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Der Ball rollt digital #017 - TuS-Momente

A-Junioren schafften vor vier Jahren den sensationellen Aufstieg in die Landesliga

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Das Erfolgsteam der A1-Junioren in der Saison 2015/16.

Sonntag, 5. Juni 2016

Die A1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar haben Geschichte geschrieben: Zum ersten Mal in der 68-jährigen Geschichte des Vereins spielt eine Mannschaft in der kommenden Spielzeit in der Landesliga. Im entscheidenden Aufstiegs-Showdown im letzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten SV Westfalia Soest triumphierte der TuS mit einem sensationellen 4:0 (2:0) und brachte damit Titel und Aufstieg unter Dach und Fach.

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr: Vor einer sagenhaften Kulisse von annähernd 500 Zuschauern bildeten Trainerteam, Mannschaft und Fans eine einzige Jubeltraube. „Wir genießen den Moment, das ist heute einzigartig!“, freute sich Jugendleiter Bernd Völkering, der ergänzte: „Bei aller Freude bleiben wir auch in der Zukunft dennoch demütig und bescheiden, ohne aber unsere sportlichen Ziele zu vernachlässigen.“

Heinz-Werner Krause, Teammanager und seit Freitag auch Fachschaftsleiter der Wethmarer Fußballer, zog den Hut: „Die Mannschaft hat das großartig gemacht und hat sich zu keiner Zeit hängen lassen. Auch die Stolpersteine, die den Jungs in der Endphase der Spielzeit vorsätzlich in den Weg gerollt wurden, haben uns nicht hinfallen lassen.“

So klar am Ende das Ergebnis war, so problematisch gestaltete sich für die Grün-Weißen jedoch die Anlaufphase in dieser ultimativ entscheidenden Partie: Soest zeigte von Beginn an, dass ihnen bewusst war, dass nur ein Sieg noch zum ersehnten Meistertitel reichen würde. Wethmar hingegen wirkte nervös und schaffte es in den ersten dreißig Minuten nicht, Struktur und Ruhe in die Aktionen zu bringen. Hinzu kam das nötige Glück, denn die Gäste hatten schon nach vier Minuten die erste dicke Chance zur Führung, doch nach einem feinen Pass in die Schnittstelle der Viererkette strich der Abschluss des Soester Stürmers nur knapp am langen Pfosten vorbei.

Auch in der Folge wirkten die Bördestädter körperlich und geistig präsenter und erspielten sich ein optisches Übergewicht, während die Bemühungen des TWW merklich Stückwerk blieben; so blieb Kowalskis harmloser Distanzschuss über den Kasten lange Zeit der einzige Notizpunkt in der Offensive. Kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte sich das jedoch endlich ändern: Nach einem zielstrebigen Angriff durch die Mitte zog Spielführer Kowalski unaufhaltsam Richtung Strafraum, an dessen Grenze er mit einem satten Schuss zum 1:0 vollendete (38.).

Drei Minuten später setzten die Hausherren entscheidend nach: Eine scharfe Flanke von der rechten Seite fälschte ein Soester Abwehrbein unglücklich ab, sodass Löhrke aus kurzer Distanz vollenden konnte – 2:0. Dies war nicht nur ein Doppel-, sondern auch ein nachhaltiger Wirkungstreffer für die Gäste, die in der zweiten Halbzeit nunmehr drei Tore benötigten, um doch noch als Meister Richtung Heimat zu fahren.

Mit dem Vorsprung im Rücken agierte der TuS jedoch souverän und geriet kaum mehr in Gefahr, auch wenn diverse Standards noch einmal für kurzes tiefes Durchatmen sorgten. Aufstiegstrainer Sascha Dupke hatte jedoch schon während der zweiten Halbzeit keine Zweifel mehr: „Die Jungs haben passend zum Saisonfinale echte Größe gezeigt. Der Sieg ist nur eine logische Konsequenz der konzentrierten und fokussierten Arbeit. Wir haben uns alle zusammen diesen Triumph verdient!“

Das finale Ergebnis erhielt in der Schlussphase noch hübsche Kosmetik: Per Foulelfmeter erhöhte Nagel auf 3:0, der eingewechselte Rogge setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und leitete damit eine Riesenparty ein. „Am Ende war nur noch feiern angesagt! Diesen Tag werden alle Beteiligten so schnell nicht vergessen!“, jubelte Jugendleiter Bernd Völkering. Historisch eben…

Tore: 1:0 (38.) Kowalski, 2:0 (42.) Löhrke, 3:0 (74./Foulelfmeter) Nagel, 4:0 (90.+4) Rogge.

Rot: gegen Jaszmann und einen Soester Akteur (90.+2) nach einer Rangelei.

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