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Fünfter Sieg in Serie

B-Junioren schlagen den FSC Rheda mit 3:0

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Im fünften Saisonspiel fuhren die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar den fünften Sieg ein und bezwangen den FSC Rheda mit 3:0. Die Treffer von Doppelpacker Lukas Knoke sowie von Jason Jäger fielen allesamt bereits im ersten Spielabschnitt – was jedoch nicht heißen soll, dass dem Zuschauer in Halbzeit zwei nichts mehr geboten wurde.

Denn auch in dieser hatten die Grün-weißen zahlreiche Möglichkeiten, allerdings auch das Pech am Fuß. „Wir haben insgesamt eine sehr starke Leistung gezeigt und den Gegner klar dominiert. Wir hatten ein gutes Tempo in unseren Aktionen, waren zielstrebig und dem Gegner einfach auch in allen anderen Belangen überlegen. Lediglich unsere Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, das Spiel hätten wir deutlich höher gewinnen müssen“, sagte TuS-Coach Daniel Nowak nach dem Spiel.

Gegen einen tief stehenden Gast aus Rheda war die Westfalia von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und zeigte immer wieder gute Angriffszüge. Rheda hingegen beschränkte sich auf das Verteidigen und konnte kaum mal eine Offensivaktion für sich verbuchen. Anders als in der Vorwoche gegen die SpVg Beckum, als es bis zur 55. Minute dauerte, sollte sich der TuS-Nachwuchs dieses Mal mit einer frühzeitigen Führung belohnen. Nach einem tollen Spielzug durch das Zentrum kam der Ball über Fabian Fischer zu Knoke, der sich 25 Meter vor dem Tor ein Herz nahm und den Ball aus halbrechter Position ins rechte Toreck zimmerte (10.).

Die Jungs vom Cappenberger See ließen nach dem Treffer nicht locker und wollten eine Vorentscheidung herbeiführen – da machte ihnen aber die schwache Chancenverwertung einen Strich durch die Rechnung. So dauerte es dann bis zur 28 Minute, ehe das zweite Tor fallen sollte. Kilian Grohs spielte aus halbrechter Position einen tollen Diagonalball auf den langen Pfosten. Jäger lief stark ein und spitzelte das Spielgerät am FSC-Torwart vorbei ins Gehäuse (28.). Nur kurz darauf machte Knoke mit seinem zweiten Treffer endgültig alles klar. Grohs spielte einen starken Steckpass auf Jäger. Dieser zog in die Box ein und brachte den Ball scharf auf Knoke, der von rechts angerauscht kam und den Ball erneut in die Maschen zimmerte (31.).

Vor der Pause hatte dann noch Oskar Koert zwei Mal die Möglichkeit, den Spielstand noch deutlicher zu gestalten, hatte aber jeweils nur das Pech auf seiner Seite. Erst ging ein starker Kopfball, nach Flanke von Kevin Berka, nur an den Pfosten. Kurz darauf fing Koert dann einen Pass des FSC-Schlussmanns ab und zog dann am Innenverteidiger vorbei. Im Duell mit dem Schlussmann blieb Koert dann Sieger, seinen Schuss klärte allerdings der andere FSC-Innenverteidiger auf der Linie.

So ging es dann „nur“ mit einem 3:0 in die Halbzeitpause. Dort wurde darauf hingewiesen, dass Rheda druckvoll aus der Pause kommen würde, um überhaupt noch einmal eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben. Dies sollte sich auch bewahrheiten, denn die erste große Möglichkeit ging auf das Konto des Gastes. Wethmar bekam keinen Druck auf den ballführenden Spieler, der einen Distanzschuss abließ. Dieser klatschte, zum Glück für die Hausherren, nur an den Pfosten. Das sollte aber auch die beste Möglichkeit des Gastes gewesen sein. Rheda spielte von nun an zwar aggressiver, fand aber weiterhin kaum ein Mittel, um die Westfalia zu stoppen.

Diese erspielte sich weiterhin gute Torchancen, fand aber zumeist im gegnerischen Schlussmann oder dem Aluminium ihren Meister. Nach einer Flanke von Jäger nahm Knoke den Ball per Direktabnahme. Diesen Kracher wehrte der FSC-Keeper allerdings mit einer Sensationstat ab, der Knoke damit um einen möglichen Dreierpack brachte. Der eingewechselte Julian Papior scheiterte nach einer Kombination über den ebenfalls eingewechselten Nico Knäpper, Grohs und Koert am Querbalken des gegnerischen Gehäuses. „Lukas hätte sich den Dreierpack für seine heutige Leistung verdient. Es hat aber nicht sein sollen. Bei seinem Abschluss konnte man ihm aber keinen Vorwurf machen, der war einfach überragend gehalten“, so Nowak.

Zudem setzte sich in Halbzeit zwei dann auch noch die Pechsträhne von Koert fort. Nach einem tollen Spielzug tauchte Koert frei vor dem Gäste-Keeper auf, zog an ihm vorbei und schloss ab. Der Torwart blieb allerdings auf den Beinen und wehrte den Ball mit einem starken Ausfallschritt zur Ecke ab. Zudem wiederholte sich eine Szene aus Halbzeit eins, denn erneut wurde ein Schuss von Koert auf der Linie abgewehrt. Kurz vor Schluss sollte Koert dann doch noch sehenswert ins gegnerische Gehäuse treffen, allerdings stand der vermeintliche Torschütze bei Ballabgabe leicht im Abseits. „Oskar hatte heute einfach das Pech für sich gepachtet. Sein Abschluss beim vermeintlichen Treffer war wirklich klasse. Aber passend zu seinem Pech, stand er dann auch noch im Abseits. So ein Spiel hat aber jeder mal“, wollte Nowak Koert aber keinen Vorwurf machen.

Bei aller Kritik, Drohungen und teilweise auch körperlicher Gewalt, die die Schiedsrichter in letzter Zeit – gerade im Jugend- und Amateurfußball – vermehrt ertragen müssen, möchte Nowak nun auch mal eine Lanze für die Unparteiischen brechen: „Ich schildere einem Schiedsrichter nach Spielschluss auch mal meine Sicht der Dinge, wenn es eine schwierige Entscheidung gab und er sie aus meiner Sicht nicht richtig getroffen hat. Da geht es mir darum, herauszufinden, weshalb er die Entscheidung so getroffen hat. Dann aber immer in einem vernünftigen Tonfall und ohne ihn angreifen zu wollen. Es gibt auch mal Spiele, bei denen der Schiedsrichter keinen guten Tag erwischt hat. Das gibt es aber nicht nur bei Schiedsrichtern, sondern auch bei Spielern und Trainern. Das muss man akzeptieren. Genauso erkenne ich es auch an, wenn ein Schiedsrichter einen tollen Job gemacht hat. Und unser Schiedsrichter war heute absolut top – das war eine Spielleitung ohne Fehl und Tadel.“ Einen abschließenden Appell richtet Nowak dann noch an seine Kollegen und auch Spieler: „Lasst die Schiedsrichter einfach in Ruhe pfeifen. Sie opfern genauso wie wir ihre Freizeit und pfeifen nach bestem Wissen und Gewissen. Ohne Schiedsrichter wäre das Spiel doch nur noch schwieriger.“

TWW: Sikora – S. Beling, Hensler, T. Beling (66. Hagen), Grohs, Koert, Jäger (66. Papior), Berka, Knoke, Kautz (59. Knäpper), Fischer (59. Schönfelder).

Tore: 1:0 (10.) Knoke, 2:0 (28.) Jäger, 3:0 (31.) Knoke.

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