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Der Ball rollt digital #010 - TuS-Momente

Legendäre "91er" schafften vor knapp dreißig Jahren das Double

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Jubel am Cappenberger See: die Erste steigt 1991 in die Bezirksliga auf. Es gratulierten (v.l.) Bernd Schröder und Gilbert Rötte (beide BW Alstedde), Betreuer Manfred Flechtner sowie Kreisvorsitzender Werner Kretschmar dem Trainer Günter Spitzer sowie den Aktiven Uwe Homann, Frank Anderson, Uwe Krause, Rudi Hermannspan, Martin Pella, Thomas Metzger, Andreas Podszuck, Anton Langenkämper, Enno Postrach, Jörg Lohmann, Frank Hermannspan, Kassierer Wilhelm Schulte, Arno Grünig, Ludwig Siegeroth, Hans-Werner Jäger, Stefan Stenzel, Jörg Dürr, Betreuer Siegfried Meier und Fachschaftsleiter Manfred Chojnicki. Auf dem Foto fehlt zudem Andreas Hermes, der erst nach der offiziellen Siegerehrung zur rauschenden Party zur Mannschaft stieß.

Saison 1990/91

Die Spielzeit 1990/91 war für die Senioren des TuS Westfalia Wethmar in ihrer langjährigen Vereinsgeschichte ein ganz besonderes: Unter der Leitung von Trainer Günter Spitzer und Obmann Hannes Jäger - damals sowohl "Mädchen für Alles" als auch "gute Seele der Mannschaft" - sicherte sich das Team die A-Liga-Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bezirksklasse, auch der Kreispokal wanderte an den Cappenberger See. Der TuS spielte folgerichtig auf Landesebene. Nach einem Sieg gegen Ibbenbüren wartete in der zweiten Runde der Oberligist SC Verl. Dieser Gegner war - zudem noch auf fremdem Terrain in Ostwestfalen - jedoch eine Nummer zu groß und der TWW schied nach großem Kampf aus dem Wettbewerb aus.

Viel besser war zuvor die Meister-Saison verlaufen, in der die Westfalia alle Gegner hinter sich gelassen hatte. TuS-Urgestein Frank Anderson, der in der damaligen Winterpause vom Lüner SV zu "seinem" Verein zurückgekehrt war, erinnert sich mit viel Freude an die erfolgreiche Zeit. "Die Mannschaft hatte einfach einen Lauf! Vor allem auf unserer roten Asche waren wir nicht zu schlagen!" Insbesondere das 1:0 gegen den haushohen Favoriten Davaria Davensberg sollte das absolute Highlight und letztlich die Vorentscheidung darstellen. "Über die Davaria hat damals sogar der Kicker berichtet, die Truppe galt zu ihrer Zeit als die teuerste Amateur-Mannschaft in ganz Deutschland", sagt Anderson.

Großen Anteil am Wethmarer Erfolg habe vor allem auch der Coach gehabt. "Günter Spitzer war einfach genial, ein toller Trainer!", schwärmt Anderson noch immer vom Meistermacher, der später viel zu früh verstarb. "Er hat uns immer heiß gemacht und hoch motiviert auf den Platz geschickt."

Noch heute pflegen die "1991er" einen engen Kontakt, flachsen in einer Whats-App-Gruppe über diverse Zipperlein im Alter und nehmen dennoch seit Jahren regelmäßig am vereinsinternen Turnier des TuS um den "Kalla-Lüggert-Cup" teil, der in diesem Winter aufgrund der Hallensituation der Stadt Lünen ausfallen musste. Am 8. August blinken aber wieder die geputzten Fußballstiefel, wenn die Konkurrenz im Sommer am Sportplatz am Cappenberger See nachgeholt wird. "Wir sind dabei!", verspricht Anderson mit einem Augenzwinkern. "Den Pokal werden wir aber wahrscheinlich nicht mehr holen wie damals vor knapp dreißig Jahren!"

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