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Der zweite Heimsieg in Serie

1. Mannschaft gewinnt gegen Mengede 08/20 knapp mit 3:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Der zweite Heimsieg ist perfekt: Die 1. Mannschaft legte zwei Wochen nach dem Erfolg gegen Sölde nach und bezwang auch die Mannschaft von Mengede 08/20 knapp mit 3:2 (2:1).

Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit offenen Visieren, was die rund 200 Zuschauer bestens unterhielt. Die logische Konsequenz: Auf beiden Seiten brannte es mehrfach in den Strafräumen, und bereits nach fünf Minuten klingelte es zum ersten Mal, als Mengede per Elfmeter zur Führung einschoss.

Hier war Keeper Niklas Dvorak, der für den beruflich verhinderten Maik Müller zwischen den Pfosten rückte, noch machtlos, doch in der Folge avancierte der Youngster mindestens zum Teil-Matchwinner. „Niklas hat uns mit überragenden Reflexen vor und nach der Halbzeit im Spiel gehalten“, lobte Co-Trainer Volker Bolte.

Doch auch auf der Gegenseite häuften sich die brenzligen Situationen. Schließlich besorgte Heptner das verdiente 1:1, nachdem er im Anschluss an einen schönen Spielzug in der Box an die Kugel kam, das 1-gegen-1 für sich entschied und den Ball in gewohnter Manier überlegt in die Maschen geschoben hatte. So ging es munter weiter, beide Teams bemühten sich ständuig um Akzente nach vorne, wobei Wethmar einige Mängel in der Abwehrarbeit offenbarte. „Wir haben nicht aggressiv verteidigt“, kritisierte Coach Andreas Przybilla. „Der Gegner konnte sich zu oft ziemlich frei bewegen und ohne Gegenwehr schalten und walten.“

Dieses Fehlverhalten sprach Przybilla in der Kabine deutlich an – dorthin war er aber mit einem zaghaften Lächeln im Gesicht geschlendert, denn quasi mit dem Pausenpfiff besorgte Mhani - mit gütiger Mithilfe des indisponierten Mengeder Keepers – die 2:1-Führung. Die Ansprache des Trainers sollte dann fruchten: Mit dem Vorsprung im Rücken verspürte die Westfalia nun deutlich mehr Rückenwind, ging viel ambitionierte und erfolgreicher in die Zweikämpfe, sodass sich durch zahlreiche Konter immer wieder Möglichkeiten boten, das Polster auszubauen.

Das Problem, wie so oft: „Wir hätten den Sack viel früher zumachen können“, sagte Przybilla. „Leider haben wir erneut Präzision und Cleverness im schnellen Umschaltspiel nach vorne vermissen lassen.“ Lediglich einmal traf der TuS noch ins gegnerische Gehäuse, als sich Kevin Coerdt ein Herz fasste und aus knapp 20 Metern abzog. Diesmal schlug der Ball, leicht abgefälscht, komplett unhaltbar im oberen Eck ein (59.).

Der Landesliga-Absteiger gab sich noch nicht geschlagen, sondern versuchte noch einmal, in die Partie zurückzukehren,was Wethmar letztlich gestattete, weil zum einen vorne der erlösende Punch nicht saß und zum anderen ein schöner Schlenzer im kurzen Eck zum 2:3 landete (72.). Dies sollte aber der Schlusspunkt hinter eine temporeiche und spannende Begegnung sein, sodass die Westfalia über die Punkte 8 bis 10 und den Sprung auf Tabellenplatz 12 jubeln konnte.

„Das ist aber ganz bestimmt kein Ruhekissen, immerhin hat Lüdinghausen auf dem ersten Abstiegsplatz dieselbe Punktzahl“, warnt Bolte. „Dieser Sieg war heute eminent wichtig. Wir wollen jetzt daran arbeiten, dass wir in den nächsten Wochen den Anschluss ans obere Mittelfeld herstellen können.“ Dazu soll am kommenden Sonntag beim Holzwickeder SV II der Anfang gemacht werden.

TWW: Dvorak, Kaufmann, R. Coerdt, Jashanica, K. Coerdt, Mhani, Pöhlker, E-Gaouzi, Schöpf, Heptner, Stork.

Tore: 0:1 (5./Foulelfmeter), 1:1 (15.) Heptner, 2:1 (45.) El-Gaouzi, 3:1 (59.) K. Coerdt, 3:2 (72.).

Gelb-rot: für einen Mengede-Akteur (83., wiederholtes Foulspiel).

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