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Deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf

A-Junioren spielen 1:1 gegen Mengede

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Die Bezirksliga-A-Junioren des TuS Westfalia Wethmar können im Kampf um den Klassenerhalt doch noch punkten. Im Nachholspiel am Karnevalssonntag gegen Mengede 08/20 holten die Grün-Weißen vor zahlreichen Zuschauern am Cappenberger See ein 1:1 (0:0). Gegen den Tabellensechsten hätten die Hausherren nach einem couragierten und leidenschaftlichen Auftritt sogar drei Punkte verdient gehabt.

„Das war die Reaktion, die ich erhofft hatte. Kompliment an alle, die auf dem Platz gestanden haben. Die Jungs haben Vollgas gegeben und über weite Strecken eine richtig gute Leistung abgeliefert“, sagte Trainer Niklas Rath.

Wethmar war von Beginn an voll im Spiel, war die bessere und aktivere Mannschaft und bestimmte das Geschehen am Cappenberger See. Obwohl die Dortmunder Vorstädter mit jetzt 13 Gegentoren die zweitbeste Defensive der gesamten Liga stellen, sorgte die Westfalia immer wieder für viel Unruhe in der Abwehr des Gegners. Häufig fehlte jedoch der entscheidende Pass oder die Offensivreihe der Platzherren kam einen Schritt zu spät, um zum verdienten 1:0 einzuschieben. Die beste Möglichkeit hatte Moritz Möller, der Ball wurde jedoch kurz vor der Torlinie geklärt.

Mengede war dagegen praktisch ausschließlich nach Umschaltsituationen und Standards gefährlich. „Die Freistöße und Ecken waren alle richtig gut getreten. Das hatten wir über die gesamte Spieldauer Probleme“, sagte Rath.

Auch nach dem Seitenwechsel drückte die Westfalia das Gaspedal sofort wieder voll durch. Nachdem Möller eine Flanke von der linken Seite erneut um Haaresbreite verpasst hatte, belohnte sich Wethmar für den guten Auftritt in der 69. Minute endlich. Arne Neuhäuser erlief kurz vor dem Strafraum des Gegners einen Ball und legte quer, so dass Jonas Allefeld (Foto) keine Mühe hatte ins verwaiste Gehäuse einzuschieben.

Die Führung hielt allerdings nur fünf Minuten, weil einmal die Zuordnung in der Hintermannschaft nicht stimmte und Lukas Muth eine Hereingabe per Fallrückzieher unhaltbar in die Maschen nagelte. „Da haben wir leider gepatzt in der Defensive. Aber dass das Tor dann in dieser Form fällt, ist absolut symptomatisch für unseren gesamten Saisonverlauf“, schüttelte Rath fassungslos den Kopf.

Auch von diesem Rückschlag ließen sich die Wethmarer zumindest an diesem Sonntag nicht aus der Fassung bringen und versuchten weiter auf Sieg zu spielen. In der vorletzten Minute hätte es dann beinahe wirklich das Happy End gegeben, als Neuhäuser Allefeld im Strafraum bediente, der frei vor dem Tor aus zehn Metern jedoch denkbar knapp verzog.

„Schade, das hätte ein Tor sein können. Ein Sieg wäre absolut verdient gewesen. Aber auch so können wir auf dieser Leistung aufbauen und daraus Selbstvertrauen ziehen. Ziel muss es jetzt nur sein, dieses Niveau kontinuierlich Woche für Woche abzurufen. Das ist uns bisher leider aus den verschiedensten Gründen nicht gelungen“, sagte Rath.

Diese Konstanz wird bis zum Saisonende nun auch bitter nötig sein, denn die Situation im Tabellenkeller ist prekär wie nie. Denn Westfalia Erwitte schlug nicht nur am vergangenen Wochenende Wethmar mit 2:0, sondern jetzt auch Tabellenführer Kirchhörder SC völlig überraschend mit 1:0, so dass das Punktepolster auf die Abstiegszone komplett aufgebraucht ist.

„Die Ergebnisse der Konkurrenz können wir aber ohnehin nicht beeinflussen. Wir müssen nur auf uns und unsere Leistung schauen. Stimmt diese jedes Mal, werden wir die Klasse ganz sicher halten“, so Rath.

Wethmar: Schroeder; Adam, Schumann, Weiß, Schlierenkamp, Grabowski, Potthoff (77. Jansen), Hunschede (75. Stauch), Allefeld, Möller, Neuhäuser.

Tore: 1:0 Allefeld (69.), 1:1 Muth (74.).

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