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Das Triple ist sicher, das Quadruple im Blick

E1-Junioren wollen fantastische Saison mit dem Stadtmeister-Titel krönen

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Drei Trophäen im Gepäck: Die E1-Junioren freuen sich über eine starke Saison. Hinten (v.l.): Attila Kilinc, Deniz Zumeri, Jonas Zörner, Jannis Schwarze, Meti Berisa Mitte: Jens-Uwe Franke (TW-Trainer), Haci Kilinc (Trainer), Senar Berisa (Trainer) Vorne: Finn Diekmann, Nils Witte, Tim Kubetzky, Erik Becker, Kilian Spicker, Ben Kleevens. Es fehlen: Jace Rohde und Carlo Schilling.

Eine ganz besondere Saison erlebte unsere U11 (E1) in der Saison 2018/19 und schaffte dabei etwas bisher Einmaliges und schwer Wiederholbares in der jungen Geschichte, in der der TuS Westfalia Wethmar dem Kreis Unna/Hamm angehört. Der Mannschaft um die beiden Trainer Haci Kilinc und Senar Berisa gelang es nicht nur, die Hallenkreismeisterschaft im März 2019 zu gewinnen, sondern auch der Kreispokal sowie die Meisterschaft in der Elite-Liga des Kreises gingen am Ende an den TuS.

Wussten die Verantwortlichen des TUS sowie die Trainer zwar um die Stärke der Mannschaft, startete man in der E-Jugend-Elite-Liga des Kreises Unna/Hamm dennoch zunächst "nur" mit dem Ziel „die großen Hammer Vereine (Hammer SpVg., Westfalia Rhynern und Lohauserholz) etwas ärgern zu wollen“. In der Saison, in der in der 8’er Gruppe nach dem Modus „jeder drei Mal gegen jeden“ gespielt wurde, avancierte die Mannschaft aber schnell zum Mitfavoriten für die Meisterschaft. Am Ende der ersten Spielserie standen sechs Siege (u.a. ein 5:2 gegen Lohauserholz sowie ein 6:3 gegen die Hammer SpVg.) und ein 4:4 gegen Westfalia Rhynern. In diesem Spiel kämpfte sich die Mannschaft nach einer indiskutablen Leistung und einem 0:4 fünfzehn Minuten vor Schluss noch zum Unentschieden.

Zum Ende des Spieljahres ging der Mannschaft dann leider etwas die Puste aus und man musste im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2018 die erste Niederlage, ein verdientes 2:3 gegen den TuS Lohauserholz, hinnehmen. Zum Ende der zweiten Spielrunde zeigte die Tabelle dann, dass die Meisterschaft in der Elite-Liga ein Zweikampf zwischen dem TuS und der U11 des Tus Lohauserholz wird, trennten beide Mannschaften bei noch einem ausstehenden direkten Vergleich nur ein Punkt. So fand dann am 7. Mai das vermeintlich entscheidende Spiel um die Meisterschaft in Hamm statt, in der Wethmar schnell 1:0 in Führung ging. Doch Lohauserholz war an diesem Tag die „aggressivere“ und bessere Mannschaft und drehte zur Halbzeit das Spiel auf 3:1. Auch in der zweiten Hälfte fanden die Spieler in Grün-Weiß keine Mittel gegen den Gegner und musste sich am Ende 2:5 geschlagen geben.

Die Niedergeschlagenheit war groß, hatte Lohauserholz nach diesem Spiel zwei Punkte Vorsprung und es standen nur noch vier Meisterschaftsspiele auf dem Programm. Ein Fünkchen Hoffnung bestand jedoch noch bei Spielern, Trainern und auch Eltern, mussten beide Mannschaften noch gegen die Hammer SpVg. ran. Die Hoffnung des TuS wurde nicht enttäuscht, setzte sich die Hammer SpVg. doch am drittletzten Spieltag mit 3:2 gegen Lohauserholz durch. So kam es für die Westfalia Ende Mai zur Endspielwoche, standen in der letzten Maiwoche zunächst das Meisterschaftsspiel gegen Hamm, dann das Pokalendspiel und zum Abschluss das letzte Saisonspiel auf dem Programm.

Eines war klar: Gewinnt man beide Meisterschaftsspiele, ist man Sieger der Elite-Liga und Meister. Doch obwohl die Hammer SpVg. keine Chancen mehr auf den Titel hatte, verlangte sie dem Gastgeber alles ab. Nach einem 0:0 zur Pause glich der HSV zwei Mal aus, wobei das 2:2 zwei Minuten vor dem Ende der offiziellen Spielzeit fiel. Hatten sich alle Zuschauer bereits mit dem Unentschieden und damit mit der verpassten Meisterschaft abgefunden, setzte die Mannschaft nochmals nach und den Gegner unter Druck. So musste die sehr gute leitende Schiedsrichterin in der zweiten Minuten der Nachspielzeit nach einem klaren Foulspiel auf Neunmeter entscheiden, der sicher zum viel umjubelten 3:2-Sieg verwandelt wurde.

Jetzt hatte der TuS in der Tabelle wieder die Nase vorn und konnte am letzten Spieltag der Saison, nach einem klaren 8:0 gegen den Kamener SC, das Triple feiern. Am Ende stand man nach 21 Spieltagen mit 55 Punkten und einem Torverhältnis von 168:45 nur knapp vor dem TuS Lohauserholz (54 Punkte, 170:36 Tore), war aber eben diesen einen Punkt besser! Die Trainer zeigten sich am Ende begeistert: „Was die Jungs die gesamte Saison über geleistet haben, war toll. Die Mannschaft hat tolle Spiele gezeigt und gerade in den direkten Vergleichen mit den Zweit- bis Viertplatzierten - Lohauserholz (5:2, 2:3, 2:5), die Hammer SpvG (6:3, 3:1, 3:2), Westfalia Rhynern (4:4, 8:2, 4:3) – gezeigt, dass sie zu recht am Ende oben steht. Es zeigt sich insbesondere, dass man nie aufgeben soll: Der Punkt aus dem 4:4 gegen Rhynern hat am Ende die Meisterschaft gebracht. Bedanken möchten wir uns auch bei allen Eltern, für die Unterstützung in der ganzen Saison.“, fassten Haci Kilinc und Senar Berisa die Saison nochmals zusammen.

Der Kreispokal hatte bis einschließlich des Halbfinals für den TUS etwas von Testspiel mit Wettbewerbscharakter. Der Verlauf der Meisterschaftssaison hatte gezeigt, dass die U11 für eine E-Jugend auf einem sehr hohen Level Fußball spielt. Diese gute Ausgangssituation, gepaart mit etwas Losglück führte dazu, dass man bis zum Finale im Kreispokal nie gefordert wurde und 21:0 (gegen SC Fröndenberg), 11:3 (SVE Heessen), 10:2 (Vfk Nordbögge) und 13:0 (SG Massen) gewann.

Im Finale wartete dann mit dem TuS Lohauserholz-Daberg der Gegner im Kampf um die Meisterschaft und die Mannschaft, die unserer U11 drei Wochen vorher noch eine empfindliche Niederlage beigebracht hatte. Nachdem der TuS jedoch nur zwei Tage vor dem Endspiel durch den knappen Sieg gegen die Hammer SpVg. das Tor zur Meisterschaft weit aufgestoßen hatte, ging man trotz der jüngsten Niederlage mit Selbstbewusstsein in das Endspiel. So wurde auch der 0:2-Rückstand nach knapp fünf Minuten Spielzeit weggesteckt. Man glich schnell aus und drehte noch in der ersten Hälfte das Spiel. Am Ende stand ein dann ungefährdeter und auch in der Höhe verdienter 8:4-Sieg zu Buche und alle freuten sich über den zweiten Titel der Saison.

Bereits im März war es der Mannschaft gelungen, in einem hochklassigen Finale gegen die Hammer SpVg. den Titel im 8m-Schießen zu gewinnen. War man aufgrund einer angespannten Personalsituation mit der Erwartungshaltung in Fröndenberg angereist, die Vorrunde überstehen zu wollen, setzte man sich souverän in dieser sowie dem Achtelfinale durch. Im Halbfinale wurde mit Westfalia Rhynern einer der starken und bekannten Gegner aus der Meisterschaft nach einem spannenden Spiel 2:1 bezwungen. Im Finale gegen den damaligen Tabellenzweiten der Liga, Hammer SpVg., führte der TuS schnell 2:0. Doch Hamm gab nicht auf, setzte nach und erzielte 38 Sekunden vor dem Ende das 2:2. So musste das 8m-Schießen entscheiden, in dem unsere Mannschaft am Ende das glücklichere Ende hatte und gewann. Das erste Mal in der Geschichte des Kreises Unna/Hamm gewann der TuS Westfalia Wethmar die Hallenkrone und brachte den Pokal mit zum Cappenberger See.

Zum Abschluss der Saison freuen sich Mannschaft und Trainer auf die Stadtmeisterschaft der Stadt Lünen und hoffen, sich für die Niederlage im Endspiel bei den Hallenmeisterschaften gegen den SV Preußen 07 revanchieren zu können. Überheblich wird man dabei sicherlich nicht auftreten, hat man doch bei dem Wettkampf unterm Hallendach zwei Mal feststellen müssen, das mannschaftliche Geschlossenheit, vereint mit starken zwei guten Einzelspielern, zu Problemen und Niederlagen führen können. Unabhängig vom Ausgang des städtischen Vergleichswettkampfs, der heute mit dem Halbfinale gegen BW Alstedde (Anstoß 17 Uhr, Spielort BV Lünen) seinen nächsten Höhepunkt hat, wartet dann am 7. Juli das letzte Highlight der Saison auf die Mannschaft, wenn sie gemeinsam mit Trainern und Eltern einen gemeinsamen Ausflug zum Ketteler Hof unternimmt und dort den Saisonabschluss feiern wird, bevor dann nach der Sommerpause das Abenteuer D-Jugend (U12) wartet.

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