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Immer noch eine blütenweiße Weste

B-Junioren feiern beim 5:1 in Kaunitz den sechsten Sieg im sechsten Spiel

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Am vergangenen Sonntag konnten die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar im Auswärtsspiel beim FC Kaunitz mit einem 5:1 die Oberhand behalten. Mit nun achtzehn Punkten aus sechs Spielen und damit auf Tabellenrang zwei liegend, gehen die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in die kurze Pflichtspielpause über die Herbstferien. Danach steht dann am 3. November das Knallerspiel bei der Hammer SpVg II an, die aufgrund der besseren Tordifferenz die Tabellenführung innehat.

„Trotz einer personell schwierigen Situation, gab es bei uns nie die geringsten Zweifel daran, dass wir dieses Spiel gewinnen würden. Es ist schon unglaublich, wie gut es bei uns momentan läuft. Wir hätten nie gedacht, dass wir bis zu den Herbstferien verlustpunktfrei auf Platz zwei liegen. Unser oberstes Ziel war der Klassenerhalt, nun sind wir in der Spitzengruppe. Wir werden unser Saisonziel mannschaftsintern nun etwas anpassen. Mehr wird es von uns dazu, wie in der letzten Saison, aber nicht zu hören geben“, gab TuS-Coach Daniel Nowak zu.

Ersatzgeschwächt mussten die Grün-Weißen am Sonntag nach Verl reisen. Mit Jason Jäger und Julian Papior hatten sich zwei Spieler zum Ferienbeginn in den Urlaub verabschiedet, zudem waren Marvin Jankowiak und Jonas Stiller verhindert. Zu allem Überfluss meldete sich Dave Schlierenkämper am Samstagabend noch krankheitsbedingt ab. Zudem war Lennart Belz nach einer Verletzungspause noch nicht wieder bei 100 %. Aufgrund dessen rückte noch C-Junior Nico Beile in den Kader, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Die Westfalia kam zu Beginn trotzdem gut ins Spiel und konnte sich auch erste Möglichkeiten erarbeiten. Nach einem Eckball von Nico Knäpper kam Lukas Knoke per Kopf an den Ball, setzte diesen aber über das Tor. Zudem konnte der FCK-Keeper eine scharfe Hereingabe vor dem einschussbereiten Ben Kautz abfangen. Kaunitz entwickelte dann mehr Druck, konnte sich auch in Richtung des TuS-Strafraum durchspielen. Dort trafen sie auf die Viererkette des TuS, bei der zumeist Endstation war.

Trotzdem waren es die Hausherren, die den Führungstreffer erzielen sollten. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde Wethmar dann klassisch ausgekontert. In der Box musste der FCK-Stürmer nur noch für seinen Mitspieler querlegen, der den Ball dann ohne Abwehrchance für TuS-Keeper Paul Sikora im Kasten unterbringen konnte (20.). In der Folge entwickelte sich eine Halbzeit, in der Wethmar, trotz einer überschaubaren Leistung, den besseren Spielansatz zeigte. Viele im Ansatz gute Möglichkeiten, machten sich die Grün-Weißen aber durch schlechte Entscheidungen oder einen schwachen ersten Kontakt zunichte.

Zum Ende der Halbzeit spielten die Jungs vom Cappenberger See dann aber doch noch ihre Qualitäten aus und konnten per Doppelschlag mit einer Führung in die Pause gehen. Wethmar kombinierte sich hinter die Kette der Gastgeber. Knäpper legte den Ball in der Box dann in den Rückraum und Koert sperrte den Schussweg frei, sodass Kilian Grohs den Ball ins Tor knallen konnte (39.). Damit gaben sich die Grün-Weißen aber nicht zufrieden und pressten den Gegner nach dessen Anstoß. Einen Pass eines FCK-Innenverteidigers fing Kautz ab und ging mit Tempo auf die Innenverteidigung zu. Im richtigen Moment spielte er dann einen Pass auf den durchsprintenden Koert, der dem FCK-Schlussmann im direkten Duell mit einem überlegten Abschluss keine Chance ließ (40.).

Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause. „Wir haben in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel gefunden, obwohl wir letztlich mit einer Führung in die Pause gegangen sind. Das können wir deutlich besser. In der Kabine haben wir dann besprochen, wie wir es im zweiten Spielabschnitt besser machen können“, so Nowak.

In Halbzeit zwei zeigte der TuS-Nachwuchs dann eine deutlich stärkere Leistung als noch im ersten Spielabschnitt und ließ dem Gastgeber kaum einmal Luft zum Durchatmen. Gleich mit dem ersten Angriff erspielten sich die Grün-Weißen eine Großchance. Kautz spielte einen tollen Pass auf Koert, dessen Abschluss allerdings zu unplatziert war und vom FCK-Schlussmann zur Ecke abgewehrt werden konnte. Zuvor verpasste er es, den Ball auf Kautz querzulegen. Die anschließende Ecke von Knäpper setzte Knoke mit dem Kopf erneut über das Tor.

Das war der Startschuss für ein Wethmarer Chancenfestival. Koert sollte gleich zwei Mal eine Großchance haben. Die erste setzte er mit einem Heber knapp neben das Tor, die zweite ging als Flachschuss ebenfalls knapp neben das Tor. Kurz darauf wurde Koert erneut in Szene gesetzt, legte den Ball dieses Mal quer auf seinen Sturmpartner Kautz, der den Ball im Kaunitzer Tor unterbrachte. Der sehr gut leitende Schiedsrichter sah allerdings eine Abseitsstellung und verweigerte dem Treffer die Anerkennung. „Das war eine knappe Entscheidung und aus meiner Sicht kein Abseits. Der Schiedsrichter hat aber eine sehr gute Spielleitung an den Tag gelegt, sodass das dann auch kein Thema war“, musste sich Nowak aber nur kurz ärgern.

Denn nur ein paar Minuten später sollte dann doch der nächste Treffer der Westfalia fallen und der Vorsprung somit ausgebaut werden. Eine Ecke spielte Grohs kurz auf Julien Hagen, der zurück auf Grohs legte. Grohs flankte dann auf den langen Pfosten, an dem sich Koert gut von seinem Gegenspieler gelöst hatte und dem FCK-Torwart mit seinem Kopfball keine Abwehrchance ließ (60.). Mit diesem Treffer war das Spiel dann vorzeitig entschieden, zu überlegen präsentierte sich der TuS-Nachwuchs in der zweiten Halbzeit. Der wollte sich mit dem Spielstand allerdings noch nicht zufriedengeben und spielte weiterhin zielstrebig nach vorne. Nachdem Kaunitz einmal eine Offensivaktion gefahren hatte, fing Sikora die Flanke des FCK ab. Er spielte einen präzisen Abschlag auf Kautz, der den Ball unter Gegnerdruck stark festmachte. Er legte ihn dann ab auf den nachrückenden Timo Chukliang, der einen Steckpass auf den durchstartenden Conner Schönfelder spielte. Schönfelder zog am Torwart vorbei und bekam noch einen Kontakt mit. Er blieb allerdings auf den Beinen und schloss ab. Der Ball ging dann zwischen Pfosten und Innenverteidiger ins Tor – 4:1 (75.).

Den Schlusspunkt der Partie setzte dann der eingewechselte Belz, der seine ersten Minuten nach seiner Verletzungspause bekam. Eine Ecke spielte Grohs auf den kurzen Pfosten. Der Ball flipperte dann zwischen zwei Verteidigern, sodass Belz den Ball dann zum Endstand in die Maschen knallen konnte (79.). „Unsere zweite Halbzeit war deutlich besser als die erste. Die Jungs haben die angesprochenen Dinge sehr gut umgesetzt, sodass wir Kaunitz in allen Belangen überlegen waren. Wir haben einen richtig guten Ball gespielt, lediglich unsere Chancenverwertung stand einem noch höheren Erfolg im Weg“, lobte Nowak und fügte abschließend hinzu: „Wir werden in der kurzen Pflichtspielpause konzentriert weiterarbeiten und freuen uns schon darauf, wenn es nach den Ferien im Pokal bei der SG Massen weitergeht, ehe es dann zum Spitzenspiel mit Hamm kommt. Hamm ist zwar Favorit, wir werden uns aber auch dort nicht verstecken!“

TWW: Sikora – Hensler, T. Beling, Grohs, Koert (64. Chukliang), Stephan, Hagen, Knäpper (75. Belz), Knoke (69. Beile), Kautz, Fischer (64. Schönfelder).

Tore: 1:0 (20.), 1:1 (39.) Grohs, 1:2 (40.) Koert, 1:3 (60.) Koert, 1:4 (75.) Schönfelder, 1:5 (79.) Belz.

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