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Die Posse geht weiter

Stadt Lünen sperrt unnachvollziehbarerweise bis einschließlich Donnerstag alle Sportplätze

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Strahlt und liegt brach: Der Sportplatz am Cappenberger See befindet sich in einem Top-Zustand.

Die Stadt Lünen setzt unbeirrt ihren zweifelhaften Kurs fort und sperrte am heutigen Mittwoch wiederum die Sportplätze im ganzen Stadtgebiet, nachdem schon am Montag und Dienstag weder Trainings- noch Spielbetrieb zugelassen worden war.

Dies behindert die Saisonvorbereitungen von hunderten Jugendlichen und Senioren innerhalb des TuS erheblich. „Es ist für uns absolut nicht nachvollziehbar, dass aufgrund einer mittelfristigen und somit durchaus vagen Wetterprognose für mehrere Tage die Anlage dicht gemacht wird“, äußert sich Stephan Polplatz, TWW-Geschäftsführer, komplett genervt und ergänzt: „Sowohl an den letzten beiden Tagen als auch während der Sperre vor zwei Wochen wäre der Kunstrasen ohne Bedenken bespielbar gewesen. Aufgrund der wenig weitsichtigen Maßnahme der Stadt gucken nun aber alle Aktiven wieder total unnötig in die Röhre.“

Dennoch sind den Verantwortlichen die Hände gebunden, da die städtischen Vorgaben bindend sind. „Es tut mir einfach leid um unsere Kicker, die eine ganze Woche nicht pöhlen dürfen. Da haben es die Aktiven in Bergkamen auf jeden Fall besser“, spielt Polplatz auf die Situation in der Nachbarschaft an. Hier hat die Stadt am Wochenende die Naturrasenplätze gesperrt; die Beurteilung, ob die Kunstgrüns am Nachmittag bzw. am späteren und damit kälteren Abend bespielbar sind, wurde in die Hände der Vereine übertragen.

„So viel kameradschaftliches Vertrauen wünschte ich mir auch in Lünen. Es ist zudem nicht das beste Gefühl, wenn man uns anscheinend nicht zutraut, über die Bespielbarkeit unserer Anlage selbst zu entscheiden“, so Polplatz. „Immerhin sind wir als täglicher Nutzer der Fläche als allerstes daran interessiert, den Sportplatz instand und funktional zu halten.“

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