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Der dritte Dreier in Serie

1. Mannschaft gewinnt beim SC Dorstfeld mit 2:1

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Vor drei Wochen galt die Ansage „drei Spiele, neun Punkte“: Die 1. Mannschaft hat nach den Siegen in Overberge und gegen Hannibal auch beim SC Dorstfeld nachgezogen und mit 2:1 (1:0) gewonnen.

Das ist – passend zum heutigen Hinrunden-Ende – gleichbedeutend mit dem zehnten Tabellenplatz und einem Acht-Punkte-Polster auf den ersten Abstiegsrang, den zurzeit Alemannia Scharnhorst einnimmt. Trainer Andreas Przybilla war nach der Begegnung mehr als happy. „Ein Riesen-Kompliment an alle! Mannschaft, Trainerteam und das ganze Umfeld haben trotz aller widrigen Umstände einen hervorragenden Job gemacht“, freute sich Przybilla. „Die Jungs haben immer hart gearbeitet und sich nicht beirren lassen, sondern sind immer als echte Einheit aufgetreten.“

Die Platzierung im vorerst sicheren Mittelfeld nimmt er dabei gerne mit. „Wenn mir jemand nach sechs Spielen gesagt hätten, dass wir Mitte November mit Brambauer gleichziehen, hätte ich ihn wahrscheinlich ausgelacht.“

Die bei eisigen Temperaturen diesmal weniger mitgereisten Wethmarer Zuschauer mussten in der Schlussviertelstunde jedoch einmal mehr kräftig nicht nur vor Kälte zittern, denn eine scheinbar sicher eingetütete Partie wurde noch einmal richtig spannend, als der Schiedsrichter nach einem Querschläger im Wethmarer Strafraum auf Handspiel entschied und die Gastgeber aus dem Nichts auf 1:2 verkürzen konnten (73.).

Bis dahin brannte für die Westfalia, angeführt vom eigentlich grippekranken Kaptiän Schöpf (Przybilla: "Wahnsinn, wie er sich trotzdem für die Mannschaft aufgerieben hat!") nichts an, denn die Gäste hatten zuvor zwei echte Big Points gesetzt: Vier Minuten vor dem Seitenwechsel führte einer der wenigen gut zu Ende gespielten Angriffe zur Führung, nachdem Mhani per Kopf einen Diagonalball Storks querlegte und Kevin Coerdt aus abseitsverdächtiger Position eiskalt vollstreckte. Genauso kompromisslos setzte Abwehrrecke Pöhlker kurz nach Wiederanpfiff nach, als er Coerdts Ecke per Kopf wuchtig in den Maschen unterbrachte.

Damit schien Wethmar klar auf der Siegerstraße, nachdem eine zunächst temporeiche und ansehnliche erste Hälfte mehr und mehr verflachte. Die Westfalia hatte dabei jedoch immer alles im Griff, verteidigte kompakt und aggressiv und ließ nur zwei Mini-Chancen des Gegners zu. „Wir wollten Dorstfeld erst einmal kommen lassen und durch schnelles Umschalten nach Ballgewinn in die Spitze spielen“, erklärte Przybilla die taktische Ausrichtung. Gefährlich wurde es jedoch nur einmal aus dem laufenden Spiel heraus, als Heptner zu ungenau aufs Eck gezielt hatte, auch zwei Standards blieben zunächst ohne Erfolg.

Die beiden Treffer spielten dem TuS dann schließlich entscheidend in die Karten, weitere gute Möglichkeiten ließen die Offensiv-Akteure meist schon in der Entstehung liegen: Overberge, spielerisch meist sehr limitiert und nach dem 0:2 eigentlich mausetot, biss sich an der gut organisieren Deckungsreihe die Zähne aus und verlor regelmäßig schon rund um den Mittelkreis die Kugel. „Die Konter müssen wir dann wieder einmal deutlich besser setzen, dann wird es am Ende auch nicht mehr eng“, monierte der Coach, der das Umschaltspiel als einen der kommenden Trainingsschwerpunkte ansieht.

Wie auch immer: Nach den nun drei Siegen in Serie können die Grün-Weißen die beiden letzten Partien nach der Pause an Totensonntag in Nordkirchen und gegen Kirchderne etwas beruhigter angehen. Das heißt aber natürlich nicht, dass dann mit gebremsetem Schaum gebadet wird. „Wir wollen auch in diesen Duellen etwas holen und nach Möglichkeit für eine Überraschung sorgen“, sagt Przybilla optimistisch.

TWW: Müller, Kaufmann, Stork, Pöhlker, Cillien, El-Gaouzi, Schöpf (55. R. Coerdt), K. Coerdt, Jashanica, Mhani (80. Küchler), Heptner (80. Jankort).

Rote Karten: für einen Dorstfelder und R. Coerdt (82., jeweils Tätlichkeit).

Tore: 0:1 (41.) K. Coerdt, 0:2 (53.) Pöhlker, 1:2 (73./Handelfmeter).

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