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In der Zwischenrunde auf Rang drei

Westfalia-Erste qualifiziert sich beim Warsteiner Masters für die Lucky-Loser-Runde

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auf Rang drei beendete Westfalia Wethmar am Sonntag die Zwischenrunde beim Warsteiner Masters in Bergkamen und bleibt damit weiterhin im Turnier. Als Dritte dürfen die Grün-Weißen am Samstag, 27. Januar, in der Lucky-Loser-Runde in Werl antreten und haben so die Möglichkeit sich für den großen Finaltag am Sonntag, 28. Januar, zu qualifizieren, der ebenfalls in Werl stattfindet.

Allerdings war der Teilerfolg sehr teuer erkauft. Nachdem sich Abwehrchef Paul Mantei bereits in der Vorrunde eine Knöchelverletzung zugezogen hatte, verletzte sich am Sonntag auch noch Keeper Bendix Wagner (Foto) schwer.

Bereits im zweiten Spiel gegen Gastgeber TuRa Bergkamen verdrehte sich Wagner das Knie und musste mit einem Krankenwagen abgeholt werden. „Eine Diagnose steht noch aus. Es kann eine Verletzung am Meniskus sein, vielleicht aber auch an den Innen- oder Kreuzbändern. In jedem Fall wird uns Bendix wochen- oder sogar monatelang ausfallen. Das ist ein ganz herber Schlag“, sagte Trainer Simon Erling geschockt.

Auch die Teilnahme an der Lucky-Loser-Runde passt dem Coach nicht wirklich gut in den Kram, denn für den selben Tag hat die Westfalia auch ein Testspiel gegen den VfB Lünen vereinbart. „In unserer Tabellensituation hat die Vorbereitung auf die Rückrunde natürlich Priorität. Deshalb müssen wir mal schauen, welche Mannschaft wir nach Werl schicken werden“, sagte Erling.

Der Auftakt in die Zwischenrunde misslang den Grün-Weißen, gegen den VfK Weddinghofen setzte es eine 0:2-Pleite, so dass man sich anschließend durch die kraftraubende Trostrunde in dem im doppelten K.o.-System ausgetragenen Wettkampf quälen musste.

Im zweiten Spiel hieß es nach Ablauf der regulären neunminütigen Spielzeit durch ein Tor von Kevin Coerdt 1:1, so dass die Entscheidung über den Verbleib in der Konkurrenz, in der es teilweise einmal mehr überhart zur Sache ging, im Neunmeterschießen fallen musste. Nach dem Verletzungsschock rückte Feldspieler Christian Wantoch von Rekowski zwischen die Pfosten und parierte gleich einmal zwei Neunmeter. Weil Nico Stork, Maik Küchler und Robin Coerdt einnetzten, qualifizierte sich Wethmar durch einen 4:3-Erfolg für die nächste Runde.

In dieser setzte sich die Westfalia gegen den Kamener SC deutlich mit 5:1 durch. Die Tore erzielten Küchler (3) und Robin Coerdt (2). Weiter ging es gegen Ay Yildiz Derne. Mit 3:1 (Tore: Küchler, Patrick Schöpf und Kevin Coerdt) setzte sich Wethmar auch in diesem Match durch und schaffte es so ins Spiel um Platz drei, in dem der Gegner erneut VfK Weddinghofen hieß.

Und erneut setzte es eine Niederlage. Diesmal mit 1:3 noch dazu komplett unnötig. Denn die Grün-Weißen gingen durch ein Kevin-Coerdt-Tor sogar in Führung, kassierten dann aber nach einem Standard das 1:1. Als das Team vom Cappenberger See gut eine Minute vor Schluss bei einer eigenen Ecke aufgerückt war, setzte es per Konter den zweiten Gegentreffer. 20 Sekunden vor der Sirene hatte Kevin Coerdt den Ausgleich auf dem Fuß, sein wuchtiger Schuss klatschte von der Unterkante der Latte jedoch zurück ins Feld und Weddinghofen schob im Gegenzug ins verwaiste Westfalia-Gehäuse zum 1:3-Endstand ein.

Weddinghofen schaffte es so ins Endspiel, das die Bergkamener Vorstädter gegen den TSC Kamen allerdings glatt mit 0:3 verloren. Als Turniersieger in der Friedrichsberghalle ist Kamen direkt für den Finaltag Ende Januar qualifiziert, während der VfK ebenso wie Wethmar den Umweg über die Lucky-Loser-Runde gehen muss.

„Wir haben insgesamt ein ordentliches Turnier gespielt. Mit den beiden Verletzten war das Weiterkommen aber viel zu teuer erkauft. Ich kann nur hoffen, dass beide Jungs möglichst schnell wieder fit werden“, sagte Erling abschließend.

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