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Bittere Pillen in der Nachspielzeit

U23 unterliegt dem SV Langschede unglücklich mit 2:3

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Bis zur 93. Minute sah die U23 des TuS Westfalia Wethmar wie der verdiente Sieger einer gutklassigen Partie aus, doch dann profitierte der bis dahin überwiegend harmlose Gast des SV Langschede von zwei echten Dusel-Momenten und gewann am Ende mit 3:2 (1:0).

Die Grün-Weißen führten bis in die Nachspielzeit mit 2:1 und hatten damit den Spielverlauf bestens widergespiegelt. „Wir lagen völlig zurecht gegen einen der stärkeren Gegner der Liga in Führung, doch dann lief so ziemlich alles schief, was schief laufen kann“, fasste Coach Philipp Bremer (Foto) ziemlich verdattert die Geschehnisse der Endphase zusammen.

Zunächst geriet eine Wethmarer Kopfball-Abwehr etwas zu kurz, ein SVL-Akteur fasste sich ein Herz und jagte den Ball sauber per Halbvolley aus 18 Metern in den langen Winkel. Doch damit noch lange nicht genug: Nachdem Rogge nach dem Wiederanpfiff deutlich sichtbar gefoult worden und der fällige Pfiff ausgeblieben war, flog ein weiterer hoher Ball in den TuS-Strafraum, ehe der Schiedsrichter nach einer harmlosen Attacke auf Foulelfmeter entschied – zur Verwunderung aller Wethmarer und Langscheder Beteiligten. Die Gäste ließen sich das Geschenk nicht nehmen und trafen zum 3:2-Endstand, die Partie wurde gar nicht erst wieder angepfiffen.

„Das ist natürlich extrem brutal für die Jungs!“, ärgerte sich Bremer, der seiner Truppe eine starke Teamleistung attestierte. „Wir haben bis in die Nachspielzeit nichts zugelassen, sehr gut verteidigt und stehen am Ende trotzdem leider mit leeren Händen da.“ Denn tatsächlich agierte die Westfalia sehr diszipliniert und hielt sich an den vorgegebenen taktischen Matchplan. Einzige Ausnahme bildete in der ersten Halbzeit (34.) eine Unaufmerksamkeit bei einem gegnerischen Freistoß, der diagonal in den Strafraum segelte und per Kopf den Weg ins TWW-Tor fand.

Ansonsten war der TuS eigentlich zu jeder Zeit Herr im eigenen Haus, legte eine furiose Anfangsphase mit einigen guten Chancen auf die grüne Kunstwiese und verpasste es jedoch, die Begegnung frühzeitig in positive und beruhigende Bahnen zu lenken. Allerdings setzten die Grün-Weißen ihre Bemühungen trotzdem auch nach dem Wechsel unbeirrt fort und wurden nach 66 Minuten endlich belohnt, als Schinck egalisieren konnte.

Wethmar setzte nun alles auf die Drei-Punkte-Karte und erkämpfte sich nach 83 Minuten durch einen Strafstoß endgültig die Chance zum verdienten Sieg: Erneut Schinck behielt die Nerven und netzte zum 2:1 ein, ehe die Nachspielzeit ein nicht mehr für möglich gehaltenes Ende brachte. „Diese Niederlage sitzt schon tief“, räumte der Trainer ein. „Allerdings können wir leistungsmäßig darauf aufbauen, damit wir auch in der Tabelle wieder einen Schritt nach vorne machen.“

TWW: Dvorak, F. Pella, A. Lohölter, Langenkämper, Schinck, Orlowski (72. Rogge), N. Pella (49. N. Lohölter), S. Hane, Kuruts, Resch (58. Selbstaedt), S. Rath.

Tore: 0:1 (34.), 1:1 (66.) Schinck, 2:1 (83./Foulelfmeter) Schinck, 2:2 (90.+3), 2:3 (90.+5/ Foulelfmeter).

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