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Der Ball rollt digital #072 - TuS-LIVE(-Krisen)-Ticker

TuS-Vorstand votiert für einen Abbruch der Saison mit Wertung der Hinrunde

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Der Amateurfußball blickt gebannt auf den kommenden Donnerstag: Am 23. April hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband eine Entscheidung in Aussicht gestellt, wie es in den unteren Ligen mit der unterbrochenen Saison weitergehen soll.

Im Vorfeld hatten die Verbands-Oberen alle Vereine in einer Mail vom Freitagabend gebeten, ihre Meinung über den Fortgang der Spielzeit in einem Umfrage-Tool zu äußern. Folglich tagten am Sonntagmorgen auch die sportlichen Verantwortlichen des TuS Westfalia Wethmar.

Zur Auswahl standen wie berichtet folgende Szenarien:

• Abbruch und Saison annullieren (keine Auf- und Absteiger)

• Abbruch und Hinrunde werten (ausschließlich Aufsteiger)

• Abbruch und aktuellen Tabellenstand werten (ausschließlich Aufsteiger)

• Saisonfortsetzung ab September (falls möglich)

Nach einem relativ fixen Austausch entschied sich der TuS-Vorstand schließlich für die zweite Variante. „Zunächst einmal können wir dem endgültigen Beschluss gelassen entgegen sehen, wenn wir davon ausgehen, dass die Saison nicht erst ab September oder noch später zu Ende gespielt wird“, sagt Fachwart Heinz-Werner Krause (Foto). „Immerhin würden wir bei den ersten drei Möglichkeiten einem Abstieg entgehen.“ Hintergrund: Sowohl die 1. Mannschaft als auch die U23 belegen in der Bezirks- bzw. Kreisliga den vorletzten bzw. letzten Platz. „Das wäre natürlich sportliches Glück im Unglück“, führt Krause weiter aus, der dennoch betonen möchte, dass Verein und Aktive die Angelegenheit am liebsten sportlich regeln wollten. „Dazu sehen wir aber aus gesundheitlichen, formalen und organisatorischen Gründen kaum eine Perspektive.“

So stimmte sich der Vorstand entsprechend ab, die zweite Variante an den FLVW als Wethmarer Votum rückzumelden. „Bei allem Für und Wider erachten wir es im sportlich-fairen Sinne am gerechtesten, wenn man die Tabelle der Hinrunde als Wertungsgrundlage heranzieht“, erklärt Krause den Ansatz. „In diesem Falle hätten alle Teams ein Mal gegeneinander gespielt, die Tabelle würde kein verzerrtes Bild abgeben.“ Aus letzterem Grund habe man auch die dritte Variante abgelehnt. Nun gilt es – wieder einmal – abzuwarten. „Es wird eine ganz schwierige Geschichte für die Verantwortlichen. Wir sind froh, dass wir die ultimative Entscheidung nicht treffen müssen“, gibt Krause abschließend zu.

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