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Dem ersten Auswärtssieg folgt der erste Heim-Dreier

Westfalia Wethmar besiegt den VfR Sölde deutlich mit 5:2

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Nun hat es auch auf heimischer Wiese endlich geklappt: Nach dem Auswärtssieg beim FC Overberge legte die 1. Mannschaft des TuS Westfalia Wethmar am neunten Spieltag nach und bezwang den Tabellennachbarn VfR Sölde deutlich mit 5:2 (2:0).

„Die Jungs haben nahtlos dort weitergemacht, wo sie am letzten Sonntag aufgehört haben!“, freute sich der Sportliche Leiter Rolf Nehling über den zweiten Sieg in Serie, der vollauf in Ordnung ging. „Wir haben erneut eine starke kämpferische Leistung gezeigt und ziemlich schnell über weite Strecken auch spielerisch überzeugt!“

Den Brustlöser lieferte allerdings der gegnerische Keeper nach knapp zehn Minuten, als er Tim Heptner (Foto) den Ball genau in die Füße spielte. Der Goalgetter – schon in Overberge dreifach auf der Anzeigetafel – ließ sich nicht lange bitten und erzielte das 1:0. „Das war natürlich extrem wichtig für unseren Kopf und das Selbstvertrauen“, gab Nehling zu, denn fortan war der Gastgeber phasenweise recht spielbestimmend. Probleme ergaben sich nur, wenn es hüben wie drüben über lange Bälle ging, da Sölde eine extrem große und damit kopfballstarke Mannschaft aufgeboten hatte. „Im Luftkampf war der Gegner überlegen“, so Nehling, dessen Truppe dann stattdessen über die flachen Pässe versuchte, Struktur ins Spiel zu bringen.

Dies gelang, sodass Torszenen im Sölder Strafraum keine Seltenheit blieben. Heptner und Anderson scheiterten zunächst, ehe Heptner dann von einem weiteren VfR-Geschenk profitierte und routiniert den 2:0-Pausenstand besorgte (40.). Wethmar blieb auch nach der Pause taktisch, kämpferisch und spielerisch weiter auf der Höhe und besorgte nach 63 Minuten die vermeintliche Vorentscheidung, als Heptner nach toller Kombination mit einem satten Direktschuss ins lange Eck den zweiten Dreierpack binnen einer Woche schnürte.

Nur wenige Minuten später aber verkürzte der Gast per Kopf und Wethmars Stabilität schien kurz ins Wanken zu geraten, doch Anderson fasste sich nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte ein großes Herz, umkurvte im Rahmen eines unwiederstehlichen 60-Meter-Sprints drei Gegenspieler und schob zum 4:1 ein.

Doch wieder hielt das Drei-Tore-Polster nur kurz, erneut schlug Sölde postwendend zurück und schnupperte wieder deutlich Morgenluft. „Glücklicherweise haben wir dann zum zweiten Mal im richtigen Moment getroffen“, meinte Nehling, der nach einem der vielen Konter das entscheidende und dazu noch ein besonderes Tor bejubelte: Nach Vorlage von Anderson stand Till Kowalski, nach monatelanger Verletzungspause endlich genesen, goldrichtig und stellte den Endstand zum 5:2 her. Der Flügelflitzer wurde im Anschluss von all seinen heranstürzenden und jubelnden Mitspielern beinahe komplett erdrückt.

Somit kann der TuS endlich etwas befreiter aufatmen und nach vorne blicken, denn mit dem zweiten Sieg in Folge verließ die Erling-Truppe sogar die Abstgiegsränge. Nun steht die Aufgabe beim bisher überragenden Spitzenreiter TuS Hannibal bevor. „Wir werden in der kommenden Woche in Ruhe weiterarbeiten und versuchen, auch in Hannibal zu bestehen. Nach den letzten beiden Partien können wir zuversichtlich sein und auf die Leistungen aufbauen“, erklärte Nehling abschließend.

Tore: 1:0 (10.) Heptner, 2:0 (40.) Heptner, 3:0 (52.) Heptner, 3:1 (64.), 4:1 (68.) Anderson, 4:2 (73.), 5:2 (80.) Kowalski.

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