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Ein Sieg der Moral

3. Mannschaft bezwingt den SuS Kaiserau mit 4:3 und holt den ersten Dreier

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Endlich: Die 3. Mannschaft hat mit dem 4:3 (2:2)-Erfolg im Kellerduell gegen SuS Kaiserau III den lang ersehnten ersten Dreier der Saison eingefahren.

Die Personaldecke war wie zuletzt erneut ziemlich ausgedünnt, daher griff Coach Flemming Dvorak auf Verstärkung aus den Alten Herren zurück. „An die vier Kicker, die sich bereit gestellt haben und uns unterstützt haben, möchte ich ein dickes Dankeschön richten. Auch wenn nicht alle zum Einsatz gekommen sind, haben sie uns auf jeden Fall alle sehr geholfen.“

Auch aufgrund der Personallage musste Dvorak das System umstellen und schickte seine Mannen in der Formation 3-5-2 aufs Feld. Mit Erfolg: „Mit den beiden Stürmern waren wir in der Lage, die Gegner früh unter Druck zu setzen und sie zu Fehlern zu zwingen“, freute sich Dvorak. „So hatten wir auch schon nach 20 Sekunden die erste große Chance.“ Der Coach selbst eroberte den Ball und steckte ihn in den Lauf von Milcarek, der im Duell gegen den Torwart allerdings scheiterte.

Danach bekam der TuS aber nach fünf Minuten den ersten Dämpfer mit dem ersten Gegentor, doch die Mannschaft ließ sich nicht beeindrucken und spielte unbeirrt nach vorn. Für den verdienten Lohn sorgte Erling, der nach einer Ecke das 1:1 besorgte. Der Jubel war jedoch nur von kurzer Dauer, denn fast im direkten Gegenzug kam es zu einem Stellungsfehler in der Dreier-Abwehrkette und Kaiserau konnte wieder in Führung gehen.

Auch nach dem zweiten Rückschlag behielt der Gastgeber den Kopf oben, erst recht als Bocks abgefälschter Schuss unhaltbar ins Tor kullerte, sodass es mit 2:2 in die Pause ging. „Ich habe den Jungs gesagt, dass sie die Ruhe bewahren sollen und in den entscheidenden Momenten vorne entschlossener zu werden“, erinnerte sich Dvorak an die Pausenansprache.

Diese fruchtete zunächst nicht, denn Kaiserau ging prompt zum dritten Mal in dieser Partie in Front. Die Westfalia war erneut nicht bereit aufzugeben und glich nach einem guten Angriff durch Möller wieder aus. „Man hat gemerkt, dass die Truppe heute unbedingt gewinnen wollte. Alle auf dem Platz haben sich reingehauen und Gas gegeben“, lobte Dvorak und ergänzte: „Wir konnten uns dieses Mal zum Glück endlich einmal belohnen!“ Der gerade eingewechselte Otto stand nach Ronneburgers wuchtigem Kopfball goldrichtig und haute den Ball im Anschluss an eine Ecke aus fünf Metern in die Maschen (80.).

Danach warfen sich die Grün-Weißen in jeden Zweikampf und retteten den knappen Vorsprung über die Zeit. Trainer Dvorak war nach dem Abpfiff glücklich und zufrieden zugleich. „Kompliment an die ganze Truppe, solche Siege sind die schönsten! Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl, da wir nach den Gegentoren nicht zusammengefallen sind.“ Dieser Sieg der Moral sei ein erster wichtiger Schritt in die richtige Richtung gewesen. „Wir werden nun in der Trainingswoche wieder Gas geben und den Fokus voll auf das Derby auf Cappenberg legen. Da wollen wir mit dem nächsten Dreier am liebsten sofort nachlegen.“

TWW III: Heinrich, M. Ciernioch, Busche, Erling, Ronneburger, F. Dvorak (40. Finke), Milcarek (78. Otto), Schmelter, Bock, Linde (78. Burczyk).

Tore: 0:1 (5.), 1:1 (15.) Erling, 1:2 (17.), 2:2 (34.) Eigentor, 2:3 (48.), 3:3 (63.), Möller, 4:3 (80.) Otto.

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