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Der Ball rollt digital #032 - TuS-Momente

TuS-Familie wählte vor sechs Jahren ihre "Jahrhundert-Elf"

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Riesenjubel bei Betreuer Peter Erling und seiner U23 nach dem Sieg beim "Kalla-Lüggert-Cup".

Samstag, 8. Februar 2014

Im letzten Jahr feierte der TuS Westfalia Wethmar zum ersten Mal eine rauschende Fußballparty im Rahmen seines vereinsinternen Turniers unter dem Hallendach; am vergangenen Samstag luden die Verantwortlichen zum zweiten Mal zum „Kalla-Lüggert-Cup“ – und konnten den Spaßfaktor dabei noch deutlich steigern.

Insgesamt 16 Mannschaften traten in vier Vierergruppen gegeneinander an, außerdem sorgten die BSG Westfalia und die St. Gottfried-Kirchengemeinde für ein gelungenes Einlagespiel in drei Halbzeiten. Die Organisatoren Stephan Polplatz und Rolf Nehling waren mit dem Ablauf hochzufrieden, auch die Zuschauerresonanz erfüllte bzw. übertraf die Erwartungen. „Es waren unglaublich viele Besucher in der Halle, es war erneut eine ganz tolle Atmosphäre!“ meinte das Duo unisono.

In der Tat sorgten die zahlreichen Fans der verschiedenen Mannschaften für ordentlich Alarm. So lieferten sich Ehefrauen, Töchter und Söhne der Bezirksliga-Aufstiegsmannschaft von 1991 oder der B-Jugend von 1987 lautstarke Gesangsduelle, die große Anhänger-Schar von Turbine Wethmar ließ sich in puncto Anfeuerung ebenfalls nicht lange bitten.

In der Endrunde standen dann schließlich die beiden jeweils Gruppenersten, in den Halbfinals maßen sich schließlich die A2-Jugend und die 1. Mannschaft (0:4) sowie U23 und die „Ehemaligen“ (5:4 n.S.), sodass es zu einem echten Traumfinale zwischen der Bezirksliga-Elf und der U23 kam. Das dramaturgische Drehbuch hätte kein Regisseur besser schreiben können: Zehn Sekunden vor Schluss wurde der letzte Versuch von Spielertrainer Alex Lüggert geblockt, den langen Abpraller nutzte Alex Podszuck im Gegenzug blitzschnell und vollendete zum umjubelten 1:0 für den vermeintlichen Außenseiter.

Nach der anschließenden Siegerehrung benötigte Erfolgs-Betreuer Peter Erling ein paar Schwindel-tabletten, denn seine Jungs hatten ihn mehrfach ziemlich hoch leben lassen und in die Luft geworfen. Die anschließende dritte und vierte Halbzeit bekam Spielern, Funktionären und Zuschauer außerordentlich gut: Die zahlreichen Mannschaftsbetreuer, allen voran der Teammanager der Schützen aus Wethmar Michael Heuser, kümmerten sich rührend um die ausreichende Verpflegung ihrer entkräfteten Akteure. Bereits vor und während des Turniers hatte das Wethmarer Urgestein seinen Mannen mit fein porti-onierten Kaltgetränken in kleinen Glasflaschen merklich auf die Beine geholfen.

Einige Wethmarer Edelfans wie Schoko, der kurzerhand die Betreuung der 3. Mannschaft übernahm, oder Justin Anderson, der seinen Papa Frank immer wieder nach vorn puschte und sich mit der tobenden Halle im Viertelfinale über das 1:1 der "1991er Bezirksliga-Aufsteiger" gegen die U23 freute, hatten über den langen Tag sehr viel Freude.

Gruppenfoto mit Wethmarer "Legenden": Die "Jahrhundert-Elf" des TuS Westfalia nach der Ehrung.

Ein echter Höhepunkt war schließlich die Ehrung der TWW-Jahrhundert-Elf, die die Verantwortlichen der Westfalia im Verlauf des letzten Jahres durch die Mitglieder wählen ließ. 15 Spieler und zwei Trainer erhielten eine individuelle Urkunde, Heinz-Werner Krause hatte die elitäre Auswahl auf einer edlen Holzplatte mit Namen und Porträts in einem klassischen 3-4-3-System verewigt. Zur Top-Elf aus sechseinhalb Jahrzehnten TWW-Fußball-Geschichte gehören Stefan Stenzel, Heinz-Werner Krause (Tor), Günter Gernemann, Aloys Siegeroth, Frank Hermannspan, Uwe Krause (Abwehr), Hubert Lippelt, Andreas Hermes, Thomas Metzger, Bernd Völkering, Josef Meier (Mittelfeld), Robin Möller, Frank Anderson, Kalla Lüggert, Tim Hempelmann (Sturm). „Trainert“ wird die Mannschaft von den Coaches Günter Spitzer und Norbert Fittinghoff. Unter tosendem Applaus und teilweise Standing-Ovations nahmen die Geehrten ihre Auszeichnung entgegen.

Dass die Veranstaltung im nächsten jahr wieder in der Halle des Gymnasium durchgeführt wird, besteht kein Zweifel. „Wir haben so viele positive Rückmeldungen erhalten und so viel Spaß gehabt, dass die dritte Auflage sicher kommen wird“, verspricht Stephan Polplattz, der noch ein dickes Dankeschön an Heinz Lehmann loswerden wollte. „Heinz hat uns den ganzen Tag mit seiner Kamera begleitet und viele tolle Momente für die Ewigkeit festgehalten!“

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