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Gute Leistung, aber zwei Niederlagen

B1-Junioren unterliegen am Wochenende Herne und ASC Dortmund

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar haben sich am vergangenen Wochenende, mit jeweils einer Schwächeperiode während des jeweiligen Spiels, um bessere Ergebnisse in den Testbegegnungen gebracht. So verlor der Nachwuchs vom Cappenberger See am Samstag bei Westfalia Herne II mit 3:5 und am Sonntag beim ASC 09 Dortmund mit 2:5.

Am Samstag schien die Mannschaft bis zur 53. Minute auf einem guten Wege, einen relativ ungefährdeten Erfolg bei der starken Zweitvertretung von Westfalia Herne einzufahren. Den unnötigen Rückstand aus der 16. Minute konnte Benedikt Lehn nach einem tollen Spielzug über Felix Gabel und Frederic Fischer egalisieren (19.).

Im Anschluss blieb die Wethmarer Westfalia immer gefährlich und kam durch Lehn und Jason Jäger zu hochkarätigen Möglichkeiten. Dem Chancenplus sollte in der 37. Minute der verdiente Führungstreffer folgen, als Maik Petkovic nach einem Eckball von Jäger nur noch den Fuß hinzuhalten brauchte.

In der Pause wechselten beide Trainer kräftig durch, was der Spielfreude der Wethmarer allerdings keinen Abbruch tat. Nach weiteren guten Einschussgelegenheiten für Lukas Knoke, Fischer und Jäger sollte erneut eine Standardsituation für Erfolg sorgen. Pascal Schmidt köpfte einen Eckball von Niklas Bohle erst an den Querbalken, ehe er den Abpraller im gegnerischen Gehäuse unterbrachte (50.).

Dann folgte die Schwächeperiode der Westfalia: So kassierte die Mannschaft innerhalb von acht Minuten drei Gegentore (53., 59., 61.), die allesamt vermeidbar waren und denen individuelle Fehler vorangingen. „Solche krassen Fehler passieren uns normalerweise nicht, aber letztlich ist es gut, dass sie uns in einem Testspiel passiert sind. So weiß nun jeder, dass wir zu jeder Zeit fokussiert aufs Spiel sein müssen“, sagt Trainer Daniel Nowak zu den Gegentoren.

Die Jungs vom Cappenberger See ließen sich im Anschluss an die Gegentreffer aber nicht hängen und versuchten noch den Ausgleichstreffer zu erzielen. Doch der letzte Treffer der Partie war der Mannschaft aus Herne vergönnt, die in der Nachspielzeit einen Konter zum Erfolg brachte.

TWW: Sikora – T. Beling, Grimm (41. Schmidt), Petkovic (41. Bittner), Fischer, Jäger, Bali (35. Hövener), Lehn (41. Knoke), Bohle, Gabel (41. S. Beling), Rudwill.

Tore: 0:1 (16.), 1:1 (19.) Lehn, 1:2 (36.) Petkovic, 1:3 (50.) Schmidt, 2:3 (53.), 3:3 (59.), 3:4 (61.), 3:5 (80. + 1.).

Der Sonntag sollte für die Westfalia mit einem Nackenschlag beginnen, denn so fiel Torwart Paul Sikora kurzfristig angeschlagen aus. So musste man auf der Torhüterposition improvisieren, da auch die sonst für die Torhüterposition in Frage kommenden Feldspieler Jonas Rudwill und Niklas Tittelbach urlaubsbedingt nicht zur Verfügung standen. So stand in der ersten Halbzeit Jason Jäger zwischen den Pfosten, der in der Halbzeit von Tom Beling abgelöst wurde.

„Beide Jungs haben das wirklich sehr gut gemacht, bei den Gegentoren waren sie jeweils chancenlos. Wenn sie sonst gefordert wurden, waren sie jeweils sicher zur Stelle und haben einen Ball jeweils auch überragend pariert“, war Nowak voll des Lobes für die beiden Aushilfstorhüter.

Die Schwächeperiode der Westfalia sollte bereits in der Anfangsphase beginnen. So war die Westfalia noch nicht ganz auf dem Platz, als die Aplerbecker nach sechs Minuten schon mit zwei Toren in Front waren. Danach kämpfte sich Wethmar langsam ins Spiel hinein, musste aber in der 19. Minute den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Nach einer weiteren individuellen Fehlerkette erhöhte der ASC auf 0:3.

In der Folge nahm auch die Westfalia nun vollends am Spiel teil und erspielte sich auch ihrerseits Möglichkeiten. Aus aussichtsreicher Position vergaben aber Fischer und Knoke. In der zweiten Halbzeit zeigte die Westfalia dann ein ganz anderes Gesicht und eine deutlich bessere Körpersprache. So ließen sie ASC keine Luft zum Atmen mehr und zwangen die Dortmunder immer wieder zu langen Bällen, die häufig im Seitenaus landeten.

Auch aus den kurzen Pässen der Dortmunder erzielten die Jungs vom Cappenberger See immer wieder gute Ballgewinne. So war es dann auch folgerichtig, dass die Wethmarer sich ihrerseits auf die Anzeigetafel bringen konnten. Fischer drang über die linke Seite in den Strafraum ein und wurde vom Gegenspieler elfmeterreif gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Jäger sicher (49.). In der 61. Minute setzte sich dann Jäger auf der linken Seite durch und brachte ein klasse Zuspiel auf Lehn, der den Ball in den gegnerischen Maschen unterbringen konnte (61.). Leider sollte die starke zweite Halbzeit der Westfalia nicht belohnt werden, denn vor dem 2:4 des ASC übersah der schwache Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung des Aplerbecker Torschützen (72.). Das 2:5 der Aplerbecker sollte dann den Endstand darstellen (76.).

„Auch wenn es in der Vorbereitung nicht auf die Ergebnisse ankommt, hätten wir beide Spiele aber nicht verlieren müssen. Es gab am Wochenende viele gute Sachen zu sehen, so haben wir eine hervorragende zweite Halbzeit gegen ASC 09 gespielt, in der ASC keinen geordneten Aufbau mehr zustande bekommen hat. Auch gegen Herne waren wir 60 Minuten lang die bessere Mannschaft mit der klareren Spielanlage. Zudem mussten wir auf den Offensivpositionen urlaubsbedingt improvisieren. Die Jungs haben das auf ungewohnten Positionen aber gut gemacht. Das sind Dinge, die wir auf jeden Fall mitnehmen“, so Nowak über das Wochenende, an dem er allerdings auch verbesserungswürdiges gesehen hat: „Unsere Kommunikation war in beiden Spielen teilweise ausbaufähig, da hat es teils an Kommandos gefehlt. Zudem haben wir unser Spiel jeweils nicht für 80 Minuten auf den Platz gebracht. Wir sind aber auf einem guten Weg.“

TWW: Jäger/T. Beling – S. Beling, T. Beling/Jäger, Grimm, Fischer, Hövener, Bali (41. Grohs), Knoke, Lehn, Bohle, Bittner (41. Gabel).

Tore: 0:1 (2.), 0:2 (6.), 0:3 (19.), 1:3 (49./FE) Jäger, 2:3 (61.) Lehn, 2:4 (72.), 2:5 (76.)

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