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Ein intensives, aber immer faires Derby mit gerechtem Ausgang

Westfalia Wethmar und der Lüner SV II trennen sich 1:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Gerechte Punkteteilung: Die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar und die Reserve des Lüner SV trennten sich am Sonntag mit einem 1:1 (1:1).

Das (entscheidend) Sportliche vorweg: In Zeiten, in denen vor einigen Wochen vor dem Derby des BV Brambauer gegen den Lüner SV in örtlichen Medien unverantwortlicherweise von gegenseitigem „Hass“ zwischen den Lüner Lokalrivalen gesprochen und geschrieben wurde, begegneten sich die beiden Teams am Cappenberger See fernab derartiger negativer Emotionen und lieferten sich einen immer intensiven und harten, jedoch stets wohltuend fairen Derbyfight.

Dabei stand das Endergebnis letztlich schon zur Pause fest: „Diego“ Neuhäuser hatte den TuS bereits nach zehn Minuten in Front geschossen, ehe LSV-Goalgetter Büyükdere quasi mit dem Pausenpfiff egalisierte – allerdings aus klarer Abseitsposition, wie sogar der ansonsten sehr stark leitende Referee nach Spielende ebenfalls überaus fair einräumte, als er im Gespräch mit Wethmars Trainer Andreas Przybilla erklärte, die Situation aus ungünstigem Blickwinkel nicht genau gesehen zu haben.

Der Coach machte dem Schiri daher auch keine Vorwürfe, vielmehr haderte er mit der Phase unmittelbar vor dem Ausgleich, als die Westfalia zwei unfassbar riesige Gelegenheiten zum 2:0 ausgelassen hatte. „Da müssen wir den Deckel eingentlich schon frühzeitig draufmachen und mit einer Zwei- oder sogar Drei-Tore-Führung in die Halbzeit gehen“, ärgerte sich Przybilla. Der rot-weiße Retter war eindeutig Keeper Daniel Dreesen. „Überragend, was er gehalten hat“, lobte der TuS-Trainer und nannte auf der anschließenden Pressekonferenz im Vereinsheim auch seinen eigenen Schlussmann. „Auch Flo Fischer hat in einigen Situation unfassbare Aktionen gehabt und uns den Punkt festgehalten.“

Apropos Punkt: Dass das Remis am Ende eines spannenden, wenngleich fußballerisch nicht immer hochklassigen Spiels völlig in Ordnung ging, bestätigten letztlich beide Trainer im gemeinsamen Gespräch: „Alles andere als ein Unentschieden hatte dieses Duell nicht verdient“, bestätigte auch LSV-Coach Kadir Kaya.

Tatsächlich war das Chancenverhältnis weitestgehend so ausgeglichen wie die Spielanteile, wobei nach gut einer Stunde ein offener Schlagabtausch vor rund 200 Zuschauern entbrannte: Dabei entblößten beide Kontrahenten komplett das Mittelfeld, ließen dem Gegner viele und weit gestreute Räume, sodass die Partie durch ständige Schnellangriffe hin und her wogte, die Bälle nur so hin und her zu fliegen schienen, um am Ende in den fangbereiten Armen der beiden Torhüter zu landen. Allerdings wäre wohl auch Dreesen machtlos gewesen, wenn TuS-Angreifer Dvorak eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff aus knapp fünf Metern Distanz den Ball einfach nur vernünftig getroffen und in die Maschen gedrückt hätte.

So blieb auch diese größte Chance der zweiten Halbzeit ohne Torerfolg, sodass um kurz nach 17 Uhr alle Beteiligten schiedlich friedlich den Kunstrasen am See verließen. „Ich bin damit nicht unzufrieden! Wir haben vier Punkte aus den beiden Heimspielen geholt und damit hoffentlich die Trendwende eingeleitet“, meinte Przybilla abschließend.

Tore: 1:0 (10.) Neuhäuser, 1:1 (45.) Büyükdere.

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