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Erneutes 2:4 gegen den Nachbarn

U23 unterliegt beim PSV Bork

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Und wieder ein 2:4! Die U23 des TuS Westfalia Wethmar verlor beim Tabellenvorletzten PSV Bork wie im Hinspiel mit dem gleichen Ergebnis.

Entsprechend gefrustet war nach Spielschluss Wethmars Trainer. „In diesem Spiel ist einfach vieles gegen uns gelaufen“, erklärte Benjamin Fasse, der allerdings auch ein angemessenes Maß an Selbstkritik nicht vermissen ließ. „Einen Teil davon haben wir uns leider auch selbst zuzuschreiben.“

Die Gäste erwischten einen ordentlichen Start und setzten das Kellerkind auf dem kleinen Kunstrasenplatz unter Druck. „Wir haben direkt auf ein frühes 1:0 gedrückt“, lobte Fasse seine Mannschaft, der einmal mehr das Glück nicht treu war: Orlowskis Schuss kratzte ein Borker Verteidiger in höchster Not noch von der Torlinie, wenig später traf Kevin Coerdt nur die Unterkannte der Latte. So blieben die unterlegenen Hausherren im Spiel und nutzten quasi die erste Gelegenheit zur umjubelten Führung: Nach einem Ballverlust schaltete die Westfalia nicht zügig genug um, ließ eine Flanke zu und lag durch einen Kopfball aus elf Metern plötzlich hinten.

Ein paar Minuten später folgte dann der nächste Tiefschlag, als der Schiedsrichter eine Abseitsposition übersah und das irregüläre Tor zum 0:2 anerkannte. Zur Pause versuchte der Coach, sein Team neu auszurichten. „In der Halbzeit haben wir versucht, uns taktisch zu ordnen“, erinnerte sich Fasse, dessen Hoffnungen sich Mitte des zweiten Durchgangs allerdings zerschlugen, denn in der Rückwärtsbewegung agierte der TuS viel zu sorglos. „Wir bekommen zwei komplett vermeidbare Tore und machen dabei einfache individuelle Fehler“, klagte Fasse.

Damit war die Partie eigentlich gelaufen, doch nach einer Gelb-Roten Karte drückte der Gast noch einmal aufs Tempo, verkürzte durch Kaufmann und Orlowski auf 2:3. „Danach haben wir noch eine Riesenchance zum 3:4“, meinte Fasse, der am Ende mit leeren Händen dastand. „Leider haben wir diese Gelegenheit vertan und somit die Partie verloren.“

Ein Sonderlob verteilte Fasse an seinen Keeper: Daniel Nowak hatte sich nach den Ausfällen von Koprek und Mlinski dazu bereiterklärt, sich zwischen die Pfosten zu stellen und zeigte dabei eine starke Leistung. Auch nach einem schweren Zusammenprall mit dem eigenen Mitspieler biss er auf die Zähne und hielt bis zum Schlusspfiff durch. "Daniel hat grandios gehalten. Ihm gebührt ein dickes Dankeschön."

Tore: 1:0 (30.), 2:0 (41.), 3:0 (62.), 4:0 (65.), 4:1 (77.), 4:2 (86.).

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