-Junioren werden Vize-Kreismeister
(15.01.12) Nur ein Spiel vom Double entfernt waren die E-Junioren-Fußballer des TuS Westfalia Wethmar am zweiten Januarwochenende. Nach dem Sieg bei der Hallenstadtmeisterschaft gegen den VfB Lünen reichte es auf der Hallenmeisterschaft des Kreises Lüdinghausen am letzten Wochenende diesmal „nur“ zum Silberrang.
Im Finale unterlag der grün-weiße Nachwuchs Union Lüdinghausen deutlich mit 0:4. „Nach zwei anstrengenden Turniertagen war da die Luft leider etwas raus“, sagte das Trainertrio Sascha Dupke, Klaus Borchardt und Kai Sauert unisono und erkannte den verdienten Sieg der Münsterländer neidlos an.
So konnte die Finalniederlage der guten Stimmung dann auch keinen Abbruch tun, hatten die Wethmarer zuvor doch ein bärenstarkes Turnier mit nur einem kleinen Schönheitsfehler gespielt. Dies war die 1:4-Niederlage in der Vorrunde gegen den VfL Senden. Nach Siegen über Nachbar BW Alstedde (3:1), den Werner SC (2:1) und das chancenlose Team von Westfalia
Vinnum (9:0) reichte es dennoch zum Gruppensieg in der Vorrunde, so dass die Titelkämpfe für das Team vom Cappenberger See am Sonntag in der Lüdinghauser Sporthalle weitergingen.
Doch auch dieses sollte nur eine Durchgangsstation für die Westfalia sein, ließ man dem TuS Ascheberg beim 4:1-Erfolg doch keine Chance. Anschließend war der Akku jedoch leer und Lüdinghausen im Endspiel einfach zu stark. „Mit der Leistung der Mannschaft sind wir natürlich trotzdem sehr zufrieden“, sagte die Wethmarer Trainer-Troika: „Wir freuen uns mit den Jungs über die gewonnene Stadtmeisterschaft und den Titel des Vizemeisters im Kreis.“
Nach der erfolgreichen Hallensaison ist die Verschnaufpause für den grün-weißen Nachwuchs aber nur kurz, beginnt doch bei dem aktuell recht milden Winter schon in wenigen Tagen wieder das Training auf dem Kunstrasen des Sportplatzes am Cappenberger See.
Clubs diskutieren über "Gewalt im Fußball"
Stadtmeistertafeln übergeben

Sitzung der Fachschaft Jugendfußball. Dabei wurden die Meisterschilde durch den Stadtsportverband übergeben. Von links: Günter Enning (Problemlotse Kreis Dortmund), Fachschafts-Vorsitzender Jörg Minnerup, Josef Meier (Ehrenjugendleiter Wethmar), Achim Kissing (Jugendleiter VfB), Uwe Schmidt (Jugendvorstand LSV), Charly Hesener (Jugendleiter BV Brambauer)
(24.01.12) Auf der ersten Fachschaftsversammlung im neuen Jahr beschäftigten sich die Jugendfußballer im Stadtsportverband mit einem mehr denn je aktuellen Thema, mit dem sich sowohl Aktive und Funktionäre als auch Zuschauer häufig beschäftigen müssen.
Zur Diskussion um „Gewalt im Fußball“ hatte Fachwart Jörg Minnerup mit Günter Enning (Problemlotse des Kreises Dortmund) einen Experten ins Clubhaus des SV Preußen geladen, der ausführlich über Ursachen, Wirkung und Möglichkeiten zur Prävention referierte.
„Die Bereitschaft zur Gewalt ist höher als früher!“ stellte der 72-Jährige klar und erklärte die Gründe: „Durch mangelnde Ausbildung und schlechte Erziehung sind Jugendliche und junge Erwachsene häufiger bereit, Streitigkeiten gewalttätig zu lösen.“
Auch das Aufeinandertreffen der verschiedenen Kulturen berge oft hohes Konfliktpotenzial, so dass er ein Umdenken einforderte. „Der Verein hat mehr denn je einen sozialen Auftrag: Die Verantwortlichen müssen versuchen, Probleme in der Wurzel zu erkennen und integrativ tätig werden, um die steigende Anzahl von Sportlern mit Migrationshintergrund verantwortungsvoll in den Verein einzubinden.“
Nach langer Diskussion über Schwierigkeiten und Hindernisse im täglichen Vereinsleben zog Enning ein Fazit: „Auch wenn es sicherlich immer schwieriger wird, müssen wir dafür sorgen, dass die Zukunft des Fußballs – gerade in den kleinen Vereinen und in den unteren Spielklassen – gesichert ist und uns somit Gedanken über Dinge machen, die nicht unbedingt direkt mit Fußball zu tun haben.“
Zuvor hatte Minnerup, der glücklich darüber war, dass zumindest die Lüner Stadtmeisterschaften sehr friedlich über die Bühne gegangen waren, die erfolgreichen Vereine und ihre Titelträger geehrt. So überreichte er den Vertretern des TuS Westfalia Wethmar (Sieger bei den B-, E- und F-Junioren), des BV Brambauer (A- und C-Junioren), des Lüner SV (Minikicker) und des VfB Lünen (D-Junioren) jeweils die Wanderplakette des SSV.
Die nächste Versammlung findet am Montag, den 26. März, bei der SG Gahmen als Gastgeber statt.
Jugendtrainer starten gut vorbereitet
Schulung mit Senioren-Coach Alex Lüggert
Seniorentrainer Alexander Lüggert (r.) bei der Schulung mit den Wethmarer Jugendcoaches.
(25.01.11) Gut vorbereitet und mit vielen frischen Anregungen für den Trainingsbetrieb starten die Jugendtrainer des TuS Westfalia Wethmar in die Rückrundenvorbereitung.
Am Samstag hielt Alexander Lüggert, Spielertrainer der ersten Mannschaft und auch beim Deutschen Fußball-Bund für Trainerschulungen in dieser Region zuständig, hielt mit den Coaches der Westfalia eine vereinsinterne Schulung ab.
In knapp vier Stunden wurden in Theorie und Praxis verschiedenste Trainingsansätze, Methoden und Übungen durchgesprochen und selbst getestet. „Allen Beteiligten hat es viel Spaß gemacht und fachlich hat es auch noch einiges gebracht“, freute sich Jugendleiter Bernd Völkering, der selbst an der Schulung teilnahm. „So etwas wollen wir jetzt in regelmäßigen Abständen durchführen. Durch den gegenseitigen Austausch bekommen alle Trainer immer einen neuen Input, für die Trainingsarbeit mit unseren vielen Nachwuchstalenten kann dies nur förderlich sein“, so Völkering weiter.
Am Sonntag nimmt übrigens auch die Westfalia-Erste wieder das Training auf. Dann allerdings noch ohne ihren spielenden Coach. Lüggert urlaubt bis Mitte nächster Woche noch im spanischen Marbella. Vertreten wird der 30-Jährige in den ersten Einheiten von Co-Trainer Hüseyin Bulut.
Doppel-Aus für Wethmarer Oldies
Kreis- und Stadtmeisterschaft endet ohne Titel

Matthias Schmitz (l.) und die Westfalia-Oldies hatten viel Spaß bei der Stadtmeisterschaft und holten einen Punkt.
(28.01.12) Knisternde Spannung lag am Samstag über der Sporthalle Dammwiese, wo die Altherren-Kicker der Lippestadt ihren Titelträger ermittelten. Schon die Qualifikation für das Endspiel wurde zu einem wahren Krimi.
„Das Beste an dem Turnier war, dass sich in der Vorrunde kein Favorit herauskristallisiert hat“, freute sich dann auch Sascha Holz, dritter Vorsitzender des ausrichtenden Vereins TuS Niederaden. In der Gruppe A überstand der VfB Lünen die Gruppenspiele ungeschlagen. Gegen den Zweitplatzierten Niederaden gab es nach einer packenden Partie ein 1:1-Unentschieden.
Da beide Teams gleich viele Punkte und die gleiche Tordifferenz hatten, entschied die Anzahl der mehr geschossenen Tore über den Finaleinzug: Der VfB kam auf acht Treffer, Ausrichter Niederaden schoss nur sieben Tore. Somit stand der VfB als erster Finalteilnehmer fest, während der TuS sich mit dem kleinen Finale begnügen musste.
In der Gruppe B konnte sich der SV Preußen durch Siege gegen Wethmar und Gruppensieger Lüner SV, sowie ein Unentschieden gegen den BVB als Gruppenzweiter durchsetzen. Durch drei Siege und nur eine Niederlage gegen den SVP kam der Lüner SV als Gruppenerster ins Finale.
Im kleinen Finale konnte der SV Preußen nach wenigen Sekunden in Führung gehen und diese auch lange halten. Torwart-Legende Peter „Flieger“ Lemke parierte einige Bälle stark und hielt somit sein Team im Spiel. Dennoch konnten die Niederadener nach einem Abwehrfehler den Ausgleich erzielen.
Preußen zeigte sich aber wenig geschockt und stellte den alten Abstand im direkten Gegenzug wieder her: Der SVP-Stürmer spielte dem Niederadener Torwart die Kugel durch die Hosenträger zum 2:1. Doch in der Schlussminute hatte der TuS noch die Riesenchance zum Ausgleich, aber der Ball fand nach einem spektakulären Hackentrick nicht mehr den Weg ins Tor. SVP-Kapitän Lemke freute sich: „Wir sind stolz auf den dritten Platz, da wir im Schnitt ein sehr altes, aber erfahrenes Team haben.“
Das Finale gestaltete sich dann deutlich torreicher: Zwischen dem VfB und Titelverteidiger LSV fielen innerhalb der ersten drei Minuten vier Tore, der Zwischenstand lautete 2:2. Von Beginn an dominierte der LSV, der VfB stand unter Dauerbeschuss. Nach rund sechs Minuten konnten die Süder dann aber durch ein Kopfballtor die Führung erzielen und diese auch geschickt verwalten.
In der achten Minute gab es dann eine Zwei-Minuten-Strafe gegen den LSV, die der VfB eiskalt ausnutzte: Ein Schuss von der Mittellinie wurde noch leicht abgefälscht und landete unhaltbar im LSV-Tor.
Die zahlreichen VfB-Anhänger peitschten ihre Mannschaft lautstark nach vorne, der LSV war so gut wie geschlagen. Zwei Minuten vor Ende setzte der VfB dann durch das 5:2 den Deckel drauf und holte sich verdientermaßen den Stadtmeistertitel.
Neben der üblichen Stadtmeistertafel für den Turniersieger gab es für alle Finalisten noch Geldpreise. Auch der Torschützenkönig wurde geehrt: Jasmin Isic vom Lüner SV war mit sieben Treffern bester Schütze. Bester Torwart, errechnet durch ein Punktesystem, wurde Niederadens Thorsten Wiemers.
„Es war ein tolles Turnier mit guter Stimmung. Wir sind sehr zufrieden und bedanken uns bei allen Teams, dass sie fair geblieben sind“, so Sascha Holz.
Schneider zum besten Keeper gewählt
Ohne Sieg in vier Spielen ereilte die Grün-Weißen an der Dammwiese das frühe Aus. Bei der zeitgleich stattfindenden Kreismeisterschaft lief es zumindest etwas besser. Nach zwei Siegen (2:0 über Herbern und 3:1 gegen Ottmarsbocholt) sowie einer Niederlage (0:2 gegen Lüdinghausen) erreichte Wethmar die Zwischenrunde.
Auch hier hatte die Westfalia mit Andreas Schneider, der auch zum besten Keeper gewählt wurde, einen starken Rückhalt im Tor, doch nach zwei knappen Niederlagen und einem Sieg wurden die Finalspiele dann doch verpasst.
Langstreckenlauf Richtung Aufstieg
Lüggert-Elf nimmt die Trainingsarbeit auf

Die Westfalia-Erste hat das Training für die Rückrunde bereits wieder aufgenommen.
(30.01.12) Mit einem lockeren einstündigen Aufgalopp fiel bei A-Liga-Spitzenreiter Westfalia Wethmar Sonntag der Startschuss für die Rückrundenvorbereitung.
Richtig intensiv wurde die Arbeit am gestrigen Abend am Cappenberger See aufgenommen und sofort floss der Schweiß wieder in Strömen, denn am Ende dieses „Langstreckenlaufs“ soll Mitte Juni der Aufstieg in die Bezirksliga stehen. „Wir haben eine tolle Vorrunde gespielt und fünf Zähler Vorsprung, jetzt wollen wir natürlich auch versuchen aufzusteigen“, erklärt der Sportliche Leiter Rolf Nehling.
Einfach werde dies laut Nehling aber keinesfalls. „Den Spitzenreiter will jeder immer schlagen. Deshalb müssen die Jungs weiter Gas geben. Arbeiten wir weiter konzentriert, ist Platz eins möglich“, sagt der 59-Jährige. Eine Erfolgsformel hat der Fußball-Routinier sogleich auch parat: „Die Partien gegen die Teams ab Platz vier abwärts müssen wir gewinnen, dann kann sich die Mannschaft gegen die direkten Konkurrenten aus Herbern und Stockum auch mal ein Remis erlauben.“
Genau diese Konstanz zeichnete die Grün-Weißen ja schon in der Vorrunde aus, als man sich bis auf einen rabenschwarzen Sonntag in Olfen lediglich noch ein Unentschieden im Spitzenspiel gegen Herbern leistete. Dies in Serie zwei zu wiederholen, wird aber noch ein wenig schwieriger, hat die Westfalia doch gleich drei Auswärtsspiele mehr zu absolvieren.
Eine Vorteil könnte es für Nehling sein, dass mit Herbern der bisher ärgste Verfolger eine zweite Mannschaft ist: „Auch die Erste ist in der Landesliga noch voll im Titelrennen. Bleibt dies möglichst lange so, kann dies für uns nur gut sein.“ Aber bereits ab Anfang April dürfen alle Teams auch Jugendspieler einsetzen und die A-Jugend der Münsterländer spielt auch in der Landesliga. „Deshalb sollten wir sowieso nur auf uns schauen“, sagt Nehling und fügt selbstbewusst hinzu: „Auch wir haben starke Leute in der Jugend, die sich anbieten könnten.“
In der langen Vorbereitung, die Serie startet erst am 18. März wieder, ist es für Nehling ganz entscheidend, das Coach Alexander Lüggert, der noch bis Dienstag im spanischen Marbella weilt, und sein Co Hüseyin Bulut das Team wieder auf den konditionellen Stand des Saisonstarts bringen. „Da waren die Jungs topfit. Schließlich waren ja auch einige Spiele dabei, die wir erst spät gewonnen haben“, sagt der Sportliche Leiter und fügt hoffnungsvoll hinzu: „Ist die Truppe wieder so brutal fit, schaffen wir es.“
Wethmars C-Liga-Zweite startete gestern direkt mit einem Testspiel. Nach 1:0-Führung unterlag die Otto-Elf A-Ligist VfK Weddinghofen II noch mit 2:4.
Osterfeld-Schule richtet Stadtmeisterschaft aus
Wethmar als Co-Ausrichter
(30.01.12) Die Fußball-Stadtmeisterschaft der Grundschulen wird im kommenden Jahr von der Osterfeldschule organisiert. Die Schirmherrschaft hat die Sportredaktion der WR/WAZ Lünen übernommen.
Die Osterfeldschule folgt auf die Heinrich-Bußmann-Schule, für die ihr Lehrer Thorsten Heimann die Veranstaltung im Dezember ein letztes Mal durchgeführt hatte.
Nun übernimmt Bernd Völkering, Lehrer an der Osterfeld-Grundschule und Jugendleiter des TuS Westfalia Wethmar. Er will die etablierte Veranstaltung nach Rücksprache mit der Sportverwaltung mit seinem Organisationsteam ausrichten. Mit-Ausrichter wird dann auch Westfalia Wethmar sein. Ein entsprechendes Schreiben verteilte Osterfeld-Schulleiter Kunze am vergangenen Wochenende an alle Beteiligten und an die Presse.
Die Fußball-Stadtmeisterschaft der Grundschulen ist eine seit vielen Jahren etablierte Veranstaltung in Lünen. Es handelt sich um ein Vormittags-Turnier, an dem grundsätzlich alle Lüner Grundschulen teilnehmen dürfen. Um den Titel wird in der Rundsporthalle gespielt.
Zuletzt geändert am: 18.02.2012 um 18:46
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