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Großes Kämpferherz nicht belohnt

Westfalia Wethmar unterliegt dem FC Nordkirchen kurz vor Schluss mit 1:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Es wäre der ziemlich perfekte Auftakt gewesen: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar hielt gegen den hoch ambitionierten FC Nordkirchen bis zur 87. Minute gerechterweise ein 1:1, ehe die Münsterländer eine kleine Unachtsamkeit zur Entscheidung nutzten.

Nach einem langen Schlag von Keeper Müller verlor der TuS den zweiten Ball, der per Steilpass im Wethmarer Strafraum landete und einem FC-Stürmer die klare Chance zur Führung bot. Müller kam im Eins-gegen-eins einen Schritt zu spät und erwischte den Angreifer am Fuß – Elfmeter, Müller hielt, Nachschuss, 1:2. Viel unglücklicher ging es fast nicht...

Denn dieses Ergebnis spiegelte sicher nicht den unterhaltsamen Verlauf der Partie wider, denn gerade im zweiten Abschnitt kaufte der Gastgeber dem Gegner in allen Belangen den Schneid ab. „Ich kann den Jungs fast keinen Vorwurf machen, lediglich bei der Chancenverwertung müssen wir uns einfach verbessern“, sagte Co-Trainer Volker Bolte, der seinen „Chef“ Andreas Przybilla urlaubsbedingt vertrat, nach Spielschluss. „Wir haben wirklich alles gegeben und sind leider nicht für unseren starken Auftritt belohnt worden.“

Tatsächlich stand der TuS am Ende mit leeren Händen da, weil auch die letzten Offensivbemühungen nach dem Rückstand ergebnislos verpufften: So scheiterte die Westfalia in der Schlussminute nach einem langen Freistoß nur knapp, als der aufgerückte Torwart Müller den Ball per Kopf querlegte, aber niemand an der Fünfmeterraum-Kante vollstrecken konnte.

Dies war nur eine von zahlreichen sehr guten Einschussgelegenheiten, die die Grün-Weißen unter dem Strich liegen ließen. Die wohl größte Chance verpasste Kevin Coerdt, der nach knapp einer Stunde im Duell gegen Nordkirchens Keeper scheiterte. Nur kurz darauf setzte es die Führung für die Münsterländer, die nach einer schnellen Kombination durch das Abwehrzentrum plötzlich jubeln durften. Fast postwendend jedoch markierte Jazanica das 1:1, das Wethmar spürbar Aufwind und Selbstvertrauen gab, denn die Gäste kamen nun gar nicht mehr gefährlich in die gegnerische Hälfte.

„Wir haben uns als Mannschaft sehr stabil präsentiert und dem Gegner keine Räume gelassen“, lobte Bolte, der in der ersten Halbzeit streckenweise jedoch noch Defizite auf beiden Seiten gesehen hatte. „Die ersten 20 Minuten waren von beiden Teams noch leicht unstrukturiert, man hat sich gegenseitig ziemlich neutralisiert.“ Bis zur Pause nahm die Partie dann deutlich an Fahrt auf, sodass die über 200 Zuschauer am Cappenberger See bis zur Pause ein gutklassiges und interessantes Duell mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen bekamen.

„Wir haben mit zunehmender Spieldauer immer besser als Mannschaft zueinander und letztlich dann auch in die Begegnung gefunden“, sagte Bolte. „Vor allem die starke zweite Halbzeit macht uns Mut! Auf dieser Leistung können wir ganz bestimmt aufbauen. Wir werden unter der Woche weiter hart arbeiten und am Ende letztlich auch Erfolg haben.“

TWW: Müller, Kaufmann, Stork, Pöhlker, Jashanica, R. Coerdt, K. Coerdt (87. Anderson), Mhani, El-Gaouzi (73. Osterholz), Schöpf, Heptner.

Tore: 0:1 (64.), 1:1 (66.) Jashanica, 1:2 (87.).

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