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Fünferpack zum vierten Saisonsieg

B-Junioren gewinnen bei der SpVg. Beckum mit 5:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Mit seinem Treffer zum 1:0 Mitte der zweiten Halbzeit gelang Kilian Grohs im Spiel der B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar bei der SpVg Beckum der Dosenöffner für den weiteren Verlauf des Spiels.

Lange Zeit tat sich der TuS-Nachwuchs gegen einen kompakt stehenden Gegner schwer, drehte nach dem Führungstreffer allerdings auf und gewann am Ende völlig verdient mit 5:1. „Obwohl das Ergebnis deutlich aussieht, war es ein schweres Stück Arbeit, die drei Punkte mit nach Wethmar zu nehmen. Beckum hat hart gespielt und uns das Leben damit schwer gemacht. Der Schiedsrichter hat leider einiges zu viel durchgehen lassen. Wir haben aber immer versucht, unser Spiel durchzubringen und uns nicht davon beeinflussen zu lassen“, fand TuS-Coach Daniel Nowak lobende Worte.

Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel bauten die Grün-Weißen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf elf Zähler aus und setzten sich – als netten Nebeneffekt – noch auf Tabellenplatz zwei. Für Nowak ist es eine schöne Momentaufnahme, er will die Tabellensituation aber auch nicht überbewerten und keine überzogenen Erwartungen aufkommen lassen: „Für uns läuft es momentan einfach richtig gut. Diese zwölf Punkte kann uns auch keiner mehr nehmen. Unser Ziel ist und bleibt aber der Klassenerhalt. Alles andere interessiert uns nicht.“

Bei klassischem Fritz-Walter-Wetter entwickelte sich eine überschaubare erste Halbzeit, in der die Jungs vom Cappenberger See aber Feldvorteile haben sollten. Wethmar versuchte, die Situationen spielerisch zu lösen, bei vielen Bällen nach vorne war der Pass aber einfach zu lang. Ein paar Torabschlüsse sollten sich aber auch ergeben. Nach einem auch wieder etwas zu lang geratenen Pass zog Jason Jäger einen Sprint an und konnte den Ball in der Box noch kurz vor der Torauslinie mit dem rechten Außenrist in Richtung Tor schießen. Der Ball landete letztlich aber nur am Außennetz. Zudem spielte der TuS-Nachwuchs einen Konter nicht gut aus. Kautz dribbelte in die gegnerische Hälfte, Oskar Koert und Jäger nahmen den tiefen Laufweg in die Box. Kautz entschied sich für den tiefen Ball auf Koert, der wiederum etwas zu lang und zu weit nach außen geriet. Koert driftete nach Außen ab und spielte den Ball dann in den Rückraum. Der Ball kam zu Fabian Fischer, dessen Schuss aber geblockt wurde.

Die beste Möglichkeit sollte allerdings der Schiedsrichter mit einer Fehlentscheidung vereiteln. Nach einem überragenden Pass aus dem Mittelfeld auf den freistehenden Oskar Koert, der mit einem sehr guten ersten Kontakt frei in Richtung Tor gehen konnte, entschied der Schiedsrichter zum Erschrecken aller Grün-Weißen auf eine Abseitsstellung vom Koert. Also ging es für beide Mannschaften torlos in die Kabine.

„Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben in der Kabine dann ein paar Dinge angesprochen, auf die wir in der zweiten Halbzeit besser achten sollten“, so Nowak, der mit der Abseitsentscheidung haderte: „Der Schiedsrichter hatte da überhaupt kein optimales Stellungsspiel, stand noch weit in unserer Hälfte. Da ist es natürlich schwierig, das zu entscheiden. Der Beckumer Trainer sagte uns danach auch, dass Oskar deutlich nicht im Abseits stand.“

Die Westfalia kam also druckvoll aus der Pause, es sollte dann allerdings bis zur 55. Minute dauern, ehe der überfällige Führungstreffer fallen sollte. Einen Spielzug über die rechte Seite konnte Beckum kurz vor der Grundlinie ins Aus klären. Kevin Berka warf den Ball in die Box der Gastgeber auf den sich gut freilaufenden Grohs. Grohs setzte sich gut durch und schaute dann noch einmal, ob er den Ball querlegen könnte. Da aber keiner seiner Mitspieler anspielbar war, entschied sich Grohs dazu, aufs Tor zu schießen. Er traf den Ball mit dem Vollspann und knallte ihn, unhaltbar für den BSV-Torhüter, ins lange Eck (55.).

Mit diesem Treffer sollten die Grün-Weißen dann endgültig aufdrehen. Lukas Knoke, Fischer und Grohs eroberten im Mittelfeld im Verbund den Ball. Danach schaltete Knoke blitzschnell um und spielte den Ball auf Kautz. Dieser spielte weiter auf Koert und nahm dann den tiefen Laufweg. Koert steckte den Ball wunderbar durch auf Kautz, der mit einem guten Abschluss keine Mühe hatte, die Führung auszubauen (58.). „Dieser Treffer war von Anfang bis Ende herausragend rausgespielt“, lobte Nowak.

Nur kurze Zeit später fiel dann der nächste Treffer. Nach einem tollen Spielzug setzte sich der eingewechselte Julian Papior auf der rechten Seite durch. Dann spielte er einen tollen Pass in die Box auf den gut eingelaufenen Koert, der den Ball in die lange Ecke legte (65.). Mit diesem Treffer war das Spiel endgültig entschieden. Der TuS-Nachwuchs war allerdings noch weiter torhungrig. Der eingewechselte Jonas Stiller spielte einen tiefen Ball auf den ebenfalls eingewechselten Nico Knäpper. Dieser lief stark durch, aber der BSV-Torwart war außerhalb der Box schneller am Ball. Dieser klärte den Ball allerdings direkt auf Papior, der den Ball dann aus 30 Metern ins Tor schoss (69.).

Den Schlusspunkt des Wethmarer Torreigens setzte dann Knäpper. Nachdem Jäger sich auf der linken Seite gut durchsetzte und in die Box zog, legte er den Ball quer auf Knäpper, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte (72.). Ein Spieler des BSV leistete sich dann kurz vor Spielende noch eine Tätlichkeit, als den am Boden liegenden Berka in den Rücken trat. Dies wurde vom Schiedsrichter allerdings nicht geahndet und ließ das Spiel weiterlaufen. Den Ehrentreffer erzielte Beckum dann aus einer Abseitsposition, er fiel allerdings nur noch in die Kategorie „Schönheitsfehler“ (80.).

„Es war uns klar, dass es auch heute wieder eine schwierige Aufgabe werden würde. Die erste Halbzeit war nicht optimal. Dafür haben wir eine ganz starke zweite Halbzeit gespielt und Beckum klar dominiert. Wir haben tolle Spielzüge gezeigt, gute Lösungen gefunden und zielstrebig in Richtung Tor agiert. Zudem waren wir gut in Bewegung und haben defensiv nichts anbrennen lassen. Wir hätten natürlich gerne zu Null gespielt, das sollte allerdings nicht sein.“, sagte Nowak und warf abschließend noch einen Blick auf die kommenden Wochen: „Es stehen nun noch zwei Meisterschaftsspiele und ein Pokalspiel bis zu den Ferien an. Es wäre absolut überragend, wenn es uns gelänge, aus diesen Spielen das Optimum herauszuholen.“

TWW: Sikora – S. Beling, Hensler, T. Beling, Grohs, Koert (67. Stiller), Jäger, Berka, Knoke (60. Papior), Kautz (60. Knäpper), Fischer (65. Bali).

Tore: 0:1 (55.) Grohs, 0:2 (58.) Kautz, 0:3 (65.) Koert, 0:4 (69.) Papior, 0:5 (72.) Knäpper, 1:5 (80.).

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