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Bittere Derby-Pleite

Westfalia Wethmar unterliegt dem BVB deutlich mit 0:4

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Auch das verflixte siebte Spiel der Saison brachte nicht die erhoffte Wende – im Gegenteil: Die 1. Mannschaft verlor gegen den Lokalrivalen BV Brambauer-Lünen deutlich mit 0:4 (0:1) und wartet weiterhin am Tabellenende auf den ersten ersehnten Saisonerfolg.

Insgesamt war die Leistung der Westfalia eher ernüchternd, wobei in der ersten Halbzeit ein solch hohes Endresultat noch nicht absehbar war. „Vor dem Wechsel haben wir uns noch einigermaßen gewehrt und dem Gegner Paroli geboten, auch wenn unsere eigenen Bemühungen, das Spiel initiativ zu gestalten, nicht effizient genug waren“, erklärte der Sportliche Leiter Rolf Nehling.

Zwar gelang es den Gastgebern über weite Strecken, in der Defenisve stabil zu stehen, um den spielstarken Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, dennoch zeichnete sich in einigen Situationen schnell ab, dass der Tabellenzweite aus dem westlichen Stadtteil ein großes Potenzial im Spiel nach vorne mitbrachte. „Brambauer hat das geschickt gemacht und geduldig auf seine Chancen gelauert!“, meinte Nehling.

In der Tat kontrollierte der Gast im Mittelfeld häufig den Ball und setzte durch schnelles Umschalten und präzise Pässe in die äußeren Schnittstellen der Wethmarer Defensive empfindliche Nadelstiche. Auf diese Weise jubelte der BVB bereits nach zwölf Minuten über das 1:0, nachdem Krziwanek eine scharfe Hereingabe ins Netz abtropfen ließ.

Gefährliche Aktionen auf der Gegenseite waren eher die Seltenheit, und nach dem Wechsel ließ der Drang in die Spitze noch weiter nach. Vor allem das Spiel ohne Ball kam nach Einschätzung Nehlings vollkommen zu kurz. „Wir haben uns nicht mehr getraut, die Bälle zu fordern und ins Risiko zu gehen.“ Stattdessen hatte der BVB immer wieder leichtes Spiel, da der TuS sich nun auch noch im Spielaufbau beinahe unzählige Ballverluste leistete, die der Gegner unbarmherzig ausnutzte.

Der immer quirlige Schuster im Angriffszentrum entschied binnen sechs Minuten per Doppelschlag die Begegnung, nachdem die Westfalia völlig verunsichert den Ball jeweils in der eigenen Hälfte verloren hatte. Cristal sorgte letztlich mit einem weiteren schnell vorgetragenen Spielzug für den Endstand und somit für große Ernüchterung im Wethmarer Lager.

Dennoch gab sich Nehling kämpferisch und beschwörte das Kollektiv. „Bei allen Problemen, die wir offensichtlich haben, geht es nur gemeinsam weiter, um aus diesem Loch wieder herauszukommen. Wir werden die Ruhe bewahren und mit allen Beteiligten an zielführenden Lösungen arbeiten.“

TWW: Müller, Felsberg, Nagel, P. Harder, Mantei (50. Giesebrecht), Holz, Hillmeister, Schöpf, Cillien (67. M. Hane), R. Harder, Heptner (46. Klink).

Tore: 0:1 (12.) Krzywanek, 0:2 (58.) Schuster, 0:3 (66.) Schuster, 0:4 (80.) Cristal. 

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