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Bestens gerüstet für den Start

B1-Junioren feiern weitere drei Testspiel-Siege

Veröffentlicht von TuS Westfalia Wethmar e.V.
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Nach dem Trainingslager in Soest stand für die B1-Junioren des TuS Westfalia Wethmar ein Testspiel-Dreierpack innerhalb von fünf Tagen an. Diese Spiele sollten am Ende jeweils deutlich ausgehen. So gewann die Mannschaft am Mittwoch mit 8:2 beim VfR Sölde, am Freitag mit 4:1 beim SV Herbern und am Sonntag dann gegen die SG Castrop-Rauxel mit 8:0.

Damit untermauert die Mannschaft ihre gute Frühform, die es nun in die Pflichtspiele zu transportieren gilt. Gegen den VfR Sölde sollte der Nachwuchs der Westfalia nur schwerlich ins Spiel finden. So gab es viele Ungenauigkeiten im Passspiel, die man von der Mannschaft sonst nicht gewohnt ist.

Trotzdem erarbeitete sich die Westfalia ein optisches Übergewicht, welches auch zu wenigen Abschlussmöglichkeiten führte, die allesamt nicht verwertet wurden. Aber auch Sölde blieb nicht ohne Chance. Einmal rettete Pascal Schmidt für den bereits geschlagenen Paul Sikora mit einer überragenden Grätsche auf der Torlinie.

Es war allerdings an der Westfalia, das erste Tor der Partie zu erzielen. Tom Beling verunglückte ein Zuspiel zu Torwart Paul Sikora und traf äußerst sehenswert ins eigene Tor (21.). „Das kann schon einmal passieren, zumal er auch noch einen leichten Stoß bekommen hat. Tom hat sich davon aber nicht beeindrucken lassen und eine starke Partie gezeigt“, sagte TWW-Coach Daniel Nowak.

Wethmar zeigte sich aber keineswegs geschockt, und konnte nach einem toll anzusehenden Angriff über Maik Petkovic, Leon Beile und Kilian Grohs, der letztlich vollkommen uneigennützig Marouan Abidi bediente, zum 1:1 ausgleichen (27.). „Kilian macht das in der Situation einfach überragend. In bester Schussmöglichkeit so eine Übersicht zu beweisen, zeigt, wie gut diese ist“, lobte Nowak.

Kurze Zeit später gab es für den nächsten Rückschlag zu verkraften. Wethmar kam bei einem Sölder Angriff nicht in die Zweikämpfe und so segelte ein abgefälschter Ball über den chancenlosen Sikora hinweg ins Gehäuse (32.). Die Elf vom Cappenberger See zeigte aber erneut Moral und konnte noch vor der Pause den Rückstand in einen Vorsprung verwandeln. Niklas Tittelbach kam außerhalb des Strafraums an den Ball und schoss den Ball am schlecht postierten Sölder Keeper vorbei ins Netz (35.). Dann war es erneut Abidi, der nach einem Eckstoß richtig stand und zur Führung verwerten konnte (39.).

Aus der Pause kam Wethmar mit sieben Wechseln zurück auf das Feld und trat nun mit mehr Tempo in den Aktionen deutlich zielstrebiger auf als zuvor. Innerhalb von drei Minuten zog Wethmar durch Treffer von Jason Jäger (45.) und Leon Beile (47.), nach zuvor gut gelungenen Pressingaktionen, auf 5:2 davon. Auch im Anschluss erspielte sich die Mannschaft weitere gute Möglichkeiten, es sollte allerdings bis zur 55. Minute dauern, ehe sich Lukas Knoke auf der linken Seite durchsetzte und im Duell mit dem VfR-Torwart auf 6:2 stellen konnte. Tittelbach erhöhte dann nach einem sehenswerten Spielzug auf 7:2 (68.), bevor Frederic Fischer mit seinem Treffer zum 8:2 für den Endstand sorgte (80.).

„Einigen hat man die Strapazen des Trainingslagers heute deutlich angemerkt. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht so präsent, wie ich es von der Mannschaft erwarte. Das war dann in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Wenn wir das Tempo einmal anziehen, dann sind wir sofort brandgefährlich“, sagte Nowak.

TWW: Sikora, T. Beling (41. Grimm), Schmidt, Grohs (41. Fischer), Beile, Petkovic (41. Rudwill), Tittelbach (41. Knoke), Hövener (41. Lehn), Bali, Abidi (41. Jäger), Gabel (41. S. Beling).

Tore: 1:0 (21.), 1:1 (27.) Abidi, 2:1 (32.), 2:2 (35.) Tittelbach, 2:3 (39.) Abidi, 2:4 (45.) Jäger, 2:5 (47.) Beile, 2:6 (55.) Knoke, 2:7 (68.) Tittelbach, 2:8 (80.) Fischer.

Im Altkreis-Lüdinghausener Duell beim SV Herbern ging es für den Nachwuchs der Westfalia auf einem Rasenplatz auf ungewohntem Geläuf zur Sache. Dies merkte man der Mannschaft auch an, denn so gerieten anfangs viele Bälle in des Gegners Füße. Nachdem sich Wethmar mit den Bedingungen akklimatisiert hatte, zeigte man wieder den Fußball, den die Mannschaft in den letzten Spielen ausgemacht hatte. Die Westfalia war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft und erspielte sich einige gute Möglichkeiten.

Aber auch Herbern wurde immer mal wieder gefährlich und Rudwill konnte sich mit guten Paraden auszeichnen. Letztlich sollten die Jungs vom Cappenberger aber den verdienten Führungstreffer in Person von Niklas Tittelbach erzielen. Tittelbach leitete die Aktion selbst ein, indem er den Ball eroberte. Über Knoke, Jäger und Grohs kam der Ball zu Benedikt Lehn, der einen gut getimten Schnittstellenpass auf Tittelbach spielte. Dieser hatte dann keine Probleme mehr, den Ball am Torwart vorbei ins gegnerische Gehäuse zu befördern (15.).

Kurze Zeit später war es erneut Tittelbach, der den Treffer zum 2:0 erzielte. Nach einem schönen Spielzug über Knoke und Lehn kam der Ball erneut zu Knoke, der den Ball mit dem Adressaten Tittelbach in den Strafraum flankte. Diese ließ der Torwart der Herberner allerdings fallen, sodass der ursprüngliche Adressat doch noch den Treffer erzielen konnte (19.). Mit dem Doppelpack war Tittelbach allerdings noch nicht zufrieden. Nach einem tiefen Ball von Fischer auf Tittelbach legte dieser in der Box quer auf Jäger, der von seinem Gegenspieler regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tittelbach dann ganz sicher und schnürte somit seinen Dreierpack (35.).

Aus der Halbzeitpause kam Herbern deutlich präsenter zurück als noch in der ersten Halbzeit. Die Westfalia hatte damit nicht gerechnet und hatte deutlich Schwierigkeiten zu ihrem Spiel zu finden. In dieser Zeit erspielte sich Herbern einige gute Abschlussmöglichkeiten und Wethmar konnte sich bei Tittelbach, der in der zweiten Halbzeit Rudwill zwischen den Pfosten ersetzte, bedanken, dass Herbern nicht schon zu diesem Zeitpunkt den Anschlusstreffer erzielen konnte. „Da hat Niklas wirklich überragend gehalten. Das hätte ich nicht viel besser lösen können“, sagte Nowak anerkennend.

Nach 15 gespielten Minuten konnte der Nachwuchs der Westfalia das Spiel durch eine bessere Kompaktheit allerdings wieder in geordnete Bahnen lenken, sodass Herbern nun wieder deutlich weniger Spielanteile hatte. Dies sollte Herbern allerdings mit einer Härte begegnen, die für ein Freundschaftsspiel unnötig ist. Wethmar zeigte dann aber, dass Fußball spielen immer besser als treten funktioniert. Nach einem Spielzug über Niklas Bohle, Fischer und Tarek Bali bekam der durchgelaufene Rudwill einen Schnittstellenpass von Bali serviert. Diesen schob er am Torwart vorbei ins lange Eck (72.). In der Schlussminute sollte Herbern allerdings noch den nicht unverdienten Ehrentreffer erzielen, bei dem auch Tittelbach machtlos war (80.).

„Nachdem wir uns an den Rasen gewöhnt hatten, haben wir das in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir hatten Tempo und Zielstrebigkeit in unseren Aktionen und müssen eigentlich deutlich höher führen. Nach den Wechseln in der zweiten Halbzeit hatten wir eine Phase über 15 Minuten, in der wir überhaupt keinen Zugriff aufs Spiel hatten. Da hat uns Niklas in der Hütte mehrfach gerettet. Letztlich haben die Jungs dann aber wieder stark zurück ins Spiel gefunden und haben dann spielerisch erneut eine gute Leistung gezeigt“, so das Fazit von Nowak.

TWW: Rudwill/Tittelbach – S. Beling (41. Petkovic), T. Beling, Grohs (41. Bali), Fischer (41. Bohle), Tittelbach/Rudwill, Jäger (41. Abidi), Knoke, Lehn, Bittner (41. Beile), Gabel.

Tore: 0:1 (15.) Tittelbach, 0:2 (19.) Tittelbach, 0:3 (35./FE) Tittelbach, 0:4 (72.) Rudwill, 1:4 (80.).

In der Generalprobe für den Meisterschaftsauftakt am nächsten Sonntag zeigten die Jungs vom Cappenberger See eine bärenstarke Leistung gegen die SG Castrop-Rauxel, führten zur Pause bereits mit 6:0. Am Ende sollte ein 8:0 zu Buche stehen, was auch einzig und allein nur der Tatsache zu verdanken war, dass Wethmar in beiden Halbzeiten viele gute Möglichkeiten ungenutzt ließ.

Den Torreigen eröffnete Tittelbach bereits in der 8. Minute. Nach einem sehr schön anzusehenden Spielzug über die linke Seite flankte Rudwill den Ball aus vollem Lauf auf Tittelbach, der den Ball per Direktabnahme ins gegnerische Gehäuse einschweißte. „Das war eine überragende Flanke von Jonas, die er auch noch mit seinem schwachen Fuß geschlagen hat. Das bekommen nicht viele so hin. Auch die Abnahme von Niklas war sehr sehenswert“, fand Nowak lobende Worte.

Kurze Zeit später war es dann Niklas Bohle, der einen Abpraller außerhalb des Strafraums unhaltbar in den linken Torwinkel setzte (14.). Die Westfalia ließ den Gastgebern kaum eine Chance. So kamen sie über die gesamte Spielzeit lediglich zu einem guten Abschluss, den Sikora stark parierte. Ansonsten dominierte Wethmar das Spielgeschehen über fast die gesamte Spielzeit. Das Manko dieser Partie sollte sich in der Mitte der ersten Halbzeit zeigen. Wethmar vergab in dieser Zeit jede noch so gute Torchance.

In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit drehte Wethmar noch einmal völlig auf und setzte ein fettes Ausrufezeichen hinter die ersten 40 Minuten. So gelangen innerhalb von zehn Minuten gleich vier Torerfolge. Den Anfang machte Fischer, der dem Torwart im Duell keine Chance ließ und auf 3:0 erhöhte (30.). Nach einer Balleroberung schaltete Beile blitzschnell um und bediente Fischer, der dieses Mal am gut reagierenden Torwart scheiterte. Den Abpraller gewann Tittelbach und vollendete per Vollspannschuss (34). Kurze Zeit später bekam Tittelbach einen tollen Pass in die Tiefe gespielt. Er versuchte den herauseilenden Castroper Torwart zu überlupfen. Dieser konnte den Ball außerhalb des Strafraums aber nur mit der Hand abwehren und wurde daher des Feldes verwiesen (36.).

„Leider hat der Schiedsrichter hier auf Feldverweis entschieden. Wir haben noch versucht diesen Feldverweis zu verhindern, der Schiedsrichter sagte allerdings, dass ihm hier die Hände gebunden seien. Für uns war das natürlich nicht gut, denn wir wollten gerne gegen elf Mann weitertesten“, sagte Nowak. Dann sollte die Zeit von Jäger kommen, der innerhalb einer Minute gleich zwei Tore erzielen konnte (40.). Das schönere der beiden war das zweite. Fischer gewann im Mittelfeld den Ball und spielte im Fallen einen überragenden Ball hinter die Kette auf den durchstartenden Jäger. Diese überlupfte ebenfalls im Fallen mit dem linken Fuß den Castroper Keeper (40.). „Der Pass von Frederic war Weltklasse. Und wie Jason das Tor erzielt, war genauso stark“, lobte Nowak.

Wethmar wechselte in der Pause sieben Mal, blieb aber ebenso spielfreudig wie noch in Halbzeit eins. Auch änderte sich nichts am einseitigen Spielverlauf, den die SG war nur noch auf eigene Torsicherung bedacht. Den ersten Spielzug fuhr Wethmar gleich in Richtung gegnerisches Gehäuse, Beile scheiterte aber knapp. Das sollte erneut der Startschuss für die mangelnde Chancenverwertung sein. Abidi, Knoke, Steffen Beling, Julius Hövener und erneut Beile scheiterten jeweils aus aussichtsreichen Positionen.

Erst in der 56. Minute sollte sich die Westfalia wieder belohnen. Knoke machte es deutlich besser als zuvor und vollendete vom linken Strafraumeck ins lange Toreck. Den Abschluss des Torreigens setzte dann Abidi mit seinem Treffer zum 8:0 (71.). „Es war schön, heute einige, aus meiner Zeit bei der SG, bekannte Gesichter wiederzusehen. Das wichtigste war aber unser heutiges Auftreten, denn wir haben erneut eine sehr gute Leistung abgeliefert und der SG keine Chance gelassen. Was wir momentan spielen, das ist einfach nur brutal gut. Dass wir schon so weit sind, hätte ich nicht gedacht. Die Jungs haben es in einer kurzen Zeit schon sehr gut verinnerlicht, wie wir auftreten möchten“, lobte Nowak.

TWW: Sikora – T. Beling, Grimm, Beile, Petkovic (41. Bittner), Fischer (41. Grohs), Tittelbach (41. Knoke), Jäger (41. Abidi), Lehn (41. Hövener), Bohle (41. Bali), Rudwill (41. S. Beling) Tore: 0:1 (8.) Tittelbach, 0:2 (14.) Bohle, 0:3 (30.) Fischer, 0:4 (34.) Tittelbach, 0:5 (40.) Jäger, 0:6 (40.) Jäger, 0:7 (56.) Knoke, 0:8 (71.) Abidi.

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