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Der Ball rollt digital #055 - TuS-Momente

Vor vier Jahren setzte sich der TuS Westfalia die Krone des Hallenstadtmeisters auf

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Grenzenloser Jubel beim TuS Westfalia Wethmar über den Stadtmeister-Titel 2016.

Samstag, 2. Januar 2016

Der TuS Westfalia Wethmar ist neuer Stadtmeister 2016! Nach einem dramatischen, abwechslungsreichen und teilweise hochklassigen Finale gegen den Lüner SV setzten sich die Mannen vom Cappenberger See nach 34 Jahren erstmals wieder die Stadtkrone auf. Am Ende hieß es 4:3 für den TuS, dem auch ein zweimaliger Rückstand zum 0:1 und 1:2 nichts anhaben konnte.

Immer wieder wirbelte die Lüggert-Truppe den vor dem Turnier hochfavorisierten Landesligisten durcheinander und schlug erbarmungslos zurück. So stand es nach blitzsauberen und pfeilschnellen Attacken plötzlich 4:2, nachdem die überragenden Offensivspieler Schinck und Stork, der nach Turnierende sogar als bester Torschütze ausgezeichnet wurde, per Kopf die Vorentscheidung besorgt hatten. Zwar verkürzte der LSV 24 Sekunden noch einmal auf 3:4, doch auch die kurzzeitig defekte Uhr, die in der hektischen Schlussphase für einige Sekunden stehen blieb, konnte den Triumph nicht verhindern – auch weil Keeper Bendix Wagner wenige Augenblicke vor Schluss ein weiteres Mal sensationell parierte.

In der Vorrunde hatte der Lüner SV im Übrigen ebenfalls schon das Nachsehen gegen die wie entfesselt aufspielenden Grün-Weißen, denn auch beim 5:2 untermauerte der TuS seinen Anspruch, für eine Überraschung sorgen zu wollen. Nach dem vorangegangenen 4:3 gegen den SV Preußen stand der TWW folglich als Gruppensieger fest und traf im Halbfinale nun auf den BV Brambauer. Gegen den Liga-Konkurrenten ließ Wethmar ebenfalls nichts anbrennen und siegte vor allem dank des „vierfachen“ Stork mit 5:2.

Somit war der Weg ins Finale geebnet und entgegen der Befürchtung von Trainer Alex Lüggert („Die werden jetzt sicherlich doppelt Gas geben und sich das nicht mehr nehmen lassen wollen!“) zauberte seine Truppe eine weitere Glanzleistung auf das Parkett der Rundsporthalle, in der 98 Prozent der Fans lautstark auf Wethmarer Seite standen. So kannte der Jubel am Ende keine Grenzen, auch der vermeintlich bittere Beigeschmack eines schlechten Verlierers – Verantwortliche des Lüner SV beschwerten sich direkt nach der Schlusssirene mit wenig nachvollziehbaren Argumenten bei der Turnierleitung – tat der grün-weißen Party keinen Abbruch.

Die Endrunde in Zahlen:

Gruppenphase:

SV Preußen - Westfalia Wethmar 3:4

BV Brambauer-Lünen - TuS Niederaden 3:2

Lüner SV - SV Preußen 5:4

VfB Lünen - BV Brambauer-Lünen 4:1

Westfalia Wethmar - Lüner SV 5:2

TuS Niederaden - VfB Lünen 2:2

Halbfinale

BV Brambauer-Lünen - Westfalia Wethmar 2:5

VfB Lünen - Lüner SV 3:4

Spiel um Platz 3

BV Brambauer-Lünen - VfB Lünen 5:2

Finale

Westfalia Wethmar - Lüner SV 4:3

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