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Eine ganz schwache erste Halbzeit

1. Mannschaft unterliegt beim Holzwickeder SC II mit 1:3

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Eine ganz schwache erste Halbzeit kostete am Ende ein besseres Ergebnis: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia unterlag am Sonntagnachmittag der Reserve des Holzwickeder SC mit 1:3 (0:2).

Trainer Andreas Przybilla war bedient. „Das war das bisher Schlechteste, was ich von meiner Mannschaft gesehen habe! So kann man nichts gewinnen“, polterte Przybilla, der sich weiter ärgerte. „Niederlagen sind oft unnötig, aber dieses 1:3 wäre komplett vermeidbar gewesen.“

Nach bedächtigem Beginn beider Mannschaften verpasste der Gast endgültig den Zugriff auf die Begegnung und ließ in puncto Taktik, Aggressivität und Eigenmotivation alles vermissen. Folglich dauerte es nicht lange, bis die Hausherren – verstärkt mit zwei Oberliga-Akteuren aus der Ersten – zum ersten Erfolgserlebnis kamen, als ein Schnellangriff über die linke Halbposition im Tor endete (21.).

Dieser Rückschlag weckte die Westfalia immer noch nicht. Stattdessen wirbelten die drei starken offensiven HSC-Kicker immer wieder den gegnerischen Abwehrverbund durcheinander, die Vorentscheidung fiel dann quasi mit dem Pausenpfiff: Ein langer Ball landete zentral vor dem Wethmarer Gehäuse, der Holzwickede Stürmer ließ sich nicht lange bitten und vollendete mit etwas Glück im Eins-gegen-eins mit Keeper Müller zum 2:0.

Die Kabinenpredigt war kurz, aber intensiv. „Ich habe den Jungs deutlich gesagt, was ich von der Leistung gehalten habe“, sagte Przybilla, der bis zur 55. Minute drei Mal wechselte und mit Küchler sowie den beiden A-Junioren Wilberg und Schumann frischen Wind brachte. „Arne und Lennart haben ihre Sache ganz stark gelöst, Ähnliches hätte ich mir von einigen anderen auch gewünscht“, verteilte der Coach ein Lob an seine beiden Nachwuchskicker.

Doch auch deren Teamkollegen hatten in der Pause gut zugehört, besannen sich nun und versuchten, den schwachen Eindruck der ersten Halbzeit zu verwischen, sodass in der ersten Viertelstunde nach dem Wechsel plötzlich ein ganz anderer Zug vorhanden war. Doch leider zeigte sich der TuS im Abschluss nicht konsequent und scheiterte unter anderem bei Coerdts Kopfball an der Latte, auch der heimische Torwart rettete drei Mal in überragender Manier den Vorsprung.

Stattdessen klingelte es beim ersten Versuch des HSC nach einem der immer wieder auftauchenden einfachen Wethmarer Fehler auf der anderen Seite, sodass die Partie nach 66 Minuten endgültig verloren war. „Immerhin haben wir nicht aufgegeben und weiterhin versucht, uns gegen die Niederlage zu wehren“, fand Przybilla nach dem 1:3 durch Heptner in der Schlussminute dann doch noch versöhnliche Worte, auch wenn ihm das Ergebnis im Anschluss schwer im Magen lag.

„Wir hatten heute nicht wirklich einen Punkt verdient“, klagte der Trainer. „Eine solche Vorstellung sollten wir uns nicht noch einmal erlauben.“ Auch die vielen Ausfälle ließ er erneut nicht gelten. „Alle Kicker sind im Bezirksliga-Kader und haben ihren Anspruch, also müssen wir das gemeinsam auch besser lösen.“ Am besten schon am kommenden Sonntag, wenn die DJK TuS Körne am Cappenberger See zu Gast sein wird.

Tore: 1:0 (23.), 2:0 (45.), 3:0 (65.), 3:1 (89.) Heptner. 

TWW: Müller, Kaufmann, Stork, Cillien (55. Schumann), Schöpf, K. Coerdt, Jashanica, Osterholz (38. Wilberg), Neutzner (46. Küchler), Mhani, Heptner. 

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