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Frische Luft im Tabellenkeller

U23 nach turbulenter Schlussphase mit langen Gesichtern

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Sechs Punkte aus zwei Spielen: Nach dem ernüchternden Auftakt mit sieben Partien ohne dreifachen Punktgewinn scheint der Knoten bei der 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar endlich geplatzt. Nach dem 7:1-Kantersieg in Overberge folgte am Sonntag am Cappenberger See ein ähnlich deutlicher 5:2-Erfolg gegen den VfR Sölde.

„Das verschafft uns weiter Luft!“, analysierte der Sportliche Leiter im Hinblick auf die vor zwei Wochen noch alarmierende Tabellensituation, als der TuS das Schlusslicht bildete. „Wir haben über den Kampf zu unserer Linie gefunden, und das muss auch in den kommenden Wochen die Marschroute sein.“

Zumal es am nächsten Sonntag zum noch ungeschlagenen Tabellenführer TuS Hannibal geht. „Auch dort werden wir alles in die Waagschale werfen. Ich sehe uns nicht als chancenlos“, sagt Nehling, der gegen den VfR Sölde eine geschlossen auftretende und stabile Wethmarer Mannschaft gesehen hatte. Über fast die gesamte Spielzeit hinweg war Wethmar das tonagebende Team und siegte am Ende völlig berechtigt mit 5:2, nachdem Heptner erneut dreifach erfolgreich gewesen war und Anderson und Rückkehrer Till Kowalski (Foto) die übrigen Treffer beigesteuert hatten.

„Für Till freut es mich besonders, er hat eine lange Leidenszeit hinter sich“, sagte Nehling über den Flügelflitzer, der sich nach monatelanger Verletzungspause gleich wieder nathlos einfügte und den Endstand herstellte.

Ein schier unglaubliches Finale einer schon gewonnen geglaubten Begegnung musste die U23 des TWW über sich ergehen lassen: Gegen den SV Langschede stand es bis zur 93. Minute 2:1 für den TuS, ehe der eigentlich harmlose Gegner ein grandioses Comeback feierte und den Spieß noch umdrehte.

Zunächst landete ein Volleyschuss unhaltbar im Wethmarer Knick, ehe der Schiedsrichter einen mehr als fragwürdigen Elfmeter verhängte und den Gastgebern somit auch noch den einen Zähler entriss, denn mit der letzten Aktion der Partie landete der Strafstoß im Netz und die Hausherren gingen komplett leer aus.

„Eigentlich unglaublich: Wir haben Langschede mit Ausnahme des Gegentores zum 0:1 (34.) total im Griff gehabt und aus dem Spiel genommen“, konstatierte Coach Philipp Bremer. „Nie und nimmer dürfen so ein Spiel verlieren.“ Denn nach einer schon guten Hälfte mit vielen hochkarätigen Chancen zur frühen Führung legte die Westfalia auch im zweiten Abschnitt nach, drückte letztlich effizient aufs Tempo und kippte durch zwei Schinck-Tore den Spielstand. Weitere Konter fanden nicht den Weg ins Langscheder Tor, sodass der SVL im Spiel blieb und eiskalt zurückschlug.

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