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Eine schwache und eine ordentliche Halbzeit

Westfalia-Erste spielt im Heimtest gegen Westfalia Rhynern II 2:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Nach einer schwachen ersten und einer ordentlichen zweiten Halbzeit spielte Westfalia Wethmar am Sonntag im Heimtest gegen Bezirksligist Westfalia Rhynern II 2:2 (0:0).

Vor allem vor der Pause war dabei von der zuletzt neu erlangten defensiven Stabilität nach der Umstellung auf ein 3-5-2-System nicht viel zu erkennen. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir mit zwei oder drei Toren hinten gelegen hätten“, sagte Co-Trainer Robert Kittel, der den verhinderten Chefcoach Simon Erling vertrat, ehrlich.

Die Gäste, die einige Akteure aus dem erweiterten Kader der Regionalliga-Ersten mit in den Lüner Norden gebracht hatten, präsentierten sich äußerst spielfreudig und liefen gegen den Ball die Hausherren zudem immer früh und mit sehr viel Tempo und Aggressivität an. So kam Wethmar bis auf einige harmlose Distanzschüsse in der Offensive zunächst praktisch nicht zur Entfaltung, während die Namenscousine aus der Hammer Vorstadt häufig schnelle Ballgewinne und mindestens fünf hochkarätigste Möglichkeiten verbuchen konnte.

Einzig der Abschlussschwäche der jungen Gästemannschaft war es zu verdanken, dass es mit einem torlosen Remis nach 45 Minuten zurück in die Kabinen ging. „Wir hatten in der Defensive häufig keinen Zugriff und haben es bei Ballbesitz zu selten versucht spielerisch zulösen, wenn Rhynern uns früh angelaufen hat“, fand Kittel kritische Worte.

Weil die Gäste in Abschnitt eins vor allem im Zentrum ein Übergewicht hatten, stellte Kittel mit Wiederbeginn etwas um. Mit den zwei sehr laufstarken und engagierten Sechsern Jonas Osterholz und Till Kowalski (Foto) waren die Grün-Weißen fortan leistungstechnisch endlich auf Augenhöhe.

Zwar setzte es nach einer Eckenvariante der Rhynern-Reserve, als die Westfalia-Abwehr ein kollektives Nickerchen machte, durch Leon Gensicke zunächst das 0:1 (56.), aber auch die Platzherren waren jetzt offensiv immer in der Lage Gefahr zu verbreiten.

Das stellten sie auch nur drei Minuten nach dem Rückstand eindrucksvoll unter Beweis, als der Ball nach einer schönen Kombination bei Tim Heptner landete, der aus fünf Metern zum 1:1 ins verwaiste Gehäuse einschob.

Anschließend hatte das Team vom Cappenberger See sogar mehr vom Spiel und auch einige gute Chancen. Weil diese aber vergeben wurden, half Rhynern schließlich selbst nach, als Görkem Cangül eine scharfe Linksflanke von Robin Coerdt unter höchster Bedrängnis ins eigene Tor grätschte (86.).

Aber auch Rhynern blieb stets gefährlich und belohnte sich für seinen couragierten Auftritt nur 60 Sekunden später. Leon Müsse netzte einen Freistoß aus 20 Metern mit einem gefühlvollen Heber über die Mauer unhaltbar ein.

Beinahe hätte Wethmar sogar noch einmal zurückgeschlagen, aber Maik Küchler donnerte den Ball aus zehn Metern mit der praktisch letzten Aktion des Spiels nur an die Querlatte. „Ein Sieg wäre aber auch unverdient gewesen. Und das Ergebnis spielt in der Vorbereitung ohnehin keine Rolle. Wichtig ist, dass wir aus der ersten Hälfte die richtigen Schlüsse ziehen und versuchen auf der Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten aufzubauen“, sagte Kittel, der nach einigen kurzfristigen Absagen mit nur zwölf Feldspielern auskommen musste.

Wethmar: Müller; Nagel, Mantei, Holz (46. Simsek), Felsberg, R. Coerdt, Osterholz, Kowalski, Klink (46. Podszuck), Heptner, Küchler.

Tore: 0:1 Gensicke (56.), 1:1 Heptner (59.), 2:1 Eigentor Cangül (86.), 2:2 Müsse (87.).

Ebenfalls im Testspieleinsatz war die U23 des TuS Westfalia Wethmar. Der Nachwuchs verlor eine recht niveauarme Partie bei BW Alstedde knapp mit 2:3 (0:0). Die Tore für die Gäste erzielten Lennard Langenkämper und Rückkehrer Sören Dvorak.

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