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In der Pole Position

B-Junioren mit großen Ambitionen vor dem Start am Sonntag gegen Kaiserau II

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Zwei Monate nach dem letzten Pflichtspiel steht auch für die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar der Rückrundenauftakt vor der Tür. Am Sonntag geht es auf der Sportanlage des SuS Kaiserau gegen deren Zweitvertretung um die ersten drei Punkte in der Rückrunde.

„Uns erwartet am Sonntag eine defensiv sehr gut agierende Mannschaft. Auch offensiv haben sie gute Akteure“, sagt Trainer Daniel Nowak, der auch das HInspielergebnis von 2:0 für seine Mannschaft nicht als Ruhepolster sehen will: „Seit dem letzten Spiel ist fast ein halbes Jahr vergangen, da kann mit einer Mannschaft viel passieren. Wir sind vorbereitet und werden den Gegner nicht unterschätzen.“

Nach einer überzeugenden Hinrunde, welche die Westfalia punktgleich mit Tabellenführer SuS Kaiserau I auf Tabellenplatz zwei abschloss, ist das Selbstvertrauen beim Nachwuchs der Grün-Weißen natürlich groß. Daran konnten auch die teils schwachen Auftritte in den Testspielen nichts ändern. Immerhin berappelte man sich am letzten Wochenende und konnte am Samstag erst Teutonia SuS Waltrop mit 2:1 bezwingen, ehe man am Sonntag beim VfL Senden, nach einer vorangegangenen Trainingseinheit, mit einem Minimalaufgebot von zwölf Spielern durch einen Treffer in der Schlussminute ein 1:1 erspielen konnte.

In beiden Spielen zeigte sich die Mannschaft deutlich formverbessert. „Wir wissen, dass wir in den Spielen der Vorbereitung nicht immer überzeugt haben und nicht alles gut gelaufen ist. Daran werden wir weiterhin arbeiten. Das ist aber kein Grund unser Selbstvertrauen über Bord zu werfen“, so Nowak und ergänzt: „Gegen Waltrop haben wir in der ersten Halbzeit sehr stark gespielt, hätten deutlich mehr aus unseren Möglichkeiten machen müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir das Niveau leider nicht halten können. Gegen Senden hingegen merkte man in der ersten Halbzeit, dass die Beine schwer waren. Zudem taten wir uns mit dem äußerst rutschigen Kunstrasen schwer, lagen teilweise mehr am Boden als dass wir auf den Beinen waren. In der zweiten Halbzeit haben wir den Gegner komplett dominiert. Das war richtig stark von den Jungs. Ich weiß, dass der Sonntag, auch nach den Belastungen aus den Vortagen, für die Jungs brutal anstrengend war. Aber sie haben gemerkt, was sie zusätzlich leisten können, wenn sie ihren inneren Schweinehund überwinden.“

Der Linienchef geht voller Zuversicht in die zweite Halbserie, obwohl die Vorbereitung, aufgrund zahlreicher witterungsbedingter Trainings- und Spielausfälle sowie immer wieder auftretender Ausfälle von Spielern, überhaupt nicht nach seinen Planungen und Vorstellungen verlief. Zudem passte ihm die Einstellung einiger seiner Spieler nicht. „Einigen fehlte es in der Vorbereitung an Eigenmotivation und Einsatzwillen. Diese beiden Elemente brauchen wir aber, um als Mannschaft erfolgreich zu sein. Und wer Eigenmotivation und Einsatzwillen künftig nicht mitbringt, wird deutliche Schwierigkeiten mit mir bekommen. Ich vertraue meiner Mannschaft aber zu 100 Prozent, dass sie am Wochenende wieder ihre maximale Leistung abrufen wird“, sagt Nowak.

Der Titelkampf in der Kreisliga A spitzte sich am vergangenen Dienstag zu, als der VfL Mark in einem Nachholspiel den SuS Kaiserau I mit 3:1 bezwingen konnte. Dadurch befinden sich mit Wethmar und Kaiserau I (beide 24 Punkte) sowie Mark und Holzwickede (beide 22 Punkte) vier Teams im Titelrennen, die lediglich maximal zwei Punkte auseinanderliegen. Damit bewahrheitete sich nach der Hinrunde die Prognose von Nowak, der nach Veröffentlichung der Gruppenzusammensetzung gesagt hatte, dass die Liga dieses Jahr besonders stark sei und keine Mannschaft durchmarschieren werde. Dass es so eng zugehen würde, hatte aber auch der TuS-Trainer nicht erwartet. „Das ist momentan echt brutal. Vier Mannschaften innerhalb von zwei Punkten im Aufstiegsrennen – wann erlebt man das mal?“, sagt Nowak, der abermals die Erwartungen dämpft und keine überzogenen Erwartungen aufkommen lassen will: „Wir sind zwar in einer guten Position, aber wie ich es bereits sagte, ist es unmöglich einen Aufstieg zu planen, da immer viele Faktoren mit hineinspielen, die man nicht beeinflussen kann. Wir schauen einfach weiter von Spiel zu Spiel. Es bleibt eine Herausforderung und die nehmen wir weiterhin gerne an.“

Auf die Frage nach seinen Zielen für die Rückrunde – unabhängig von der Platzierung in der Abschlusstabelle – antwortet Nowak: „Ich möchte, dass wir uns fußballerisch und auch als Persönlichkeit weiterentwickeln. Wir wollen unsere Spielweise weiter verfeinern und taktisch flexibel sein. Zudem müssen wir unsere Chancenverwertung verbessern, da haben wir einfach zu viel ausgelassen. Jeder der Jungs soll nochmal einen Sprung nach vorne machen, dann haben wir in der Rückrunde schon vieles richtiggemacht. Denn Jugendfußball definiert sich nicht nur über Ergebnisse.“

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