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Der Ball rollt digital #137 - TuS-LIVE(-Krisen)-Ticker

Sportliche Planung für die kommende Spielzeit auf der Zielgeraden

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Aufgrund der Corona-Pause lagen die Bälle fast drei Monate im Schrank, hinter den Kulissen aber haben die Verantwortlichen des TuS Westfalia Wethmar schon eifrig an der Organisation der neuen Saison 2020/21 gebastelt.

Sowohl bei den Senioren als auch bei den Junioren sind die Planungen weit fortgeschritten, darüber hinaus finden seit Mittwoch dieser Woche auch wieder die ersten, sehnlichst erwarteten Einheiten auf dem Kunstrasen am Cappenberger See statt. „Es wurde höchste Zeit, auch wenn die gültigen Auflagen uns einiges abverlangen“, sagt der Sportliche Leiter Rolf Nehling (Foto), der anfügt: „Wir haben jedoch ein hochwertiges und nachhaltiges Konzept erstellt, die Trainer werden es allesamt gut umsetzen können.“

Für die nächste Spielzeit sieht der Routinier sich und seine Senioren-Teams gut gerüstet. „Es wurden zahlreiche Gespräche geführt, viele davon mit zählbarem Erfolg“, erklärt Nehling im Hinblick auf die Neuzugänge bei 1. Mannschaft und der U23. „Beide Mannschaften haben sich nach der schwierigen letzten Saison im Tabellenkeller gut verstärkt!“ Weitere Namen werde der Verein in Kürze dann auch öffentlich bekanntgeben.

Auch bei der 3. Mannschaft, die sich nach ihrem Kollektiv-Wechsel aus Oberaden hervorragend bei der Westfalia eingelebt hat, läuft alles rund – so rund sogar, dass sich aus den zur Verfügung stehenden Kickern im teamübergreifenden Seniorenbereich sogar eine 4. Mannschaft bilden wird. „Wir haben hier eine unglaublich große Spielerdecke“, gibt Nehling zu Protokoll. Mit dem Trainer-Duo Andre Neuhaus und Benny Thom habe er sich darauf verständigt, nun die 4. Mannschaft ins Leben zu rufen, um jedem Akteur die Chance auf den Wettkampf geben zu können. Neuer Coach wird Alexander Kallenbach, der bisher als aktiver Kicker in der Dritten am Ball war.

Zudem wird es aller Voraussicht nach ein fünftes Senior(inn)en-Team geben, denn die weibliche U17 ist den „Kinderschuhen“ größtenteils entwachsen. „Nach jetzigem Stand werden wir wohl eine Damen-Mannschaft ins Rennen schicken“, mutmaßt Nehling, auch wenn die Planungen noch nicht final abgeschlossen sind.

Bei den Junioren schickt der TuS ab September – sollte die Spielzeit dann wie laut ersten Plänen des Verbands angedacht starten – erneut eine große Flotte in den Spielbetrieb. „Voraussichtlich werden insgesamt 17 Teams die Fußballstiefel schnüren“, meint Jugendleiter Bernd Völkering (Foto) der seit Wochen an den Kaderzusammenstellungen, den dazugehörigen verantwortlichen Trainern und auch dem Trainingsplan bastelt. „Corona hat uns natürlich ein paar Steine in den Weg gelegt“, so Völkering. „Wir sind aber auf der Zielgeraden!“

Dabei sei es nicht immer leicht, jedem Wunsch und jedem Anspruch gerecht zu werden. „Oft stellt sich in An- und Abführung die Schwierigkeit, das in einem bestimmten Alterssegment fast schon zu viele Kinder und Jugendliche in den Startlöchern stehen. Da gilt es mit den Trainern und Betreuern in Bezug auf die Größe von Kader und Trainingsgruppe dann zu überlegen, wie wir für jeden Einzelnen das Beste herausholen können“, sagt Völkering. „Das Problem, dass so viele Kinder und Jugendliche bei uns aktiv sein wollen, ist allerdings natürlich ein Luxus-Problem.“

Froh ist er indes vor allem aufgrund der Tatsache, dass der Ball nun wieder rollen kann. „Es haben uns unzählige Fragen erreicht, wann die Kids wieder auf den Rasen können“, sagt Völkering. „Mit der Entscheidung, bis zum 12. Juni zumindest eine Einheit pro Team wieder zuzulassen, haben wir einen guten Kompromiss gefunden.“ Auf diese Weise könnten sich alle Beteiligten an die gegebenen Umstände gewöhnen, Fragen stellen und am Ende wieder in einen routinierten Ablauf hineinfinden.

Dabei gelte es auch, einen geregelten Übergang zu schaffen. „Teilweise haben schon die Mannschaften der kommenden Saison – insbesondere im Leistungsbereich der überkreislich agierenden Teams – in der neuen Kader-Zusammenstellung die Trainingsarbeit aufgenommen, teilweise treffen sich aber noch vor allem die Kinder der jüngeren Altersklassen in der „alten“ Zusammensetzung. „Aufgrund der Vielzahl der Kinder dort halten wir das für günstiger und taktisch klüger“, erläutert Völkering, der sich nun in der heißen Planungsphase befindet, was beispielsweise die Zusammenstellung der E- und F-Jugend-Mannschaften anbelangt. „Die Gespräche laufen auf Hochtouren mit den Trainern, die dann die Spieler ihrer neuen Kader informieren werden, um geregelt in das Abenteuer 2020/21 starten zu können“, führt der Jugendleiter aus, der zudem ein ganz klares Ziel vor Augen hat.

„Vor den Ferien sollen nach Möglichkeit alle Kinder und Jugendlichen mindestens ein Mal in den neuen Mannschaften für 2020/21 trainieren. Mit Beginn der Sommerferien soll für Trainer, Eltern und natürlich Kinder und Jugendliche also eine klare Transparenz herrschen. Das heißt, dass jeder aktive Kicker weiß, in WELCHER MANNSCHAFT er spielt, WANN es in bzw. nach den Ferien wieder losgeht, ZU WELCHEN ZEITEN ab Mitte August und bestenfalls BEI WELCHEM TRAINER-TEAM trainiert werden wird", kündigt Völkering an.

Letzten Aspekt schränkt der Jugendleiter jedoch ein: „Zurzeit haben wir nur noch wenige unbesetzte Personalstellen im jüngeren Alterssegment, dies ist zu diesem Zeitpunkt jedoch völlig normal. Diese Lücken werden wir aber allerspätestens bis zum jeweiligen Trainingsstart im August schließen.“ Die Jugendabteilung sei überdies immer dankbar für fußballerische Hilfe. "Gerne begrüßen wir auch noch neue Mitstreiter in unserem Trainer-Stab", so der 43-Jährige, der sich darüber freut, dass sich immer wieder Eltern und auch TWW-Jugendliche aus den A- oder B-Junioren finden, die sich im unteren Nachwuchsbereich um die "Kleinen" kümmern. "Anders könnten wir unsere ehrenamtliche Arbeit auch nicht aufrecht erhalten."

Eine Besonderheit gilt zurzeit noch für die Mikrokicker. „Mit dem Start der Allerjüngsten wollen wir noch warten“, sagt Völkering, der zusammen mit Werner Mantei und Markus Jankort für diese Truppe verantwortlich ist. „Es scheint uns etwas schwierig, diese Kids angemessen und dem Konzept entsprechend zu betreuen, auch weil sich dort deutlich mehr als nur zehn Kinder im wahrsten Sinne des Wortes tummeln.“ Sobald sich jedoch die Möglichkeit ergebe, würden auch diese Talente womöglich schon während der Ferien wieder dem Ball hinterher jagen dürfen.

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