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Bis an die Grenzen gegangen

B1-Junioren sammeln in einem "Bootcamp" wichtige Erkenntnisse

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Erschöpft, aber zufrieden: Die B1-Junioren nach dem spannenden "Bootcamp".

Im B-Jugend-Alter treten bei vielen Spielern im Laufe der Saison immer wieder kleinere oder größere Probleme im körperlichen Bereich auf. Aufgrunddessen absolvierten die B-Junioren des TuS Westfalia Wethmar am Montag und Dienstag einen Kurs des „Präventionszentrum Ruhrgebiet“ in Form eines „Bootcamps“.

Ausschließlich positiv wurde die Veranstaltung von den Jungs des zweitältesten TuS-Nachwuchses aufgenommen. „Sehr gut“, „super“, „fantastisch“ oder „es hat viel Spaß gemacht“ lauteten die Bewertungen. Auch Vize-Kapitän Mika Hensler war begeistert über die beiden Tage: „Das Bootcamp wurde von der ganzen Mannschaft sehr positiv aufgenommen. Die vielseitigen Übungen und Tests boten neben Spaß auch eine große Herausforderung, über die sich alle gefreut haben! Neben Präventivübungen für Verletzungen und Beschwerden wurde auch das Mannschaftsgefühl sehr gut mit eingebracht. Die Mannschaft hat sich gegenseitig gepusht und hat sehr stark mitgezogen!“

Unter der Leitung von André Zschunke waren es zwei abwechslungsreiche und schweißtreibende Tage, die am Montag mit einem funktionalen Belastungstest und einem Zirkeltraining begannen und am Dienstag mit verschiedenen Koordinationsübungen, einem Teamwettkampf im „4 gewinnt“ und einem noch knackigeren Zirkeltraining endeten. Durch diese verschiedenen Inhalte kamen auch der Teambuilding- und Motivationsaspekt innerhalb des Kurses nicht zu kurz. Die Jungs vom Cappenberger See motivierten und unterstützten sich dabei immer gegenseitig. „Mein Favorit war sowohl das Zirkeltraining am Ende, als auch das Gruppenspiel der Art ‚4-gewinnt‘“, sagte Hensler und schob sogleich eine Erklärung hinterher: „Das Mannschaftsgefühl wurde einfach sehr gestärkt, alle haben sich gepusht und es an Spaß auch absolut nicht gemangelt hat. Alle haben zusammengearbeitet und alles gegeben, was schließlich das Ziel einer solchen Aktion ist.“

Dass während der zwei Tage der Teamgeist enorm gefördert wurde, fanden auch andere Mitglieder der Mannschaft. Während Luka Schulz der Meinung war, dass das „Bootcamp“ „einen nicht nur persönlich fördert, sondern auch den Teamgeist, da man sich untereinander sehr pushen muss“, fand Kapitän Oskar Koert „es sehr gut, dass wir als Team mal wieder etwas zusammen gemacht haben“ und die Zweier- und Dreiergruppen am ersten Tag „irgendwie ein lockeres und entspanntes Gefühl gegeben haben.“

Zudem wurde es sehr positiv aufgenommen, dass man gerade bei den beiden Zirkeltrainings auch an seine persönlichen Grenzen getrieben wurde. „Mir persönlich hat es sehr gefallen, dass wir testen konnten, wie weit wir gehen können“, sagte Lennox Rust. Dorian Tkotz ergänzte: „Ich denke, es hat uns allen geholfen, mal an unsere Grenzen zu gehen.“ Der bereits erwähnte Belastungstest dient dazu, Defizite innerhalb des Bewegungsapparates zu erkennen. Auf Grundlage dieser Daten können die Jungs mit einigen im Kurs kennengelernten korrigierenden Übungen auf diese Defizite eingehen, was zu einer langfristigen Verletzungsprophylaxe beitragen kann. „Es ist spannend, in solchen Gebieten auch immer wieder etwas Neues kennenzulernen. Davon werden die Jungs profitieren. Zudem kamen die Jungs beim Athletik- und Stationstraining ordentlich ins Schwitzen“, sagte Trainer Daniel Nowak.

Auch André Zschunke verdiente sich in der Bewertung der Jungs Bestnoten. „Auch von André als durchführenden Experten waren alle hellauf begeistert. Menschlich und fachlich einfach äußerst angenehm und professionell“, äußerte sich Hensler im Namen der Mannschaft, während Julian Papior ergänzte: „Ein großes Lob an André, wie persönlich er war, wie viel Zeit er sich für uns genommen hat und auch noch zwei superintensive, aber zugleich spaßige und sinnvolle Einheiten geleitet hat.“ David Stalev fand, dass „André einfach cool drauf war“.

Am Ende des zweiten Tages übergab Vize-Kapitän Mika Hensler – in Abwesenheit des am zweiten Tag verhinderten Kapitäns Oskar Koert – als kleines Dankeschön für zwei tolle Tage einen TWW-Schal an André Zschunke. „Insgesamt waren es zwei fantastische Tage. Die Jungs haben sehr viel mitgenommen und dabei viel Spaß gehabt. Ich kann es anderen Mannschaften nur eindringlich empfehlen, so ein Angebot auch wahrzunehmen“, sagte Nowak, während Hensler abschließend ergänzte: „Hoffentlich bietet das Bootcamp langfristig eine bessere körperliche Belastungsfähigkeit und steigert auch die Qualität im Training und Spiel. Die Mannschaft ist sehr dankbar dafür, Teil eines so hilfreichen Programms gewesen sein zu dürfen.“

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