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Großer Aufwand erneut nicht belohnt

Westfalia Wethmar unterliegt dem TuS Eichlinghofen unglücklich mit 0:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auch im vierten Anlauf hat es nicht geklappt: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar betrieb gegen den Liga-Neuling TuS Eichlinghofen zwar hohen Aufwand, stand beim 0:2 (0:1) letztlich aber erneut komplett mit leeren Händen da.

„Das war eine brutale Niederlage!“, befand Trainer Andreas Przybilla nach dem Schlusspfiff. Da nützte es ihm auch herzlich wenig, dass auch sein Eichlinghofener Pendant den Auswärtssieg als „etwas glücklich“ einstufte. Warum es erneut nicht zu Zählbarem reichte? „Wir haben es wieder nicht geschafft, die richtige Entscheidung im richtigen Moment zu treffen. Auf diese Weise haben wir viele gute Gelegenheiten blauäugig liegen gelassen.“

Eine weitere Schwachstelle trat zudem Mitte der zweiten Halbzeit erneut zu Tage, als die Gäste nach einer Ecke per Kopf zum 1:0 trafen. „Wieder einmal haben wir bei einem Standard geschlafen“, ärgerte sich Przybilla, dessen Team nun gegen einen noch defensiver agierenden und noch tief stehenden Gast anrennen musste.

Es reichte bis zur Pause zumindest für zwei oder drei Ansätze zu einer Großchance, richtig zwingend und brandgefährlich wurde es für die Dortmunder jedoch noch nicht. Nach der Kabinenpredigt, in der Przybilla offensiv umstellte, übernahm die Westfalia noch deutlicher das Kommando und verzeichnete viel Ballbesitz. Und endlich brachten die Grün-Weißen die Kugel auch in die Box, doch bei einer Dreifach-Chance, in der Eichlinghofen mit Mann und Maus auf der eigenen Torlinie verteidigte, fehlte wieder einmal das Quentchen Glück.

Die Hausherren gaben nicht auf. „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben kämpferisch und läuferisch alles gegeben“, konstatierte Przybilla, der jedoch weiterhin am sogenannten letzten Pass und häufig auch am Umschaltspiel in die Spitze verzweifelte. „Das müssen wir oft einfach anders und schneller lösen, damit der Gegner vor Probleme gestellt wird.“

Die Gäste beschränkten sich währenddessen auf die Defensive und in den letzten Minuten auf einige zügige Konter, die beinahe schon frühzeitig die Entscheidung gebracht hätten. Doch es dauerte bis in die Nachspielzeit, ehe der TuS den Deckel draufmachte und Wethmar den nächsten bitteren Tiefschlag versetzte. Bezeichnenderweise hatte Küchler kurz zuvor den Ausgleich doch noch auf dem Schlappen gehabt.

„Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis!“, lautete Przybillas lapidarer Schlusssatz. „Es ist für mich eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann die Jungs sich endlich für ihren Aufwand in Training und Spiel belohnen. Dann wird vieles von alleine in die richtige Richtung laufen.“

TWW: Müller, Kaufmann, Jashanica, K. Coerdt (70. Giesebrecht), Mhani, Cillien, Pöhlker, Kowalski, Schöpf, Heptner (70. Küchler), Stork (46. R. Coerdt).

Tore: 0:1 (24.), 0:2 (90.).

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