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Grundsätzlicher Optimismus trotz Niederlage

1. Mannschaft unterliegt bei Türkspor Dortmund knapp mit 0:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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0:2 verloren, aber dennoch nicht komplett unglücklich: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar unterlag bei Türkspor Dortmund einem ziemlich starken Gegner zwar knapp und verdient, was Trainer Andreas Przybilla allerdings zu einem optimistischen Fazit veranlasste.

„Ich bin mit der Leistung heute durchaus zufrieden, auch wenn wir als Verlierer vom Platz gegangen sind“, sagte der Coach. „Die Jungs haben sich kämpferisch und taktisch voll auf der Höhe gezeigt und sehr diszipliniert gegen ein echtes Top-Team präsentiert.“ Auch die faktische Niederlage warf Przybilla nicht aus der Bahn. „Das wären heute Zusatzpunkte gewesen, Türkspor ist noch nicht unser Maßstab. Aber auf dieser Leistung können wir allesamt zusammen aufbauen.“

Die Hausherren erwiesen sich über den Großteil der Spieldistanz als technisch stark und offensiv sehr gefährlich, doch Wethmar warf enormen Ehrgeiz und viel Herz in die Waagschale, sodass auch die Gäste selbst zwei Mal gefährlich in die gegnerische Box kamen: Zunächst sauste das Leder nach einer Ecke an Freund und Feind vorbei ins Aus, wenig später donnerte El-Gaouzi den Ball von der Strafraumkante an den Pfosten.

Weiterhin arbeitete der TuS geschlossen gut gegen den Ball, ehe Türkspor in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte mächtig aufdrehte und vier Großchancen innerhalb kürzester Zeit nicht nutzen konnte. Wieder einmal erwies sich Keeper Florian Fischer dabei als Fels in der Brandung und entschärfte mehrfach in überragender Manier. Als sich alle Beteiligten schon mit einem Halbzeit-Remis abgefunden hatten, klingelte es dann doch noch in der Nachspielzeit: Nach einer in der Entstehung vermeidbaren Ecke köpfte Türkspor unbedrängt zum 1:0 ein (45.+2).

In der Kabine entschloss sich Prybilla dann zu einer taktischen Variante. „Die Maßgabe war, den Gegner nun früh in der eigenen Hälfte anzulaufen!“ Dies gelang, Türkspor hatte nun vereinzelt ein paar Probleme im geregelten Spielaufbau, konnte sich aber letztlich doch immer wieder befreien. Wethmarer Chancen ergaben sich erneut nach den Standards, allerdings hatte Kahlkopf nach einer Ecke aus fünf Metern nicht das (Schuss-)Glück des Tüchtigen. Stattdessen lief die Westfalia fünfzehn Minuten vor Schluss nach einer weiteren guten Chance direkt in einen Konter - 0:2.

„Da müssen wir uns sicherlich etwas cleverer anstellen und die gefährlichen Zonen besser besetzen, das war letztlich der entscheidende Knackpunkt der Partie“, monierte Przybilla dann doch leicht kritisch. Unter dem Strich beharrte er jedoch darauf, seine junge Truppe durchweg zu loben. „Das war heute völlig in Ordnung. Man sieht, dass wir uns stetig entwickeln“, freut sich der Trainer. „Am nächsten Sonntag gegen Roj wollen wir dann auch wieder etwas Zählbares mitnehmen.“

Tore: 1:0 (44.), 2:0 (75.).

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