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Der Ball rollt digital #031 - TuS-Mannschafts-Tagebuch

B1-Junioren erinnern sich an ihre persönlichen Highlights im TuS-Trikot

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Hallo TuS-Fans! Um euch die fußballfreie Zeit etwas zu verkürzen, haben einige unserer B-Junioren einmal in Erinnerungen geschwelgt. Hier sind ihre tollsten, emotionalsten oder auch die weniger tollen Erlebnisse, die sie in unserem Verein mitgemacht haben. Ob Meisterschaften, Aufstiege, ganze Mannschaftsfahrten oder einzelne Erlebnisse währenddessen, oder auch nur ein einzelnes wichtiges Tor. Viele Sachen sind mit dabei. Aber lest selbst!

Lukas Knoke: Einer der emotionalsten Momente war natürlich mein Kopfballtor in der Nachspielzeit gegen den VfL Mark in der Saison 2018/19, als alle auf mich zugestürmt sind und gefeiert haben. Durch das Tor sind wir mit großer Wahrscheinlichkeit Meister später geworden und anschließend aufgestiegen.

Dave Schlierenkämper: Das Hallenstadtmeisterschaftsfinale gegen Alstedde war richtig spannend und teilweise auch emotional. Dass wir im Neunmeterschießen den Titel geholt haben, war dann der perfekte Abschluss.

Oskar Koert: Das Pokalfinale in der letzten Saison hat unsere Saison sicherlich mitgeprägt. Es war natürlich schade, dass Julian frei vor dem Tor den Ball vorbeischießt und uns somit ein bisschen den Anschluss an die Partie genommen hat. Damit haben wir ihn natürlich auch im Spaß aufgezogen. Im Nachhinein ist es eine sehr, sehr erinnerungswürdige Geschichte, die wir sicher in mehreren Jahren noch erzählen werden. Und als kleine Anekdoten kann man vielleicht noch die legendären Sprüche von Thomas (Anm. d. Red.: Schönfelder) damals und heute nehmen, wie: „Gesunde Härte; „den müsst ihr auf die Piepen treten“ oder „wenn die euch umhauen, so what“.

Julian Papior: Mein prägendstes Ereignis, oder sollte ich lieber Ereignisse schreiben, ist meine Fähigkeit, der größte Chancentod zu sein, wenn ich mit rechts abschließen muss. Obwohl ich Rechtsfuß bin, habe ,es geschafft, in den letzten beiden Saisons mehr Tore mit links zu schießen als mit rechts und dabei die größten Chancen mit rechts zu vergeben. Der Höhepunkt traf mich letztes Jahr im Pokal Finale gegen Hamm... Naja, so gerne würde ich es nicht beschrieben, ich glaube aber, ein paar Leute dürften es gesehen haben (Anm. d. Red.: siehe Kommentar Oskar Koert). Die Zeit, als die Teamkollegen danach darüber scherzten, war aber auch für mich persönlich sehr amüsant. Es wäre ein Traum, mal die Dinger auch mit rechts reinzuknallen... Als kleine Anekdote würde ich noch hinzufügen, dass mir Thomas‘ (Anm. d. Red.: Schönfelder) Sprüche aus der letzten Saison wahrscheinlich nie mehr aus den Kopf gehen. „So what" war dabei am besten und ich bin mir sicher, dass alle C-Jugendlichen, die dabei waren, jetzt schmunzeln, wenn sie sich daran erinnern, mit welcher Gestik und mit welch einem tollen Akzent er diesen Spruch immer und immer wieder brachte und alle lachten, obwohl es in der Situation eigentlich ernst war.

Conner Schönfelder: Ich erinnere mich gerne an den Moment, als mein Vater (Anm. d. Red.: Thomas Schönfelder) die Trainerposition letzte Saison übernommen hat und uns sozusagen aus der Mistsituation rausgeholt hat. Außerdem erinnere ich mich gerne daran, als wir gegen Alstedde Hallenstadtmeister wurden. Das war ein sehr schöner Moment.

Timo Chukliang: Ich fand das Spiel gegen die Amerikaner (Anm. d. Red.: Fussball Project NY Academy) in der Vorbereitung sehr toll. Ich habe noch nie gegen ein amerikanisches Team gespielt und wir haben auch ein gutes Spiel abgeliefert. Zudem konnte ich noch ein Tor schießen.

Ben Kautz: Besonders mitgenommen hat mich das Finale der Stadtmeisterschaft. Gerade im Neunmeterschießen hat man gemerkt, dass jeder bereit war, alles zu tun, damit die Mannschaft den Titel holt. Ebenfalls fand ich die Atmosphäre und die Unterstützung einmalig. Zudem war das Trainingslager in Rheine im letzten Sommer nicht nur für mich ein tolles Erlebnis. Dort sind wir richtig als Mannschaft zusammengewachsen. Allgemein war die Saison bis zu dem Zeitpunkt der Unterbrechung unglaublich. Wir haben viel zusammen erreicht und uns den Traum, oben mitzuspielen, erarbeitet.

Kevin Berka: Ich erinnere mich gerne an die Wasserschlacht in Holland zurück. Das komplette Haus hat damals mitgemacht, da hatten wir richtig viel zu lachen. Generell sind die Fahrten nach Holland und Spanien immer toll, weil man da sehr viel Spaß hat und auch einige Personen von anderen Seiten kennenlernt.

Mika Hensler: Ein ganz besonderer Moment für mich war der Aufstieg und die Bezirksliga in meinem ersten D-Jugend Jahr. Wir hatten die ganze Saison über starke Leistungen gezeigt, standen auf dem ersten Tabellenplatz und hatten die Gelegenheit, uns am letzten Spieltag den Titel zu holen und uns einen Platz in der Aufstiegsrunde zu sichern. Unter regnerischen Bedingungen besiegten wir den VfL Mark und sicherten uns somit den Titel und einen Platz in der Aufstiegsrunde. Diese verlief äußerst gut für uns. Ohne Niederlage gingen wir in das letzte und entscheidende Spiel vor eigenem Publikum. Unter größten Mühen führten wir kurz vor Schluss mit 2:1. Ich darf mit Stolz behaupten, wenige Minuten vor Ende nach einer nicht gerade schlechten Einzelaktion den Ball mit der Fußspitze zum spielentscheidenden 3:1-Endstand reingeschoben zu haben. Der Aufstieg mit dieser Truppe war einfach ein unfassbares Erlebnis und bisher mein einziger Aufstieg und Meisterschaftsgewinn. Auch die zahlreichen Gewinne der Stadtmeisterschaften werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem war die letzte Saison in der C-Jugend rückblickend einer meiner Lieblinge. Nach Startschwierigkeiten hat die Mannschaft sich unter einem neuen Trainerteam gut gefunden, sich in der Tabelle nach oben gekämpft, einfach stark zusammengehalten und insgesamt eine äußerst starke Saison gespielt.

Jonas Stephan: Für mich war bisher der emotionalste Moment, als wir mit der C1 2017/18 die Feld-Stadtmeisterschaften gewonnen haben. Ich durfte dabei das komplette Spiel durchspielen und es hat viel Spaß gemacht. Als wir dann noch gewinnen konnten war alles perfekt. Wir haben alle gefeiert und waren sehr stolz. Es war ein sehr schöner Abschied.

Daniel Nowak: Es gibt eine ganze Menge toller und emotionaler Erlebnisse, die ich in unserem Verein bisher mitgemacht habe. Zu nennen sind da natürlich Titelgewinne: Der Gewinn der Feld-Stadtmeisterschaften 2017 mit den D-Junioren, die Titelgewinne mit den B-Junioren bei den Hallen-Stadtmeisterschaften 2018 und 2020 jeweils nach Neunmeterschießen gegen Alstedde.

Die Fahrten nach Holland und Spanien sind in ihrer Gesamtheit auch immer tolle Erlebnisse. Jede Fahrt hat dabei so ihre eigenen erinnerungswürdigen Momente. Seien es die Wasserschlacht in Holland oder eben die gemeinsamen Abende mit den Trainerkollegen. Auch die Trainingslager mit den B-Junioren in den vergangenen beiden Jahren waren richtig klasse. Die Karaoke-Abende dort waren absolute Weltklasse. Auf den Fahrten lernt man die Jungs und Trainerkollegen von einer anderen Seite kennen.

Natürlich erinnere ich mich auch gerne an die komplette vergangene Saison zurück. Die Mannschaft war einfach nur unglaublich. Zu den Jungs werde ich immer eine besondere Verbindung haben. Ein emotionales Spiel war mit Sicherheit das Hinspiel beim VfL Mark, als Lukas (Anm. d. Red.: Knoke) den Ball in der Nachspielzeit ins Tor geköpft hat. Das war völlige Ekstase. Dieser eine Punkt war am Ende der Saison ganz wichtig (Anm. d. Red.: Wethmar stand in der Abschlusstabelle einzig aufgrund der gewonnenen direkten Vergleichs vor dem punktgleichen SuS Kaiserau).

Am emotionalsten war aber mit Sicherheit die Endphase der vergangenen Saison, als wir erst die Meisterschaft und dann den Aufstieg geschafft haben. Wir haben uns damit für ein ganzes Jahr harter Arbeit belohnt. Einige Spiele waren einfach nur nervenaufreibend. Die Unterstützung, die wir dabei genossen haben, war einfach nur überragend. Auch die Feierei und die Wasser- und Kaltgetränkduschen nach den entscheidenden Spielen oder auch der Cut, den ich mit an der Lippe geholt habe, gehören dann mit dazu und waren einfach nur toll. Ich bin den Jungs unendlich dankbar, dass sie damals so mitgezogen haben.

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