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Ein echtes Team

B1-Junioren verleben grandioses Trainingslager mit starker Frühform

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Hinter den B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar liegen ereignisreiche Tage. Die Mannschaft spielte am Samstag ein Testspiel bei BV Herne Süd, von Sonntag bis Dienstag stand dann mit dem Trainingslager in Soest das Highlight der Vorbereitung an.

Das Testspiel am Samstag war eine deutliche Angelegenheit, denn BV Herne Süd II wurde mit 6:1 bezwungen. Pascal Schmidt ersetzte den verletzten Paul Sikora zwischen den Pfosten und machte seine Sache gut.

Die Jungs vom Cappenberger See bestimmten das Spiel über die komplette Distanz, es sollte aber bis zur 12. Minute dauern, ehe der verdiente Führungstreffer erzielt wurde. Frederic Fischer fing einen Querpass des Innenverteidigers ab und verwandelte dann cool im Duell gegen den Torwart. Das sollte den Startschuss für weitere Tore in der ersten Halbzeit darstellen.

Nach einer Balleroberung spielte Kilian Grohs den Ball auf Jason Jäger, der sich auf dem rechten Flügel durchsetzte und dann auf Fischer querlegte, der den Ball nur noch einzuschieben brauchte (17.). Nach einem Freistoßpfiff in der eigenen Hälfte schaltete Wethmar dann schnell um. Luca Grimm spielte den Ball zu Grohs, der erneut Jäger bediente und dann diesmal selbst vollstreckte (25.). Benedikt Lehn unterband ein Zuspiel, schaltete sofort um und spielte einen tiefen Ball auf Mattis Kühlkamp, der den Torwart stehenließ und auf 4:0 erhöhte (30.). Den Abschluss des Torreigens in der ersten Halbzeit markierte Hövener mit einem Schuss aus 18 Metern aus halblinker Position (39.). Zudem wurden immer wieder weitere hochkarätige Möglichkeiten liegengelassen.

In der zweiten Hälfte schonte die Westfalia Kräfte für das anstehende Trainingslager. Die Mannschaft dominierte immer noch das Geschehen, ließ Herne aber mehr Raum als vor dem Wechsel, sodass Herne kurz nach der Pause auf 5:1 verkürzen konnte (48.). Die Westfalia schoss auch in der zweiten Halbzeit einige Fahrkarten, sodass dem eigenen Konto nur noch ein weiterer Treffer hinzugefügt wurde. Den Treffer erzielte erneut Fischer, der damit einen Dreierpack schnürte (58.).

„Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gezeigt, konnten in der zweiten Halbzeit aber nicht daran anknüpfen. Klares Manko war heute die Chancenverwertung“, lautet das Fazit von Trainer Daniel Nowak.

TWW: Schmidt – S. Beling, T. Beling, Grimm, Grohs, Petkovic, Fischer, Jäger, Hövener, Knoke, Kühlkamp.

Tore: 0:1 (12.) Fischer, 0:2 (17.) Fischer, 0:3 (25.) Jäger, 0:4 (30.) Kühlkamp, 0:5 (39.) Hövener, 1:5 (48.), 1:6 (58.) Fischer.

Am Sonntag stand dann die Fahrt nach Soest ins Trainingslager an. Im Rahmen dessen spielten die Jungs vom Cappenberger See noch ein Testspiel gegen Westfalia Soest II, welches mit 7:1 gewonnen wurde.

Für den weiterhin verletzten Sikora standen je eine Halbzeit Jonas Rudwill und Niklas Tittelbach zwischen den Pfosten. Die Westfalia zeigte eine beeindruckende ersten Halbzeit, in der sie Soest kaum einmal Luft zum Atmen ließen. So gelangen viele frühe Balleroberungen.

Den Torreigen eröffnete Kühlkamp dadurch bereits in der 2. Minute, ehe Tittelbach kurze Zeit später mit einem satten Rechtsschuss auf 2:0 stellen konnte (9.). Niklas Bohle überraschte mit einem Freistoß aus dem Halbfeld, den Freund und Feind verpassten, den Soester Torwart und erhöhte auf 3:0 (23.). Den letzten Treffer vor der Pause erzielte dann erneut Tittelbach, der damit einen Doppelpack schnürte (30.).

Die starke erste Hälfte wurde aber durch die Verletzung von Mattis Kühlkamp überschattet, der der Mannschaft nun mindestens sechs Wochen fehlen wird. „Wir alle wünschen Mattis natürlich eine gute Genesung und hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen kann“, richteten die Mannschaft und das Trainerteam kurz nach Bekanntwerden des Ausmaßes der Verletzung die besten Genesungswünsche an Kühlkamp aus.

In der zweiten Halbzeit schaltete Wethmar einen Gang zurück, diktierte aber weiterhin das Geschehen auf dem Platz. So hatte Soest etwas mehr Spielanteile als zuvor. Der eine Gang weniger wurde dann auch sogleich bestraft, denn nach einem Konter verkürzte Soest auf 4:1 (47.). Wethmar konnte das Ergebnis danach aber weiter in die Höhe schrauben. Rudwill wurde gut bedient und ließ dem Torwart keine Abwehrmöglichkeit (56.). Nach einem gelungenen Spielzug legte Grohs den Ball per Kopf in den Lauf von Jäger, der den Ball direkt über den Torwart ins Gehäuse lupfte (71.). Den Schlusspunkt des Spiels setzte dann Bohle, der damit ebenfalls einen Doppelpack schnürte (77.).

„Die erste Halbzeit war mit das Beste, was ich von den Jungs bisher gesehen habe. Was wir mit Soest veranstaltet haben, war einfach nur richtig, richtig gut. Und auch die zweite Halbzeit war noch richtig stark von uns. Bitter ist für uns die Verletzung von Mattis, der uns nun lange Zeit fehlen wird. Er soll sich aber alle Zeit nehmen, um wieder 100 % fit zu werden“, so Nowak über das Spiel.

TWW: Rudwill/Tittelbach – S. Beling, Schmidt, Grimm (41. T. Beling), Grohs (41. Lehn), Fischer, Tittelbach/Rudwill, Knoke, Kühlkamp, Bohle (41. Hövener), Bittner.

Tore: 0:1 (2.) Kühlkamp, 0:2 (9.) Tittelbach, 0:3 (23.) Bohle, 0:4 (30.) Tittelbach, 1:4 (47.), 1:5 (56.) Rudwill, 1:6 (71.) Jäger, 1:7 (77.) Bohle.

Nach dem Spiel ging es dann weiter in Richtung Jugendherberge, in der die Mannschaft die nächsten Tage verbringen sollte. Nachdem sich von den mitgefahrenen Eltern verabschiedet wurde und die Zimmer bezogen waren, stand auch schon die erste Trainingseinheit, mit dem Fokus auf das Teambuilding sowie einem Teamwettkampf, auf dem Programm. „Im Teamwettkampf ging es ordentlich zur Sache, da wollte keiner aufstecken. Am Ende war das ein knappes Ding, da haben lediglich drei Punkte den Unterschied gemacht. Und danach hat das eine Team dem jeweils anderen Spalier gestanden. Das war klasse“, freut sich Nowak.

Nach Abendessen und Duschen stand am späten Abend noch der Kulturpunkt des Trainingslagers auf dem Programm: eine Führung durch die Soester Altstadt. So lernte der Nachwuchs der Westfalia unter anderem etwas über den Grünsandstein, welcher bei vielen Gebäuden in Soest genutzt wurde, und die Stadtgeschichte. Zudem konnte man das Osthofentor und die St. Nikolai-Kapelle besichtigen. Nach dem Ende der Altstadtführung gab es noch einen kleinen Umtrunk, ehe der Rückweg zur Jugendherberge angetreten und die Nachtruhe eingeläutet wurde.

Die Altstadtführung war sehr interessant und ist auf alle Fälle sehr empfehlenswert. Die Jungs haben viel gelernt und sich auch durch viele Fragen aktiv beteiligt“, so Nowak. Der Montag begann dann, nach einer für die Jungs eher zu kurzen Nachtruhe, mit dem Frühstuck um 8:00 Uhr. „Da haben die Jungs alle noch sehr verschlafen ausgesehen. Einigen wären am Frühstückstisch fast die Augen zugefallen. Aber so konnten sie sich schon einmal an das Aufstehen für den Schuljahresbeginn gewöhnen“, sagt Nowak mit einem Lachen.

Im Anschluss an das Frühstück stand dann die erste Team-Sitzung auf dem Programm, in der zuerst einzeln, sowohl individuelle als auch Mannschaftsziele, erarbeitet wurden, ehe dann in Kleingruppen über die Mannschaftsziele diskutiert wurde und den anderen Gruppen vorgestellt wurden.

Danach ging es für die erste Einheit des Tages auf den Trainingsplatz, in der unter anderem noch einmal Teambuilding-Inhalte auf dem Programm standen. Danach stand ein Mittagssnack an, ehe es noch einmal an die Zielerarbeitung ging. Zu guter Letzt wurden dann nämlich in großer Runde die Zielsetzungen der Mannschaft für die kommende Saison vereinbart. „Unsere Ziele werden wir aber nicht nach außen kommunizieren“, so Nowak.

Anschließend ging es dann zur zweiten Einheit des Tages auf den Trainingsplatz, bei der ein Turnier mit fünf Mannschaften anstand. Die beiden besten Mannschaften sollten dann mit einem selbst gewählten Lied von den drei anderen Teams besungen werden. Nach der letzten Einheit des Tages standen dann noch Duschen und Abendessen an, bevor es über eine weitere Mannschaftssitzung dann zum Highlight des Montagabends kommen sollte: den Karaoke-Abend! Die beiden besten Mannschaften des vorangegangenen Turniers wurden von ihren Kameraden mit dem Lied „Sweet Dreams“ von Eurythmics besungen.

Zudem wurden in verschiedenen Gruppengrößen unter anderem noch weitere Hits wie „Wonderwall“, „Lemon Tree“, „Monsta“ und „Country Roads“ zum Besten gegeben. „Das war spektakulär von allen und hat einen unheimlichen Spaß gemacht! Für mich ein Highlight des Trainingslagers. Wir haben einige richtige Entertainer bei uns in der Truppe dabei. Das ist auf jeden Fall wiederholungsbedürftig“, freut sich Nowak und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Vielleicht sollten einige mal ihr Glück bei Dieter Bohlen probieren!“

Zum Abschluss des Abends stand noch eine Runde des Gemeinschaftsspiels „Werwolf“ an, in der am Ende die Dorfbewohner die Oberhand über die Werwölfe behalten konnten. „Das war von allen eine gut gespielte Runde, aus der Tom aber herausgeragt hat“, lobt Nowak.

Am Dienstag stand wiederum um 8:00 Uhr das Frühstück an (bei dem die Jungs noch müder waren als am Montag), ehe sich die Jungs daran machten ihre Zimmer besenrein zu hinterlassen. Einige nutzten die Zeit noch für ein kurzes Nickerchen, bevor sie sich an die Arbeit machten und letztlich alle pünktlich fertig waren. „Zum Glück sah ein bestimmtes Zimmer nicht so aus wie bei der letzten Fahrt nach Spanien, was mich tatsächlich überrascht hat. Dann hätte die Zeit, die zur Verfügung stand, nicht ausgereicht“, sagt Nowak mit einem Lachen.

Nach der Abwicklung der letzten Formalitäten ging es für die Jungs vom Cappenberger See zur letzten lockeren Einheit auf den Trainingsplatz. Anschließend machte sich die Truppe auf Richtung „AquaFun Soest“, um sich nach den anstrengenden Tagen noch einmal die verdiente Erfrischung und Erholung zu holen. So wurden unter anderem die Rutschen sowie die Massagedüsen ausgiebig genutzt. Zudem bewiesen einige Jungs ihr Sprungtalent vom Einer und Dreier. „Gut, dass die Jungs Fußball spielen und keine Turmspringer sind. Bei dem ein oder anderen hat es ganz schön geklatscht, das hätte keine guten Noten gegeben“, sagt Nowak mit einem Augenzwinkern.

Nach dem Schwimmbadbesuch hieß es erst einmal den Hunger bei einem gemeinsamen Essen zu stillen, ehe der Rückweg zur Jugendherberge angetreten wurde, an der die Eltern die Truppe wieder abholen würden. Nach einem letzten positiven Fazit entließ Nowak die Jungs dann auf die wohlverdiente Rückfahrt in Richtung Lünen.

„Das Trainingslager war ein voller Erfolg und hat den Jungs und mir unheimlich tolle und spaßige Tage bereitet. Dadurch sind wir auch als Mannschaft noch einmal zusammengerückt. Die Jungs haben immer mitgezogen und waren darüber hinaus äußerst kreativ, indem sie mir dann auch noch einen Spitznamen verpasst haben. Auch haben sich die Jungs überaus vorbildlich verhalten und sich damit ein Lob der Hausleitung verdient. So ein Trainingslager würde ich immer wieder veranstalten“, zog Nowak ein überaus positives Fazit, der sich auch noch bei den Unterstützern bedankte: „Ein herzliches Dankeschön an Fahrer, Spender von Obst, Kuchen und Wasser sowie allen weiteren Unterstützern. Ohne euch hätten wir das Trainingslager in dieser Form nicht durchführen können!“

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