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Hochverdiente Auswärtsklatsche

A-Junioren unterliegen bei der JSG Wadersloh-Liesborn-Diestedde

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Nach dem siebten Spieltag haben die A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar in der Bezirksliga den Anschluss nach oben verloren. Und das nach der 0:4 (0:1)-Auswärtsklatsche und der bislang schwächsten Saisonleistung bei der JSG Wadersloh-Liesborn-Diestedde völlig zurecht.

„Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Der Gegner hat es für seine Verhältnisse geschickt gemacht und wir haben über die gesamte Spieldauer kein Mittel gegen den Defensivriegel gefunden“, sagte Trainer Niklas Rath (Foto) enttäuscht.

Denn nach der bärenstarken Leitung im Kreispokal-Halbfinale gegen Westfalenligist Hammer SpVg, als die Grün-Weißen unglücklich mit 2:3 ausschieden, zeigte der älteste Nachwuchs vom Cappenberger See sein anderes Gesicht.

Auf dem extrem kleinen Kunstrasenplatz zogen sich die Hausherren extrem weit in die eigene Hälfte zurück, verteidigten mit elf Spielern und überließen der Westfalia komplett den Aufbau. So hatten die Gäste sehr viel Ballbesitz, wussten damit aber leider herzlich wenig anzufangen.

„Wir haben den Ball viel zu langsam zirkulieren lassen, ohne Ball hat komplett die Bewegung gefehlt, so sind wir kaum einmal in die gefährliche Zone gekommen“, sagte Rath. So reichte es lediglich zu zwei Möglichkeiten, als Kapitän Lennart Schumann nach einer Ecke verzog und auch Arne Neuhäuser einen Ball knapp neben das Gehäuse setzte.

Auf der Gegenseite klingelte es fast mit dem Pausenpfiff, als die Jugendspielgemeinschaft mit Windunterstützung eine Ecke auf das Tor zog, Keeper Max Schroeder daneben griff und das Spielgerät plötzlich im Netz lag. „Das Tor war in der Entstehung zwar glücklich, aber insgesamt hochverdient, denn wir hatten vorher schon mehrfach um einen Gegentreffer gebettelt“, sagte Rath.

Denn Wadersloh konnte nach Ballverlusten der Gäste im Aufbau immer wieder kontern und kam mehrfach in aussichtsreicher Position zum Abschluss, doch hier bewahrte Schroeder sein Team jeweils noch vor eine Rückstand.

In der Pause versuchte Rath seine Schützlinge zwar noch einmal auf den unbequemen Gegner einzustellen, besser wurde es aber auch nach dem Seitenwechsel nicht. Eher im Gegenteil. Denn kaum war die Partie wieder angepfiffen, als die JSG den Ball aus 30 Metern unhaltbar in den Winkel des Westfalia-Tores jagte und es plötzlich 2:0 stand.

„Damit war das Spiel eigentlich schon entschieden. Zwar haben sich die Jungs in der Folge bemüht, sind aber immer hektischer geworden und haben den Gegner so weiterhin zum Kontern eigengeladen“, sagte Rath konsterniert.

So hatte Wethmar weiterhin zwar gefühlt immer den Ball, kam trotz aller Anstrengungen jedoch nicht einmal gefährlich zum Abschluss. „Heute passte bei uns einfach nichts zusammen, wir hätten wohl noch drei Stunden spielen können und hätten keinen Treffer geschafft“, sagte Rath.

Bei den Hausherren dagegen gelang nach Ballgewinnen plötzlich alles. Als die Ostwestfalen dann nach einem Konter Mitte der zweiten Hälfte fast ungestört durch die gesamte Wethmarer Hintermannschaft spazieren konnten und mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Metern auch noch zm 3:0 vollstreckten, hatte die Westfalia pünktlich mit Beginn der Karnevalszeit endgültig die Pappnase auf.

Nach dem dritten Gegentreffer war das Match endgültig entschieden. Wadersloh igelte sich weiterhin in der eigenen Hälfte ein und bei Wethmar war der Glaube dahin, an diesem Tag noch für eine Wende sorgen zu können. Dass die Platzherren schließlich kurz vor dem Abpfiff nach einem weiteren individuellen Fehler auch noch auf 4:0 stellen konnten, hatte fast nur noch statistischen Wert.

„Natürlich ist diese Niederlage ärgerlich, aber wir stehen weiterhin im gesicherten Mittelfeld. Wichtig ist jetzt, dass die Jungs die richtigen Lehren aus diesem Spiel ziehen, erkennen an welchen Schwächen wir gezielt arbeiten müssen und es dann versuchen schon am Mittwoch besser zu machen“, sagte Rath.

Dann nämlich geht es im Nachholspiel beim SSV Mühlhausen ab 19.30 Uhr nämlich erneut um Punkte. „Dann erwarte ich eine Reaktion der Truppe, so dürfen wir uns kein zweites Mal präsentieren“, so Rath.

Wethmar: Schroeder; Adam, Weiß, Schumann, Grabowski, Stauch (76. Falkenberg), Jansen (64. Schlierenkamp), Wilberg, Hunschede (76. Ast), Böllhoff, Neuhäuser.

Tore: 1:0 (43.), 2:0 (51.), 3:0 (69.), 4:0 (88.).

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