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Endlich mit Fortuna im Bunde

1. Mannschaft bezwingt den TuS Hannibal glücklich mit 2:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Mund abputzen, weitermachen: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia hat eine Woche nach dem Sieg in Overberge nachgelegt und den TuS Hannibal mit 2:1 (1:0) bezwungen.

Trainer Andreas Przybilla war nach dem Schlusspfiff einfach nur erleichtert. „Das war heute ein sehr glücklicher Sieg“, meinte der Coach. „Zu Beginn der Saison waren wir häufig nicht die schlechtere Mannschaft und haben dennoch verloren. Ich bin froh, dass wir heute endlich auch mal Fortuna auf unserer Seite hatten.“

Sinnbildlich für den schmeichelhaften Erfolg war der 2:1-Siegtreffer: Nico Stork hatte sich den Ball zu einem Freistoß aus gut 22 Metern zurechtgelegt und jagte den Ball per Vollspann flach in Richtung Tor. Ein Gäste-Akteur hatte auf halbem Weg noch die Fußspitze an der Kugel und fälschte damit unhaltbar ins eigene Netz ab. „Besonders für Nico freue ich mich, dass er so ein wichtiges und spielentscheidendes Tor für Wethmar erzielt hat“, jubelte Przybilla über den Big Point in der 76. Minute.

Danach rettete sich der Gastgeber mit gewohnt starkem und ungebrochenem Kampfgeist und ausnahmslos bedingungslosem Einsatz über die Zeit, ohne dabei spielerisch zu glänzen. Auch die wenigen Kontersituationen verpufften ungenutzt, sodass die grün-weißen Fans bis zum Abpfiff des guten Schiedsrichters bangen mussten, ehe die nächsten wichtigen drei Zähler auf dem Wethmarer Konto waren.

Von Beginn hatte sich zuvor eine eher zerfahrene Begegnung auf überschaubarem Niveau entwickelt. „Wir haben uns schwer getan, den Gegner trotz viel Raum und Zeit zum Laufen zu bekommen“, meinte Przybilla, der das Tempo in seinen Reihen über weite Strecken vermisste. Dennoch jubelte der TuS nach 34 Minuten über das 1:0, nachdem Jashanica einen zweiten Ball nach Freistoß direkt abnahm und durch Freund und Feind zur Führung vollstreckte. „Danach haben wir das zweite Tor verpasst“, monierte Przybilla, wobei unter anderem zwei Abseitstore gerechterweise keine Anerkennung fanden.

So geriet das Duell gegen den Vorletzten der Tabellen mit Wiederanpfiff zur Zitterpartie: Der TuS hatte keinerlei Zugriff mehr, verteidigte mehr als bescheiden und bettelte förmlich um den Ausgleich. „Wir haben leider komplett den Faden verloren“, sagte Przybilla, der nach einer Stunde das 1:1 per direktem Freistoß schlucken musste. Hannibal setzte nach, traf noch zwei Mal die Latte und war damit kurz davor, die Partie komplett zu drehen, ehe Stork mit seinem Freistoß den Deckel draufmachte.

Damit kletterte die Westfalia auf den elften Tabellenplatz und hat nunmehr fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Am nächsten Sonntag wartet beim SC Dorstfeld das nächste Kellerduell, mit einem Sieg könnte der TuS deutlich beruhigter in die Rückrunde starten, die am 2. Dezember beim FC Nordkirchen beginnt.

TWW: Müller, Pöhlker, Kaufmann, Jashanica, Mhani, Cillien, K. Coerdt (63. R. Coerdt), El-Gaouzi, Schöpf (69. Fasse), Heptner (75. Heptner), Stork.

Tore: 1:0 (35.) Jashanica, 1:1 (58.), 2:1 (76.) Stork.

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